Manfred Scheid-Varisco
   #liebedeinestadt
 

DER ROTE TURM - Die neue Zeitung der SPD Büdingen

Liebe Freundinnen und Freunde der Büdinger #Sozialdemokratie, 

wir freuen uns, Ihnen unsere erste Ausgabe „DER ROTE TURM“ digital präsentieren zu können. Folgen sie dem Link und Blättern sie in unserem ersten roten Turm. Wir freuen uns über Anregungen, Lob oder Kritik. Natürlich erhalten sie unsere erste Ausgabe auch in einer gedruckten Ausgabe.

https://www.yumpu.com/de/document/read/63579303/de

Auf Initiative der SPD Büdingen haben wir gemeinsam mit CDU, FWG und FDP eine Resolution zum Wolfgang-Ernst-Gymnasium verabschiedet.

Lesen Sie dazu den Bericht im Kreisanzeiger:

Stadtverordnetenversammlung bekennt sich zum Büdinger Gymnasium

Die Büdinger Stadtverordnetenversammlung fordert eine faire und nachhaltige Besetzung der Leitungsstelle am Wolfgang-Ernst-Gymnasium und verabschiedet eine Resolution.

Büdingen. Seit Anne Zingrosch vor mehr als drei Jahren ins staatliche Schulamt wechselte, ist die Stelle des Schulleiters am Wolfgang-Ernst-Gymnasiums (WEG) unbesetzt. In ihrer jüngsten Sitzung verabschiedeten die Stadtverordneten einstimmig eine Resolution, in der das Hessische Kultusministerium aufgefordert wird, "ein transparentes, faires und nachhaltiges Auswahlverfahren" durchzuführen, um die Stelle neu zu besetzen.

Schon 2017, als Zingrosch, die für ein Jahr die Nachfolge von Susanne Gebauer angetreten hatte, das Gymnasium wieder verlassen hatte, forderte die CDU in einer Resolution eine zügige Neubesetzung der Schulleitung. Damals war die Resolution abgelehnt worden. Weil nach fast drei Jahren die Stelle immer noch nicht besetzt ist und der Elternbeirat den bisherigen Verlauf des Auswahlverfahrens massiv kritisiert, haben sich die Fraktionen von SPD, CDU, FWG und FDP auf einen gemeinsamen Antrag für eine neue Resolution verständigt.

Lesen Sie unter nachfolgendem Link den ganzen Bericht:

https://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/buedingen/stadtverordnetenversammlung-bekennt-sich-zum-budinger-gymnasium_21878882

Kreisanzeiger vom 29.06.2020 / Oliver Potengowski 

Wetteraukreis: Angebot für dezentrale Schuleingangsuntersuchung wird im Ausschuss beraten

Die Büdinger Stadtverordneten haben im September 2019 auf Antrag der SPD eine Resolution beschlossen, die den Wetteraukreis auffordert, die Schuleingangsuntersuchungen der Kinder aus den Kommunen des Altkreises Büdingen ab 2020 wieder in Büdingen anzubieten. Darüber hinaus haben die Büdinger Sozialdemokraten die Gemeinden im Ostkreis um Unterstützung gebeten. So wurden in Kefenrod, Gedern und Ortenberg gleichlautende Resolutionen beschlossen. 

In der heutigen Kreistagssitzung haben die Fraktionen der #Grünen und der FWG den Antrag eingebracht, Schuluntersuchungen ab dem Schuljahr 2020/2021 im Ostkreis bzw. in Büdingen anzubieten. 

Die Koalition aus CDU und SPD hat dazu einen Ergänzungsantrag eingebracht, der im Ausschuss für Jugend, Soziales, Familie, Gesundheit und Gleichstellung über die Anforderungen und das Verfahren der Schuleingangsuntersuchung berichten soll. 

Der Kreistag hat einstimmig beschlossen, alle Anträge im Ausschuss zu beraten. Da aufgrund der Corona Pandemie für das kommende Schuljahr keine Eingangsuntersuchungen stattfinden werden, können nun gemeinsam Lösungen und Konzepte erarbeitet werden. 

Die Büdinger SPD freut sich, dass nun konstruktiv, im Sinne der vielen Eltern, beraten wird. 

20.05.2020

75 Jahre - Tag der Befreiung - 8. Mai 1945

Der 8. Mai 1945 ist für viele Millionen Menschen ein Tag der Befreiung und Hoffnung. Die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht besiegelte das Ende der Nazi-Diktatur. Am 8. Mai 1945 endete das System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Eine Zeit des unaussprechlichen Leides und des millionenfachen Mordes war beendet. Die Alliierten hatten Nazi-Deutschland besiegt. Es war ein gemeinsamer Kampf gegen eine einzigartige Bedrohung grundlegender Werte des Humanismus und Menschlichkeit, gegen Faschismus, Antisemitismus und Rassenwahn. Es ist ein Tag der Mahnung, aber auch ein Tag der Freude. #niewieder #75Befreiung #estherbejarano #demokratieleben #mitmischen

https://www.tagesschau.de/inland/interview-holocaust-ueberlebende-kriesgende-101.html 

 1. Mai: SOLIDARITÄT

Derzeit profitieren rund die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer von einem Flächentarifvertrag. Nur noch rund 1,5 Prozent aller Tarifverträge sind allgemeinverbindlich und somit für die Beschäftigten und Arbeitgeber im Geltungsbereich des jeweiligen Tarifvertrags gültig, auch wenn die Arbeitgeber nicht tarifgebunden sind. Die Stärkung der Tarifbindung ist ungemein wichtig um oberhalb des Mindestlohns eine bessere Bezahlung von Arbeitnehmern zu erreichen! Gerade jetzt in der Corona Krise erleben wir, wie fatal die Entwicklung der Tarifbindung ist. Wir brauchen faire und anständige Löhne und gute #Arbeitnehmerrechte. Das dramatische Lohnniveau in der Pflege, im Einzelhandel und vielen anderen Bereichen machen die Forderung deutlich. Nicht klatschen - Handeln! #solidarität #gema1nsam #1MAI #sozialstaat #anerkennung #dgb #solidarischnichtalleine #spd 

AWO Büdingen: 1. Mai an der Leohütte fällt aus

Mit großem Bedauern sagt die  Arbeiterwohlfahrt  Büdingen seine traditionelle 1. Mai-Feier an der Leohütte ab. Mit dieser Absage will die AWO dem Rat der Experten folgen, über die nächsten Wochen hinweg Begegnungen in größeren Veranstaltungen zu meiden, um die  Corona-Pandemie möglichst bald in den Griff zu bekommen. Die 1. Mai-Feier der AWO ist für viele Menschen seit über 60 Jahren ein fester Treffpunkt am „Tag der Arbeit“. Zum ersten mal, seit vielen Jahrzehnten, fällt nun dieses beliebte Fest aus. Der Vorstand ist über diese Entscheidung sehr traurig und bittet um Verständnis.

Willkommen bei Stadtliebe-Büdingen!  

Zusammen stehen  – Zusammenhalten  –  Wir für Hier!

Liebe Unternehmer, Gewerbetreibende, Einzelhändler, Gastwirte und Dienstleister in Büdingen, liebe Kunden, liebe Gäste,

es sind schwierige Zeiten für unseren Mittelstand hier in Büdingen. Die Geschäfte, Gaststätten, Restaurants, Friseure, Selbstständige im Gesundheitsbereich und Freizeitbereich und viele mehr sind seit nunmehr über einer Woche geschlossen.  Kunden können ihre Lieblingsläden und Gaststätten, die Restaurants  und  andere Einrichtungen nicht besuchen. Durch die Corona-Krise stehen Existenzen auf dem Spiel. Denn sie alle haben derzeit keine Einnahmen, die Kosten laufen weiter.

Daher greifen wir die Ideen anderer Gemeinden und Städte auf, die in den sozialen Netzwerken angeregt wurden und starten diese Homepage:

WWW.STADTLIEBE-BUEDINGEN.DE 


28.03.2020

Nachbarschaftshilfe - Hilfe beim Einkaufsservice

Wegen der verschärften Entwicklung durch den Corona Virus haben verschiedene Vereine die Idee aufgegriffen die Vermittlung eines Einkaufsservice anzubieten, was die Stadt Büdingen begrüßt und unterstützt.
Dieser Service gilt für Menschen

  • aus den Risikogruppen
  • ab einem Alter von 60 Jahren,
  • bei denen eine Grunderkrankung (z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, sowie Krebserkrankungen) vorliegt,
  • mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. Aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder wegen der Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken),
  • in Quarantäne
  • sowie für Menschen, die aus Risikogebieten heimgekehrt sind und zu Hause bleiben müssen.

Das Ansinnen ist es die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen und alles dafür zu tun, dass gerade die älteren und gesundheitlich geschwächten Mitbürger geschützt werden und unser Gesundheitssystem nicht kollabiert.

Leider ist auch bei diesem Angebot nicht auszuschließen, dass gänzlich zu verhindern, dass das Virus übertragen wird.
Daher weisen wir darauf hin, dass jeder diesen Service auf eigenes Risiko anbietet.

Unter den Einkaufsservice fallen Einkäufe für den Lebensunterhalt in haushaltsüblichen Mengen, d.h. Lebensmittel, Hygieneartikel sowie ärztliche Verordnungen ( Medikamente) . Wir suchen noch weitere Helfer, die uns unterstützen und daher haben wir ab Mittwoch den 18. März 2020 werktags in der Zeit von 9.00 – 12.00 Uhr eine Telefonnummer bzw. Mailadresse geschaltet, wo Sie anrufen können und sich als Helfer registrieren lassen können.

Diese ist: 06042/8842222 bzw. per E-Mail an nachbarschaftshilfe@stadt-buedingen.de
Folgende Angaben werden dort aufgenommen: Name, Adresse, Telefonnummer und Mailadresse und Mobilität.

Mit Angabe dessen stimmen Sie zu, dass diese Informationen, gemäß der Datenschutzgrundverordnung, an Hilfesuchende weiter gegeben werden, den Sie dann im Laufe des Tages kontaktierten. Die Lieferung und Bezahlung soll kontaktlos erfolgen, d.h. im Telefonat mit dem Hilfesuchenden klären Sie Einkauf sowie Bezahlung ab.

Die jeweils geltenden Hygienebestimmungen (des Robert-Koch-Institutes) sind einzuhalten. Die Hilfeleistung ist ehrenamtlich und kostet nichts. Um einen Versicherungsschutz zu gewährleisten, besteht die Möglichkeit über eine Mitgliedschaft in der Ehrenamtsagentur diesen zu bekommen. Die Ehrenamtsagentur erhebt keine Mitgliedsbeiträge.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung!


Wir halten zusammen - Wissenswertes rund um Corona

Centers for Disease Control and Prevention/AP/dpa

Unser Land erlebt durch die Coronakrise eine schwierige Phase, die uns alle beansprucht. Angst und Panik sind unbegründet und kontraproduktiv. Was zählt, ist Verantwortung – ein umsichtiges und entschlossenes Krisenmanagement. Deutschland ist darauf gut vorbereitet. Gleichzeitig ist die Situation auch eine Stunde der Solidarität in unserer Gesellschaft. Denn wir alle können einen Beitrag leisten, um eine schnelle Ausbreitung zu verhindern. Es sind die kleinen Dinge: Händewaschen, große Menschenmassen meiden, zu Hause bleiben, wenn man krank ist. Jede und Jeder kann den eigenen Alltag auf die Herausforderungen anpassen und auch in seiner direkten Nachbarschaft oder Familie konkret helfen. Auch wenn der Coronavirus für viele glimpflich verlaufen wird, brauchen vor allem alte und kranke Menschen nun diese Solidarität der gesamten Bevölkerung. Wir halten zusammen.

Alle aktuellen Infos und Wissenswertes rund um Corona erhalten Sie hier.  

ABGESAGT - Neuer Termin folgt!

Menschenrecht  Wasser - Büdingen Blue Community?

Immer mehr Städte, Gemeinden und Organisationen bekennen sich weltweit zu den Prinzipien von Blue Community. Ausgegangen ist diese Bewegung vom "Council of Canadians" in Kanada.

 

 

Seit 2018 haben in Deutschland die Parlamente von Augsburg, Berlin, Kempten, Marburg und München beschlossen, die Selbstverpflichtung der Blue Communities zu beachten. Die Stadtverwaltungen haben gemeinsam mit ihren Wasserversorgern und Abwasserbetrieben die Erfüllung dieser Verpflichtungen geprüft und Initiativen für weitere Maßnahmen eingeleitet. In allen Städten gibt es zusätzlich Aktivitäten, die diese Verpflichtung und auch viele unterschiedliche Aktionen rund um Wasser unterstützen.

Auch in Büdingen gibt es Überlegungen sich der Bewegung anzuschließen. Um über die Möglichkeiten, Voraussetzungen und sich daraus ergebende Maßnahmen zu informieren und zu diskutieren, lädt die Stadt Büdingen Bürgerinnen und Bürger, Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie die städtischen Gremien zu einer Informationsveranstaltung ein.

SPD will Möglichkeiten von Nahwärmenetzen in den Neubaugebieten prüfen lassen

Derzeit laufen umfangreiche Erschließungs-Planungen für die Neubaugebiete „Vom Weides“ in Eckartshausen und „Am Kraftenborn“ in Düdelsheim. Somit ein guter Zeitpunkt, um über die Nutzung erneuerbarer Energien in den Neubaugebieten nachzudenken. Dazu wird die SPD Fraktion zwei Anträge in die kommende Stadtverordnetenversammlung einbringen.

Für die Sozialdemokraten steht außer Frage, dass bei der Entwicklung des Klimaschutzszenarios in Büdingen die Minimierung von Schadstoffemissionen und die Reduzierung im Verbrauch fossiler Brennstoffe im Vordergrund stehen muss. Im Zuge der Erschließung der Neubaugebiete „Vom Weides“ und „Am Kraftenborn“ ist es wichtig, energetische Aspekte bei der Aufstellung von Bebauungsplänen umzusetzen. „Im jetzigen Stadium können die städtebaulichen Ziele der Stadt mit den energetischen Zielen in Einklang gebracht werden“ argumentiert der Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco.  „Der Klimaschutz ist die große Aufgabe in den kommenden Jahren, und bei der Energieerzeugung spielen die Kommunen eine Schlüsselrolle.“

Die SPD will die Möglichkeit von Nahwärmenetzen in den Gebieten durch die Stadtwerke prüfen lassen. Es soll geklärt werden, welche Kosten bei der Versorgung durch ein Nahwärmenetz entstehen, um eine ökologisch sinnvolle Nahversorgung der Neubaugebiete zu erzielen. Außerdem möchte die Fraktion prüfen lassen, zu welchen Kosten ein Nahwärmenetz realisiert werden kann.

Der zweite Antrag zielt auf das Neubaugebiet „In der Langgewann“ unterhalb des Büdinger Gymnasiums ab. Bereits seit Jahren betreibt der Wetteraukreis ein Blockheizwerk, das die Schule mit Energie versorgt. Hier möchte die SPD prüfen lassen, ob die Möglichkeit besteht, das geplante Baugebiet „In der Langgewann“ an dieses Blockheizwerk anzuschließen, um auch hier eine ökologisch sinnvolle Nahversorgung des Neubaugebietes zu erreichen.  „Durch die bereits bestehende Infrastruktur am Wolfgang-Ernst-Gymnasium ergeben sich Potenziale in Hinsicht auf die Auslastung als auch die damit verbundene Wirtschaftlichkeit des bestehenden Blockheizwerks“, ist sich die stellvertretende Fraktiosvorsitzende Sieglinde Huxhorn-Engler sicher. „Eine Ertüchtigung des bestehenden Heizwerks zur Versorgung der entstehenden Wohneinheiten soll dazu ebenfalls geprüft werden“.

Die Sozialdemokraten verweisen auf den positiven Nutzen für die Umwelt, da durch die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme nur vergleichsweise geringe Mengen CO2 entstehen. Bereits seit Monaten beschäftigt sich die Fraktion mit den Möglichkeiten nachhaltiger Energieversorgung. So besichtigten die Genossen auf Einladung von Oliver Habekost, Geschäftsführer und Prokurist der Main-Kinzig-Werke, das Schlossareal in Langenselbold. Vor knapp eineinhalb Jahren hat die Stadt dort ein Nahwärmenetz installiert, welches die Gebäude auf dem Areal mit Wärme beliefert. Durch dieses Nahwärmenetz werden pro Jahr rund 160.000 Kilowattstunden Energie eingespart. Die jährliche CO2-Einsparung liegt bei rund 130 Tonnen.

24.02.2020

Ich bin entsetzt über diese furchtbare Tat in #Hanau. Es ist unfassbar, was dort in der vergangenen Nacht passiert ist. Auch aus #Büdingen sende ich mein tiefes #Mitgefühl an die Familien der Betroffenen. Widerlich und zum Kotzen finde ich manche Kommentare in den sozialen Netzwerken, die diesen rechten #Terror relativieren.

Wetteraukreis nimmt Belange der Familien im Ostkreis nicht ernst

Die Büdinger Stadtverordneten haben im September 2019 auf Antrag der SPD eine Resolution beschlossen, die den Wetteraukreis auffordert, die Schuleingangsuntersuchungen der Kinder aus den Kommunen des Altkreises Büdingen ab 2020 wieder in Büdingen anzubieten. „Die Beantwortung unserer Anfrage zum aktuellen Sachstand in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung macht deutlich, dass der Wetteraukreis die Resolution und somit die Belange der Familien im Ostkreis nicht ernst nimmt“, stellt der Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco ernüchtert fest. „Die vom Magistrat der Stadt Büdingen bereits im November an den Kreisausschuss eingereichte Resolution blieb bis heute unbeantwortet.“

Für die Büdinger Sozialdemokraten ist diese Missachtung ein Zeichen mangelnden Respekts gegenüber nachvollziehbaren Interessen der Bürger im Ostkreis und nicht hinzunehmen. Während Bad Vilbel zwei neue Schulen für rund 35 Millionen Euro bekommt, ist man für den Ostkreis nicht mal bereit, in Apparate und Personal für die Schuleingangsuntersuchung zu investieren. Dass jedes Jahr ca. 300 Vorschulkinder aus Büdingen und den Nachbargemeinden zur Einschulungsuntersuchung nach Friedberg fahren müssen, hält die Büdinger SPD nach wie vor für unzumutbar – aus ökologischen und sozialen Gründen. Das Argument des Wetteraukreises, man habe nicht genug  Personal, um die Einschulungsuntersuchungen an zwei Standorten anzubieten, klingt wie blanker Hohn. Die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Kultur und Soziales, Sieglinde Huxhorn-Engler, bedauert das offensichtliche Fehlen eines politischen Willens bei der Kreisspitze, über alternative Möglichkeiten der Lösung logistischer Probleme zugunsten von mehr Bürgernähe nachzudenken.

„Die Schülerzahlen im Ostkreis steigen genauso stetig wie in der westlichen Wetterau“, stellt der Kreistagsabgeordnete Scheid-Varisco fest. „Der derzeitige Ausbau von Strukturen findet jedoch vor allem entlang der Autobahn A5 statt. Für die Menschen im Ostkreis stellt sich wieder mal die Frage, wieso keine Investitionen für die Schaffung von entsprechenden Strukturen in der östlichen Wetterau getätigt werden.“

31.01.2020

Neujahrsempfang der SPD Büdingen mit Blick auf die Kommunalwahl 2021

Mehr als hundert Gäste aus den Büdinger Parteien, Vereinen, Organisationen und sozialen Einrichtungen besuchten den Neujahrsempfang der Büdinger Sozialdemokratie.  Neben politischen Reden des Vorsitzenden Manfred Scheid-Varisco, der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller, dem SPD Hessen Generalsekretär Christoph Degen und der stellv. Fraktionsvorsitzenden Sieglinde Huxhorn-Engler wurden herausragende Persönlichkeiten der Büdinger SPD geehrt. Natürlich kamen persönliche Gespräche nicht zu kurz.

Lesen Sie dazu den Bericht im Kreisanzeiger vom 06.01.2020:

Beim Neujahrsempfang der Büdinger SPD am Freitagabend stimmten die Genossen ihre Zuhörer auf die Kommunalwahl 2021 ein und forderten dazu auf, sich zu engagieren.

 Beim Neujahrsempfang der Büdinger SPD am Freitagabend stimmten die Genossen ihre Zuhörer mithin darauf ein, sich weiter zu engagieren und gegebenenfalls zu kandidieren. Immerhin nähert sich die Kommunalwahl 2021. Etwa 100 Gäste begrüßte Vorsitzender Manfred Scheid-Varisco im "Pferdestall": Neben dem neuen Generalsekretär der Landes-SPD, Christoph Degen, und Bundestagsabgeordneter Bettina Müller waren auch Vertreter aus Vereinen, sozialen Einrichtungen, Organisationen und anderen Parteien anwesend.

Den Redenteil eröffnete Vorsitzender Scheid-Varisco: "Vieles konnte in Büdingen auf den Weg gebracht werden." SPD-Anträge, gemeinsam getragene Beschlüsse, interfraktionelle Zusammenarbeit und die Mitwirkung vieler Ehrenamtlicher hätten dies erreicht. "Im Herbst wird es in den Wahlkampf gehen, die Kommunalwahlen stehen an. Wir werden in dieser Zeit unterschiedliche Interessen und Meinungen vertreten und sicher unterschiedliche Vorstellungen haben, wie Büdingen besser gestaltet werden kann", sagte er. Der Sozialdemokrat appellierte, beim Wahlkampf weiterhin immer dann zusammenzustehen, wenn es um die Interessen der Stadt gehe. Weiterlesen


Neujahrsempfang der SPD Büdingen am 3. Januar 2020

Starten Sie mit der Büdinger Sozialdemokratie ins Neue Jahr. Wir laden Sie zu unserem Neujahrsempfang am Freitag, den 3. Januar 2020 in den Pferdestall der Musik- und Kunstschule Büdingen ein. Begrüßen Sie den Generalsekretär der SPD Hessen. Christoph Degen, MdL, Mitglied im Hessischen Landtag und Kreisbeigeordneter des Main-Kinzig-Kreises sowie Vorsitzender der SPD Main-Kinzig ist unser Hauptredner in diesem Jahr. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Thomas Charly Appel und Christian Felge. Ab 18:30 Uhr laden wir Sie zu einem „Come Together“ mit Musik von Tassilo Rösch ein. Mit Grußworten begrüßt Sie die hiesige Bundestagsabgeordnete Bettina Müller. Es werden langjährige Mitglieder der SPD Büdingen geehrt.

18.12.2019

Gemeinsame Seniorenweihnachtsfeier der Stadt Büdingen und Arbeiterwohlfahrt begeisterte 

 Rund 400 Seniorinnen und Senioren folgten der Einladung der Stadt Büdingen und der Arbeiterwohlfahrt und besuchten die traditionelle Seniorenweihnachtsfeier in der Willi Zinnkann Halle in Büdingen. Der Vorsitzende Manfred Scheid-Varisco hat wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Mit Trommelwirbel der Drumband Büdingen startete die Weihnachtsfeier. Es folgten die Vocaladies mit besinnlichen Weihnachtsliedern. Die Kinder der Kiga Brunostrasse und der Kita "Villa Farbenklecks" sowie die Grundschule Wolf präsentierten die Raupe Nimmersatt sowie tolle Tänze zur Freude der Gäste. Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum bei den Kindern. Die Minis des Büdinger Carneval Club zeigten ihren Gardetanz für die anstehende Kampagne. Auf hohem Niveau präsentierten sich die Musiker der Musik- und Kunstschule Büdingen. Am Flügel spielte Roland Schlick  drei Stücke für die begeisterten Zuhörer. Mit großer Spannung verfolgten die Senioren den Auftritt der Einradmannschaft vom TV08 Kefenrod. Eine besondere Atmosphäre zauberten die Alphornbläser der Freiwilligen Feuerwehr Büdingen mit ihrer stimmungsvollen Alphornmusik. So richtig besinnlich wurde es dann nochmal zum Ende der Feier. Das Gitarrenensemble aus Altenstadt sang gemeinsam mit den "Omis und Opis" bekannte Melodien. 

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Natürlich durften die Grußworte von Bürgermeister Erich Spamer, Erste Stadträtin Henrike Strauch und AWO-Vorsitzender Manfred Scheid-Varisco nicht fehlen. Ein großes Dankeschön ging an alle ehrenamtlichen Helfer. Sei es das Deutsche Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr oder engagierte Privatpersonen - ohne die Menschen vor, hinter und auf der Bühne wäre diese Feier nicht gelungen. Dafür einen herzlichen Dank.

17.12.2019

Büdingen rockt für Demokratie und Vielfalt

#büdingenrockt für Demokratie und Vielfalt begeisterte die Menschen. In der Willi-Zinnkann-Halle Büdingen . Mit diesem Abend setzte das Büdinger Bündnis ein deutliches Zeichen für ein bürgerfreundliches, weltoffenes, lebendiges und buntes Büdingen. Die Bundestagsabgeordneten Bettina Müller und  Dr. Peter Tauber haben für diese Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen. 

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Einige hundert Menschen feierten ein Fest gegen Rassismus und Ausgrenzung. Musik verbindet und vereint. Das haben Soul Büches, Tine Lott & Georg Crostewitz und die Ian Browne Band bewiesen. Ein Ausrufezeichen für #Toleranz und #Offenheit. Zu Beginn der Veranstaltung berichtete Mo Asumang aus ihrem Leben. Viele Jahre war sie der Angst ausgesetzt und erhielt sogar Morddrohungen. Seit dem stellt sie sich der Konfrontation mit den Rassisten. Filmausschnitt aus „Mo und die Arier“ zeigen dies eindrucksvoll. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Demokratie leben, Mitmischen in Büdingen und Altenstadt und der östlichen Wetterau. 

Lesen Sie dazu auch den Bericht im Kreisanzeiger und das Interview mit Mo Asumang.

25.11.2019

Hundekacke soll auf den Kompost - Büdingen soll "Bio-Hundekotbeutel" anschaffen

Den Hundekot ihrer Lieblinge sollen die Büdinger künftig in kompostierbaren Beuteln entsorgen. Zumindest gilt das, sofern sie sich öffentlicher Rollenbehälter bedienen, da die Stadt diese künftig mit "Bio-Kunststofftüten" bestückt. Mehrheitlich beschloss dies die Stadtverordnetenversammlung während ihrer jüngsten Sitzung im Historischen Rathaus.

Die SPD protestierte. "Es ist eine Irreführung der Verbraucher", bezweifelt Manfred Scheid-Varisco die Umweltfreundlichkeit. Der Antrag geht auf die CDU zurück, die auch Schilder auf Spielplätzen und Wanderwegen beantragte, ebenfalls mit Erfolg. Piktogramme sollen dabei auf die fachgerechte Entsorgung von Hundekot hinweisen. 

Scheid-Varisco unterstrich, weshalb ihm der Bio-Beutel nicht in die Tüte kommt: "Davon haben Hundehalter immer geträumt: Hundekotbeutel, die kompostierbar sind. Endlich kein schlechtes Gewissen mehr, weil man mehrmals täglich Plastikmüll erzeugt. Im Notfall kann man nun sogar mit gutem Gefühl ein Tütchen mit dem anrüchigen Inhalt im Busch verschwinden lassen. Alles gut, oder?" Dem sei nicht so. Lesen sie hier den kompletten Bericht im Kreisanzeiger. 

21.11.2019

Gegen das Vergessen: Gedenkstätte enthüllt

Sieglinde Huxhorn-Engler, Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Kultur und Soziales, eröffnete im Büdinger Burgmannenhof in der Schlossgasse eine Gedenkstätte für 149 Menschen jüdischen Glaubens, die während des Naziregimes schikaniert, ausgegrenzt und in die Flucht geschlagen wurden. Jugendliche fanden Worte wie: "Wir enthüllen diese Gedenkstätte, weil wir Unrecht nicht ungeschehen machen, aber dafür sorgen können, dass es sich nicht wiederholt" oder "...weil sie uns daran erinnert, dass Antisemitismus und Rassismus tödlich sind". Die Initiative ist auf einen FWG-Antrag hin entstanden und rannte bei den Sozialdemokratinnen Huxhorn-Engler und der Ersten Stadträtin Henrike Strauch offene Türen ein. Nach einer bewegenden Rede Sieglinde Huxhorn-Englers gegen das Vergessen zogen die Jugendlichen nach und nach die Tücher von den Tafeln. Eine große Zuschauerschar nahm an der feierlichen Eröffnung bei Klezmer-Musik und Kerzenschein teil. Anderntags schauten sich einige Büdinger Sozialdemokraten das Mahnmal bei Tageslicht an.

Lesen Sie den kompletten Bericht hier.

11.11.2019 (Foto & Text: Trixy Schmidt)


Neue Spitze in der Hessen-SPD 

Nancy Faeser ist neue Vorsitzende der SPD Hessen

Unter dem Motto „Mutig. Sozial. Ökologisch. Gerecht.“ fand am 2. November der ordentliche Landesparteitag der SPD Hessen im nordhessischen Baunatal statt, auf dem die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten eine neue Führung wählten. Die bisherige Generalsekretärin Nancy Faeser wurde mit 88,8 Prozent zur neuen Landesvorsitzenden bestimmt. Faeser folgt damit auf Thorsten Schäfer-Gümbel, der das Amt seit 2009 innehatte. Zum Generalsekretär wurde der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Christoph Degen, mit einem Votum von 64,6 Prozent gewählt. Zu Stellvertreterin und Stellvertretern Faesers wurden Kirsten Fründt, Timon Gremmels und Kaweh Mansoori bestimmt. Katrin Hechler fungiert als neue Schatzmeistern. Wiedergewählt als Beisitzerin wurden die heimischen Abgeordneten Bettina Müller, MdB und Lisa Gnadl, MdL

Auch haben wir uns von unserem langjährigen Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel verabschiedet. Er war 2009 bei der Landtagswahl 2009 als SPD-Spitzenkandidat in die erste Reihe gerückt und wurde anschließend auch Landesvor- sitzender der Hessen-SPD.  Alles wichtige zu den Wahlen und dem Parteitag finden sie hier

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04.11.2019

Abschlussfest bei den internationalen Schrebergärten in Büdingen

Vor über zwei Jahren startete das Projekt „Internationaler Schrebergarten“ in #Büdingen. Das Projekt wird vom Programm zur Stärkung der Gemeinwesenarbeit des Hessischen Sozialministeriums unterstützt. Auf über 4000qm bewirtschaften die Menschen aus vielen Ländern eine kleine Pazelle. Man baut Obst und Gemüse auf seiner Fläche an und lernt voneinander. Man gibt sich Tipps, hilft sich untereinander und feiert, wie dieses Abschlussfest, mit der ganzen Familie. Kurt Stoppel leitet die Menschen an und steht mit Rat und Tat zur Seite. Eine Freude, wie Gemeinschaft, Respekt und Zusammenhalt hier umgesetzt und gelebt wird. 


Ein tolles Abschlussfest veranstaltete die #Ehrenamtsagentur Aktiv in #Büdingen e.V. mit ihrem Projekt „Internationale Schrebergarten“. Büdingen".
Als im Jahr 2015 zahlreiche Flüchtlinge nach Deutschland und Hessen kamen, war Büdingen eine der ersten Kommunen, die ohne größere Diskussion eine Flüchtlingsunterkunft einrichtete.  Danach halfen zahlreiche Bürger kräftig mit: Sie gründeten Arbeits- und Projektgruppen, halfen den Flüchtlingen beim Zurechtfinden in einer fremden Stadt und versuchten, deren Integration so leicht wie möglich zu machen. 

Auf das gute Zusammenspiel der Bürger innerhalb der Stadt – und das nicht nur in Büdingen – wurde auch die Landesregierung aufmerksam. Sie legte deshalb das Förderprogramm „Gemeinwesenarbeit“ auf, mit dem im Rahmen des Hessischen Sozialbudgets sowie des Hessischen Aktionsplans zur Integration von Flüchtlingen und Bewahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts das Aufeinanderzugehen erleichtert und unterstützt werden soll.

29.10.2019

Mit Bettina Müller und ihren beiden Mitarbeitern sitzen gleich drei SPD-Ortsvereinsvorsitzende im Wahlkreisbüro

Im Wahlkreisbüro der SPD-Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der SPD Flörsbachtal Bettina Müller geht es kommunalpolitisch hoch her. Auch ihre beiden Mitarbeiter Manfred Scheid-Varisco und Jan Lukas sind SPD-Vorsitzende in ihren Heimatgemeinden Büdingen (Wetteraukreis) und Rodenbach (Main-Kinzig-Kreis).

„Einstellungsvoraussetzung in meinem Wahlkreisbüro in Gelnhausen ist das natürlich nicht“, stellt Bettina Müller schmunzelnd klar. Schließlich seien beide erst während ihrer Tätigkeit im Büro zu Ortsvereinsvorsitzenden gewählt geworden. „Es freut mich sehr, dass meine Mitarbeiter auch im privaten Verantwortung übernehmen und sich für die Sozialdemokratie einsetzen. Beide sind dadurch gut in der SPD vernetzt, was sich natürlich auch positiv auf die Arbeit im Büro auswirkt“, so die Abgeordnete.

Dass sowohl Bettina Müller als auch Manfred Scheid-Varisco und Jan Lukas als Ortsvereinsvorsitzende aktiv sind, sorgt natürlich auch immer wieder für neuen Gesprächsstoff, zumal alle aus unterschiedlichen Kommunen kommen. Dennoch sind es immer wieder ähnliche Themen, wie öffentlicher Nahverkehr, Heimatumlage, medizinische Versorgung oder die Strukturen im eigenen Ortsverein, die die drei beschäftigen.

Lesen Sie den kompletten Bericht hier

24.10.2019

Die Würde des Menschen zu schützen ist Sinn der Demokratie - 

Stadtpolitik stärkt demokratischen Grundgedanken

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Büdingen hat sich in ihrer Augustsitzung zum Hessischen Plädoyer bekannt. 

Es gehe um den Grundsatz, sich in einem politischen Amt nicht einer Öffentlichkeit ausgesetzt wissen zu müssen, die verunglimpfe, verhöhne oder gar mit dem Tod der eigenen Person drohe. Mit diesem mahnenden Aufruf schloss sich jetzt die Stadtverordnetenversammlung Büdingen dem „Hessischen Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben“ an. 
Das „Hessische Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben“ wurde vom Hessischen Städte- und Gemeindebund e.V. verfasst und steht unter dem Leitsatz „Die Würde des Menschen zu schützen ist Sinn der Demokratie.“ Eine eindringliche Erklärung vom 10. Mai 2019 unterzeichneten 48 führende Persönlichkeiten aus Verbänden, Institutionen, kommunalen Spitzenverbänden, Religionsgemeinschaften und Kirchen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wohlfahrt, Sport, Kunst und Kultur. Die Kommunen wollen Zeichen setzen und fordern die Öffentlichkeit auf, jeder Form von Demokratiefeindlichkeit, Hass, Hetze, Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und Erniedrigung entgegenzutreten.
In fünf Absätzen widmet sich das Plädoyer der Würde des Menschen, welches einem absoluten Schutzgebot unterliegt und Leitgedanke allen staatlichen Handelns ist: „Es geht um Recht auf Leben, auf körperliche Unversehrtheit und um Freiheit als Kern der Menschenwürde, aber auch um Gleichheit, Respekt und Teilhabe in unserer Gesellschaft.“
Der Gesellschaftsfähigkeit von Rassismus und Menschenfeindlichkeit müsse begegnet werden: „Widerspruch wird gezielt als realitätsfremd diffamiert, solidarisches Handeln von einzelnen Regierungen kriminalisiert. Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und demokratischer Rechtsstaat werden offen angegriffen. Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.“ Der genaue Wortlaut des Plädoyers findet sich hier.  Die Stadtverordnetenversammlung legte selbst ein Bekenntnis ab, keine persönlichen Angriffe, Erniedrigungen und Verunglimpfungen in der Kommunalpolitik zu akzeptieren.

22.10.2019

Klare Tendenz bei SPD-Vorsitz - Kandidatencheck per Livestream

Per Livestream holten sich Büdingens Sozialdemokraten die vorletzte Regionalkonferenz aus Dresden mit Kandidatenvorstellung für den Bundesvorsitz in die Alte Schule in Düdelsheim. Gespannt folgten die Genossinnen und Genossen den Redebeiträgen der sieben Kandidatenpaare. Vorsitzender Manfred Scheid-Varisco verteilte anschließend Wahlzettel, auf denen jeder sein Favoritenpaar notierte. Es formte sich eine klare Tendenz für Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans heraus, die sich eindeutig für einen Austritt aus der GroKo positionieren. In der internen Umfrage belegten Nina Scheer und Karl Lauterbach, die sich ebenfalls für eine Kehrtwende aussprechen, um als SPD wieder Glaubwürdigkeit zu erlangen, Platz zwei. Auf Platz drei folgten Petra Köpping und Boris Pistorius, die eine starke Demokratie erhalten wollen und klare Kante gegen Rechts fordern. 

Alle SPD-Mitglieder sind ab Montag aufgerufen, online oder auf dem Postweg ihre neuen Parteivorsitzenden zu wählen.

Infos zu der Wahl und den Kandidaten/Innen gibt es hier


14.10.2019

Awo-Staffellauf: 100 Kilometer durch die Wetterau

Die Arbeiterwohlfahrt als starke Vereinigung hilfsbereiter Menschen sichtbar zu machen, das war das Ziel des 100-Kilometer-Laufs durch die Wetterau im 100. Jahr der Awo-Gründung.

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Wetteraukreis als starke Vereinigung von hilfsbereiten Menschen sichtbar zu machen, das war das Ziel des 100-Kilometer-Laufs durch die Wetterau im 100. Jahr der Gründung der Awo. 

Zehn Ortsvereine der Arbeiterwohlfahrt hatten rechnerisch je zehn Personen auf eine Strecke von jeweils einem Kilometer zu schicken. Mit dieser Aktion griff die Awo eine alte Tradition der Arbeitersportvereine auf: den Menschen Gelegenheit zu bieten, sich an der frischen Luft gemeinsam zu bewegen und Geselligkeit zu pflegen. Gestartet wurde am ersten Tag pünktlich um 10 Uhr am Awo-Wohnheim in Büdingen. Als erster Staffelläufer ging Bürgermeister Erich Spamer auf die Strecke. Die Erste Stadträtin Henrike Strauch übergab nach rund zwölf Kilometern den Staffelwimpel an Klaus Hühn vom Awo-Ortsverein Limeshain-Hainchen. 

Weiter ging es über Altenstadt zum Marie-Juchacz-Haus in Nieder-Florstadt und von dort über den landschaftlich schön gelegenen R 4 nach Bad Vilbel. Bei Kilometer 31 in Assenheim übernahmen dann die Awo-Mitglieder aus Nidda, Christine Jäger und Annegret Jäger, den Staffelwimpel von Petra Becker. Ab Kilometer 33 übernahm dann der Ortsverein Bad Vilbel den Staffelwimpel und führte ihn bis zum Niddaplatz in Bad Vilbel. Dort erwartete die Staffel bei schönen Wetter ein gut besuchtes Begegnungsfest mit den "Bembel Blues Bub*innen" aus Frankfurt und dem Chor "Chorios" aus Massenheim. Am zweiten Tag ging man dann um 10 Uhr ab dem Sportplatz in Massenheim erneut auf eine 50-Kilometer-Strecke. Zehn Läuferinnen schickte der Ortsverein Massenheim in Richtung Kloppenheim. Weiter ging es dann über Nieder-Wöllstadt zum Europaplatz in Friedberg, wo die Staffelläuferin vom Vorsitzenden des Ortsvereins Friedberg, Bernd Baier, sowie der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch, die gleichzeitig auch stellvertretende Vorsitzende des Awo-Bezirks Hessen-Süd ist, in Empfang genommen wurde. Über Schwalheim ging es dann zum Awo-Lädchen in Ober-Mörlen, Dort ließ es sich der Bürgermeister der Stadt Butzbach, Michael Merle, auch Awo-Mitglied, nicht nehmen, die letzten zehn Kilometer der Tagesetappe zu übernehmen. Fast punktgenau im Zeitplan erreichte dann der Schlussläufer das Ziel, die Awo-Seniorenresidenz am Landgrafenschloss in der Innenstadt von Butzbach. Dort hatte der Ortsverein Butzbach Gegrilltes und Getränke organisiert, um den 100-Kilometer-Jubiläumslauf erfolgreich zu beenden.

An beiden Lauftagen begleiteten Mitglieder des Biker-Treffs aus Geiß-Nidda die Läuferinnen und Läufer. Anhand der erfassten Kilometer konnte dann auch bestätigt werden, dass die Laufstrecke tatsächlich 100 Kilometer quer durch die Wetterau betrug.
Awo-Kreisvorsitzender Reimund Becker war beeindruckt davon, mit welcher Freude und Elan die Ortsvereine die beiden Jubiläumstage mitgestaltet hatten. Auch wenn die Läuferinnen und Läufer manchmal unbemerkt ihre Strecke absolvierten, so war es doch gelungen, die Arbeiterwohlfahrt sichtbar zu machen. Sowohl beim Abschluss des ersten Tages in Bad Vilbel als auch beim Abschluss des zweiten Tages in Butzbach saßen noch viele Menschen zusammen, um sich auszutauschen.

10.10.2019

Resolution "Solidarität mit allen Demokraten in Büdingen" im Stadtparlament verabschiedet

Die Fraktionen von Grünen, SPD, FWG und CDU im Büdinger Stadtparlament haben eine Resolution "Für die Solidarität mit allen Demokraten in Büdingen" eingebracht. 

Mit großer Mehrheit verabschiedete das Stadtparlament bei seiner jüngsten Sitzung im Historischen Rathaus die Resolution "Für die Solidarität mit allen Demokraten in Büdingen". Das Papier hatten CDU, FWG, Grüne und SPD bereits als Eilantrag bei der letzten Zusammenkunft des Gremiums eingebracht. Allerdings war das Anliegen nicht mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit auf die Tagesordnung gekommen (diese Zeitung berichtete).
Hintergrund ist eine mutmaßliche Verbalattacke des NPD-Stadtverordneten Dieter Glanz gegen den Büdinger Henning Goll. Dies sollte das Hohe Haus verurteilen. Laut Goll, der sich in einem Facebook-Video geäußert hatte, habe ihn Glanz Ende Juli spätabends als "Mörder, Verbrecher und Verräter" bezeichnet. Lesen Sie hier den Bericht im Kreisanzeiger vom 30.09.2019.

Die Resolution können Sie hier nachlesen.

 01.10.2019

Patrick Berger ist der jüngste Büdinger Botschafter

Erst 27 Jahre alt ist der Sportjournalist, der in Berlin lebt und nun als Repräsentant für seine Heimatstadt werben will, wo immer er hinkommt.

Mit seinen 27 Jahren ist Patrick Berger der jüngste der mittlerweile neun Büdinger Botschafter. Am Samstag wurde er in der voll besetzten Milchbar des 50er-Jahre-Museums von Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke und ihrem Stellvertreter Manfred Scheid-Varisco zum neunten Botschafter der Stadt ernannt. Die Laudatio auf den "waschechten Büdinger Bub, der im besten Sinne sport-verrückt ist", hielt Thomas Appel, Stadtverordneter und Vorsitzender des Handballclubs (HCB, heute HSG Oberhessen).

Patrick Berger war selbst viele Jahre Büdinger Handballer und spielte hier auch Fußball. Im vergangenen Jahr hatte er mit viel Esprit die Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen des HCB moderiert. Der neue Botschafter ist Sportjournalist und hat seinen Lebensmittelpunkt mittlerweile in Berlin. "Er arbeitet dort als Multimedia-Redakteur und Sportjournalist für den Berliner Kurier und die Berliner Zeitung", berichtete Appel. 

Die Büdinger Botschafter Volker Geyer, Richard Meng, Patrick Berger, Ulrike Wuk und Wilhelm Kröll mit der Büdinger Froschkönigen. Vorne Mitglieder des Ortsbeirat mit Bürgermeister Erich Spamer

"Mit dem Aufstieg von Union Berlin in die Bundesliga tourte Patrick im Wohnmobil quer durch alle Bundesliga-Städte. Man sieht ihn auf Bildern mit Fußball-Stars wie Claudio Pizzaro, Marcel Halstenberg, dem Eintracht Vorsitzenden Peter Fischer und SGE-Sportvorstand Fredi Bobic genauso wie mit Fritz Keller vom SC Freiburg und möglicherweise zukünftiger DFB-Vorsitzender." Aber wichtig fand Appel auch: "Patricks positive Lebenseinstellung, seine Offenheit, Neugierde und Gestaltungsfreude und: Er ist Eintracht-Fan". Lesen Sie den ganzen Bericht im Kreis-Anzeiger.

23.09.2019

Heimatumlage: „Raubzug“ gegen Städte und Gemeinden 

In einer Pressemitteilung nehmen die Büdinger Christdemokraten Stellung zur Heimatumlage. Die CDU wird nicht müde, die vermeintlichen Vorteile der „Heimat-Umlage“ an den „Mann“ zu bringen. Diesen Populismus kennen wir allerdings bereits aus dem vergangen Jahr. „Die Kita wird gebührenfrei“ war der Slogan zur Landtagswahl 2018. Was daraus geworden ist, wissen wir heute. Die Städte und Gemeinden stöhnen unter der Last dieses Gesetzes“, stellt der SPD Partei- und Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco fest.

Für die Büdinger Sozialdemokraten ist es selbstverständlich, dass die Hessische Landesregierung die Finanzierung der Städte und Gemeinden deutlich verbessern muss. Die Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs im Jahre 2015 macht deutlich, wie kommunalfeindlich in der Landesregierung gearbeitet wird. Rund Fünfhundert Millionen Euro bekommen die Kommunen seitdem weniger.

Nun greift die Landesregierung den Städten und Gemeinden erneut in die Kasse. Der Hessische Städte- und Gemeindetag spricht im Zusammenhang der Gewerbesteuerumlage sogar von einem „Raubzug“ gegen Städte und Gemeinden. Nach deren Berechnungen wird es eine große Zahl von Verlierern durch das Programm „Starke Heimat Hessen“ geben.

In der Pressemitteilung rechnet uns die Büdinger Union vor, wie toll die geplante „Heimat-Umlage“ sein wird. Sagenhafte 850.000 Euro würden dadurch an die Stadt Büdingen zurück fließen – Geld, das Büdingen eigentlich schon gehört – also originär kommunales Geld. Lediglich 1% Landesmittel stecken tatsächlich in der „Starke Heimat Hessen“ drin, 99% zahlen die Kommunen in das Programm ein.

Die CDU rechnet uns vor, dass Büdingen rund 300 Tausend Euro für Betriebskosten von Kitas, rund 58 Tausend Euro für die Digitalisierung der Kommunen und ca. 140 Tausend Euro für das Büdinger Krankenhaus erhält. „Dass Büdingen nicht für die Unterhaltung und den Betrieb des Krankenhauses zuständig ist, lässt Harris einfach mal unter den Tisch fallen“, konstatiert Scheid-Varisco. „Somit kann das Geld nicht der Stadt zugeordnet werden. Denn es wird erst gar nicht an Büdingen ausgezahlt“.

Dass die Digitalisierung der Kommune originäre Landesaufgabe ist, findet ebenfalls keine Berücksichtigung. Typisch ist, dass mal wieder Aufgaben, die eigentlich aus Landesmitteln finanziert werden müssten, durch kommunales Geld finanziert werden sollen. Somit bleibt rechnerisch nur der Betrag für die Kitas. Ob Büdingen jemals davon profitiert, ist eher fraglich. Schlimmer wird es, wenn man bedenkt, dass diese Gelder zweckgebunden sind. „Was ist, wenn Büdingen andere Bedarfe hat?“, fragt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sieglinde Huxhorn-Engler. „Die Landesregierung holt sich unser Geld und tut dann so, als mache sie uns ein Geschenk. Und das Geschenkpapier und die Schleife zahlen wir auch noch selbst.“

Erschwerend für die Kommunen kommt hinzu, dass dieser vermeintliche Geldsegen, ähnlich wie bei Fördermittel von Land und Bund, beantragt werden muss, denn die Mittel aus der Heimatumlage fließen nicht automatisch. Dass es sehr aufwendig für die Gemeinde- und Stadtverwaltungen ist, solche Anträge zu stellen, dürfte auch der CDU bekannt sein - es kostet Zeit, Kraft und Geld.

Harris mahnt an, dass wir als Kommunalpolitiker die Interessen der Stadt und ihrer Bürger im Auge behalten sollten. Auch hier hat der CDU Kommunalpolitiker das Problem nicht verstanden. „Denn wenn es um Geld geht, was Büdingen ohnehin gehört, dann ist es ein großes Interesse der Stadt und ihrer Bürger“, so die Büdinger Sozialdemokraten.

18.09.2019

#Klimastreik am 20. September bei uns in #Büdingen!

Weltweit streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten unter dem Motto #FridaysForFuture für echten #Klimaschutz und eine #Zukunft ohne #Klimakrise.

Die #Proteste von #FridaysForFuture sind berechtigt: #Hitzewellen#Dürren#Überschwemmungen - bereits heute vernichtet die Klimakrise Leben und Lebensgrundlagen von Millionen Menschen weltweit. Sie verschärft bereits bestehende Ungleichheiten und verletzt grundlegende Menschenrechte. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist. Doch die Bundesregierung versagt: Statt ambitionierter Klimapolitik liefert sie nur unzureichende Antworten.

Doch es gibt Hoffnung: Die Schüler*innen haben mit ihren Protesten die Politik unter Zugzwang gesetzt. Am 20. September entscheidet die Bundesregierung über ihre nächsten Schritte in der Klimapolitik. Jetzt gilt es für uns alle, uns dem Protest von #FridaysForFuture anzuschließen. Wenn wir jetzt zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben. Zeitgleich werden überall auf der Welt Hunderttausende Menschen auf die Straßen gehen. Sie zeigen den Staats- und Regierungschefs, die wenige Tage später beim UN-Klimagipfel zusammenkommen: Wir lassen nicht zu, dass ihr unser aller Zukunft verheizt!
Mehr Infos: https://www.klima-streik.org/aufruf

16.09.2019

SPD-Kandidaten stellen sich in Hessen vor

Die Kandidaten für den SPD-Vorsitz haben sich erstmals der Parteibasis in Hessen präsentiert. Die sieben Bewerberpaare stellten sich in Friedberg vor - und antworteten auf Fragen der Genossen.

Auf der fünften von 23 Regionalkonferenzen stellten sich 14 Kandidaten für den SPD-Parteivorsitz in der gut, wenn auch nicht voll besetzten Friedberger Stadthalle erstmals in Hessen vor. Trotz der lockeren Stimmung unter den 800 Genossen im Saal mahnt SPD-Unterbezirksvorsitzender Kaweh Mansoori, der hier Gastgeber ist, den Ernst der Lage an: „Das ist keine Casting-Show, sondern eine Richtungsentscheidung.“ Dass die Richtung mit ihm eine andere sein wird, macht der erste Kandidat des Abends, Michael Roth, in seinem Statement deutlich. Er will, dass die SPD „wieder die Partei der Geschlechtergerechtigkeit wird“, will in den „Kampf gegen Sexismus“ ziehen und kündigt ein Paritätsgesetz für den Bund an. Seine Aufforderung, nicht mehr ständig in den Rückspiegel zu schauen, erhält in Friedberg viel Applaus.
Routinierter spult Ralf Stegner sein Statement ab. Den größten Teil der fünf Minuten, die jedes Kandidaten-Duo hat, überlässt er Gesine Schwan, die sehr emotional für eine geistige „Erneuerung der SPD“ wirbt.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht im Kreis-Anzeiger.  


10.09.2019

Demokratiekonferenz: Frieden schaffen in Europa?!

Was bedeutet #Europa für mich? Welchen #Wert hat es hier für uns in der #Region? Was tun wir dafür? Was macht einen „guten“ Europäer aus? Wen schließen wir ein, wen schließen wir aus - auf globaler, europäischer, Bundes-, Landes-, regionaler und persönlicher Ebene – #politisch wie #menschlich? Und wer ist überhaupt „#Wir“? Diesen und anderen Fragen rund um das Thema „Frieden schaffen in Europa?!“ widmet sich die diesjährige Demokratiekonferenz der Partnerschaft für #Demokratie östliche #Wetterau am Donnerstag, 12. September 2019 um 19:00 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr) in der Büdinger Willi-Zinnkarn-Halle.

Als Ehrengast der Demokratiekonferenz wird Prof. Dr. Dr. Michel Friedman eine Impulsreferat vortragen und sich mit unseren Gästen austauschen. Prof. Friedman ist ein ausgezeichneter Experte in Europafragen und Geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CEAS) der Frankfurt University of Applied Sciences.

Das Jugendforum der Partnerschaft wird unser Programm mit künstlerischen und kritischen Impulsen audio-visuell mitgestalten.

Weiterhin wird die Ausstellung „Zeich(n)en für Europa“ der Organisation „Pulse of Europe“ ausgestellt, es gibt ein Europaquiz sowie andere interaktive Angebote. Ergänzend bietet unser Partnernetzwerk Informationen zu aktuellen Projekten und Vernetzungsmöglichkeiten an.

Weitere Informationen folgen! Schauen Sie auch auf unsere Homepage:
https://www.demokratieleben.com/

09.09.2019

Fassungslos - NPD Jagsch in Altenstadt / Waldsiedlung mit den Stimmen der SPD zum Ortsvorsteher gewählt!

Mir fehlen noch immer die Worte. Mit den Stimmen der #SPD, #CDU und #FDP wurde in Altenstadt-Waldsiedlung der Rechtsradikale NPD-Funktionär Stefan Jagsch zum Ortsvorsteher gewählt. Somit soll nun ein Mann, der einer rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Partei angehört, den Stadtteil in Altenstadt repräsentieren. Jagsch ist für seine menschenfeindliche und verfassungsfeindliche Positionen bekannt. Das Sozialdemokraten und auch andere demokratische Mandatsträger einen Menschen zum Ortsvorsteher wählen, dessen politische Orientierung unseren demokratischen Staat ablehnt und eine autoritär geführte „Volksgemeinschaft“ errichten will, ist nicht zu ertragen. Die Sozialdemokratie kämpft schon immer für Demokratie und Freiheit. Rechte Hetze stellt eine enorme Bedrohung für unser Zusammenleben da. Deswegen ist der entschlossene Kampf gegen rechte Ideologien ein wichtiges Anliegen der Sozialdemokraten. Für mich ist das Wahlverhalten meiner Parteigenossen unerträglich und ich distanziere mich von diesen SPD-Mitgliedern. #nonpd

07.09.2019

Rettet Erich Spamer den Büdinger Carneval Club? Den Bock zum Gärtner machen?

Mit Verwunderung habe ich heute den Bericht im Kreisanzeiger gelesen. Ich bin schon sehr verstört, was ich in diesem Beitrag lesen muss."Wir ziehen den Karren aus dem Dreck..." ist eine Äußerung von Bürgermeister Erich Spamer. Der Bürgermeister hat erst zehn Minuten vor Ende der Versammlung an der Sitzung teilgenommen. Hätte er von Anfang an den Verlauf der Mitgliederversammlung und den Berichten des Vorstandes gefolgt, hätte er anerkennend feststellen müssen, dass der "Karren" bereits aus dem Dreck gezogen wurde. Nach dem finanziellen Desaster in der Kampagne 2017/2018 ist es dem Vorstand gelungen, den Verein wieder auf wirtschaftlich sichere Beine zu stellen. Über die sehr erfolgreiche Kampagne 2018/2019, insbesondere die Jubiläumssitzung mit den befreundeten Vereinen, wird heute noch mit viel Lob gesprochen. Anstatt den Vorstand mit dieser Äußerung in den "Karren" zu fahren, hätte er die Gelegenheit nutzen können, den Verantwortlichen im Büdinger Carneval Club den Rücken zu stärken.

Schon seit Jahren moniert Spamer die Qualität der Sitzungen, im besonderen die der Büttenrednerinnen und Büttenredner. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten - eine Büttenrede oder ein Vortrag muss nicht jedem gefallen, das kommt bei "großen" Sitzungen wie "Hessen lacht zur Fassenacht" auch vor. Anstatt auch hier das Engagement aller "Aktiven" zu würdigen tritt der Bürgermeister nach. Ich erwarte von einem Bürgermeister, dem der Verein so am Herzen liegt, Unterstützung und vor allem konstruktive Kritik, die dem Verein weiterhilft. Weiß der Bürgermeister eigentlich, welche Vorbereitung es Bedarf auf der Bühne zu stehen und zu versuchen, die Menschen zu unterhalten? Langes Üben, viele Proben, große Aufregung - das ist Stress für jeden Aktiven.

Das sich am vergangenen Mittwoch keine Kandidatinnen oder Kandidaten zur Ergänzungswahl des Vorstandes gefunden haben ist für mich durchaus nachvollziehbar. Ich glaube nicht, dass es "nur" die Vereinsarbeit ist. Vielmehr haben viele "junge" Mitglieder Angst davor, schlecht behandelt zu werden. Wie der Umgang in den letzten Jahren mit einzelnen Vorsitzenden und Vorstandsmitgliedern war muss ich hier nicht besonders erwähnen. Nur soviel: Es war teilweise schäbig.

Ich bin davon überzeugt, dass der BCC weitergeführt werden kann und sich in der nächsten Mitgliederversammlung ein kompletter Vorstand bildet. Voraussetzung für eine erfolgreiche Vorstandsarbeit, gerade von jüngeren Leuten, ist aber, dass die gewählten Mitglieder eine breite Unterstützung finden. Die Zeiten von "Besserwisser", die den Verein aus der Vogelperspektive betrachten, sollte vorbei sein.

                                                 Lesen Sie dazu auch den Bericht im Kreisanzeiger (plus-Inhalt)

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05.07.2019

Viel Lob für Büdinger Blühflächen

Foto: Thomas Appel

Die Gärtnerinnen und Gärtner des Büdinger Bauhofs gestalten täglich zahlreiche Blumenbeete in Parks, den öffentlichen Plätzen und entlang der Durchgangsstraßen der Stadt. 
In den letzten Wochen konnten sie sich über sehr viel Lob der Bürger für die prachtvolle Bepflanzung freuen und auch der Büdinger Ortsbeirat äußert sich nun mit großer Anerkennung: "Die Büdinger Blumenbeete sind eine tolle Visitenkarte für unsere Stadt“, betonen die Ortsbeiratsmitglieder Thomas Appel, Manfred Scheid-Varisco und Dieter Jentzsch. „Wir sind in den vergangenen Tagen mehrfach angesprochen worden und dieses Lob möchten wir gerne an den Büdinger Bauhof und die Landschaftsarchitektin Anette Schött weitergeben“. Anette Schött hat gemeinsam mit dem Büdinger Bauhof und Hessen Mobil das Pflanzkonzept entwickelt. Im vergangenen Jahr wurde Büdingen hierfür mit dem 10 000 Euro dotierten Husqvarna Förderpreis geehrt. 
Unter dem Motto "Motivierte Gärtner und engagierte Bürger lassen ihre Stadt erblühen" konnte sich Büdingen den ersten Platz sichern.. Zu den zehn für den Preis Nominierten gehörten neben Büdingen auch Projekte aus Bonn, Berlin, Radolfzell, Wald-Michelbach und Essen.
"Es ist ein echter Hingucker, egal ob am Herzbergkreisel, Loudeac Platz, Keltenkreisel oder entlang der Berliner Straße.  Es macht Spass dort entlang zu laufen oder zu fahren. 
Die Grünanlagen sind aber nicht nur eine Augenweide, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht und damit zur Lebensqualität in einer Stadt. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, der entdeckt dort unzählige Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, was im Hinblick auf die Artenvielfalt von großer Bedeutung ist", betont Büdingens Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke
 

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Am Freitag und Samstag, 21. und 22. Juni, findet im Büdinger Kulturzentrum Oberhof das Leuchtfeuer-Fest statt, das vom Jugendforum des Vereins "Mitmischen" in Kooperation mit "Jugend lebt Kultur" (Juleku) organisiert wird. Das Jugend-Kunst-Festival bietet an beiden Tagen Livemusik, Theater und Workshops. Es spielen Bands wie Salma mit Sahne, John Grey, Icebreakers und Blockhelden, Theatergruppen wie Shaved New World der Gutenbergschule aus Frankfurt sowie Volpone von "Juleku" treten ebenfalls auf. Es gibt Tanz-, Yoga- und Graffiti-Workshops. Das Festival läuft jeweils von 10 Uhr bis Mitternacht. 


Mehr Informationen über Demokratie Leben - Mitmischen in Büdingen und Altenstadt gibt es hier.

Zum Kulturverein ueber.land e.V., der sehr eng mit JuLeKu zusammenarbeitet, gibt es hier

17.06.2019

Von Visionen und Laumännern: Hans Eichel bei der SPD in Büdingen

Kreisanzeiger vom 11.05.2019 (Oliver Potengowski):

Warum es keine Alternative zu einem vereinten Europa gibt, verdeutlichte der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel bei der SPD im Büdinger Oberhof eindrucksvoll.

Eine kleine Geschichtsstunde mit politischen Visionen zu Europa erlebte das Publikum auf Einladung der Büdinger SPD im Kulturzentrum Oberhof. Hans Eichel, ehemaliger Bundesfinanzminister und Hessischer Ministerpräsident, teilte seine Begeisterung für ein vereintes Europa. Sorgen bereiten ihm weniger die ausgesprochenen Gegner, als "Laumänner", die den engeren Zusammenschluss bremsen. Sein Auftritt hätte mehr Besucher verdient gehabt.

"Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen", hatte der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt gesagt. Hans Eichel, bei weitem nicht so monumental und überlebensgroß wie Schmidt, hat trotz seiner inzwischen 78 Jahre immer noch Visionen. Dennoch wirkte der Pensionär kerngesund, als er darüber sprach, wie Europa vorangebracht werden kann.

Körperlich klein und bescheiden zeigte Eichel, dass es nicht die Dominanz eines Helmut Schmidt braucht, um zu beeindrucken. Ein wenig wirkte er immer noch wie ein Lehrer, der Geschichtsunterricht erteilt, wenn er über die Wurzeln eines vereinten Europas sprach. Das Studium hat ihm eine fundierte geisteswissenschaftliche Bildung gegeben, die besonders einigen der scharfen Kritikern Europas fehlt.


Und wieder sind es Deutschland und Frankreich, in denen der Gedanke - 1795 in Kants Traktat "Zum ewigen Frieden und 1849 durch Victor Hugo - zuerst auftauchte. Einen Gast, der darauf hinwies, dass auch Winston Churchill ein vereintes Europa gefordert hatte, korrigierte Eichel später höflich, dass der Britische Premierminister dabei ausdrücklich den Kontinent ohne Großbritannien gemeint habe.

"Wir haben ständig Krieg geführt und wir brauchten den Zweiten Weltkrieg mit 55 Millionen Toten, bis die Idee wieder kam", erinnerte er an den mühsamen Weg zur europäischen Einigung. Dabei betonte Eichel, dass der Gedanke damals nicht von den Eliten, sondern von der "Bevölkerung" getragen wurde. Er sprach nicht von Volk und Nationalstaaten, zu denen manche gern zurück wollen. Sie kamen in seinem Vortrag nur als notwendiger, aber überwundener Zwischenschritt zu einem vereinten Europa vor. "Die Idee ist genauso alt, wie die Nationalstaaten, aber die Nationalstaaten haben sich durchgesetzt."

Hans Eichel redete über Demütigungen im Namen der Nation wie die Gründung des Bismarck'schen Reiches im Spiegelsaal von Versailles und über Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Dabei erteilte zwar auch er Reparationsansprüchen von Griechenland oder Polen eine Absage, riet aber, die Traumata dieser Länder ernstzunehmen und im Auftreten zu berücksichtigen. "Ich bin sehr dafür, dass wir sehr großzügig in Europa investieren", betonte er. Denn schon die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG als Vorläufer der EU habe einen Etat gehabt, um ärmere Regionen zu fördern. Den Gründern sei klar gewesen, dass es ein vereintes Europa in Ungleichheit nicht geben könne.

Eichel gelang scheinbar Unmögliches. In seinem Vortrag lobte der engagierte Sozialdemokrat Helmut Kohl für dessen Europapolitik. Obwohl oder weil er Europa vor allem als Friedensprojekt sieht, sprach sich Hans Eichel für eine gemeinsame europäische Armee aus. Denn die nationalen Armeen seien überflüssig, wenn die europäischen Staaten vereint und keine Kriege mehr gegeneinander führen wollten. Keimzelle dieser Armee müssten die ehemaligen Erbfeinde Deutschland und Frankreich als Mitbegründer des vereinten Europas, aber ganz selbstverständlich auch Polen sein, beschrieb er seine Vision. Sie gipfelt darin, dass ausgerechnet das kleine Polen den ersten Oberbefehlshaber stellen sollte.

Eichel kennt die Ängste, die der "Furor Teutonicus", der Deutschland gerne zugeschrieben wird, in Europa ausgelöst hat. Deshalb bekennt er sich zu einer deutschen Führungsrolle in der Weiterentwicklung der EU, die konsequent in der Sache, aber nicht herrisch sein sollte. Die Einigung könne nur durch Überzeugung gelingen und das dauere eben länger als mit Gewalt.

Hans Eichel scheint es fremd, Fronten zu schaffen. So kam der Antagonismus zwischen SPD und CDU bei ihm fast nur in Andeutungen vor. Dennoch machte er deutlich, dass er die wahren Europäer bei der SPD, bei der CDU dagegen zu viele "Laumänner" sieht.

Die Idee seines Amtsnachfolgers Olaf Scholz für einen Europäischen Fonds aus dem Sozialleistungen in Krisenzeiten gezahlt und später wieder zurückerstattet werden, sieht Eichel als einen wichtigen Schritt zur Stärkung der südlichen Länder. Deutschland profitiere von deren wirtschaftlicher Schwäche. Denn durch den so geschwächten Euro seien die deutschen Exportchancen größer, als zu D-Mark-Zeiten.

Ein vereintes starkes Europa sieht Eichel als die notwendige Antwort auf eine weltpolitische Entwicklung, in der die Konflikte zwischen China und Amerika wachsen. Ein starkes Europa könne nicht gezwungen werden, sich für eine Seite zu entscheiden, sondern als dritte Macht stabilisierend wirken. Dabei ist ihm vor den Nationalisten und Europagegnern bei der bevorstehenden Wahl nicht bange. "Wenn die Europäer und die Laumänner eine Mehrheit haben, dann werden wir die Laumänner vor uns her treiben." 

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11.05.2019

Kommt zusammen für ein starkes Europa - Foodtruck in Büdingen

“Europa ist die Antwort”, unter diesem Motto touren mehrere Euro-Food-Trucks der SPD durch Deutschland, um die Menschen mit all ihren unterschiedlichen Meinungen zum Diskutieren einzuladen. So machte einer der Trucks am vergangenen Freitag in Büdingen halt. Bei frisch gebackenen belgischen Waffeln und einem heißen Kaffee nutzten viele Menschen die Gelegenheit, um sich auszutauschen. “Gerade junge Menschen blieben gern stehen und ließen sich von unseren Jusos für deren politische Arbeit begeistern.”, erklärt Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender der Büdinger SPD Manfred Scheid-Varisco.

“Europa ist die Antwort”, unter diesem Motto touren mehrere Euro-Food-Trucks der SPD durch Deutschland, um die Menschen mit all ihren unterschiedlichen Meinungen zum Diskutieren einzuladen. So machte einer der Trucks am vergangenen Freitag in Büdingen halt. Bei frisch gebackenen belgischen Waffeln und einem heißen Kaffee nutzten viele Menschen die Gelegenheit, um sich auszutauschen. “Gerade junge Menschen blieben gern stehen und ließen sich von unseren Jusos für deren politische Arbeit begeistern.”, erklärt Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender der Büdinger SPD 

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#Europaistdieantwort

05.05.2019

Europa ist die Antwort!“

SPD Büdingen lädt zum #Europa-Empfang mit dem ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Hans Eichel in den Pferdestall der Musik- und Kunstschule #Büdingen ein


Zu einer ganz besonderen Veranstaltung lädt die SPD in Büdingen am Donnerstag, den 9. Mai 2019 um 19.00 Uhr in den Pferdestall der Musik- und Kunstschule Büdingen ein. „Die Europäische Union ist ein Zukunftsversprechen – auf Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität für alle Menschen. Doch mehr denn je ist diese Hoffnung bedroht. Deshalb wollen wir uns für ein geeintes, demokratisches und soziales Europa stark machen – gerade in diesem Jahr vor der Europawahl am 26. Mai“, sagt Manfred Scheid-Varisco, Vorsitzender der SPD Büdingen.
Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Eintritt ist frei. Um besser planen zu können, melden Sie sich bitte per E-Mail: vorsitz@spd-buedingen.de an. Wir freuen uns auf Sie!
#wirsindfürdiemenschenda #europaistdieantwort #liebedeinestadt #spd

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OLG Frankfurt kassiert Urteil - Sieg auf ganzer Linie für Manfred Scheid-Varisco 

In dem Rechtsstreit mit der Buchautorin Katja Schneidt hat das #Oberlandesgericht #Frankfurt mit Urteil vom 7. März 2019 (16 U 108/18) das Urteil des Landgericht Gießen vom 13. April 2018 gekippt und die Klage abgewiesen. Darüber hinaus wurde der Beschluss des Landgericht im einstweiligen Verfügungsverfahren für gegenstandslos erklärt und das am 5. Februar 2017 verkündete Urteil ebenfalls aufgehoben.Eine Revision ist ausgeschlossen.

Darum gings:
                                                                                             https://www.kreis-anzeiger.de/…/wegtreten-genossin-schneidt…

                                               https://www.bild.de/…/spd-kleinkrieg-gegen-bestseller-autor…

                                               https://www.kreis-anzeiger.de/…/mitgliedsstreit-chef-der-ke…

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20.03.2019

Büdinger Ortsbeirat startet Aktion "Das sind doch nicht wir"

Die Sache mit dem #Müll nimmt leider überhand und stellt zunehmend ein Problem dar. Dabei haben die Themen #Sauberkeit und öffentliche #Ordnung einen bedeutenden Einfluss auf die #Lebensqualität und das Image in unserer Stadt. Deshalb: Müll nicht einfach sorglos wegwerfen. Wir möchten dass alle, die wir hier in #Büdingen #zusammenleben, gemeinschaftlich dabei helfen, dass unsere schöne Stadt sauberer wird. #büdingenblühtauf #rücksicht #Sauberkeit #wohlfühlen #Lebensqualität #sauberestadt #dassinddochnichtwir #2

    

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Ein Abend im Zeichen Europas: Neujahrsempfang der SPD Büdingen

Kreisanzeiger vom 07.01.2019 - Björn Leo


Beim Neujahrsempfang der Büdinger SPD im Oberhof erklärte Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands Frankfurt Rhein-Main, warum die Europawahl im Mai so wichtig ist.

Krise? Welche Krise? Zwei Erkenntnisse lieferte der Abend im Pferdestall des Oberhofs: Der Büdinger SPD-Ortsverein, immerhin seit 1893 aktiv, demonstrierte Geschlossenheit und geht mit Mut die Herausforderungen des neuen Jahres an. Die Talfahrt der großen Volkspartei, so scheint es, lässt die Basis kalt. Sie kann am allerwenigsten etwas für das, was auf Bundes- und Landesebene zuletzt dafür sorgte, dass die Sozialdemokratie schwer zu kämpfen hat. Der Empfang machte im Jahr der Europawahl zudem deutlich, dass es aus Sicht der SPD keine Alternative zu einem starken und vereinten Europa geben kann. 


Gastredner war Rouven Kötter, der Europadezernent des Regionalverbands Frankfurt-Rhein-Main, der auch stellvertretender Vorsitzender der Wetterauer SPD ist. Kötter ging auf die großen Errungenschaften der Europäischen Union (EU) ein, sprach aber auch Probleme und Herausforderungen offen an. "Auf Fragen der Flüchtlingszuwanderung, der Sicherheit, der Mobilität, der Energiewende oder des Klimaschutzes können wir nur gemeinsam eine Antwort finden." Er warb dafür, sich nicht auf die Schattenseiten der Bürokratie und Probleme zu konzentrieren, sondern auch die positiven Ergebnisse der europäischen Zusammenarbeit in den Mittelpunkt zu rücken. "Die EU ist nicht perfekt. Aber ihr verdanken wir 73 Jahre Frieden. Das gab es nie in den Jahrhunderten zuvor. Europa ist ein kulturelles Projekt, ein zivilisatorischer Fortschritt, um den uns die ganze Welt beneidet. Leider müssen wir dieser Tage immer wieder daran erinnern." Der Friedensaspekt, der mit der europäischen Einigung verbunden ist, könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. "Wir gehen viel zu leichtsinnig mit dieser großen historischen Errungenschaft um. Mein Opa weiß noch, wie Europa vor dieser langen Friedenszeit ausgesehen hat und welche Lebensperspektive es für einen Jugendlichen bot", mahnte Kötter vor den Augen seines Großvaters Wilhelm Leonard. Der 90-Jährige saß etwa zwei Meter entfernt und nickte angesichts der treffenden Aussagen seines Enkels. Rouven Kötter appellierte, die Europawahl als wichtige Wahl zu betrachten und wählen zu gehen. Er zeigte sich als überzeugter Europäer und schloss seine Rede mit den Worten: "Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Antwort."

Parteivorsitzender und Fraktionschef Manfred Scheid-Varisco gab während des Neujahrsempfangs Einblicke in Projekte, denen sich die SPD besonders verpflichtet fühlt: Kinder- und Jugendarbeit, gesellschaftliche Teilhabe und insbesondere die Gründung eines Seniorenbeirats sowie die Installierung eines Behindertenbeauftragten und die Themen Straßenbeiträge und Stadtentwicklung. Büdingen werbe mit den Slogans "Familienstadt mit Zukunft" und "Hier lebt Geschichte". Was das bedeute, müsse vor allem von der Kommunalpolitik transparent dargestellt werden. "Liebe Deine Stadt. Wir sind für die Menschen da", warb Scheid-Varisco für Büdingen und seine Partei, bevor er mit der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller und Lisa Gnadl, die dem Hessischen Landtag angehört, verdiente Mitglieder ehrte.
Die Riege der Ausgezeichneten las sich wie das Who is Who der Büdinger Sozialdemokraten. Die SPD ehrte Siegfried Müller, Ehrenbürger und früherer Stadtverordnetenvorsteher, der vor 60 Jahren der Partei beigetreten ist, sowie Lutz Höritzsch, Hans-Wilhelm Guth, Stadtrat Horst Diefenbach, Albert Volz und Gerhard Kemink, die allesamt seit 50 Jahren der SPD die Treue halten und sie zum Teil jahrzehntelang in unterschiedlichen Funktionen geprägt haben. Urkunden und Ehrennadeln erhielten zudem Renate Leitner (seit 40 Jahren Mitglied) und Heidi Schlösser (seit 25 Jahren), die inzwischen in der vierten Legislaturperiode der Stadtverordnetenversammlung angehört und bei der Verwirklichung wichtiger Ziele - etwas beim Bau des Brandschutzzentrums in der Orleshäuser Straße - entscheidend mitgewirkt hat.

Tradition hat beim Neujahrsempfang auch das Aushändigen von Parteibüchern an neue Genossen. Diese Aufgabe übernahm die stellvertretende Vorsitzende Sonja Mücke. Der SPD gehören jetzt Katja Moeckel-Thomaser, Jens Schöne und Beatrix Schmidt an. Für die passende Musik sorgten Katrin Sarawir und Christian Felke, die unter anderem an der Büdinger Musik- und Kunstschule aktiv sind.

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300 Menschen demonstrieren in Büdingen gegen Rechts

Am Samstag hielt die NPD in Büdigen ihren Bundesparteitag ab. Wenige Meter weiter versammelten sich rund 300 Menschen zum friedlichen Protest gegen Rechts. Die Autofahrer wurden von den Demonstranten zu einem Hupkonzert aufgefordert. 

Rund 300 Menschen nahmen am Samstagmittag an der Kundgebung unter dem Motto "Büdingen für Demokratie und ein solidarisches Europa" teil. Eingeladen hatte das Bündnis für Demokratie und Vielfalt gemeinsam mit der Antifaschistischen Bildungsinitiative. Austragungsort war die Straße "An der Fahrbach", zirka 150 Meter von der Willi-Zinnkann-Halle entfernt, wo die NPD parallel ihren Bundesparteitag durchführte. 

 

Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende der Linken in Hessen, die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Daniela Wagner, und Michael Roth (SPD), Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, kamen nach Büdingen und verdeutlichten, dass Rechtsradikale nicht willkommen sind.


Die Vertreter der Satire-Partei "Die Partei" trugen die NPD symbolisch zu Grabe und legten einen Kranz nieder. Teilnehmer der Kundgebung luden die Verkehrsteilnehmer auf der Berliner Straße nach der Kundgebung zu einem Hup-Konzert ein, was von fröhlichem Applaus begleitet wurde. Ab 14 Uhr trafen sich rund doppelt so viele Menschen im Zelt auf dem Sportplatz zu "Büdingen rockt" mit bekannten Künstlern und der Beteiligung von rund 20 Vereinen. Mit der Mixtur aus Kundgebung und Rockkonzert gelang es den Veranstaltern, eine breite Öffentlichkeit anzusprechen, die ihnen sonst bei vielen Demonstrationen und Kundgebungen versagt blieb.

Die Veranstaltungen am Samstag wurden zu einem deutlichen Bekenntnis zu einem vielfältigen und toleranten Büdingen.

Kreisanzeiger vom 18.11.2018                                                                                   Lesen Sie hier den ganzen Bericht

Persönliche Erklärung zu meinem Rücktritt als 2. Vorsitzender und Senatspräsident im Büdinger Carneval Club (BCC)

 

Mit großer Freude habe ich mich über zehn Jahre im Büdinger Carneval Club engagiert. Ob als Büttenredner, im Elferrat oder als Senatspräsident, dieses Engagement hat mir sehr viel Spass gemacht. Auf die Wahl zum Senatspräsidenten war ich besonders stolz.

Ich habe im Verein viele Höhen und Tiefen erlebt. Das letzte Ereignis ist uns sicherlich noch allen in Erinnerung. Es war in einer ersten Mitgliederversammlung nicht möglich, einen Vorstand zu wählen. Für die Vereinsspitze haben sich keine Mitglieder gefunden ein Amt zu übernehmen. Der Verein stand somit, nicht nur aus finanzieller Sicht, vor dem Abgrund. Erst in einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung, vier Wochen später, konnte ein Vorstand gewählt werden. Die erste Vorsitzende Diana Kelley und ich haben uns nach vielen Gesprächen dazu bereit erklärt, die Ämter der ersten und des zweiten Vorsitzenden zu übernehmen. Dies war kein “Wunsch-Amt” sondern eine persönliche Verpflichtung, dazu beizutragen, dass der Verein bestehen bleibt.

 

 Die Arbeit mit dem neuen Vorstand gestaltete sich in der kurzen Zeit sehr gut. Das Klima untereinander war klasse. Das gemeinsame Ziel, irgendwie eine Kampagne hinzukriegen, schweißte uns zusammen.

 

Nun haben wir in der vergangenen Woche unsere Kampagne vorgestellt. Die Reaktionen aus den Reihen des Vereins sind vernichtend. Ich wurde in einer Whats App-Gruppe bezichtigt, Ämter zu vermischen oder persönliche Vorteile zu erschleichen. Ein angesehenes Präsidiumsmitglied schrieb sogar, man dürfe den Verein nicht zur Parteizentrale der SPD machen. Darüber hinaus wurde mir unterstellt, persönliche Vorteile aus meiner Freundschaft zu Bäppi LaBelle zu ziehen, der im übrigen Vereinsmitglied und Senator im BCC ist, und durch das Programm der Sitzung im Februar führen soll. Ich kann dies nicht nachvollziehen. Der Umstand, dass ich Mieter des DRK bin und der BCC die Seniorinnen und Senioren in den Pflegeeinrichtungen (Kursana und DRK Tagespflege) besuchen will, wurde mir ebenfalls als Vorteilsnahme unterstellt. Auch die Nähe zum Düdelsheimer Fastnachtsverein war Gegenstand der Kritik. Denn dort sind ja auch SPD Mitglieder unterwegs.


Alles in allem ist diese Situation und diese Vorwürfe für mich untragbar. Daher bin ich in der gestrigen außerordentlichen Vorstandssitzung von meinen Ämtern als 2. Vorsitzender und Senatspräsident zurück getreten.

Ich bin in einigen Vereinen aktiv und erledige besonnen meine Aufgaben. Viele Weggefährten der vergangenen Jahre kennen mich als loyaler Ehrenamtlicher in verschiedenen Funktionen. Mir war und ist bekannt, dass es im BCC, aufgrund großer Streitereien in verschiedenen Lagern, nicht einfach sein wird. Aber das ich persönlich so verunglimpft werde und dabei Freundschaften auf der Strecke bleiben, hätte ich mir nie vorstellen können. Dennoch werde ich mit Anstand den Verein bei der weiteren Planung und Durchführung der Kampagne unterstützen.

05.11.2018


Update: Bericht im Kreisanzeiger vom 06.11.2018: 

Der BCC und die sozialen Medien

Manfred Scheid-Varisco sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt und legt seine Ämter im Büdinger Carneval Club nieder. Erneut gibt es Ärger im Verein, die Euphorie ist dahin.

CDU möchte Gärtnermarkt verlegen - für die SPD ist die Standortattraktivität von großer Bedeutung

Büdinger CDU geht, soll der Gärtnermarkt ab 2020 in die Emil-Diemer-Anlage verlegt werden. Mit einem Antrag in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung begründeten dies die Christdemokraten mit der Entlastung der Altstadt und ihrer Bewohner. Außerdem würde der Gärtnermarkt in der Nachbarschaft zum Sportplatz an Attraktivität gewinnen. Darüber hinaus hätte der Markt deutlich an Besucherzahlen eingebüßt.

Die SPD Fraktion kann die Verlegung des Gärtnermarktes und die Begründung dazu nicht nachvollziehen. Der Gärtnermarkt in Kombination mit der Froschparade und dem Kinderfest habe sich zu einer erfolgreichen Veranstaltung entwickelt. „Hätte sich die CDU-Fraktion beim Veranstalter informiert, wüssten sie, dass der diesjährige 16. Gärtnermarkt mit einem Besucherrekord abgeschlossen hat“, resümiert der Fraktionsvorsitzender Manfred Scheid-Varisco.

Für die Sozialdemokraten steht fest: „Die Besucherinnen und Besucher, sei es aus der Kernstadt, den Ortsteilen oder dem weiteren Umland genießen diese Veranstaltung. Der Wunsch vieler Standbetreiber, auch nächstes Jahr wieder teilzunehmen, untermauert die Attraktivität des Marktes. Darüner hinaus bietet die Altstadt neben dem Altstadtparkplatz eine attraktive Gastronomie und Ladengeschäfte was in der Emil-Diemer-Anlage nicht der Fall ist.“

Büdingen mit seiner historischen Altstadt, Schloss und Marktplatz sei das Herz der Großgemeinde und Besuchermagnet. „Die Atmosphäre in der Altstadt ist einzigartig. Wir sind froh, dass sich die Altstadt in den letzten Jahren wieder belebt hat. Es ist noch gar nicht so lange her, dass über Leerstand in der Neu- und Altstadt diskutiert worden ist“, stellt die SPD-Fraktion fest.

Natürlich müsse die Belastung der Bürgerinnen und Bürger auf ein Minimum reduziert werden. Hier soll aber gemeinsam eine Lösung im Sinne der Altstadtbewohner erarbeitet werden. „Dass die Verlegung des Gärtnermarktes in die Emil-Diemer-Anlage eine Maßnahme dazu ist, glauben wir nicht. Vielmehr müssen wir uns um den nächtlichen Lärm, insbesondere am Wochenende kümmern. Denn hier drückt der Schuh. Unser gemeinsamer Beschluss, die Altstadt am Wochenende für den Durchgangsverkehr zu sperren, ist eine geeignete Maßnahme dazu“, so die Sozialdemokraten.

Die Büdinger SPD ist davon überzeugt, dass sich das Konzept Kinderfest, Gärtnermarkt und Froschparade in all den Jahren bewährt hat. „Wir bedauern sogar, dass das Kinderfest nicht mehr am Großendorf stattfindet. Die Verlegung an die Willi-Zinnkann-Halle zeigt doch deutlich, dass die Standortattraktivität von großer Bedeutung ist“, bekräftigt die SPD ihre Meinung.

25.10.2018 

Landtagswahl in Hessen

Der hessische Weg: Wie Thorsten Schäfer-Gümbel Ministerpräsident werden will

Jonas Jordan • 16. Oktober 2018


Zum dritten Mal tritt Thorsten Schäfer-Gümbel an, um hessischer Ministerpräsident zu werden. Mit den Themen Bildung, Mobilität und Wohnen will er bei den Wählern punkten und beweisen, dass eine langfristige Strategie erfolgreich sein kann. Den hessischen Weg nennt er das.

„Es war der 18. Januar 2015, als ich auf meinem iPad einen Vier-Jahres-Countdown eingestellt habe. Der war brutal lang“, berichtet Thorsten Schäfer-Gümbel, während er mit seinem Wahlkampfbus von Wiesbaden nach Marburg quer durch Hessen unterwegs ist. Nur noch wenige Tage sind es bis zur Wahl. Oder genauer gesagt „13 Tage, 3 Stunden und 34 Minuten“, wie der Spitzenkandidat der hessischen SPD nach kurzem Blick auf seine Armbanduhr verrät. Thorsten Schäfer-Gümbel – oder „TSG“, wie ihn hier in Hessen viele nennen – ist keiner, der Entscheidungen aus dem Bauch heraus trifft. Er denkt und handelt langfristig. Schon im Dezember 2016 – zwei Monate, bevor die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz bekannt wurde – hat die hessische SPD ihre Kampagne für die Landtagswahl 2018 beschlossen.

Für diese Art, Politik zu machen, wurde Schäfer-Gümbel bundesweit lange belächelt. Inzwischen ist er zum Hoffnungsträger für die Parteiführung im Willy-Brandt-Haus geworden. Er selbst sagt: „Ich habe bundespolitisches Gewicht, weil die Leute an mir schätzen, dass ich ehrlich und solide bin. Dieser Stil kann Wahlen gewinnen und Politik verändern. Davon ist Schäfer-Gümbel überzeugt und fügt an: „Das Gesicht der hessischen SPD in der bundespolitischen Wahrnehmung wäre von einem Tag auf den anderen ein anderes.“ Dann wäre wieder Hessen vorn.                                                                                                                                                                                  Den ganzen Bericht gibts hier. 

Ein Jahr „Ehe für Alle“ – Keine Ehe zweiter Klasse mehr!

Seit einem Jahr dürfen in Deutschland auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten. Auch wenn damit noch nicht alle juristischen Unterschiede zu heterosexuellen Ehen ausgeräumt sind, ist es in Sachen „Gleichstellung“ ein großer Schritt. Selbst in Büdingen haben seit dem zwölf gleichgeschlechtliche Paare geheiratet.
Allerdings gilt es, die Rechte zu verteidigen und weiterhin für Akzeptanz zu sorgen. Rechtspopulisten wie die #AFD wollen die "Rolle rückwärts", nämlich die #ehefüralle wieder rückgängig machen. In einem Gesetzentwurf, verlangt die Bundestagsfraktion die „Aufhebung der gleichgeschlechtlichen Ehe“. Daran sieht man, dass die AFD versucht, die Gesellschaft zu spalten. Sie zeigt ihr hässliches Gesicht und will uns in die Zeiten zurückversetzen, in der die Liebe zwischen zwei Frauen oder zwei Männern gesetzlich diskriminiert wurde.Deshalb: Jeder in seinem privaten und beruflichen Umfeld kann etwas gegen Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen sowie der Vielfalt von Geschlecht tun. Schließlich gilt es, in den Köpfen der Menschen weiterhin ein Bewusstsein für die Akzeptanz von Vielfalt in unserer Gesellschaft zu schaffen.
   

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01.10.2018

30 Jahre Förderverein Mathilden-Hospital feiern wir in #Büdingen. Der Verein engagiert sich überall dort, wo die medizinische und pflegerische Betreuung und Versorgung der Patienten und des Pflegepersonals erleichtert werden kann. Gerne unterstütze ich als Mitglied dieses Engagement. Die SPD gratuliert sehr herzlich und hat dies mit seinem Besuch auf dem Jubiläumsfest zum Ausdruck gebracht.

Foto: Die SPD mit der hiesigen Bundestagsabgeordneten Bettina Müller,  der Vize-Landrätin Stephanie Becker-Bösch und 1. Stadträtin Henrike Strauch sowie den Büdinger Sozialdemokraten freuen sich mit der Klinikleitung (Geschäftsführer Klaus Wöhrle, Ärztlicher Direktor Dr. Dieter Rummel und Verwaltungsdirektor Michael Hedtrich) über das Jubiläumsfest. Vorstandsmitglieder des Fördervereins Ursula Schneider, Heinrich Sperl und Lutz Höritzsch haben sich ebenfalls über unseren Besuch sehr gefreut. 

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09.09.2018

1, 2, 3 - für mich ist die Kita gebührenfrei

CDU kritisiert Ergebnisse der eigenen Politik

In einer Pressemitteilung der Büdinger CDU stellt nun auch die Union fest, dass es bei dem Landesgesetz Nachbesserungsbedarf gibt. Die Erleuchtung kam der CDU in der letzten Haupt- und Finanzausschusssitzung. Der Elternbeirat war zu Gast und hat dem Ausschuss klar gemacht, wie ungerecht das Landesgesetz und somit die Vorlage der Kinderbeitragssatzung der Stadtverwaltung ist.

 „Wir begrüßen ausdrücklich, dass sich die schwarz-grüne Landesregierung auf Druck der hessischen SPD sowie zahlreicher Eltern und Kommunen das Thema der Elternbeiträge in hessischen Kitas angenommen und einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht hat“, so Fraktionsvorsitzender Manfred Scheid-Varisco. „Das Konzept der Landesregierung greift dabei aber deutlich zu kurz. Dies durften nun auch die Büdinger Christdemokraten feststellen, die sich offensichtlich am veralteten Familien- und Weltbild der Hessen-CDU anstatt an gesellschaftlichen Realitäten orientiert hat.“

 Die Entlastung an einer Stelle kommt einen Teil der Eltern teuer zu stehen. Dass die Büdinger CDU es nun für falsch hält, dass die U3-Betreuung und Mittagessen teurer werden soll oder Betreuungsangebote, wie bisher, nicht mehr angeboten werden sollen, ist doch das Ergebnis der eigenen Politik. Nicht nur die SPD Büdingen hat in der Vergangenheit gebetsmühlenartig auf diese Konsequenzen hingewiesen.

 Ein Blick in die Büdinger Kitas zeigt, dass die tägliche Betreuungszeit oftmals mehr als 6 Stunden umfasst und dort längst nicht mehr nur Kinder ab dem 3. Lebensjahr anzutreffen sind, sondern auch viele jüngere. Deren Eltern sollen für den Kita-Besuch ihrer Kinder zukünftig sogar mehr bezahlen müssen. „Hierdurch werden nicht nur weiterhin die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Berufstätigkeit von Alleinerziehenden deutlich erschwert. Auch werden Kinder aus ärmeren Familien, die sich die teilweise hohen monatlichen Beiträge nicht leisten können, benachteiligt und um frühkindliche Bildungschancen gebracht. Das ist schlicht ungerecht“, stellt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Jugend-Kultur-Soziales Ausschussvorsitzende Sieglinde Huxhorn-Engler fest. „Der Zugang zu Bildung und damit zu Lebenschancen darf nicht länger vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Bildung muss kostenlos sein. Das bedeutet für uns, dass auch für Kinder unter drei Jahren keine Elternbeiträge mehr erhoben werden dürfen“ fordert die SPD-Fraktion.

 Nach wie vor versucht die Union den Menschen und den Kommunen einzureden, dass es sich bei dem Landesgesetz nicht um eine Mogelpackung handelt. Die Büdinger SPD fühlt sich allerdings verschaukelt. „Würde die Landesregierung sich endlich an den tatsächlichen Kosten in Höhe von rund 750 Euro für einen Kita-Platz in Büdingen beteiligen und nicht nur 136 Euro pro Kind überweisen, die über den kommunalen Finanzausgleich auch noch selbst mitfinanziert werden müssen, könnte man dem Wahlkampfslogan „1, 2, 3 - für mich ist die Kita gebührenfrei“ vertrauen“, kritisiert die Fraktionsspitze. Die SPD-Fraktion wird einer Gebührenerhöhung in Büdingen nicht zustimmen und sich weiter für die komplette Gebührenbefreiung einsetzen. 

22.08.2018 

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Richtfest beim DRK Kreisverband in Büdingen

Herzlichen Dank für die Einladung zum Richtfest des neuen Seniorenpflegeheim in #Büdingen

Hier baut der DRK Kreisverband Büdingen e.V. seine neue Einrichtung mit 100 Wohnungen für Senioren. Das Haus wird eine breite Palette von Angeboten für das Wohnen und die Betreuung von Senioren bieten. Es geht auf unterschiedliche Vorstellungen vom Leben im Alter und auf unterschiedliche Bedürfnisse ein. Insgesamt wird Büdingen weiter an Attraktivität gewinnen. Die Bewohner können am täglichen Leben in den Gemeinschaftsflächen teilnehmen, sich in Ihre eigenen vier Wände zurückziehen und haben Pflegefachkräfte direkt im Haus. Ausserdem bietet diese Einrichtung den älteren Menschen die Möglichkeit, weiterhin vor Ort in Büdingen, in gewohnter Atmosphäre wohnen zu bleiben.

                                            Lesen Sie dazu auch den Bericht im Kreisanzeiger vom 20.08.2018  

 

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20.08.2018 

Eilantrag der SPD Fraktion: Standort für die Aus- und Fortbildung der Bundeszollverwaltung in Büdingen

In der letzten Stadtverordnetenversammlung hat die SPD-Fraktion im Stadtparlament einen Eilantrag eingebracht. Dieser wurde ohne Gegenstimme beschlossen. Nun ist der Magistrat beauftragt, sich als Standort für die Aus- und Fortbildung der Bundeszollverwaltung zu bewerben.

Die Bundeszollverwaltung wird in den nächsten 10-12 Jahren rund 40 % Ihrer Mitarbeiter verlieren, bedingt durch Pensionierung und Verrentung. Mit Beginn des Einstellungsjahrgangs 2016 hat die Zahl der Neueinstellungen beständig zugenommen und wird weiter zunehmen.

Zur Zeit werden bundesweit ca. 1.600 Neueinstellungen vorgenommen. Die Kapazitäten der bestehenden Bildungsstätten in Sigmaringen, Plessow und Münster sind nicht mehr in der Lage, das Gesamtpotenzial an Auszubildenden und aber auch Fortbildungsveranstaltungen und Seminare zu befriedigen. Derzeit ist eine Findungskommission der Generalzolldirektion mit der Aufgabe betraut, neue geeignete Standorte zu suchen. Unter anderem ist auch ein Standort im Rhein-Main Gebiet in der Diskussion. Büdingen hat durch seine unmittelbare Nähe zu Frankfurt/Main (ca. 38km), den bestehenden Nahverkehrsverbindungen und den Autobahnanschluss denkbar gute Chancen für eine Bewerbung. Zudem spricht die Attraktivität Büdingens und seiner Stadtteile als Wohnstadt mit entsprechender Infrastruktur und als kulturelles Zentrum für eine Bewerbung. 

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14.08.2018

CDU Büdingen sorgt sich um den Wähler

Antrag der SPD: Einschränkung von Daten aus dem Einwohnermeldewesen

In der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss war ein Antrag der SPD Fraktion auf der Tagesordnung. Die SPD möchte mehr Datenschutz für die Bürgerinnen und Bürger und somit einen sensiblen Umgang mit den Daten. Die SPD möchte nicht, dass gespeicherte Daten im Einwohnermeldeamt ungefragt weitergegeben werden dürfen. Ziel des Antrages ist, dass der Bürger der Weitergabe von Daten zustimmen muss. Die aktuelle Rechtslage besagt, dass der Bürger der Weitergabe seiner Daten widersprechen muss.

Für den Fraktionsvorsitzenden der CDU Benjamin Carlos Harris gibt es neben rechtlichen Aspekten aber auch parteipolitische Gründe dem Antrag der SPD nicht zu folgen.
Für ihn ist es wichtig, dass persönliche Daten nach wie vor Parteien, Wählergruppen und anderen Trägen von Wahlvorschlägen zur Verfügung gestellt werden dürfen. Harris sorgt sich um die Demokratie und die Wahlbeteiligung. Er möchte weiterhin den Bürgerinnen und Bürgern ungefragt Wahlwerbung zusenden dürfen. Partei- und Fraktionsvorsitzender Manfred Scheid-Varisco ist davon überzeugt. dass Briefe von Parteien und Wählergruppen eher zur weiteren Politikverdrossenheit führen. "Wer die Menschen nicht mit Inhalten und Engagement überzeugen kann, wird an der Wahlbeteiligung nichts ändern. Da hilft auch kein Brief oder Flyer einer Partei."
Der SPD Antrag wurde zur weiteren rechtlichen Prüfung vertagt.

Wenn Sie der Weitergabe bestimmter Daten widersprechen möchten, können Sie sich hier das Formular bei der Stadt Büdingen herunterladen:                                                                                                                               Download

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14.08.2018

CSD Frankfurt: 

Meine Identität ist nicht verhandelbar

Am vergangenen Wochenende fand wieder der Christopher Street Day statt (CSD). der Mit dem CSD gedenken weltweit Menschen unterschiedlichster sexueller Orientierung der sogenannten Stonewall-Unruhen in New York 1969, bei denen sich erstmals Homosexuelle gegen Polizeiwillkür wehrten. Sie gelten gemeinhin als Auftakt der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung. Beim Christopher Street Day in Frankfurt geht es nicht nur ums Party machen. Es wird für die Rechte der LSBTIQ-Community demonstriert.


Auch wenn Einige sagen: "Ihr habt doch nun alles erreicht" oder "Wofür wollt ihr denn noch demonstrieren?" kann ich dazu nur folgendes sagen: 

Es gilt, die Rechte zu verteidigen und weiterhin für Akzeptanz zu sorgen. Rechtspopulisten wie die AFD wollen wieder die "Rolle rückwärts", d.h. unter anderem, die "EHE FÜR ALLE" wieder rückgängig machen. Homophobie trifft man an vielen Stellen. 

  

Die Sehnsucht der Rechtspopulisten nach den "alten Zeiten" fördert dies. Deshalb: Jeder von euch kann für sich persönlich, in seinem privaten und beruflichen Umfeld etwas gegen Ausgrenzung und Diskriminierung gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen sowie der Vielfalt von Geschlecht tun. Schließlich gilt es, in den Köpfen der Menschen weiterhin ein Bewusstsein für die Akzeptanz von Vielfalt in unserer Gesellschaft zu schaffen.


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23.07.2018

Parkplatzsatzung in Büdingen soll geändert werden

Parkplätze sind in jeder Stadt zu jeder Zeit ein Thema, da macht Büdingen keine Ausnahme.

 

Die Stellplatzsatzung, genauer gesagt deren Überarbeitung, beschäftigt den Bau- und Planungsausschuss schon seit geraumer Zeit. Grundsätzlich regelt die Satzung, wer zu welchem Zweck wie viele Stellplätze für Autos und auch Fahrräder nachweisen muss. Geht es nach dem Willen der Mehrheit des Bau- und Planungsausschusses, gilt in Büdingen bald eine neue Stellplatzsatzung für Bauherren. Die müssen sich darauf einstellen, zukünftig mehr Parkplätze als bisher einzuplanen. Pro Wohnung sollen jetzt zwei KFZ-Stellplätze gebaut werden. Bisher lag die geforderte Zahl bei 1,5. 

pixabay.de

„An der neuen Stellplatzsatzung muss noch nachgebessert werden“ stellt Ausschussmitglied Manfred Scheid-Varisco fest. Wer in Büdingen ein Mehrfamilienhaus errichtet, muss laut vorliegender Satzung pro Wohnung zwei Stellplätze einrichten. Egal, ob Ein-Zimmer-Appartement oder große Familienwohnung. Indirekt könnte diese Vorgabe der Stellplatzsatzung aber den Bau kleiner, kostengünstiger Wohnungen verhindern.

„Tatsächlich fehlen kleine Wohnungen in Büdingen. Junge Leute ziehen mangels Angebot weg. Außerdem brauchen wir kleine Appartements auch für Ältere, die vielleicht gerne aus ihrem Haus ausziehen möchten oder müssen. Die Nachfrage nach barrierefreien, kleinen Unterkünften wird mit dem demografischen Wandel weiter steigen“, ist der SPD-Parteivorsitzende überzeugt.

Die Stellplatzsatzung mache den Bau für dem Bauherr oder Investor von kleinen Wohnungen uninteressant. Immerhin müssten für jede Wohnung, gleich welcher Größe, zwei Parkplätze gebaut werden. Dies erhöhe die Baukosten, die dann der Mieter zu tragen habe.   

Daher hat Scheid-Varisco dem Bau- und Planungsausschuss vorgeschlagen, die Satzung wie folgt zu ändern. Für Wohnungen unter 45 Quadratmeter soll ein KFZ-Stellplatz ausreichen. Bei Wohnungen über 45 Quadratmeter sollen entsprechend der Satzung zwei Stellplätze vorgehalten werden.  In der Augustsitzung des Ausschusses soll darüber beraten werden. 

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13.07.2018

Diskussion über die Abschaffung von Straßenbeiträgen im Büdinger Stadtparlament


Manfred Scheid-Varisco (SPD): "Ist das die neue Masche der CDU? Den Bürgern Hoffnungen zu machen? Obwohl Sie wissen, dass es nicht funktionieren kann."


Hebt Büdingen die Straßenbeitragssatzung auf oder nicht? Dazu berät demnächst der Haupt- und Finanzausschuss. Die CDU hatte zwar beantragt, die Beiträge abzuschaffen, doch fast alle anderen Fraktionen warnten davor. Ort war das Stadtparlament, das am Freitagabend im Historischen Rathaus tagte.

Fraktionschef Benjamin Harris war der Erste, der zu dem Thema sprach. Er erklärte: "Die CDU Büdingen begrüßt die Änderung." Er meinte damit das neue Gesetz, das der Landtag gerade verabschiedet hat. Städten und Gemeinden steht es demnach jetzt frei, Straßenbeiträge zu erheben - oder dies zu lassen. Dies nahm die CDU Büdingen nun zum Anlass, einen Antrag zu stellen, in dem die "Abschaffung der Straßenausbau-Beiträge" gefordert wird. Denn sie seien ungerecht, unsozial - und oft bedrohten sie sogar die Existenz.                                                                           

                                                                   Lesen Sie den ganzen Bericht im Kreisanzeiger.

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Die Straßen „Im Bachmichel“  und „An der Kälberbach“ sollen auf Wunsch des Büdinger Ortsbeirates „verkehrsberuhigter Bereich“ werden.

  
Viele fröhliche Kinder mit ihren Müttern haben die Mitglieder des Büdinger Ortsbeirates kürzlich zu einem Ortstermin begrüßt.  Sie wohnen im neuen Wohngebiet an der Kälberbach und am Bachmichel. Ihr Anliegen haben die Kinder mit Kreide auf die Straße gemalt und auch mit einer Unterschriftenaktion dokumentiert: „Wir möchten eine Spielstraße für alle Kinder.“

In dem Wohngebiet sind momentan maximal 30 km/h für Fahrzeuge erlaubt. „Das ist definitiv zu viel“, betont der Stv. Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco, der durch Gespräche mit den Anwohnern das Problem im Ortsbeirat thematisiert und auch den Ortstermin organisiert hatte. Die Kinder spielen auf den Straßen und die Verkehrsteilnehmer müssen jederzeit damit rechnen, dass ein Kind mit Fahrrad oder Roller aus einer der Seitenstraßen herausgefahren kommt. Für Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke war schnell klar, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. „Die Sicherheit der Kinder in unserer Familienstadt mit Zukunft liegt uns am Herzen. Wir tun alles, was in unserer Möglichkeit steht, um dies zu erreichen.“  Daher hat der Ortsbeirat den einstimmigen Beschluss gefasst, die Ortspolizeibehörde zu bitten in dem Wohngebiet einen „verkehrsberuhigten Bereich“ einzurichten. Das blaue Schild soll allen Verkehrsteilnehmern künftig zeigen, dass hier erhöhte Vorsicht geboten ist. Fußgänger dürfen die Straße in ihrer ganzen Breite nutzen. Kinderspiele sind überall erlaubt. Fahrzeuge müssen Schrittgeschwindigkeit einhalten.  Aktuell befasst sich der Ortsbeirat intensiv mit dem Thema Verkehrssicherheit in Büdingen und besonders mit der Sicherheit der Schulwege.  Das Gremium hat bei der gleichen Sitzung die Anschaffung von Geschwindigkeitsdisplays beschlossen, um die Autofahrer auf die Schulwege aufmerksam zu machen und zum angepassten Fahren zu sensibilisieren.

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06.06.2018

Einstimmen auf die Landtagswahl 

Hauptversammlung des Büdinger SPD Ortsverein in Aulendiebach


Zur Entlastung des Vorstandes ist die Büdinger SPD erneut zu einer Jahreshauptversammlung zusammengekommen. Im Gemeinschaftshaus Aulendiebach erhielten die Genossen Unterstützung von der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl. Sie begrüßte Neumitglieder und stimmte auf die bevorstehende Landtagswahl am 28. Oktober ein. Die hessische SPD geht mit ihrem Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel als Spitzenkandidaten ins Rennen um die Landtagsmandate. 

Mit der CDU, sagte Gnadl, habe es einen systematischen Entzug von Geld aus dem kommunalen Finanzausgleich gegeben. Damit verbunden sei eine Belastung der Bürger, etwa durch höhere Gebühren für den Besuch von Kindertagesstätten und der Schließung regionaler Hallenbäder. Absolutes Versagen wirft Gnadl der Union in puncto Mobilität, Bildung und bezahlbarem Wohnraum vor. So seien im öffentlichen Personennahverkehr die Gelder immer weiter zurückgefahren worden. Die SPD-Landtagsabgeordnete sprach den Lehrermangel in Hessen an und monierte den hinkenden Ausbau der Ganztagsschulen. „Wir wollen, dass die frühkindliche Bildung komplett gebührenfrei ist“, sagte sie. 

Der Vorsitzende der Büdinger SPD, Manfred Scheid-Varisco, lobte die Zusammensetzung des Vorstandes aus jungen, kreativen bis hin zu erfahrenen Mitgliedern. Ihn unterstützt Sonja Mücke als Vorstandsvizin, Schriftführer ist Sebastian Moritz, die Kassiererin Carola Siemon. Beisitzer sind Gonca Firat, Maximilian Franz, Waldemar Steinbring, Gregor Hübner und Christoph Walther. Die dem Ortsverein noch zum Jahresende angehörenden 172 Mitglieder,  hätten sich in diesem Jahr um 13 auf 185 Personen erhöht. „Die Zukunft der Büdinger SPD ist gesichert“, fand Scheid-Varisco. Er erinnerte an den Neujahrsempfang und die „verlässliche Arbeit der Düdelsheimer und Lorbacher Sozialdemokraten“. Die Büdinger Genossen wöllten als älteste Partei Büdingens zurück zu ihren Wurzeln. Das wichtigste Thema sei Solidarität. Laut Scheid-Varisco sei die SPD aus dem Ehrenamt und Vereinen gewachsen und habe sich zum Ziel gesetzt, für die Nöte und Wünsche der Menschen da zu sein. 

Aufgrund von zwei beschlossenen Anträgen der SPD Büdingen, stehe die Kreistagsfraktion nun mit der Umsetzung in der Pflicht: So sollen im Ostkreis Sprechstunden der Ausländerbehörde angeboten werden. Scheid-Varisco erinnerte in seinem Bericht der Fraktion an Themen, die die Menschen vor Ort beträfen. Dazu zählten die Gründung desZweckverbandes „Wohnungsbau“, Glyphosat, kostenloses Parken in Büdingen für eine Stunde, Anliegerbeiträge in der Berliner Straße sowie ein Zuschuss für die Sporthalle des SV Phönix Düdelsheim. 

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Büdinger Bote vom 16.05.2018 

1. Mai an der Leohütte

Auch dieses Jahr wieder ein gelungenes Fest zum 1.Mai an der Leohütte. Bei dem wechselhaften Wetter trauten sich zunächst nicht so viele Besucher zu uns in den Wald. Bei den Klängen von Sound of Büdingen wurde der Platz aber schnell voll. Herzlichen Dank an alle unsere Gäste, Helferinnen und Helfer und im besonderen die Mannschaft der SG 05 Büdingen, die den Grill mit Würstchen und Steaks super im Griff hatten. Einen großen Dank richten wir auch an unsere Kuchen-Spender. Viele Freunde der AWO backen schon seit vielen Jahren einen Kuchen für die Arbeiterwohlfahrt. Ohne das gemeinsame Engagement wäre es uns nicht mehr möglich, das Traditionsfest durchzuführen.

 

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Parteitag der Wetterauer SPD mit Neuwahlen und Anträgen

Beim gestrigen Unterbezirksparteitag der SPD Wetterau standen Neuwahlen für den Vorstand sowie die Abstimmung einiger Anträge an. Die Büdinger Sozialdemokraten brachten gleich zwei Anträge ein. 

  

Herzliche Glückwünsche senden wir an unsere Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch zu ihrer Nominierung als Erste Kreisbeigeordnete sowie Natalie Pawlik und Rouven Kötter zu deren Wahl als stellvertretende Parteivorsitzende. Wir freuen uns auf die weitere, gute Zusammenarbeit.

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Lesen Sie hier weiter. 


Dazu auch der Bericht im Kreisanzeiger vom 30.04.2018

30.04.2018

 

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Büdinger Bote vom 12. April 2018

Sauerei in der Emil-Diemer-Anlage

Da fehlen einem die Worte! Kippen und leere Zigarettenschachteln wurden in großer Menge in der Emil-Diemer-Anlage abgeladen. Wir finden dieses Verhalten der mutwilligen Verschmutzung und somit der illegalen Müllentsorgung unerträglich. Unseren Spaziergängern wollen wir diese Sauerei nicht zumuten und haben deshalb sauber gemacht. Wir hätten lieber bunte Ostereier eingesammelt.

Als eine Riesen-Schweinerei bezeichnet auch Bürgermeister Erich Spamer die mutwilligen Verschmutzungen in der Emil-Diemer Anlage. Erst im vergangenen Jahr wurde der 1. Bauabschnitt der neugestalteten Anlage freigegeben. Bürger hatte sich in der vergangenen Woche im Rahmen der Aktion „Stadtbuzze“ auch der Emil-Diemer Anlage gewidmet. 

"Ich möchte an dieser Stelle nochmals die Gelegenheit ergreifen und alle Bürger auffordern, entsprechende Beobachtungen über illegale Müllentsorgungen zu melden, so der Bürgermeister.  "Um dieser zunehmenden illegalen Ablagerung von Abfällen jeglicher Art entgegen zu wirken, ist die Stadt Büdingen auf jeden Bürger angewiesen, der auffällige Maßnahmen dieser Art sieht und weitergibt. Daher der Appell an alle Bürger, Touristen, Spaziergänger in der Stadt Büdingen derartige Verschmutzungen unter Telefon 06042-884162 oder email ordnungsamt@stadt-buedingen.de zu melden. Sollte der Täter noch vor Ort sein, so wären zur Verfolgung der Ordnungswidrigkeit am besten Namen, Kennzeichen der Fahrzeuge und / oder Fotos notwendig, um das entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren einzuleiten. Außerhalb der normalen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Büdingen können Sie natürlich jederzeit die Polizei unter 06042-96480 kontaktieren."

Zwischenzeitlich sind auf Grund früherer Aufrufe bereits 2 Müllsünder im Bereich Vonhausen und Vonhäuser Höhe dingfest gemacht worden und dies dank umsichtiger Mitbürger. Dies ist lobenswert und zeigt, dass die große Mehrzahl der Büdinger dieser Unsitte ein Ende setzen will.

Herzlich bedanken möchte ich mich bei unserem Büdinger Ortsbeirat. Er hat sich kurzerhand selbst um das Problem gekümmert. Mit Besen und Schippen wurde der Unrat entfernt."

04.04.2018

Büdingen blüht auf 2018

Zum zweiten Mal veranstaltet der Ortsbeirat Büdingen "Büdingen blüht auf". In diesem Jahr nehmen sogar weitere fünf Stadtteile an dem Wettbewerb teil. Es sind Lorbach, Vonhausen, Eckartshausen, Düdelsheim und Wolf. Anmeldungen werden ab sofort angenommen.  

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27.03.2018

SPD Büdingen:

Büdinger Sozialdemokratie zur großen Koalition
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rist zum Mitgliederentscheid endet heute Nacht

Bis heute Nacht um 24 Uhr müssen die Stimmzettel zum Mitgliederentscheid bei der SPD in Berlin sein. Am Sonntagvormittag wird dann das Ergebnis im Willy Brandt Haus bekannt gegeben. Auch in der Büdinger SPD wurde über eine GroKo-Neuauflage oder doch den Gang in die Opposition kontrovers diskutiert. Zwischenzeitlich haben alle büdinger Genossinnen und Genossen ihre Stimme abgegeben.

Dieter Egner, ein Urgestein der Büdinger Sozialdemokratie, kann sich die Groko durchaus vorstellen. „Nachdem der Bund Deutscher Industrie (BDI), die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und der Rheinische Merkur geschrieben haben, dass die SPD die Konservativen über den Tisch gezogen hätten, war für mich klar, was die Sozialdemokraten in den Koalitionsgesprächen erreicht haben. Ich habe für ja gestimmt“, so Egner.

Der Stadtverordnete Horst Richter, seit über 50 Jahren Mitglied in der SPD, hat hingegen für „noGroko“ gestimmt. Sein Nein begründet er mit dem Totschweigen der drängendsten Themen. So kritisiert er den Kotau vor der Automobilindustrie, der Energiewirtschaft und der Pharmaindustrie. „Es wird Zeit, dass die Diskussion um die elementaren Fragen von einer einstigen Volkspartei offen und für die Wähler erkennbar ernsthaft geführt werden“, bekräftigt der Düdelsheimer SPD-Vorsitzende sein Nein.

Auch die jüngeren Mitglieder, insbesondere die Jusos, haben derzeit kein bis wenig Verständnis für eine große Koalition. Sebastian Moritz, Vorsitzender der büdinger Jungsozialisten hat dazu eine klare Meinung. „Eine große Koalition darf eigentlich nur eine Notlösung sein. Ein solches Bündnis schadet den Parteien und der Demokratie. Wir hätten lieber eine Minderheitsregierung, die das Parlament stärkt und die Diskussion im Bundestag fördert.“

Parteichef Manfred Scheid-Varisco geht jedoch davon aus, dass das Votum für eine erneute große Koalition ausfällt. Er selbst hat mit Ja gestimmt. „Ich denke, dass es ein knappes Ergebnis für die GroKo gibt. Für mich bietet die große Koalition mehr Gerechtigkeit. Wie will die SPD in der Opposition denn Deutschland zum Besseren verändern?“, ist seine klare Haltung. Auch im Hinblick auf die Erneuerung der SPD, die mit einer Veranstaltung im März, innerhalb der Wetterauer SPD eingeleitet werden soll, sieht Scheid-Varisco keine Bedenken. „Die Erneuerung der SPD hängt nicht davon ab, ob wir in der Regierung oder Opposition sind, sondern von einer Politik, die den Leuten wieder klar macht, wofür die Sozialdemokratie steht“.

Die viel zitierte Untergangsstimmung in der SPD kann der Büdinger Ortsverein nicht bestätigen. „Alleine dieses Jahr haben wir bereits 11 neue Mitglieder gewinnen können“, freut sich der Mitgliederbeauftragte Gregor Hübner. „Und die sind nicht wegen der Groko-Debatte, sondern wegen den Werten der Sozialdemokratie eingetreten“.

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02.03.2018

Wahlkreiskonferenz in Gedern: Lisa Gnadl erneut zur Kandidatin für den hessischen Landtag gewählt.

Zum Ersatzbewerber wählten die Delegierten den Büdinger SPD-Chef Manfred Scheid-Varisco


Mit 94% wurde ich gestern Abend zum Ersatzkandidaten von Lisa Gnadl für den hessischen Landtag gewählt. Ich freue mich auf den gemeinsamen Wahlkampf. Lisas Ergebnis war echt hervorragend. 96% der Delegierten votierten für sie. Ein Hammer Ergebnis. Herzlichen GlückwunschJetzt starten wir gemeinsam in den Landtagswahlkampf!


                           Lesen Sie den ganzen Bericht dazu hier. 

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 22.02.2018

Es war wichtig, heute in Büdingen gemeinsam in einem bunten Bündnis zu zeigen, dass Büdingen eine weltoffene, tolerante Stadt ist, in der Ausgrenzung, Fremdenhass und Rassismus keinen Platz haben. Die AfD-Jugend darf nicht unterschätzt werden, Mitglieder von ihr pflegen Kontakte zu rechtsextremen Gruppen wie der Identitären Bewegung. Sie ist nicht nur rechtsnationalistisch, sondern sie bietet auch Rechtsextremen eine Heimat.

Breiter Protest gegen Bundeskongress der AfD-Jugend in Büdingen


BÜDINGEN - (ten). Breiter Widerstand durch alle Gesellschaftsschichten stellte sich am Samstagnachmittag dem Bundeskongress der AfD-Jugend in der Willi-Zinnkann-Halle entgegen. In den Redebeiträgen der Gegendemonstration zwischen 14 und 16 Uhr wurde wiederholt die ideologische Nähe der AfD zu anderen rechtsextremen Gruppierungen betont. Aus den Reihen der AfD-Jugend, die sich vor der Halle versammelt hatte, schallten Parolen, die von der NPD bekannt sind, herüber.

"Wer Deutschland nicht kennt, soll Deutschland verlassen", skandierten Teilnehmer des Bundeskongresses und "Jeder hasst die Antifa". Rund 360 Teilnehmer waren aus ganz Deutschland angereist. Obwohl viele von ihnen sich mit Anzügen und Krawatten ein betont seriöses Aussehen zu geben versucht hatten, versuchten sie wiederholt und teilweise auch tätlich die politischen Gegner zu provozieren. Mit Sprechchören wie "Hier regiert die AfD" und "Büdingen ist unsere Stadt" forderten sie die rund 150 Gegendemonstranten aus der Region heraus. "Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda", entgegneten diese.                                                                                                                   Lesen sie her den ganzen Bericht

 

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19.02.2018

Sauberes Büdingen – helft mit!

 


Im Rahmen unserer Initiative "Büdingen blüht auf" lädt der Ortsbeirat Büdingen sehr herzlich zum Stadtbuzze 2018 ein. 

Am Samstag, 17 . März 2018 von 10 bis 13 Uhr
Treffpunkt ist um 9.45 Uhr am Rathaus, Eberhard-Bauner-Allee Büdingen. 

Im Rahmen der Kampagne „Sauberes Büdingen-helft mit!“ organisieren der Ortsbeirat sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger in Zusammenarbeit mit der Stadt Büdingen auf Straßen, Plätzen, Spazierwegen und Fluren das Stadtbuzze 2018.


Wir alle ärgern uns über achtlos in die Landschaft entsorgten Müll und wollen mit unserer Initiative das Thema Sauberkeit demonstrativ in das öffentliche Bewusstsein tragen.

 

Lassen Sie uns zusammenhalten und den Umweltsündern signalisieren, dass wir ihr negatives Verhalten so nicht hinnehmen wollen.  


Um das zu erreichen, benötigen die Organisatoren die Mitarbeit und das Engagement vieler Vereine, der Geschäftsinhaber, Betriebe und privater Initiativen. 
Wer hat bringt Handschuhe, Besen, Eimer  oder Schaufel mit. Zum Abschluß gibt es ab 13 Uhr den geselligen „Dankeschön-Imbiss.“


Die größte teilnehmende Gruppe erhält einen Gutschein vom Gewerbeverein.


Wir danken sehr herzlich für die Unterstützung von Getränke Vaubel, Metzgerei Jöckel, Brotzeit, AWO, Modehaus Müller-Ditschler, 
Gewerbe-und Verkehrsverein Büdingen, Bauzentrum Eichhorn, Kraft-Schuhmode und ABC-Schuhe.

Damit die Organisatorinnen und Organisatoren vom Ortsbeirat planen können, wird um telefonische oder elektronische Anmeldung gebeten:

 

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 Wir bedanken uns schon im Voraus für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Fremdensitzung des Büdinger Carneval Club begeisterte die Narrenscharr

Von Andrea Dahmer

FREMDENSITZUNG Als „Frog Rock Band“ feiern die „Beuringer Fräääsch“ ein umjubeltes Comeback auf der Narrenbühne des BCC

BÜDINGEN - Einen sensationellen Narrencocktail mit Show, Tanz, Sketchen und einer Mega-Überraschung servierte der Büdinger Carneval Club (BCC) seinen Gästen zur Fremdensitzung: Die einst unter dem Vereinsdach des BCC geborenen „Beuringer Fräääsch“ feierten nach fünfjähriger Abstinenz jetzt als „Frog Rock Band“ ein grandioses Comeback in der ausverkauften Narren-Arena.

Nach der Trennung vom BCC am Aschermittwoch der Kampagne 2011/12 kehrten die Lokalmatadore nun mit neuem Namen und neuer Bandbesetzung auf ihre Heimatbühne zurück. „Wir haben das alte Kriegsbeil begraben“, verriet BCC-Sitzungspräsident Matthias Drehsen dem Kreis-Anzeiger. „Jetzt hat es wieder gepasst. Wir freuen uns, wieder in Büdingen zu sein. Und wir treten nicht nur zur Fremdensitzung und zum Seniorennachmittag des BCC auf. Ein absolutes Novum wird es am Faschingssonntag geben. Dann nämlich rocken wir nach dem Fastnachtsumzug die Zinnkann-Halle“, sagte Bandleiter Joachim Bartel unserer Zeitung unmittelbar vor dem Auftritt.

Dann stürmten die sechs Jungs die Bühne und eroberten sogleich die Herzen des Publikums. Mit dem Titel „Steh auf, mach laut...“ sowie liebenswürdiger Natürlichkeit und unverwechselbarem Charme, ausgelassenem Temperament und überschäumender Lebensfreude begrüßte die „Frog Rock Band“ in der Besetzung Simon Kahler, Martin Bierwirth, Armin Wittig, Tom Vetter, Nick Drehsen und dem Chef der Truppe Joachim Bartel ihre Fans und trieb das Barometer der guten Laune in unermessliche Höhen. Da hielt es auch den BCC-Ehrenvorsitzenden Hans-Wilhelm Guth und Ehrensenatspräsident Reinhold Werner sowie deren Ehefrauen nicht mehr auf ihren Plätzen.

Ausgelassenheit zog sich wie ein roter Faden durch die fast fünfstündige Fremdensitzung: Rund 1000 Hände klatschten Beifall, als die Büdinger Drumband (Leitung Andreas Stolle) mit einem Trommelwirbel den Startschuss in die närrische Samstagnacht gab und der Elferrat mit Sitzungspräsident Matthias Drehsen sowie alle BCC-Garden durch die Narhalla einmarschierten. „Ich leg ihnen heut die Welt zu Füßen, eingepackt in einen Fernsehkaste‘ und abrufbar durch kleine Taste‘“, lud Drehsen zur Sitzung unter dem Motto „Fernsehen“ ein.

Mit ihrem Schautanz „Bibi Blocksberg“ eröffneten die Jüngsten – die Minis – unter der Leitung von Vivian Scholz und Lisa Kelly das Programm. Elegant präsentierten dann zunächst die „Zwerge“ (Leitung Nora Weber, Diana Weber, Sarina Campus, Loredana Campus) und dann die Mittlere Garde unter der Regie von Daniela Gerth und Lisa Bußfeld ihre Garde- und Schautänze.

Wenn eine Traumreise zur Albtraumreise mutiert, dann sind Daniela Gerth und Marion Drehsen als Silberpaar auf Schiffsreise. Wegen seiner zänkischen Umgangsform aber musste das Paar im Maschinenraum wohnen, im Rettungsboot nächtigen und das Schiff vorzeitig verlassen. Selbstverständlich fehlten auch der Wetterbericht – vorgetragen von Matthias Drehsen - und die Ziehung der Lottozahlen durch Glücksfee Lisa Kelley nicht im BCC-Fernsehprogramm. Ein Höhepunkt war der Auftritt des aus Funk und Fernsehen bekannten Komiker-Duos Helmuth Klotz und Thomas Berner. Als „Zwillingsbrüder Friedhelm und Rolf“ servierten die Herren dem Publikum „Die doppelte Dosis“. Als das „eineiigste Gesangduo der Welt“ befanden die Zwillinge den Beruf eines Einzelhandelskaufmanns als „voll diskriminierend“, hatten für ihren Auftritt 425 000 Songs in ihrer Musikbox abgespeichert und verbrachten „den schönsten Abend ihres Lebens“ auf der BCC-Narrenbühne.

Trotz seiner prominenten Vorredner gelang es BCC-Eigengewächs Manfred Scheid-Varisco in seiner Paraderolle als Gardemädchen, zumindest in der Damenwelt zu punkten. Denn in seiner Büttenrede teilte er kräftig gegen die Herren der Schöpfung aus. So etwa behauptete er, dass Männer ein „Haufen von Traurigkeit“, kleine „Allesbesserwisser“ und „komische Wichte mit Dauerlust“ seien. Im Anschluss bewiesen Leonie Weber, Emely Pfeiffer und Giada Marie Nardi mit ihren Solotänzen nicht nur Können, sondern vor allem jede Menge Mut. Zu später Stunde wirbelten 20 lange Mädchenbeine der Großen Garde (Leitung Jenny Kühnl-Nardi, Patrick Riedel) über die Bühnenbretter. Aber das BCC-Fernsehprogramm hatte noch mehr zu bieten: Mit Christoph Visone als Sohn des aus dem TV bekannten Pizzabäckers brodelte italienisches Feuer auf der Bürgerhausbühne. Die aufgeheizte Partylaune wirbelte das BCC-Männerballett (Leitung Lisa Kelly) zum Thema Pretty Woman weiter auf. Dem Stimmungszenit entgegen tanzten die „Büdinger Carnocals“ (Trainer Lukas Scheer), als sie zu mystisch-magischen Rhythmen wie funkelnde Sternchen durch das Universum schwebten. Mit dem singenden Kellner Pierre alias Rick Mayfield und einem prächtigen Finale ging der BCC-Fernsehabend dem Sendeschluss entgegen. Musikalisch begleitete Marko Mergenthal aus Vonhausen die Sitzung.                      Bilder gucken

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Kreisanzeiger vom 05.02.2018 


Esther Bejarano und die Band "Microphone Mafia" in Büdingen zur Demokratiekonferenz

Nie wieder dürfen sich das Leid und der Schrecken des Holocaust wiederholen! Heute vor 73 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Das Erinnernan die Gräueltaten des Nationalsozialismus ist und bleibt Teil unserer Gegenwart. Und geht uns alle an.


Esther Bejarano ist Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz. Im Rahmen der Demokratiekonferenz las sie heute Abend aus ihrem Buch "Erinnerungen: Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen Rechts“. Anschließend gab sie mit der Band "Microphone Mafia" ein Konzert. Ihre Songs sind jüdische Volkslieder, die Brecht-Ballade von der Judenhure Marie Sanders und italienische Partisanenlieder wie "Menschen brennen, und du bist still." Moderiert wurde der Abend von dem Kölner Georg Roth. Im Foyer stellten zahlreiche Projektträger ihre Projekte vor und zwar: Altenstadt aktiv, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Planet Zukunft, Büdinger Bündnis für Demokratie und Vielfalt, die evangelische Kirchengemeinde Büdingen, die Ahmdiyyah Gemeinde Altenstadt, das Wolfgang Ernst Gymnasium Büdingen und die Ehrensamtsagentur aktiv in Büdingen. Esther Bejarano erzählte aus ihrem Leben und sang Lieder, um die Erinnerung auch bei der Jugend von heute wach zu halten. Erinnerungen von dieser menschenverachtenden Zeit in Deutschland.

                                                                        Fotos der Veranstaltung finden sie hier.

27.01.2018

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Koalitonsverhandlungen sollten geführt werden!

Foto: spd.de

Im Sondierungsergebnis finden sich – anders als in der Koalitionsvereinbarung von 2013 – zwar keine sozialdemokratischen Leuchtturmprojekte wie der damals durchgesetzte Mindestlohn. aber der SPD ist es gelungen, eine ganze Reihe von Forderungen hinein zu verhandeln, die sich durchaus sehen lassen können. Dazu gehören für mich die Weiterentwicklung der EU – zusammen mit Frankreich. Dazu gehören aber auch Dinge wie die Solidarrente, die Parität bei den Beiträgen zur Gesetzlichen Krankenversicherung oder das Sofortprogramm und die bessere Bezahlung von Pflegekräften.  Das ist sicher keine Liebesheirat, aber nach dem Scheitern von Jamaika und dem Auftrag des Bundespräsidenten, eine Verständigung zwischen den Parteien zu finden, ist das Verhandlungsergebnis in Summe schon respektabel. Ich vertrete die Meinung, dass  es richtig und sinnvoll ist, Koalitonsverhandlungen mit der Union aufzunehmen, um die bisher schwammigen Punkte zu konkretisieren. Danach können alle SPD-Mitglieder im basisdemokratischen Entscheid über eine Koalition entscheiden. Mehr zu den Sondierungen und dem Sondierungsergebnis finden sie hier.

 

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19.01.2018

Kreisanzeiger vom 18.01.2018

Büdinger Carneval Club (BCC) bereit für Kampagne

Von Oliver Potengowski

BÜDINGEN - Büdingen. Die Proben gehen in die heiße Phase. Der Büdinger Carneval Club (BCC) ist bereit für die knackige Fastnachtskampagne mit zahlreichen Höhepunkten. Daran ließen die Führungskräfte des Vereins während einer Pressekonferenz keine Zweifel. Erstmals kommt es in diesem Jahr zu einer Kindersitzung. Überhaupt setzt der BCC auf Nachwuchsgewinnung und -förderung.

 

Nach dem Erfolg des Vorjahres werden auch in diesem Jahr die Musiker von "Eine Band namens Wanda" die tollen Tage in Büdingen eröffnen. "Wir wollen damit auch das Publikum ansprechen, das nicht auf eine Fremdensitzung geht", erläutert Senatspräsident Manfred Scheid-Varisco. "Wer feiern will, ist bei uns goldrichtig." Kostüme sind bei dieser Auftaktparty in der geschmückten Willi-Zinnkann-Halle am Freitag, 2. Februar, willkommen, aber nicht verpflichtend. Beginn ist um 21 Uhr. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf sechs Euro, an der Abendkasse gibt es Tickets für acht Euro.


Am Samstag, 3. Februar, folgt ab die Fremdensitzung. Der Startschuss fällt um 19.44 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Sie findet wie gewohnt in der Zinnkann-Halle statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto "Fernsehen". Daraus ergeben sich vielfältige Anknüpfungspunkte an Kinofilme und Serien, die ein abwechslungsreiches Programm bis Mitternacht garantieren, erklärt BCC-Vorsitzende Daniela Gerth.


So werden die Minis des BCC einen Tanz zum Thema "Bibi und Tina" aufführen. "Alles, was der BCC zu bieten hat, ist dabei", verspricht Gerth. Dazu bereichern Gaststars wie "Die Doppelte Dosis", die im Raum Wiesbaden und Mainz große Erfolge feiern, und Chris Visone, dessen Vater als Pizzabäcker ein Fastnachtsstar ist, die Büdinger Fremdensitzung. "Wir wissen, dass die Gene des Vaters abgefärbt haben", erklärt Daniela Gerth, dass Chris Visone erfolgreich in die großen Fußstapfen getreten ist. Mit dem Programm knüpft der BCC an den Erfolg der Fremdensitzung im Vorjahr an, bei der der Verein etwa 400 Gäste begrüßen konnte.

Die Höhepunkte des Programms der Fremdensitzung präsentiert der BCC zusammen mit der Stadt am Sonntag, 4. Februar, ab 15.11 Uhr bei einem Seniorennachmittag, zu dem alle Büdinger ab 70 Jahren eingeladen sind. Manfred Scheid-Varisco bedankt sich besonders auch der Stadt, die die Senioren mit Bussen in den Stadtteilen abholt. Mehr als 500 Besucher erwartet der BCC zu diesem Nachmittag bei freiem Eintritt. "Das ist ein sehr dankbares Publikum, weil die Senioren richtig gut zuhören", lobt Gerth. Der nächste Höhepunkt der Kampagne, allerdings ausschließlich für weibliche Besucher, ist die Hexensitzung am Freitag, 9. Februar, Beginn ist um 20.11 Uhr. Zum zehnten Mal präsentieren die Frauen im BCC ein Programm ausschließlich für Frauen. "Männer dürfen bei der Weibersitzung nur arbeiten", betont Scheid-Varisco. Oder auf der Bühne stehen. Mehrere Männertanzgruppen werden auftreten, darunter die Bärengarde des Niddaer Carneval Vereins (NCV), die bereits den Deutschen Meistertitel errungen hat. Der Senatspräsident verspricht "Akrobatik und spektakuläre Darbietungen".

Am Sonntag, 11. Februar, erobert der BCC schließlich mit dem traditionellen Umzug die Stadt. Auftakt ist um 11.11 Uhr am Jerusalemer Tor mit Tanz und Musik. Um 13.11 Uhr beginnt der Umzug, zu dem sich 


noch Gruppen anmelden können (Anmeldemöglichkeiten und Teilnahmebedingungen finden Interessenten auf der Homepage des BCC über das Kontaktformular). "Wir haben dieses Jahr die Möglichkeit, den Teilnehmern durch den BCC die TÜV-Gebühren zu erstatten", erklärt Scheid-Varisco. In den vergangenen Jahren habe sich der Aufwand für die Prüfung der Fahrzeuge bei der sinkenden Anzahl der Wagen bemerkbar gemacht. Das soll angesichts des Angebots jetzt anders werden. Nach dem Umzug wird in der Zinnkann-Halle zur Musik von "Frog-Rock", einer Band, die aus den Reihen des BCC hervorgegangen ist, gefeiert.


Am Rosenmontag, 12. Februar, wird ab 11.11 Uhr die VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen erstürmt. Anschließend ziehen die Narren weiter zum Pflegeheim Kursana Domizil, um dort für die Bewohner zwei Gardetänze zu präsentieren.

Um 13.11 Uhr beginnt die erste Kindersitzung des BCC in der Zinnkann-Halle, die von Olli Becker vom Theater Andersland moderiert wird. Unter anderem wird der Zauberer Stevamino auftreten. Das Programm gestalten Kinder mit Büttenreden, Tänzen und Sketchen. "Wir haben sehr viele Kinder und Jugendliche im Verein", erläutert Daniela Gerth. 70 der insgesamt 320 Mitglieder seien jünger als 18 Jahre. Mit der Kindersitzung bei freiem Eintritt wolle der Verein den jüngsten Mitgliedern eine Bühne bieten und auch Nachwuchs werben.


Am Aschermittwoch, 14. Februar, ist dann alles vorbei. Mit dem Heringsessen im Gasthaus "Bleffe" klingt die Faschingskampagne offiziell aus. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Beginn ist um 19.11 Uhr.

Karten zu den Veranstaltungen gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information (Marktplatz 9) unter 06042/96370

 

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Demokratiekonferenz am Samstag, den 27.Januar 2018 in der Willi-Zinnkann-Halle in Büdingen 

Die 92-Jährige Esther Bejarano wird mit der Hip-Hop-Band Microphone Mafia an unserer #Demokratiekonferenz auftreten. Esther Bejarano ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters im KZ Auschwitz. Im April 1943 wurde sie dorthin deportiert. Die junge Frau entkam dem Höllenleben und der Zwangsarbeit dort ein Stück weit, weil sie in das Orchester berufen wurde. Sie spielte die "Begleitmusik zum Massenmord", schrieb sie in ihren Erinnerungen. Mittlerweile ist die Wahl-Hamburgerin eine Vorkämpferin gegen das Vergessen der Nazi-Gräueltaten. 

                                                                       Mehr über Esther Bejarano https://de.wikipedia.org/wiki/Esther_Bejarano

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Kreisanzeiger:

SPD-Empfang in Büdingen: "Trotz Trump und Katastrophen Positives bewegen"

BÜDINGEN - (myl). Landtagswahl in Hessen, Landratswahl in der Wetterau - das Jahr 2018 verspricht aus sozialdemokratischer Sicht erneut bewegend zu werden. Mit "Sozi-Frauenpower", wie es der Vorsitzende der SPD Büdingen, Manfred Scheid-Varisco, beim Neujahrsempfang bezeichnet, der Besinnung auf soziale Themen, mehr Mut und klaren Aussagen will die SPD das angehen. Mit Blick auf die Gäste im Oberhof wird klar: Die Genossinnen sind in prädestinierten Positionen.

In vorderer Reihe sitzen Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, Landtagsabgeordnete und SPD-Vorsitzende der Wetterau, Lisa Gnadl, Sozialdezernentin und Kandidatin für die Nachfolge des kürzlich ausgeschiedenen Landrats Joachim Arnold, Stephanie Becker-Bösch, und die Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Christine Jäger. Scheid-Variscos Stellvertreterin Sonja Mücke steht ihm zur Seite. Heidi Schlösser, sie hat im Büdinger Stadtparlament mit Manfred Scheid-Varisco den Fraktionsvorsitz inne, begrüßt ebenfalls die Gäste, unter ihnen auch die Erste Stadträtin Henrike Strauch und die Vorsitzende des Jugend-, Kultur- und Sozialausschusses, Sieglinde Huxhorn-Engler.

Der amerikanische Präsident Donald Trump gibt Grund für die mehrfache Aufforderung, sich unbedingt an demokratischen Prozessen zu beteiligen, auch wenn die globale Lage so unberechenbar wie lange nicht erscheint. Die täglich tragischen Nachrichten drohten zur Normalität zu werden, erscheint es Lisa Gnadl und setzt diesem Eindruck ein Zitat von Anne Frank entgegen: "Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu ändern. Wie herrlich, ob klein oder groß, direkt seinen Teil dazu beitragen kann, um Gerechtigkeit zu bringen und zu geben." Die Nachrichten sollten die Menschen nicht verantwortungslos machen, sondern Ansporn sein, Positives zu bewegen. In Büdingen würden sich viele Menschen in der Ehrenamtsagentur, der Büdinger Tafel oder in Vereinen starkmachen.

In Büdingen gebe es eine neue Qualität des Helfens, unterstreicht Manfred Scheid-Varisco. "Daher ist es unsere politische Aufgabe, insgesamt gute Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu ermöglichen. Menschen, die ihre Zeit einbringen und sich für andere starkmachen, müssen künftig noch mehr unterstützt werden", verdeutlicht er.

  


Was können Kommunalpolitiker angesichts des prekären Weltgeschehens tun? "Wir können den Bürgern in Büdingen Sicherheit geben. Wir haben Gestaltungsmöglichkeiten, sei es unterstützend oder direkt", argumentiert Heidi Schlösser. Im kommenden Jahr will die SPD-Fraktion sich vor allem folgender Themen annehmen: die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, die Entlastung der Familien, ausreichende Kita-Plätze im Hinblick auf neue Baugebiete und einen Partner für ein Mehrgenerationenhaus in der Alten Militärregierung zu finden. Zu den Kollegen aus der FWG gewandt signalisiert Heidi Schlösser Offenheit. Sie verspricht, die Möglichkeit von wiederkehrenden Straßenbeiträgen im Ausschuss zu prüfen.

Ab dem 1. September würden auch die Grundschulen in Büdingen und die der angrenzenden Kommunen von einer flächendeckenden Schulsozialarbeit profitieren, kündigt Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch an. Das gelte ebenfalls für die Sekundarstufe I. Die Schulsozialarbeit an den Gymnasien und Berufsschulen würden ebenfalls ausgebaut werden. Auch die Seniorenpolitik müsse überdacht werden, dafür sei eine eigene Stelle in der Kreisverwaltung geschaffen worden.

Der zum Jahresende ausgeschiedene Landrat Joachim Arnold hatte vor wenigen Tagen die Bildung eines Zweckverbands, um bezahlbaren Wohnraum zu fördern, vorgestellt. Das sei für die Wetterau und die kommunale Zusammenarbeit ein großer Schritt, betont Becker-Bösch. Der Zweckverband könnte auch im Gesundheitsbereich ansetzen, zum Beispiel um die ärztliche Versorgung auf dem Land wieder zu verbessern. Becker-Bösch wirbt in ihrer Rede dafür, dass sich Büdingen dem Verband anschließt.

Personen, die, wie Manfred Scheid-Varisco sagt, über Jahrzehnte die Werte der SPD hochgehalten haben, werden für ihre Treue geehrt. 25 Jahre lang ist Manfred Hix Mitglied der Partei, 40 Jahre sind es Brigitte Boden, Bernd Friedl und Erwin Klahr.

09.01.2018 (Quelle/Text: Kreisanzeiger Büdingen)

Antrag der SPD-Fraktion im Stadtparlament:

Glyphosatverbot auf Flächen der Stadt Büdingen

Die SPD Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung stellt zur Sitzung am 26.01.2018 einen Antrag, welcher vorsieht, dass auf städtischen Flächen keine glyphosathaltigen Herbizide verwendet dürfen.

Die Landwirte, die städtische Flächen gepachtet haben und diese bewirtschaften, sollen sich verpflichten, dass sie bei der Bearbeitung der Flächen auf den Einsatz von Glyphosat verzichten. Die Pachtverträge, bei denen sich der Pächter nicht auf eine Vereinbarung einlässt, sollen gekündigt werden.

Weiterhin muss auch der städtische Bauhof und die Firmen, die städtische Flächen bearbeiten, verpflichtet werden auf den Einsatz von Glyphosat zu verzichten.

Ein Minderertrag der Landwirte könnte durch eine Reduzierung der Pacht ausgeglichen werden.

 

Die Fraktionsvorsitzenden begründen den Antrag damit, dass Glyphosat im Verdacht steht für Menschen, aber auch für Tiere krebserregend zu sein.

Auch wenn die Gremien in Brüssel am 27.11.2017 für weitere 5 Jahre die Nutzung von Glyphosat zugelassen haben sei dies kein Freibrief für eine Unschädlichkeit.

Große Teile der Bevölkerung (ca. 80% nach Umfragen) sind gegen eine weitere Nutzung von Glyphosat und waren empört, als Brüssel die Nutzung weiterhin zugelassen hat.

Deswegen setzen wir uns für den Willen der Bevölkerung in Büdingen ein und fordern ein Glyphosatverbot auf städtischen Flächen.

                                                                    Lesen sie hier den kompletten Antrag.

15.12.2017

Eine sehr schöne Auftaktveranstaltung des „Begegnungskonzeptes“ der Erstaufnahmeeinrichtung in #Büdingen. Da haben Herr Sauerwein und sein Team eine tolle Veranstaltung organisiert. Neben dem Kinderchor der Erstaufnahmeeinrichtung sorgten „die Baßgeiger“, der Büdinger Carneval Club e.V.,

die „Rocker vom Rauhen Berg“ und die Musik- und Kunstschule Büdingen e.V. sowie der Tanzsportclub Rot-Gold Büdingen e.V. für ein gelungenes Programm. Darüber hinaus habe ich viele politische und ehrenamtliche Weggefährten und Freunde getroffen.

Mit Erster Stadträtin Henrike Strauch und CDU-Fraktionschef Benjamin Carlos Harris in der Veranstaltung.


Dazu auch der Bericht im Kreisanzeiger:

Erstaufnahmeeinrichtung: Großer Saal der Mensa dient jetzt auch als Begegnungsstätte

BÜDINGEN - Es ist nicht üblich, dass eine Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) einen Teilbereich für die Öffentlichkeit aufschließt. In Büdingen, wo es eine von neun Einrichtungen in Hessen gibt, ist das nun zum ersten Mal der Fall. In einem feierlichen Rahmen wurde die Mensa als Begegnungsstätte eingeweiht.                                                                                                                                                                                      Lesen sie hier den ganze Bericht.

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04.12.2017

Schwerpunkt Soziales und Zusammenleben: SPD-Büdingen fokussiert sich auf Themenschwerpunkte

Wo stehen wir und was sind die Themen, die die SPD in Büdingen im nächsten Jahr aufgreifen und umsetzen sollte? Dieser Fragestellung ging die SPD Fraktion mit ihren Magistratsmitgliedern und Vertretern des Ortsvereins bei einer zweitägigen Klausurtagung nach. Die Sozialdemokraten bilanzierten nicht nur ihre kommunalpolitische Arbeit in Büdingen seit der Kommunalwahl, sondern legten auch die inhaltlichen Schwerpunkte für das kommende Jahr fest. Der Schwerpunkt der SPD-Fraktion lag mit Themen wie Jugendarbeit, Schulkinderbetreuung, Kindergarten, Vereine etc. klar im sozialen Bereich. Die Ausrichtung auf die sozialen Themen wird unterstrichen durch die erstklassige Arbeit der SDP-Sozialausschussvorsitzenden Sieglinde Huxhorn-Engler und dem unermüdlichen Engagement der SPD-Stadträtin Henrike Strauch. 


Politische Anstöße aus der Fraktion waren Anträge in Richtung Zusammenleben in der Gemeinde mit der Hundewiese, Tempolimits, Bücher-Tausch-Bar, Gelbe Tonne; Aufstellung der Stadt als touristische Ziel mit den Anträgen zum freien Internetzugang, der Beschilderung der Geotope, dem Schutz des Jerusalemer Tors und schließlich Anträge zur Akzeptanz und Förderung des hiesigen Gewerbes durch z.B. Änderungen der Parkplatzordnung. „Die SPD Büdingen freut sich über viele neue Mitglieder. Deshalb ist es auch wichtig, für die neuen Mitglieder Möglichkeiten der Mitarbeit und des persönlichen Engagements zu bieten. Das ist bei der Themenvielfalt in Büdingen gut umzusetzen“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco. In Zukunft sollen die vorhandenen Schwerpunkte weiter intensiviert werden mit dem Fokus auf die Problemfelder bezahlbarer Wohnungsbau und demografischer Wandel. Als Gast konnte die Fraktion Dr. Udo Stern, Vorsitzender der Ehrenamtsagentur begrüßen, der über die zahlreichen Projekte und Herausforderungen der ehrenamtlich Tätigen informierte. AWO Chef Heinrich Sperl berichtete über die in den letzten Jahren erfolgreiche Entwicklung und die Zukunftspläne der Wohnanlage am Dohlberg. Die anwesenden Fraktions- und SPD-Mitglieder nutzten die Gelegenheit intensiv, sich aus erster Hand zu informieren. Die Klausurtagung bot darüber hinaus Zeit für persönliche Gespräche. „Die SPD Büdingen ist personell und inhaltlich gut aufgestellt. Die Mitglieder in Vorstand und Fraktion arbeiten konstruktiv und vertrauensvoll in einem angenehmen menschlichen Miteinander zusammen“, so die Doppelspitze.

 

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23.11.2017

BCC startet in Kampagne 2017/2018

Ein grandioser Start in die Kampagne 2017/2018. Mit einem kleinen Umzug gings los um dann auf dem Büdinger Marktplatz den Countdown in die neue Session zu starten. Dabei wurden auch die neuen Senatoren ernannt. Herzlichen Glückwunsch an Senatorin Diana Mitzscherling und die Senatoren Ian Frew sowie Bäppi La Belle alias Thomas Bäppler-Wolf. Bäppi heizte selbstverständlich die Närinnen und Narren mit Liedern aus seinem aktuellen Faschingsprogramm ein. Die Altstadt bebte ;-). Herzlichen Dank an die Büdinger Drummband und die Düdelsheimer Windmächer. Wir freuen uns mit allen Freunden und Aktiven auf einer super Kampagne. #Helau#Büdingen #bccev

Dazu auch der Bericht im Kreisanzeiger vom 13.11.2017

BÜDINGEN - (co). Regen und ungemütliches Herbstwetter standen einem fröhlichen Spektakel nicht im Wege: Pünktlich um 11.11 Uhr eröffnete der Büdinger Carneval Club (BCC) am Samstagmorgen in der Altstadt die Faschingskampagne 2017/18. Zuvor waren Vorstand, Elferrat, Garden, Hexen und die Freunde der „Dilsemer Windmächer“ unter Begleitung der Drumband mit viel Tamtam vom Bürgerhaus zum Marktplatz gezogen.

Unter dem Beifall der Gäste nahm der BCC eine Frau und zwei Männer, denen die Büdinger Fastnacht sehr am Herzen liegt, in die Riege der Senatoren auf: Kinobetreiberin Diana Mitzscherling, Ian Frew, Zugmarschall und Kellermeister des BCC, sowie Sänger und Comedian Bäppi La Belle alias Thomas Bäppler-Wolf. Senatspräsident Manfred Scheid-Varisco überreichte feierlich Senatoren-Narrenkappen, Orden und Urkunden. Der Senatspräsident war bis zuletzt ein richtiger Geheimnisträger. Niemand im Verein hatte eine Ahnung von den neuen Senatoren. Scheid-Variscos einziger Verbündeter war BCC-Kollege Magnus Sinsel, der die Urkunden gedruckt hatte. „In geheimer Mission und mit Bedacht“ hat der Präsident „in schlaflosen Nächten über die neuen Senatoren nachgedacht“. Denn allein ihm steht es zu, diese auszuwählen. Nicht einmal der Vorstand wird eingeweiht.

Zum vierten Mal sind die Senatoren nun nicht in der Pause der Fremdensitzung ernannt worden, sondern bereits zur Kampagneneröffnung. Die fand zuletzt stets im Historischen Rathaus statt. Weil der Auftakt der fünften Jahreszeit aber diesmal auf einen Samstag fiel, ging der BCC damit nach draußen – und lag damit goldrichtig, wie die gute Resonanz „Auf dem Damm“ bewies. Bei bester Stimmung hatten Vorsitzende Daniela Gerth, Sitzungspräsident Matthias Drehsen und Senatschef „Manni“ Scheid-Varisco mit einer großen Uhr um 11.11 Uhr die Kampagne eröffnet. Die BCC-Garden führten ihre neuen Tänze auf. Einmal mehr zeigte die Veranstaltung: Um den Nachwuchs braucht sich der Verein keine Sorgen zu machen. Selbst die „Minis“ sind schon mit großem Spaß bei der Sache.

Matthias Drehsen machte es denn offiziell: „Der BCC hat bis zum Aschermittwoch die Regentschaft in Büdingen übernommen.“ Er verlas elf närrischen Gebote. Eines davon lautete: „Während der närrischen Tage sind nur fröhliche Gesichter erlaubt.“ Büdingens Erste Stadträtin Henrike Strauch wünschte Besen schwingend und mit Hexenhut dem BCC eine glückliche Kampagne.

Ab sofort gibt es Eintrittskarten für alle Veranstaltungen des BCC. Die Tickets sind in der Tourist-Information (Marktplatz 9) erhältlich: für die närrische Disco am 2. Februar mit der Gruppe „Eine Band namens Wanda“, für die Fremdensitzung am 3. Februar und für die Weibersitzung der BCC-Hexen am 9. Februar. Zudem nimmt Zugmarschall Ian Frew ab sofort Anmeldungen für den Umzug am Faschingssonntag, 11. Februar, entgegen. Er ist unter der Telefonnummer 0151/11726601 zu erreichen.

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13.11.2017

Erste SPD-Regionalkonferenz in Frankfurt

Parteivorsitzender Martin Schulz diskutiert mit Genossen den  Erneuerungsprozess

Martin Schulz will die historische SPD-Schlappe bei der Bundestagswahl auch mit seinen Genossen aus Hessen aufarbeiten. Am Samstag fand dazu die Regionalkonferenz der Bundes-SPD in Frankfurt statt. Hessen-SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel will die hessischen Sozialdemokraten wieder zu einer schlagkräftigen Truppe machen - schließlich steht kommendes Jahr in Hessen die Landtagswahl an. 


Im Dialog mit Martin Schulz

Bei der ersten Regionalkonferenz in Frankfurt haben wir uns mit unserem Parteivorsitzenden Martin Schulz zur Aufarbeitung des schlechten Ergebnisses bei der Bundestagswahl und zur Einleitung des Erneuerungsprozesses getroffen. Eine konstruktive, lebhafte und ehrliche Diskussion haben wir geführt. Im Mittelpunkt stand dabei der enge Austausch mit der Partei insgesamt – vor allem die Meinung und die Erfahrungen der Mitglieder waren dabei enorm wichtig. Schön war, dass auch Vertreter der hessischen Parteispitze beim offenen Meinungsaustausch zum zuhören und Themen aufnehmen nehmen dabei waren. Alles kam hier auf den Tisch.  #SPDerneuern

04.11.2017



 

 

 

 

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Demokratie Leben - Mitmischen: Plakatwettbewerb 2017


Die Welt ist voller Oberflächen – angefangen bei Hausfassaden, über versiegelte Straßen bis hin zur Oberfläche des Meeres. Begegnet man Menschen, sieht man auch zunächst nur äußerliche Merkmale wie Kleidung und Schuhe oder Make-Up und Frisuren.

 

 

 

 

Das Jugendforum von Demokratie leben! hat sich gefragt, was man findet, wenn man mal unter die Oberflächen schaut. Was verbirgt sich hinter einer Hausfassade, was findet man unter der Meeresoberfläche oder dem Rasen im Garten. Wie ist das bei Menschen? Was erkennt man erst auf den zweiten Blick, wenn man näher schaut? Werte? Überzeugungen? Gefühle?

Macht euch auf und schaut darunter! Und dann versucht das, was man so schwer greifen kann, auf ein Plakat zu bringen. Ihr könnt malen, schneiden, fotografieren, schreiben, stempeln oder was auch immer. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wir sind gespannt, welche Schätze oder Geheimnisse Du findest!                             So kannst du teilnehmen: 

16.10.2017

Mogelpackung der CDU: 


„Manfred Scheid-Varisco (SPD) erteilte dem Antrag eine Absage. „Wir sind sicher, dass die Stadtverwaltung zügig handeln wird, sobald das Gesetz vorliegt“, erklärte er. Die Verwaltung brauche keine Beschlüsse des Parlaments, um Gesetze umzusetzen. Wie der Sozialdemokrat in Erinnerung rief, habe die CDU-Fraktion erst kürzlich einem Antrag zur Erhöhung der Kita-Gebühren zugestimmt. „Den Antrag der SPD zur schrittweisen Entlastung haben Sie hingegen abgelehnt“, stellte er fest. Er frage sich, ob die CDU bereits im Wahlkampfmodus für die Landtagswahlen im nächsten Jahr sei. Scheid-Varisco kritisierte die geplante Gesetzesänderung, da die Gebühren für Kinder, die länger als sechs Stunden in der Einrichtung seien, sicherlich steigen würden. Auch gelte das Gesetz nur für Kinder ab drei Jahren. Die SPD beantragte daher, dass der Magistrat prüfen solle, welche finanziellen Auswirkungen das geplante Gesetz auf die Stadt habe. Wie Bürgermeister Erich Spamer (FWG) daraufhin vorrechnete, bekomme die Stadt 530 400 Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich für die kostenfreien Kita-Plätze entzogen. Der Rathauschef bekräftigte, durchaus eine „Mogelpackung“ zu sehen. „Man muss sich nicht wundern, wenn die Kommunen ständig unterfinanziert sind“, unterstrich er.“

                                                                                                  Den ganzen Bericht lesen sie im Kreisanzeiger vom 11.10.2017

Gegen die Vereinnahmung der Gewalt durch die NPD

Foto: hessenschau.de

In der gestrigen Stadtverordnetenversammlung stellte die NPD den Eilantrag, die Stadtverordneten mögen doch den Brandanschlag auf ein Fahrzeug des NPD-Stadtverordneten Daniel Lachmann verurteilen. Die große Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung hat dieser Resolution zugestimmt. Ich habe mit NEIN gestimmt. Mit dieser Resolution unterstellt die NPD, die Stadtverordneten hätten irgendwas mit gewaltbereiten Straftätern zu tun. Sobald man sich weigert, über dieses offensichtliche wie absurde Stöckchen zu springen kommt die Unterstellung man würde ja klammheimlich mit den Gewalttätern sympathisieren. Kein ernst zu nehmender politisch aktiver Mensch ist der Meinung, dass Straftaten, Gewalt oder brennende Autos die Lösung von irgendwas ist.

07.10.2017

Mängelmelder ist gestartet

Zahlreiche Mängelmeldungen sind bereits eingegangen die von den jeweiligen Abteilungen der Stadt bearbeitet werden. Natürlich erhalten alle Mängelmelder Statusmitteilungen über den jeweiligen Stand ihrer Meldungen. 


Ein Projekt des Ortsbeirates der Kernstadt.


Kreisanzeiger vom 10.09.2017:

Büdinger Bündnis für Demokratie und Vielfalt gründet Verein

BÜDINGEN - Büdingen (suk). Das Büdinger Bündnis für Demokratie und Vielfalt hat einen Verein gegründet. Boris Winter wurde zum Vorsitzenden gewählt, sein Stellvertreter ist Lothar Euler. Zum Schatzmeister wurde Andreas Knippel gewählt. 14 Mitglieder des Bündnisses nahmen an der Gründungsversammlung in den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde teil.

Foto: Frau Kleinmann


"Wir sind besser aufgestellt, wenn wir einen Verein hinter uns haben. So können wir bei Veranstaltungen besser agieren und sind auch finanziell unabhängiger. Bisher hatten wir kein Bankkonto, sodass Einzelpersonen Zahlungen vorstrecken mussten. Es konnten auch keine Spenden generiert werden. Durch eine Vereinsstruktur wird das einfacher", sagte Gründungsmitglied Lars-Henning Metz.

Das bestätigte auch Versammlungsleiter Boris Winter: "Die Vereinsgründung dient dazu, das Bündnis auf etwas solidere Füße zu stellen." Vereinszweck ist die Förderung der vielfältigen und demokratischen Gesellschaft vor Ort. Die Mitglieder des Vereins setzen sich für eine Gesellschaft ein, die frei ist von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung. In der Satzung des Vereins heißt es: "Büdingen ist unsere Heimat. Wir wollen es nicht zulassen, dass demokratiefeindliche Kräfte ihre rassistische und neonazistische Ideologie verbreiten und in Büdingen und der Wetterau öffentlichen Raum missbrauchen." In Büdingen sollen radikale Kräfte keine Chance haben. Der Verein möchte die politische Diskussion und den Bürgerdialog fördern und politische Aufklärung betreiben sowie Zivilcourage stärken, Vorurteile abbauen und für einen respektvollen Umgang miteinander sorgen.

Ganz wichtig sei, dass sich die offene Arbeitsweise der vergangenen Monate durch die Vereinsgründung nicht ändern werde, sagte Pfarrer Andreas Weik. Bei den monatlichen Treffen und Arbeitsgruppen sei jeder willkommen, der sich mit dem Bündnis identifizieren könne. Ein breit aufgestellter Verein mit Mitgliedern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Institutionen könne sich noch besser vernetzen.

In den erweiterten Vorstand wurden Vertreter aus verschiedenem gesellschaftlichen Organisationen und Institutionen als Beisitzer gewählt, darunter Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, der Büdinger Schulen und verschiedener Parteien. Der Vorstand werde dadurch zwar zu einem sehr großen Gremium, sei aber auch sehr breit aufgestellt, sagte Weik. Gründungsmitglied Sylvia Klein ergänzte, dass noch weitere Personen aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben angesprochen werden sollen, um eine möglichst große gesellschaftliche Streuung zu erreichen. Im Anschluss an die Wahlen wurde ein Termin für die erste Mitgliederversammlung festgelegt. Sie soll am 30. November stattfinden.

Das Büdinger Bündnis für Demokratie und Vielfalt, der DGB Jugend Südosthessen und die Antifaschistische Bildungsinitiative e.V. Friedberg rufen für morgen, Dienstag den 5. September um 18.00 Uhr zu einem Protest gegen die AFD auf. Auch wir wollen eine offene, bunte und solidarische Gesellschaft ohne rechtes Gedankengut. Deshalb schließen wir uns dem Aufruf an und fordern euch auf an der Kundgebung teilzunehmen. Mehr Infos gibts hier: http://t1p.de/kkpr


 

Frankfurt feiert seit 25 Jahren Christopher Street Day (CSD)


Drei Tage lang herrschte am vorletztem Wochenende in der Frankfurt Ausnahmezustand, von Freitag bis Sonntag wurde der Christopher Street Day gefeiert. „Bunte Vielfalt statt brauner Einfalt“ lautete das Motto im Jubiläumsjahr.

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die südhessischen Jusos gemeinsam mit dem Arbeitskreis SPDqueer und vielen anderen mit einem eigenen Wagen an der Parade für die Rechte von Schwulen und Lesben, Bisexuelle und Transgender.


Über 40 Jahre nach dem ersten Aufstand von schwulen Männern gegen gewaltsame Polizeirazzien ist der CSD eine traditionelle Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben geworden, die bunt, schrill und laut ist.




„Der CSD ist ein fester Bestandteil im gesellschaftlichen Leben einer Metropole wie Frankfurt. Hier kommen nicht nur Schwule und Lesben der Region zusammen, sondern auch viele heterosexuelle Mitbürgerinnen und Mitbürger verfolgen das bunte Treiben während der Parade oder feiern gemeinsam rund um die Konstablerwache“. Die Genossinnen und Genossen der Arbeitsgemeinschaft SPDqueer waren über das Wochenende hinweg mit einem Infostand, der SPD-Knutschkugel an der Konstabler Wache vertreten.

24.07.2017


 

Büdinger Bote vom 5.7.2017


Gleiche Liebe erhält gleichen Respekt!


Wer sich verspricht, „in Guten wie in schlechten Zeiten füreinander da zu sein“, der soll heiraten dürfen. Das gilt nun endlich auch für gleichgeschlechtliche Paare. Seit Jahren verweigerte sich die Union den SPD-Initiativen zur Öffnung der Ehe. Angela Merkel spielte taktische Spielchen mit den Menschen, die sich lieben. Schluss damit! Wir haben die Ehe für alle durchgesetzt – endlich!

30.06.2017 

+++Vortrag über Fritz Bauer - Sein Kampf für die Demokratie +++

Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus galt in der Bundesrepublik noch lange als Verrat. Für Fritz Bauer war er hingegen die „Wurzel“ der Demokratie – als Generalstaatsanwalt kämpfte Bauer deshalb für die Anerkennung des Widerstands als Menschenrecht gegen den Unrechtsstaat und für die Etablierung eines Widerstandsethos als ein Prinzip der Demokratie. Fritz Bauer war überzeugt: Nur wenn die Bürger lernen, „Nein zu sagen, wenn Unrecht befohlen wird“, sei die Demokratie überlebensfähig.

Dazu hielt Dr. Irmtrud Wojak, Historikerin und Biografien von Fritz Bauer, dem deutschen Chefankläger in den Auschwitz-Prozessen der Sechzigerjahre, einen Vortrag in der Willi Zinnkann Halle in #Büdingen. Aufmerksam verfolgten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Ausführungen zu Fritz Bauers Leben. Irmtrud Wojak gut recherchierte Biografie beschreibt mehr als nur die Lebensgeschichte eines einzelnen Mannes – sie ist die Biografie einer Epoche nach der Katastrophe.

Die anschließende Disskussion mit den Gästen berührte sehr. Dazu trugen die Wortbeiträge des damaligen jungen Staatsanwalt Johannes Barlo bei. Überraschend nahm er an der Veranstaltung teil und berichtete von der Zusammenarbeit mit dem Menschen Fritz Bauer und seinem Wirken. Er arbeitete damals sehr eng in den Euthanasie - Verfahren mit Fritz Bauer zusammen und konnte als Zeitzeuge von den Prozessen berichten.


Die Arbeiterwohlfahrt Büdingen lud zu dieser Veranstaltung ein die im Rahmen von Demokratie Leben gefördert wurde


28.06.2017

Das Projekt Mitmischen von Demokratie leben! – Verein zur Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.demokratie-leben.de

NPD darf Willi-Zinnkann-Halle nutzen

Die NPD möchte in Büdingen die Stadthalle für eine Wahlkampfveranstaltung reservieren, die Stadt lehnt ab. Das Verwaltungsgericht Gießen hält das Verbot jedoch für unzulässig.

Die Stadt Büdingen muss der NPD die Stadthalle für eine Wahlkampfveranstaltung zur Verfügung stellen. Das hat das Verwaltungsgericht Gießen im Wege einer einstweiligen Anordnung entschieden.

                                                                         

                                                                      Mehr dazu in der Frankfurter Allgemeinen

24.05.2017


Kreisanzeiger vom 31.05.2017

Die NPD darf am Pfingstwochenende wieder die Zinnkann-Halle nutzen - allerdings wird es für sie recht teuer.                                                                                                                                                                                                                                                        Mehr dazu im Kreisanzeiger

 

Seit 2005 wird der Internationale Tag gegen Homophobie jährlich am 17. Mai begangen. Ziel der weltweit durchgeführten Aktion ist es, Respekt und Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen, bisexuellen und transsexuellen Menschen einzufordern.                                     #IDAHO #taggegenhomophobie #IchKüsseWenIchWill #liebdochwenduwillst

17.05.2017

Demokratie leben: Demokratie-Werkstatt in Altenstadt


Das Herzstück des Bundesprogramms "Demokratie leben!" sind seine Projekte. #Büdingen und #Altenstadt haben sich zu einer Partnerschaft für Demokratie verbunden, um ihren Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Möglichkeiten zu eröffnen, sich an dem Leben in ihrer Stadt zu beteiligen. Gestern Abend wurden im Rahmen einer Demokratie-Werkstatt in Altenstadt gemeinsam Möglichkeiten eröffnet um mitzumischen. Bereits durchgeführte Projekte wurden vorgestellt und neue Ideen in der Projektwerkstatt erarbeitet. JuLeKu zeigte Ausschnitte aus seinem aktuellen Musical, welches im Juni in der WZH aufgeführt wird. Hr-Moderator Lars Henning führte durch die gut besuchte Demokratie-Werkstatt. 

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05.05.2017


Rechtsstreit:
Wie sicherlich einige wissen, habe ich in einem derzeitig laufendem Rechtsstreit keine Unterlassungserklärung abgegeben, sondern gegen die einstweilige Verfügung des Landgericht Giessen Widerspruch eingereicht. Die einstweilige Verfügung ist ein Bestandteil des vorläufigen Rechtsschutzes. Der vorläufige Rechtsschutz bietet die Möglichkeit, subjektive Rechte bereits vor einer Entscheidung im Hauptsacheverfahren zu schützen. Aufgrund meines Widerspruchs wurde ein mündlicher Ter
min im Rahmen eines Eilverfahren anberaumt und heute die Entscheidung verkündet. Der Richter bestätigte nun die einstweilige Verfügung. Diese dient allerdings nicht der endgültigen Befriedigung der Antragsstellerin. Die Gewährung schnellen Rechtsschutzes läßt nämlich keine langwierigen Beweisaufnahmen zu. Diejenigen Tatsachen, die den Anspruch begründen, müssen daher nur vorläufig glaubhaft gemacht werden. Dies bedeutet, dass für die vorgetragenen Tatsachen ein geringerer Grad an Wahrscheinlichkeit für die Zulässigkeit des Antrags ausreichen (Glaubhaftmachung statt Beweis). Daher werde ich eine endgültige Entscheidung in einem Hauptverfahren anstreben. 

 05.05.2017

AFD: Eine Schande für Deutschland, eine Schande für Büdingen

Heute Abend haben Büdinger Bürger, Kommunal- und Bundespolitiker in #Büdingen ein deutliches Zeichen gegen den Wahlkampf-Auftritt von AFD-Vizechef Gauland gesetzt. Die AfD ist keine Alternative für Deutschland oder für Büdingen. Diese Partei ist eine Schande für Deutschland. Sie hat in Büdingen nichts verloren! In der AFD-Veranstaltung zeigten die Funktionäre ihr wahres Gesicht. Die Vertreter und Vertreterinnen dieser Partei sind nicht nur rechtspopulistisch. Sie verkünden Botschaften, die menschenverachtend, rassistisch und rechtsextremistisch sind. Uns, die Teilnehmer bei der Mahnwache, bezeichneten sie als "Nazis" und "rot lackierte Nazihanseln da draußen" 

Wir Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen stellen uns der AfD jeden Tag aufs Neue sachlich und argumentativ, vor Ort,  an Infoständen und in persönlichen Gesprächen. Das tun wir aus unserer inneren Überzeugung und aus der sozialdemokratischen Tradition im Kampf gegen Rechts.



 

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04.05.2017

Kommunen schauen auf Büdingen

BÜDINGEN - (dpa). Nach dem NPD-Urteil des Bundesverfassungsgerichts prescht die Stadt Büdingen vor und streicht der rechtsextremen Partei Fraktionsgelder. Ob das rechtens war, entscheiden nun die Richter. Auf ihr Urteil sind auch andere Kommunen gespannt. 

Wenn es um Rechtsextremismus geht, zeigt das hessische Büdingen gerne mal klare Kante. Die Kleinstadt setzt ein Verbot von Fackeln bei einem Neonazi-Aufmarsch durch. Oder ändert kurzerhand ihre Satzung, um Mitgliedern der NPD die Fraktionsgelder zu streichen. Dieser deutschlandweit wohl einmalige Schritt war die prompte Reaktion auf das NPD-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Januar. Am kommenden Mittwoch (5. April) nun muss der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel entscheiden, ob die Satzungsänderung bestand hat - oder nur ein symbolischer Schnellschuss war.

Das Vorgehen Büdingens sorgt auch bundesweit für Interesse:                                          mehr im Kreisanzeiger

04.04.2017


Update:

Hessen

Büdingen muss wieder an NPD zahlen

 

Die hessische Stadt Büdingen strich der NPD das Fraktionsgeld, die Partei klagte dagegen. Ein Gericht gab ihr nun recht.

07.04.2017

"Schwulen-Paragraf"

Die Bundesregierung will in der Bundesrepublik verurteilte Homosexuelle entschädigen. Das Justizministerium geht von 64.000 Opfern des Paragrafen 175 aus.

Endlich hat das Bundeskabinett den Weg frei gemacht für den lange versprochenen Gesetzentwurf zur Rehabilitierung und Entschädigung der verfolgten Homosexuellen. 


Internationaler Tag gegen Rassismus

Verfolgt wegen Hautfarbe oder Herkunft, benachteiligt aufgrund der Kultur, diskriminiert wegen des eigenen Glaubens: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind noch immer ein drängendes Problem - weltweit. Daran erinnert der 21. März als "Internationaler Tag gegen Rassismus. 

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren", heißt es im ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. An die gemeinsame Verantwortung, dieses Ideal zu fördern und zu schützen, erinnert der Internationale Tag gegen Rassismus jährlich am 21. März. Das Datum geht zurück auf das "Massaker von Sharpeville" im Jahr 1960.  
Während einer Demonstration gegen die Apartheidgesetze in der südafrikanischen Stadt eskalierte die Situation: Polizisten schossen in die Menge und töteten 69 Menschen, mindestens 180 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Sechs Jahre später riefen die Vereinten Nationen den 21. März zum Gedenktag aus. An diesem Tag soll seitdem nicht nur der Opfer von damals gedacht werden, auch Aktionen gegen Rassendiskriminierung sollen gefördert und gegen Rassismus mobilisiert werden. 

In Deutschland sind offen rassistische und antisemitische Einstellungen, die auch mit Gewaltbereitschaft einhergehen, insbesondere in der rechtsextremen Szene anzutreffen. In den letzten zwei Jahren ist die Zahl der politisch motivierten Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund massiv gestiegen.

Diskriminierung aufgrund unterschiedlicher Herkunft stellt leider ein  weltweites Problem dar. Täglich werden Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens, ihrer Kultur sowie ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung und sexuellen Identität diskriminiert und benachteiligt.

21.03.2017

 

  

Jetzt: EHE FÜR ALLE

Alle sollen so leben können, wie sie möchten. Dazu gehört für uns auch, dass Lesben und Schwule nicht länger diskriminiert werden. Wir fordern die Unions-Fraktion auf, die "Ehe für alle" nicht weiter zu blockieren.


 

In vielen Ländern können bereits alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung heiraten. Gerade ist mit Finnland ein weiteres Land hinzugekommen. Thomas Oppermann: "Deutschland sollte dahinter nicht zurückstehen. Auch das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Derzeit sprechen alle davon, dass es gilt, unsere Werte zu verteidigen. Das darf aber nicht nur in Sonntagsreden passieren, sondern muss konkrete Politik sein. Zu diesen Werten gehört neben dem Schutz von Ehe und Familie auch die Gleichberechtigung von anderen Formen des Zusammenlebens."

09.03.2017

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Am 25. März um 9.45 Uhr findet in Büdingen wieder das Stadtbuzze statt.

Unter dem Motto "Büdingen blüht auf" organisiert Ihr Büdinger Ortsbeirat in diesem Jahr  verschiedene Maßnahmen, um das Stadtbild zu verschönern. Einen wichtigen Part nimmt dabei das traditionelle "Stadtbuzze" ein, das in diesem Jahr am Samstag, 25. März von 9.45 bis 13 Uhr stattfindet. Treffpunkt ist an der Stadtverwaltung. Wer hat bringt bitte Handschuhe, Schaufeln, Besen, Gartenschere und Eimer mit. Zum Abschluss gibt es wie immer, den von Büdinger Firmen gespendeten "Dankeschön-Imbiss", die Bewirtung übernimmt dieses Mal die AWO.

Neu in diesem Jahr: Die größte teilnehmende Gruppe erhält einen Gutschein des Gewerbevereins. 

„Wer ärgert sich nicht über achtlos weggeworfene Bonbonpapiere, Plastikteile, Kartons oder auch sperrige Gegenstände wie Möbel oder gar Autoreifen im Gebüsch? Wir sind der Meinung, dass man , wie es in vielen Städten praktiziert wird, unbedingt möglichst zahlreich mit gutem Beispiel vorangehen sollte, um den Schmutzfinken eindrucksvoll zu signalisieren, dass ihr Verhalten nicht in Ordnung geht“ betont Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke. „Zeigen wir also Gemeinsinn und Verantwortung für unsere Stadt. Besonders vor dem Hintergrund, dass die Büdinger Steuerzahler jährlich ca. 50.000€ für die Entfernung der illegalen Müllentsorgung aufbringen müssen. Geld, das an anderer Stelle besser investiert werden könnte.“ 

Nicht nur Erwachsene sind aufgefordert, ihr Umfeld von Schmutz und Unrat zu befreien, es gibt auch gut geeignete Projekte für Kinder und Jugendliche wie Spielplätze und Parkanlagen.


Büdingen blüht auf: Machen Sie zahlreich mit. Damit wir besser planen können, nimmt der Ortsbeirat  gerne Anmeldungen entgegen.

Sabine Kraft-Marhenke  Tel. 06042 1857sabine.kraft@abc-buedingen.de                    Manfred Scheid-Varisco Tel. 0172 4812100   manfred.scheid@mail.de

Beim Fasching in der Bütt

Forderung wird erhört: Jetzt eine Frau im Elferrat


FASTNACHT BCC unterhält 430 Senioren in Zinnkann-Halle

BÜDINGEN - (she). 430 Besucher aus allen Stadtteilen – die Zahl unterstreicht die große Beliebtheit der Seniorenfastnacht, die der Büdinger Carneval Club (BCC) in Kooperation mit der Stadt seit Jahrzehnten ausrichtet. Laut Sitzungspräsident Matthias Drehsen musste der BCC in dieser Kampagne erstmals seit vielen Jahren allerdings den Großteil der Kosten für den Nachmittag in der Willi-Zinnkann-Halle aus der eigenen Kasse stemmen. „Da kommen wir mit Bustransfer und Speisen locker auf eine vierstellige Hausnummer“, so Drehsen. Um die Vereinskasse etwas zu entlasten, hätten die Damen des BCC-Stammtisches etliche Kuchen gebacken und diesen für den Verkauf gespendet. Das hatte sich gelohnt: Die Kuchen gingen in der Pause weg wie warme Semmeln.


                           Mehr im Kreisanzeiger vom 21.02.2017



Auch im Büdinger Boten vom 22.02.2017 ein schöner Bericht:

 


Kein Geld für die NPD

Das Büdinger Stadtparlament streicht der NPD wegen ihrer Verfassungsfeindlichkeit die Zuwendungen. Fraktionsvorsitzender Daniel Lachmann will klagen.

Die Stadtverordneten der NPD-Fraktion in Büdingen müssen künftig ohne Fraktionsgeld wirtschaften. Dafür haben FWG, Grüne und SPD mit einem gemeinsamen Antrag gesorgt. Als Hebel diente ihnen die sogenannte Entschädigungssatzung, die Sitzungsgelder und Aufwandsentschädigungen regelt. Sie ergänzten sie um den Satz: „Ausgenommen davon sind Fraktionen aus Vertretern erkennbar verfassungsfeindlicher Parteien/Vereinigungen.“ Als solche, argumentierten die Antragsteller, habe das Bundesverfassungsgericht jüngst die NPD eingestuft.

Komplett konnten die demokratischen Parteien den vier rechtsextremen Stadtverordneten nicht den Geldhahn zudrehen. Die Pro-Kopf-Aufwandsentschädigung von 15 Euro pro Sitzung plus 20 Euro monatlich steht jedem Parlamentarier laut Hessischer Gemeindeordnung (HGO) zu. Die Fraktionsgelder hingegen können nach dem Parteiengesetz „an Voraussetzungen geknüpft werden“. Sie sind in der Wetterauer Kleinstadt auch nicht gerade üppig: 150 Euro plus 40 Euro pro Person erhält eine Fraktion in Büdingen pro Jahr, um ihre Schreibutensilien oder etwa Mieten für Veranstaltungen zu bezahlen.

NPD-Fraktionsvorsitzender Daniel Lachmann kündigte an, sich mit einer Klage gegen die Änderung der Entschädigungssatzung zu wehren. Das Bundesverfassungsgericht habe in seinem Urteil nicht die NDP für verfassungsfeindlich erklärt, sondern die AfD.

Seit knapp einem Jahr hat Büdingen bundesweit den Ruf einer rechten Hochburg. Bei der Kommunalwahl im März erreichte die rechtsextreme NPD mit 10,2 Prozent ein Spitzenergebnis. Die AfD trat nicht an.

Frankfurter Rundschau 1.2.2017

Die NPD wird nicht verboten. Ihre Gesinnung sei zwar #verfassungsfeindlich, die Partei habe aber nicht das "Potenzial", die Demokratie in Deutschland zu beseitigen, entschied das Bundesverfassungsgericht. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit Rassismus und Nationalismus werden wir fortführen. Wir werden dem Rechtsextremismus weiterhin konsequent entgegentreten!


17.01.2017

Das musste ich mal auf Facebook loswerden:

Es kotzt mich an wenn ich auf der einen oder anderen Büdinger Seite lese, was wir Kommunalpolitiker machen oder nicht machen. Es werden Behauptungen und Vermutungen gepostet, es wird gehetzt und manch einer persönlich angegriffen. 
Leute, wir investieren sehr viel Zeit in unser kommunalpolitisches Ehrenamt, viele von uns bis zu 20 Stunden in der Woche. Daneben gehen die meisten noch 40 Stunden in der Woche arbeiten. Viele engagieren sich zusätzlich in Vereinen und anderen ehrenamtlichen Aufgaben. Wir machen dies aus einer Überzeugung heraus mit dem Ziel etwas voranzubringen und unsere Heimat etwas besser zu machen. Dafür streiten wir, schließen Kompromisse und setzen uns ein. 
Wir erwarten keinen Dank - aber etwas Respekt! Man muss nicht immer unserer Meinung sein, im Gegenteil - andere Meinungen können zu einem besseren Ergebnis führen. Toll wäre es, wenn man uns persönlich anspricht oder anschreibt. Toll wäre es, wenn man sich informiert. Dies ist nämlich die Grundlage um sich eine Meinung zu bilden. #fairplay#fuermehrzusammenhalt #liebedeinestadt

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20.01.2017

SPD-NEUJAHRSEMPFANG 

Stehende Ovationen für Thorsten Schäfer-Gümbels Rede im Historischen Rathaus / Ehrungen

BÜDINGEN - (ihm). Vorn in der ersten Reihe machte sich Thorsten Schäfer-Gümbel Notizen. Doch der Chef der hessischen Genossen hatte noch ein bisschen Zeit bis zu seiner Rede beim Neujahrsempfang der Büdinger SPD. Dort erklärte er, weshalb ihm ein Besuch in Büdingen besonders am Herzen liege. Zunächst aber ehrten die Sozialdemokraten verdiente Parteimitglieder.

Der Saal im Historischen Rathaus war voll besetzt, als die SPD am Freitagabend dort ihren Empfang ausrichtete. Ganz vorne hatte der hessische Parteichef Thorsten Schäfer-Gümbel Platz genommen, neben ihm die Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl. Vorsitzender Rolf Kleta begrüßte das Auditorium, anschließend stand die Ehrung verdienter Parteimitglieder auf dem Programm, die der SPD seit 25, 40, 50 und sogar 65 Jahren angehören. Kleta dankte für die Treue, und auch Schäfer-Gümbel erklärte: „So viele Jahrzehnte in einer Partei durchzuhalten – das ist schon mal ein Wort.“ In den 154 Jahren ihres Bestehens habe die SPD „zu jedem positiven Thema“ einen Beitrag geleistet. Dieser Erfolg habe damit zu tun, dass sich Millionen Menschen für den Gedanken der Sozialdemokratie engagierten.

Wie Schäfer-Gümbel ausführte, habe er nicht lange überlegt, als er die Einladung aus Büdingen bekam. Dort zu sprechen, sei ihm ein großes Anliegen. „Das liegt an Ihrer sehr engagierten Haltung, seitdem die Entscheidung getroffen wurde, in Büdingen eine Erstaufnahmeeinrichtung zu ermöglichen.“ Der größte Teil der Büdinger habe Rückgrat gezeigt, auch gegenüber denjenigen Menschen, die mit dem Thema Flüchtlinge nichts anfangen können. „Sie haben gezeigt, was zu tun ist, wenn es der menschliche Anstand gebietet“, hob er hervor.

In den vergangenen Jahren müsse er immer mehr feststellen, dass sich Menschen aggressiver Kritik gegenübersehen, wenn sie sich in demokratischen Institutionen engagieren. Zunehmend weniger habe er dafür Verständnis. Schäfer-Gümbel berichtete von seinem Besuch in einem Flüchtlingscamp im Nord-Irak und von der erschütternden Situation der Menschen dort. „Ich wünsche allen, die gegen die Aufnahme von Schutzsuchenden sind, mal für fünf Minuten in einem solchen Camp zu sein.“ Wer Flüchtlingsbewegungen verhindern wolle, müsse helfen, die Welt gerechter machen. Zu den Schritten gehöre beispielsweise ein Masterplan für Afrika. „Das ist genau die richtige Antwort, um die ökonomischen, ökologischen und politischen Verhältnisse zu verbessern, damit die Menschen nicht auf die Flucht gehen.“

Wichtig sei aber auch, im Inneren für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. An erster Stelle nannte er die Bezahlbarkeit von Wohnraum. Schon vor der Flüchtlingswelle hätten in Hessen 40 000 bezahlbare Wohnungen gefehlt, nun fehlten 55 000, „das Problem ist vorher entstanden“. Es handele sich um ein sträflich vernachlässigtes Thema. In Frankfurt etwa seien die Mieten und Immobilienpreise exorbitant hoch, womit nicht nur die Bezieher kleiner Einkommen Probleme bekämen.

Ein ebenfalls stark vernachlässigtes Thema seien die Lebensperspektiven von Bürgern, die im ländlichen Raum wohnen. Hier fordere die SPD einen neuen Hessenplan. „Wir müssen dafür sorgen, dass es vergleichbare Lebensbedingungen in Stadt und Land gibt“, unterstrich Schäfer-Gümbel. Steuergerechtigkeit – ein weiterer Punkt. Es könne nicht sein, dass beispielsweise ein Büdinger Café, das als Familienbetrieb geführt wird, mehr Steuern und Abgaben zahlen müsse, als die Bäckerei-Filiale eines international agierenden Konzerns.

Mit stehenden Ovationen bedachten die Zuhörer Thorsten Schäfer-Gümbel für seine Rede, ein geselliges Beisammensein folgte.

Besonders lange Parteitreue zeigen die Jubilare Jürgen Rollmann (25 Jahre), Cornelia Durchholz, Roland Eimer, Margot Manz, Georg Müller, Lothar Reichel, Wolfgang Schulz, Frieda Siemon und Norbert Supp (40 Jahre), Richard Gontrum, Manfred Knecht, Ilse Pätzold, Anke Remmers-Ochsenhirt und Willi Seitz (50 Jahre) und Heinz Baatz (65 Jahre).

Fotos und Text: Kreisanzeiger vom 16.01.2017

 

 

 

 

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NAMENSGEBUNG 
SPD möchte an ehemaligen Generalstaatsanwalt erinnern / „Zeichen für die Gemeinsamkeit aller Demokraten“ / Brücke über den Seemenbach in der Emil-Diemer-Anlage soll "Fritz-Bauer-Steg" heißen.

Informationen dazu und zu Fritz Bauer finden sie auf meiner Sonderseite. Einfach aufs Bild klicken.


Ein Frohes Neues Jahr

 

2016 war geprägt vom Kampf gegen den Terror, der Sorge um die Zukunft Europas und dem Flüchtlingsstrom. Der Terroranschlag in Berlin hat uns alle tief erschüttert. Wir trauern um die Opfer dieser abscheulichen Tat. Leider wird dieses schreckliche Attentat von den Rechtspopulisten ausgenutzt um unsere Gesellschaft weiter zu spalten. Sie schüren die Ängste der Menschen, verbreiten Halbwahrheiten, hetzen gegen Minderheiten und bedienen Vorurteile. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir werden die in der Flüchtlingskrise Verunsicherten davon überzeugen, dass wir in einer komplizierten Lage vernünftig gehandelt haben und auch künftig voll handlungsfähig sind. Niemand soll den Eindruck haben, seine berechtigten Sorgen oder Forderungen an die Politik würden nicht mehr gehört. Die SPD ist die Partei, die dafür sorgt, dass in Deutschland in den sozialen Zusammenhalt investiert wird. Wir sind zuversichtlich: Wir werden rechtspopulistischen Parolen mit besseren Argumenten und der besseren Politik entgegentreten. Wir werden uns dafür einsetzen, dass unsere Region weiter ein Garant für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bleibt.

01.01.2017

Büdinger Ortsbeirat startet Projekt

Büdingen blüht auf


Mehr Informationen und wie sie mitmachen können finden sie auf der Homepage:                                         


 

 

 

Fast 100 000 Gäste an fünf Tagen

Der „Weihnachtszauber“ war bei winterlichem Bilderbuchwetter erneut ein Publikumsmagnet. Nahezu 100 000 Besucher verzeichneten Stadt und Gewerbeverein an fünf Tagen. Das romantische Flair mit seinem Lichterzauber in der Altstadt, der Winterwald auf dem Marktplatz und die durchweg hohe Qualität der Waren sowie das abwechslungsreiche Bühnenprogramm machen den Weihnachtsmarkt aus und unterscheiden ihn von anderen Märkten in der Region. Es war wieder ein Treffpunkt für alle Generationen – das frostig-kalte Wetter, der Sonnenschein tagsüber und der sternenklare Himmel am Abend trugen am Wochenende zum Erfolg bei. (Kreisanzeiger v. 05.12.2016)

Bettina Müller, MdB und Sonja Mücke in der SPD Weihnachtshütte


Auch die Büdinger SPD präsentierte sich auf dem Weihnachtsmarkt mit einer Hütte. Die Jusos Büdingen organisierten den Standdienst. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Rolf Kleta war von Mittwoch bis Sonntag verfügbar und hat sich mit großem Engagement um den reibungslosen Ablauf gekümmert. Dafür Herzlichen Dank. Die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller hatte ebenfalls einen Dienst übernommen. 

05.12.2016

1.12.2016: Welt-Aids-Tag - Solidarität fördern 

Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV. Rund 2,1 Millionen kommen pro Jahr dazu. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Am 1. Dezember findet deshalb jedes Jahr der Welt-AIDS-Tag statt. Ziel ist es, dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist – und zu zeigen, dass wir alle positiv zusammen leben können. Mehr dazu gibts hier.


Büdingen: Über 100 Menschen protestieren für Demokratie und gegen die extreme Rechte


Wir haben heute Abend ein klares Zeichen gegen Rassismus und einen zunehmenden Menschenhass gesetzt. Neben einer #Kundgebung an der über hundert Menschen teilnahmen fand auch noch eine angemeldete#Demonstration durch Büdingen statt. Die AfD und ihre Jugendorganisation die Junge Alternative haben hier in Büdingen eine Veranstaltung organisiert, die im Hotel „Sonnenberg“ stattfindet. Sie trägt den vielsagenden Titel „Der deutsche Zeitgeist“. Als Referenten sind Björn Höcke (AfD) und Heiner Hofsommer anwesend.

 

Bei der #AfD waren etwa 70 Menschen, die den Reden der übelsten Sorte zugehört haben. Das gesellschaftliche Klima hat sich tatsächlich so weit gewandelt, dass Menschenhass für viele Menschen offenkundig kein Problem mehr darstellen. Die Akzeptanz der salonfähigen politischen Meinungen hat sich - auch durch die AfD - nach rechts verschoben.
Büdingen war in der Vergangenheit ein Ort, der schon Holger Apfel und Frank Franz einen Plattform bot. Nun ist es auch für Vertreter*innen der AfD wie Frauke Petry und heute Björn #Höcke lukrativ hierherzukommen, den extrem rechten Nährboden für sich zu nutzen.
Genau da kommen wir alle, die wir heute Abend hier standen und protestiert haben, ins Spiel. Denn mit uns ist das nicht zu machen. Es gibt überall Menschen, die gegen rechte Propaganda aufstehen, dagegenhalten und nicht nur schweigend zuschauen. Uns ist ein wichtiges Anliegen, dass sich all diese Menschen vernetzen und solidarisieren. In der Antifa BI etwa sind Menschen aus allen demokratischen Strömungen weiterhindazu eingeladen sich gegen den Rechtsruck zur Wehr zu setzen.
Kein Raum für die extreme Rechte



 

 

 

  •  Bericht des Kreisanzeigers vom 28.11.2016                                                                                   zur Veranstaltung der AFD



  • Bericht der Wetterauer Zeitung vom 27.11.2016 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfolg der AfD

Das kann nicht die Gesellschaft sein, von der wir träumen

An der deutschen Regierung lässt sich viel bemäkeln. Aber Politikkritik darf nicht umschlagen in Hass, Homophobie und Holocaustleugnung.

Eine Kolumne von Sibylle Berg

26.11.2016

 

AWO und Stadt Büdingen veranstalten Seniorenweihnachtsfeier

Für Weihnachtsfreude mit Herz hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Büdingen wieder ein schönes Programm für die Seniorenweihnachtsfeier am 3. Advent (11.12.2016) zusammengestellt. Unter dem Motto „Fest der Chöre“ verspricht Organisator Manfred Scheid-Varisco wieder einen kurzweiligen und besinnlichen Nachmittag in der Willi-Zinnkann-Halle in Büdingen. Neben den „VocaKids“, den „VocaLadies“, dem Frauen- und Männerchor Büdingen ist erstmals auch die Theatermanufaktur Büdingen mit dabei. Natürlich darf die Jugend-Drumband Büdingen und Tine Lott nicht fehlen. Auch die Kinder von „Drums Alive Kids Beats“ freuen sich schon auf ihren Auftritt. Die Begeisterung der Senioren war im vergangenen Jahr riesengroß. 

 

„Die AWO verbindet Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen vorbildlich. Darauf darf man stolz sein“ so die beiden Vorsitzenden Heinrich Sperl und Manfred Scheid-Varisco. „Vor allem aber schaffen Tradition und Rituale Sicherheit und Verlässlichkeit und tragen damit zu Ruhe und Entspannung bei. Und, ganz wichtig: Rituale transportieren Werte. Dazu gehört im Besonderen, dass man sich zusammengehörig fühlt.“


Die Seniorenweihnachtsfeier wird seit vielen Jahren zusammen mit der Stadt Büdingen durchgeführt. Zahlreiche Helferinnen und Helfer packen jedes Jahr mit an um den Menschen einen schönen Nachmittag zu ermöglichen. Über jede Hilfe ist die AWO Büdingen dankbar. Wer helfen möchte kann sich gerne per E-Mail (info@awo-buedingen.de) melden. Zum Eindecken am Samstag oder Service am Sonntag wird noch Hilfe benötigt. Auch über Spenden freut sich die AWO sehr.

23.11.2016 

                                                             Mehr dazu auf www.awo-buedingen.de/spenden/ 

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Jugend Lebt Kultur (JULEKU) hat  von der Wetterauer SPD den Ehrenamtspreis erhalten. 

Überreicht wurde dieser durch Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl. Herzlichen Glückwunsch!



                                                                                                            Mehr dazu lesen sie hier.

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Kreisanzeiger vom 14.11.2016

Kampagne-Eröffnung: Büdinger Carneval Club startet mit Volldampf in 5.Jahreszeit

 

Senatorenkür: Erste Stadträtin Henrike Strauch in neuer Doppelfunktion / Berlin-Besuch

 

(ada). Mit Volldampf startete der Büdinger Carneval Club (BCC) am Freitagabend in die fünfte Jahreszeit: Zur Kampagne-Eröffnung hieß Sitzungspräsident Matthias Drehsen neben Vertretern der städtischen Gremien vor allem BCC-Ehrenvorsitzenden Hans-Wilhelm Guth und BCC-Ehrensenatspräsident Reinhold Werner sowie erstmals auch eine Abordnung der "Dilsemer Windmächer" und zahlreiches Narrenvolk im Sitzungssaal des Alten Rathauses willkommen.

Mit viel Wehmut dachte BCC-Vorsitzende Daniela Gerth an die letzte Kampagne, die geprägt war von eingeschlagenen Scheiben in der Willi-Zinnkann-Halle und der kurzfristigen Absage der großen Fremdensitzung, zurück. Aber das Negative habe Positives bewirkt, bekundeten doch viele befreundete Vereine des BCC sowie Bürger und Geschäftsleute der Stadt enge Verbundenheit mit den Büdinger Narren. "Aber wir schauen nach vorn. Vor uns liegt die fünfte Jahreszeit und die wollen wir feiern. Freuen Sie sich auf ein kurzweiliges und heiteres Programm. Sogar Stars aus dem Fernsehen werden die Willi-Zinnkann-Halle zum Beben bringen. Seien Sie gespannt und sichern Sie sich Eintrittskarten", so Gerth. Dann gratulierte sie dem Geburtstagskind Isabel Wagner, die das Narrenblut quasi mit der Muttermilch eingesogen und seit ihrer Geburt Mitglied im BCC sei, zum 30. närrischen Wiegenfest.

 

 

Bürgermeister Erich Spamer hatte - wie könnte es anders sein - eine Überraschung in petto. "Es hat mir heute Abend die Sprache verschlagen. Ich habe eine Frau vor die Nase gesetzt bekommen und habe soeben festgestellt, dass es eine Hexe ist. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich ihr einen Hexenbesen mitgebracht. Aber den kriegt sie noch", so Spamer mit Blick auf die mit Hexenhut dekorierte Erste Stadträtin Henrike Strauch und überließ ihr kurzerhand die Ansprache zur Kampagne-Eröffnung. "Den Hexenbesen bekomme ich hoffentlich spätestens beim Umzug", lachte Strauch zweideutig. Denn ob sie nun den Umzug Spamers aus seinen Diensträumen in den Ruhestand oder aber den Faschingsumzug des BCC gemeint hat, blieb an dieser Stelle offen. Da Strauch der Narrensprache und den närrischen Gepflogenheiten noch nicht ganz mächtig war, startete Sitzungspräsident Drehsen mit der "verhexten Stadträtin" zunächst einen Probelauf in Sachen Helau-Rufe. "Ich glaub, die Kampagne kann starten. Jetzt bin ich bestens gerüstet", meinte Strauch nach viermaligem "Büdingen Helau" und versprach, bei allen Veranstaltungen des BBC dabei zu sein. Dies entging den Ohren des Bürgermeisters nicht. "Ich werde dies zu kontrollieren wissen", kündigte Spamer an. Nachdem die BCC-Hexen unter den Gästen ihren Zaubertrank aus Krähenblutextrakt verteilt hatten, lüftete Senatspräsident Manfred Scheid-Varisco das streng gehütete Geheimnis um die vier neuen Senatoren.

"Sie ist stolz auf ihre Tochter, hasst den Satz `Alles wird gut`, lacht gern über gute Witze und auch mal über sich selbst, wurde 1972 geboren, spielte Fußball und kennt sich mit Geflügel aus, ist nicht mehr verheiratet, sondern lebt in wilder Ehe mit Lutz und kommt aus der Gemeinde Ortenberg", umschrieb Scheid-Varisco die Büdinger Erste Stadträtin Henrike Strauch. Durch den Eintritt in den Ruhestand durch Senator und Hexenmeister Manfred Hix sei nun eine Position in der Büdinger Machtzentrale nicht mehr besetzt. "Daher ernenne ich nun unsere neue Erste Stadträtin zur Senatorin", so Scheid-Varisco.

Aus den aktiven BCC-Reihen wurde Markus Euler zum Senator ernannt. "Er ist ein waschechter Büdinger, wurde im Februar 1970 geboren, ist ein Sympathieträger und wird bei kühlen Blonden immer wieder schwach, ist verheiratet und hat einen Sohn, tanzt seit vielen Jahren schon im Männerballett und trägt den Spitznamen Magic", gab Scheid-Varisco preis.

Auch Isabel Wagner - ebenfalls Aktive beim BCC - wurde zur Senatorin ernannt. "Sie liebt Schokolade mit und ohne Nuss, würde auf eine einsame Insel ein Feuerzeug, ein Taschenmesser und ein Seil mitnehmen, steht für absolute Ehrlichkeit und Loyalität, trägt ihr Herz manchmal direkt auf der Zunge, bezog erst im letzten Jahr ihr eigenes Zuhause, ist glücklich mit ihrem Mann und ihrem Sohn, tanzte seit ihrem 2. Lebensjahr in der Garde und macht jetzt bei den Hexen mit", berichtete Scheid-Varisco.

Und zum vierten neuen Senator ernannte er den Büdinger Botschafter Dr. Richard Meng. Da dieser bei der Karnevalseröffnung nicht anwesend sein konnte, hatte Scheid-Varisco keine Mühen gescheut und den "Büdinger Bub" in Hauptstadt aufgesucht. "Ich wäre nicht der Manni, wenn mir dazu nichts eingefallen wäre. Also bin ich gestern Abend nach der Stadtverordnetenversammlung sofort nach Berlin geflogen, um Richard Meng heute um 11.11 Uhr vor dem Brandenburger Tor zum Senator zu ernennen", so Scheid-Varisco. Als Beweismaterial hatte er über seinen außergewöhnlichen Einsatz einen Film gedreht und ließ diesen jetzt über Großleinwand flimmern. Wie er dem Kreis-Anzeiger mitteilte, sei der Streifen ab sofort auch auf Facebook veröffentlicht.

Dann bestimmten Geselligkeit und Frohsinn sowie ein kleines Rahmenprogramm den Abend. Zur Unterhaltung der Gäste präsentierte die Große Garde (Leitung: Jennifer Kühnl-Nardi) ihren neuesten Gardemarsch, tanzte das Garde-Duett Amy Vanessa Scholz und Leonie Weber und hielt Sitzungspräsident Matthias Drehsen eine Anti-Fastnachts-Büttenrede.

Einen Nachschlag an Narretei gibt es ab dem 17. Februar 2017, wenn mit der Faschings-Party in der Willi-Zinnkann-Halle der Narrenzug des BCC in Fahrt kommt. Weitere Veranstaltungen finden am 18. Februar mit der Fremdensitzung, am 19. Februar mit der Seniorenfastnacht, am 24. Februar mit der Weibersitzung der BCC-Hexen und am 26. Februar mit dem Fastnachtsumzug ihre Fortführung.

 

 

Zum Video mit Dr. Richard Meng, Bettina Müller, MdB und Senatspräsident Manfred Scheid-Varisco geht hier.

 

 

 

 

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In Büdingen findet erste Demokratiekonferenz statt


BÜDINGEN - (mü). Im Foyer der Willi-Zinnkann-Halle hatten zahlreiche Initiativen ihre Informationsstände aufgebaut: Das Büdinger Bündnis für Demokratie, die Büdinger Ehrenamtsagentur, das Wolfgang-Ernst-Gymnasium, die "Oase" Altenstadt, die Initiative "Aktiv in Altenstadt", eine private Menschenrechtsbewegung und, nicht zuletzt, der Kinder- und Jugendbeirat des frisch gegründeten gemeinnützige Trägervereins "Demokratie leben - Östliche Wetterau", der diese erste "Demokratiekonferenz" in Büdingen ins Leben gerufen hatte. 

                                                                                                               Mehr Lesen im Kreisanzeiger. 

 

 

 

 

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Foto/Text: Kreisanzeiger v. 17.10.2016

Büdinger Autorin Katja Schneidt

Die Anwältin der besorgten Bürger

Veröffentlicht am 08.10.16 um 18:00 Uhr


Die Büdingerin Katja Schneidt hat ein Buch über die Flüchtlingskrise geschrieben: "Wir schaffen es nicht". Der Titel verkauft sich gut. Dabei gibt es große Zweifel an ihrer Selbstdarstellung.

Von Sonja Süß

"Wir schaffen das!" - drei Worte, die unumkehrbar mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Flüchtlingskrise verbunden sind. Mittlerweile hat der Satz einen eigenen Wikipedia-Eintrag . Die Kritiker von Merkel bringt er auf Knopfdruck zur Weißglut. Der Buchtitel "Wir schaffen es nicht" der Büdinger Autorin Katja Schneidt ist schon aus Marketinggründen eine gute Wahl. Mitte September erschien das Buch. Nach zwei Wochen waren die 7.000 Exemplare der ersten Auflage vergriffen.

Unmut über die Autorin in Büdinger SPD

Die Autorin spricht als Flüchtlingshelferin und SPD-Mitglied, viele Thesen begründet sie mit ihrer Erfahrung und ihrer ehrenamtlichen Hilfe in Büdingen. Am Telefon sagt sie, sie arbeite fast jeden Tag mit Flüchtlingen.

In Büdingen sieht das mancher anders. Sie gebe in Wirklichkeit nur einmal in der Woche Deutschunterricht und sei auch kein aktives Mitglied der SPD, heißt es. Im vergangenen Jahr sei sie das letzte Mal auf einer Parteiveranstaltung gesehen worden. Einige in der SPD seien darüber sogar froh. Sie werfen ihr vor, rechtspopulistische Positionen zu vertreten. Sie hasse Ausländer eigentlich, sagt jemand aus Büdingen, der sie seit Jahren persönlich kennt - sie sei eine Lügnerin.

Wie belastbar ist das, was Katja Schneidt in ihrem Buch schreibt? Vieles erzählt sie eindrücklich und nachvollziehbar: Von heruntergekommenen Gemeinschaftsunterkünften ("Das sind Häuser, da dürfte nicht mal ein Tierheim rein"), wo Menschen zu sechst auf 20 Quadratmetern leben müssen - über eine lange Zeit. Von der Hoffnung der Flüchtlinge auf ein Haus und Arbeit und von der Realität, dass sie sich von der staatlichen Unterstützung keine Wohnung leisten können, weil es für niemanden bezahlbaren Wohnraum gibt - nicht mal in der Wetterau. Von Männern, die ihren Familien in der Heimat nicht von den schlimmen Zuständen in den Unterkünften erzählen wollen und stattdessen Fotos von schönen Häusern in der Innenstadt nach Hause schicken.

"Wir schaffen es nicht", sagt Schneidt, weil die Bundesregierung glaube, die Flüchtlingskrise sei zu bewältigen ohne die nötigen Kenntnisse und ohne ausreichend Betreuung für die Menschen, die kommen. Eine Kompetenz, die Schneidt sich selbst durchaus zuspricht.

Der Islam als "Kulturbarriere"

Die Bücher, die Schneidt in den vergangenen Jahren verfasst hat, sind anders als "Wir schaffen es nicht": Zwei Bücher über die RTL2-Serie "Die Wollnys", die pinkfarbene Romantrilogie "Plötzlich Türkin" oder "Kopftuchland", die Vision von einem islamisch regierten Deutschland mit Zwangsverhüllung und Alkoholverbot.

Beim Thema Islam sieht sich Katja Schneidt als Expertin, sie selbst ist zum Islam konvertiert und war als junge Frau mit einem muslimischen Mann zusammen. In ihrem ersten Buch beschreibt sie, wie sie als junge Frau von ihm misshandelt wurde, wie er bestimmte, wann sie das Haus verlassen darf, welche Kleidung sie zu tragen hatte, der sie hineinzog in ein Umfeld, das Schneidt heute "Parallelgesellschaft" nennt.

Das Buch stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. In "Wir schaffen es nicht" nennt sie den Islam eine "Kulturbarriere", ein Integrationshindernis. Aus ihrer Sicht werden die Flüchtlingsfrauen die "Verlierer der Nichtintegration" sein, die in Parallelgesellschaften vom Rest der Gesellschaft fern gehalten werden - wie sie damals.

"Liebe Bundesregierung ..."

Mit ihrem "Wir schaffen es nicht" trifft Schneidt einen Nerv. Sie gibt Fernsehsendern Interviews, sitzt als Expertin im Sat1 Frühstücksfernsehen, der vom russischen Staat finanzierte Auslands-Fernsehsender Russia Today sendet ihre Merkel-Kritik, eine große konservativ-katholische Nachrichtenplattform in Polen widmet ihr einen Artikel.

Schneidt gibt sich stets wohlüberlegt und als seriöse Expertin aus der Praxis der Flüchtlingshilfe. Eine wichtige Rolle bei der Verbreitung ihrer Ansichten spielt ihre Facebookseite. Dort hat die Autorin über 22.000 Fans, hier veröffentlicht sie ihre Protestbriefe an die Regierung: "Liebe Bundesregierung ...". Die offenen Briefe werden tausendfach geteilt. Auf Facebook wird Schneidt zur Anwältin der besorgten Bürger - und rückt nach rechts.

Als es in Bautzen im September zu einer Schlägerei zwischen 20 minderjährigen Flüchtlingen und 80 Deutschen kam, sprach die Polizei von einem rechtsradikalen Hintergrund der beteiligten Deutschen. Schneidt sah das anders. Wie die Medien darauf kommen würden, in wenigen Stunden die politische Einstellung der Deutschen zu kennen, fragte sie. Und mutmaßte, dass zumindest ein Teil der deutschen Schläger nur "ganz normale Bürger" seien, "denen aufgrund vieler unschöner Vorkommnisse einfach die Hutschnur geplatzt ist". Applaus auf Facebook. Tausende teilten den Beitrag.

Die "Besorgten Bürger"

"Was wissen Sie eigentlich über die Menschen, denen Sie radikal den Stempel Ausländerfeindlichkeit verpassen?", schreibt Schneidt in einem anderen Brief an die Regierung. Menschen mit Sorgen würde der Stempel "rechtsradikal" verpasst. Ihre Empörung schwingt in jedem Satz mit. Auf Facebook wird ihr in Kommentaren für die "offenen Worte" gedankt.

Am Telefon sagt Katja Schneidt, "rechtsradikal", das sei ein ganz schlimmer Vorwurf gegen Menschen. Plötzlich seien in Deutschland alle einfach rechts. Das "Wir schaffen das" wird manchen noch im Halse stecken bleiben, prophezeit Schneidt. Auf Facebook bekommt sie für solche Thesen tausende Likes, ein Fan schreibt: "Katja for Bundespräsidentin".

 

 

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Quelle: hessenschau.de

Kreisanzeiger vom 6. Oktober 2016

Freitag, den 14. Oktober ab 18.00 Uhr in der Willi-Zinnkann-Halle in Büdingen:

  

 

Aktion der Arbeiterwohlfahrt: Eine Stunde gegen Homophobie

Wie normal es ist, „Anders“ zu sein

 

Die Büdinger Arbeiterwohlfahrt lädt für Dienstag, 27. September, zu einer ganz besonderen Schulstunde ins Büdinger Novum-Kino ein. Der Theaterpädagoge Timo Becker präsentiert in Form einer Unterrichtsstunde das „Fach Homologie“. Beginn ist um 10 Uhr für alle Schüler ab der siebten Klasse.

Der Theaterpädagoge Timo Becker, der hinter der Kunstfigur Malte Anders steckt, ermöglicht den Jugendlichen in seinem neuen Unterrichtsfach „Homologie“ einen humorvollen Einblick in das Thema Homosexualität und die Normalität des Andersseins. Malte geht dabei alten Vorurteilen auf den Grund, vermittelt Hintergrundwissen in abwechslungsreicher Form mit Filmen, Bildern, Apps sowie eigenen, amüsanten Lebensgeschichten und zeigt aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf, wieso gegenseitiger Respekt so wichtig ist. Das Ganze: informativ, nüchtern und humorvoll.

Wenig Aufklärung und auch Tabuisierung des Themas Homosexualität führen noch immer dazu, dass homosexuelle Menschen Ablehnung erfahren. Schimpfworte wie „Schwuchtel“ sind Alltag auf deutschen Schulhöfen. Die „Homologie“ eröffnet Jugendlichen eine neue Herangehensweise an diese Inhalte und vermittelt gesellschaftspolitisch relevante Themen im Rahmen eines erfrischend anderen Programms. Nach der 50-minütigen Kabarettshow stellt sich Malte Anders den Fragen der Schüler und bietet Raum für Diskussionen. Neben einzelnen Schülern können auch ganze Schulklassen an der „Unterrichtsstunde“ teilnehmen. Anmeldungen sind per E-Mail an manfred.scheid@mail.de möglich.
Die Plätze sind begrenzt und der Eintritt ist kostenlos. Eine Anmeldung ist daher dringend erforderlich!

21.09.2016

 

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Freiwilligentag in Büdingen am Samstag, den 19. September 2016

Ein Tag für eine gute Sache


"Gutes tun und Spaß haben" lautet das Motto des dritten Freiwilligentages am Samstag, 17. September 2016 in Büdingen. Die Idee stammt ursprünglich aus den USA. Dort arbeiten Bürgerinnen und Bürger an einem bestimmten Tag im Jahr für eine gute Sache – unentgeltlich und freiwillig. Die besondere Aktionsform des Freiwilligentages spricht auch jene Bürger, Belegschaften und Gruppen an, die sich nicht dauerhaft binden möchten. Herein schnuppern ist gewünscht! Weitere Info`s gibt es