Manfred Scheid-Varisco
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Bettina Müller, MdB besucht mit SPD Fraktionsspitze DRK Seniorenresidenz

Für die hiesige Bundestagsabgeordnete Bettina Müller ist es wichtig, regelmäßig Unternehmen oder Einrichtungen im Bereich der Gesundheitsversorgung und Pflege zu besuchen. Dabei informiert sie sich über aktuelle Entwicklungen in den Einrichtungen. So besuchte sie kürzlich mit der Vorsitzenden des Ausschusses Jugend-Kultur-Soziales Sieglinde Huxhorn-Engler und dem SPD Fraktionsvorsitzenden im Büdinger Stadtparlament Manfred Scheid-Varisco die DRK Seniorenresidenz in Büdingen. Das Altenheim ist erst im vergangenen Herbst vom „Wilden Stein“ in den Neubau „Über der Seeme“ umgezogen. 

Die Einrichtung bietet 100 Bewohnern dauerhaft, aber auch in der Kurzzeitpflege, ein Zuhause. „Die gute Reputation des Hauses und eine fast ständige Vollauslastung spricht für die gute Akzeptanz der Seniorenresidenz“, stellt Bettina Müller im Gespräch mit der Hausleiterin Elke Leiss fest. Mit seiner guten Lage in der Stadt stehe das Haus unter „Dauerbeobachtung im besten Sinne“, beschreiben die SPD Politiker einen Standortvorteil. Somit gelinge die Vernetzung in Gemeinwesen und Ehrenamt besonders gut – „denn Pflege braucht die Einbindung in die Gemeinde, das ist ein großer Schatz, wo hauptamtliche Pflegekräfte an Grenzen stoßen.“

Die Heimleiterin Elke Leiss weiß die Nähe zur Innenstadt und das Miteinander mit den Ehrenamtlichen sehr zu schätzen, denn das Engagement belebt mit vielen Aktivitäten den Alltag der Bewohner. Daneben bietet die günstige Lage des Hauses Vorteile: „Manche Bewohner gehen zum Einkaufen in den Ort oder nutzen die kurzen Wege für ein Spaziergang in die Innenstadt“.„Dem Pflegenotstand begegne das DRK mit vielfältigen Maßnahmen“, sagt Elke Leiss. „Die Fachkräftegewinnung ist ein elementares Thema für uns“, unterstreicht sie. Dazu gehöre die Ausbildung der Mitarbeiter ebenso wie eine weitere Personalentwicklung, mit dem Ziel Führungskräfte aus dem eigenen Mitarbeiterbestand zu gewinnen. Eine wohnortnahe Berufstätigkeit zähle zu den Pluspunkten in diesem Berufsfeld. Tatsächlich sei eine Aufwertung des Berufsbildes ausgesprochen wichtig, stellt die Gesundheitsexpertin Bettina Müller fest. Mit der beschlossenen generalistischen Ausbildung von Fachkräften in der Alten-, Kranken- und Kinderkranken-pflege würde diese Reform dem Fachkräftemangel entgegenwirken. „Da die Tätigkeitsfelder in der Pflege sich immer mehr vermischen, in den Krankenhäusern der Anteil der älteren Patienten steigt, während gleichzeitig in den Altenpflegeeinrichtungen zunehmend krankenpflegerische Tätigkeiten erforderlich sind, war die Reform der Ausbildung dringend not-wendig“, bekräftigt Müller das Pflegeberufereformgesetz.

Beim abschließenden Rundgang durch das DRK-Seniorenzentrum in Büdingen konnten sich die Gäste ein Bild von der Einrichtung machen. Müller lobte das gelungene Feng-Shui-Farbkonzept des Hauses, das auch zur Orientierung im Haus diene. Die verschiedenen Wohngruppen mit Wohnzimmer und offener Küche seien die Räume, in denen sich auch das gesellschaftliche Leben abspiele. Ein Besuch in der Küche durfte ebenfalls nicht fehlen. Hier werden nicht nur die Speisen für die Bewohner zubereitet sondern auch für die Menschen in der Tagespflege und „Essen auf Räder“ 

19.03.2020

SPD gegen Steuererhöhungen in Büdingen 


Der Haushaltsentwurf des Magistrats der Stadt Büdingen sieht vor, die Grundsteuer B um 99 Punkte auf 530% zu erhöhen. Es handelt sich um ein Steuervolumen von rund 800 Tausend Euro.

 Die SPD Fraktion spricht sich klar gegen die Erhöhung der Grundsteuer B und damit gegen die Initiative des Magistrats, die Steuern zu erhöhen, aus. „Eine Erhöhung treffe hier maßgeblich die Mieter und Eigenheimbesitzer. Da die Grundsteuer B umlagefähig ist, werden hier insbesondere Mieter zur Kasse gebeten“ argumentieren die beiden Mitglieder im Haupt- und Finanzausschuss Rolf Kleta und Horst Richter.  Angesichts der positiven Steuerentwicklung, von denen auch die Stadt Büdingen durch erhebliche Haushaltsüberschüsse in den zurückliegenden 3 Jahren profitierte, ist eine Erhöhung der Grundsteuer nicht zu vertreten. Das Argument des Bürgermeisters, mit der Abschaffung der Straßenbeiträge durch das Stadtparlament, dringend notwendige Mittel für die grundhafte Erneuerung von Straßen generieren zu müssen, überzeugt anhand der in den Haushaltsberatungen vorgelegten Zahlen nicht. Während der Magistrat in den letzten 4 Jahren keine grundhaften Straßenerneuerungen mehr beschlossen hat, sollen nun laut Haushaltsplan in den nächsten 5 Jahren 22 Straßen grundhaft erneuert werden.
 
„Die operative Hektik, die die Verwaltung hier entwickelt ist doch durchschaubar, das werden wir zunächst erst einmal im Haupt – und Finanzausschuss beraten“ erklären Kleta und Richter. Einen Antrag für die Streichung der geplanten Grundsteuererhöhung und einen Vorschlag zur Gegenfinanzierung wird die SPD Fraktion wird im Rahmen der laufenden Haushaltsberatungen vorlegen
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16.03.2020

Barrierefreiheit im Büdinger Schwimmbad sichert Teilhabe

Die neue Badesaison im Büdinger Freibad startet in wenigen Wochen. Die Attraktivität der Einrichtung ist weit über die Grenzen von Büdingen hinaus bekannt. Viele Menschen, insbesondere Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren freuen sich schon auf die kommende Saison. Aber, was für die Einen großen Spaß bedeutet, wird für Andere zum Problem. Denn das Freibad ist nicht  barrierefrei zugänglich. Das möchten die Büdinger Sozialdemokraten ändern. Manfred Scheid-Varisco, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtparlament, weist darauf hin, dass das Gelände des Büdinger Freibades für Menschen mit motorischen Einschränkungen eine Reihe von Schwierigkeiten berge,  nicht zuletzt dadurch, dass immer wieder Treppen zu überwinden seien. „Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben.Dies ist im Büdinger Freibad nicht  uneingeschränkt möglich“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende den Antrag. 

Die Ausschussvorsitzende Jugend-Kultur-Soziales und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sieglinde Huxhorn-Engler weist auf den Gesundheitswert des Freibades hin. „Es ist allgemein bekannt, dass Schwimmen für Senioren und speziell für Menschen mit Beeinträchtigungen einen hohen Stellenwert hat. Gerade für Menschen mit Handicap ist das Schwimmen ein fast idealer Sport. Die Beweglichkeit der Gelenke werden gefördert, Kreislauf und Atmung  angeregt und das Immunsystem gestärkt. Alles Gründe, die für die Herstellung der Barrierefreiheit in unserem Schwimmbad sprechen“, so Huxhorn-Engler.


Mit dem Antrag macht die SPD den Vorschlag, einen Plattformlift im Eingangsbereich zu installieren, so dass Rollstuhlfahrer und Menschen mit motorischen Einschränkungen alle Einrichtungen der unteren Etage wie Sanitärräume und Umkleidekabinen ohne großen Aufwand erreichen können.

Einen weiteren Antrag, in Form eines Ergänzungsantrages wird die Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung einbringen. Denn die Barrierefreiheit darf nicht am Beckenrand enden. So soll ein sogenannter Beckenlifter installiert werden. Das mobile Gerät hilft den Menschen gefahrlos in das Schwimmbecken hineinzukommen und es ebenso auch wieder zu verlassen. Bei Bedarf kann es von den Mitarbeitern des Bades jederzeit in die am Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken bauseits fest installierten Bodenhülsen angebracht werden. Dadurch ist der Lifter sehr flexibel einsetzbar. Um schon zu Beginn der Badesaison eine gewisse Barrierefreiheit zu erreichen, schlägt die SPD als kurzfristige Lösung vor, bei Bedarf eine der Wirtschaftszufahrten zu öffnen.

Die Sozialdemokraten sind sich sicher, dass die Familienstadt Büdingen mit der Umsetzung der  Barrierefreiheit im Schwimmbad ihrem Ziel, der Inklusion aller Bürger in diesem so wichtigen Freizeitbereich, ein wesentliches Stück näher kommen und zudem die Attraktivität des Freibades erheblich steigern wird.

28.02.2020


ABGESAGT - Neuer Termin wird bekannt gegeben!

„Sauberes Büdingen – helft mit!“ beim Stadtbuzze 2020                                                                            am Samstag, 21. März von 10- 13 Uhr

Der Büdinger Ortsbeirat lädt wieder Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen zum " Stadtbuzze“ ein, um unser Städtchen ein Stückchen schöner zu machen. „Es ist teilweise widerlich, was sich in unseren Straßen, Parkanlagen, in Feld und Wald abspielt. Das wollen und werden wir nicht hinnehmen. Zum Glück stellen wir fest, dass das zunehmend mehr Bürger auch so sehen und bei Spaziergängen und Wanderungen achtlos weggeworfenen Müll aufsammeln“, betont Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke. 

Der Büdinger Ortsbeirat ist fest davon überzeugt, dass wir nur mit einer starken Bürgerschaft und Zusammenhalt die Umkehr schaffen. Die Aktion wird zusätzlich mit auffälligen Plakaten mit der Aufschrift „Das sind doch nicht wir!“ begleitet, die diejenigen zusätzlich aufrütteln sollen, die ihren Unrat achtlos und auf Kosten der Allgemeinheit entsorgen. Wer kann teilnehmen? Jeder! Willkommen sind Einzelpersonen, Vereine, Firmen, Nachbarschaftsgruppen ... Wie kann ich mich oder meine Gruppe anmelden? Einfach per E-Mail an sabine.kraft@abc-buedingen.de oder manfred.scheid@mail.de Weitere Informationen gehen Ihnen nach der Anmeldung zu. Wo wird gereinigt? Sie entscheiden selbst, wo sie tätig werden möchten. Alternativ teilt Ihnen Ihr Ortsbeirat auch gerne eine Fläche oder ein Objekt vom zu. Die Aktion startet um 9.45 Uhr an der Stadtverwaltung, Eberhard-Bauner-Allee 16. Wer hat bringt Handschuhe, Besen, Eimer und Schippen mit. Wenn nötig werden Ihnen auch Handschuhe und Müllsäcke kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach dem Saubermachen werden alle Helferinnen und Helfer zum Dankeschön-Imbiss eingeladen. Die teilnehmerstärkste Gruppe wird mit einem Gutschein des Gewerbevereins belohnt.

24.02.2020

Blumenschmuckwettbewerb „Büdingen blüht auf“ geht in die nächste Runde.       Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen.

Schöner Blumenschmuck setzt farbliche Akzente in den Städten und Dörfern unserer Heimat. Kriterium bei diesem Wettbewerb ist übrigens nicht die Größe eines bepflanzten Bereichs, sondern es geht um Harmonie, Wirkung und Ausnutzung der Möglichkeiten.
Bewertet werden im privaten Bereich Vorgärten, Höfe, Hauseingänge, Terrassen oder schön gestaltete Fenster. Weiterhin werden öffentliche Flächen, die ehrenamtlich bepflanzt und gepflegt werden, sowie der gewerbliche Bereich begutachtet.

Anmeldungen können ab sofort per E-mail an buedingenbluehtauf@mail.de oder per Post an Sabine Kraft-Marhenke, Bahnhofstraße 26 oder Manfred Scheid-Varisco, Im Bachmichel 21 jeweils in Büdingen getätigt werden.

Offizieller Start des Wettbewerbs ist am Sonntag, den 26. April 2020 auf dem Gärtnermarkt in der Büdinger Altstadt. Besuchen Sie uns an unserem Informationsstand. Auch dieses Jahr verteilen wir wieder eine kleine Starthilfe zum Blühen (Saatgut). Blühen Sie mit! Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Ortsbeirat Büdingen 
#büdingenblühtauf #büdingen

05.02.2020

SPD Antrag: Büdinger Freibad für Kinder und Jugendliche bald kostenlos?

Geht es nach dem Willen der SPD, dann können Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren das Büdinger Freibad kostenlos benutzen. Idealerweise bereits ab der neuen Saison, die Mitte Mai beginnt. Einen entsprechenden Antrag bringen die Sozialdemokraten in die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung ein. Die Begründung: Immer weniger Kinder und Jugendliche in Deutschland können schwimmen. Um diesem Trend entgegen zusteuern, soll ihnen freier Eintritt ins Freischwimmbad "Hinter der Meisterei" gewährt werden. 


"Ziel der Familienstadt Büdingen muss es sein, Bewegung und Sport als Säule der geistigen und motorischen Entwicklung unserer Kinder zu fördern. Insbesondere das Schwimmen stärkt die Muskulatur und schult die Koordination, macht Freude und Spaß und stärkt das Selbstbewusstsein und die Sicherheit von Kindern, die schwimmen gelernt haben", erklärt die SPD in einer Pressemitteilung zum Hintergrund ihres Antrags.
Außer sportlichen und gesundheitlichen Aspekten spiele auch der soziale Aspekt eine wichtige Rolle. "Es gibt in Büdingen Familien mit geringem Einkommen, für die die mehrmalige Benutzung des Schwimmbades eine finanzielle Hürde darstellt", so die SPD. Diese Hürde könne durch freien Eintritt für Kinder und Jugendliche beseitigt werden.
"Wir sind uns darüber im Klaren, dass dieser Beschluss eine Verlustausweitung, die noch zu beziffern wäre, mit sich bringen würde. Dagegen steht aber die Erwartung, dass durch den kostenlosen Eintritt eine längerfristige Bindung an das Büdinger Freibad aufgebaut werden kann. Auch ist damit zu rechnen, dass durch den freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren weitere Familien aus dem Umland angezogen werden", heißt es in der Begründung des Antrags.
Die SPD plädiert dafür, zu prüfen, ob die Kosten der Verlustausweisung aus Mitteln der Konzessionsabgabe der Stadtwerke finanziert werden könnten. Dieses Geld sei in der Vergangenheit bereits für das ehemalige Hallenbad verwendet worden. Die Nutzungsbestimmungen müssten mit dem Magistrat der Stadt Büdingen und dem Wetteraukreis besprochen werden, betonen die Sozialdemokraten.

21.01.2020

Aus dem Ortsbeirat: Wochenmarkt - Frequenzverlust und Rückgang des Angebotes

Der Büdinger Ortsbeirat wird sich auf Wunsch verschiedener Mitglieder in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 27. November ab 19 Uhr in der Bürgerstube des uralten Rathauses, mit dem aktuellen Zustand des Wochenmarktes in Büdingen befassen.

Vor etwa drei Jahren haben die Stadt Büdingen und der Gewerbeverein gemeinsam mit der Marktgilde ein neues Konzept zur attraktiveren Gestaltung des Wochenmarktes entworfen. „Dieser Schritt war grundsätzlich richtig, denn mit dem Wochenmarkt wurde auch gleichzeitig eine Belebung der Altstadt angestrebt. In Verbindung mit etablierten und gut frequentierten Marktbeschickern boten in der Anfangszeit über 25 regionale und überregionale Austeller ihre Produkte an“, betont Ortsvorsteherin Sabine Kraft Marhenke.

Aktuell biete sich hingegen ein anderes Bild. Bereits im vergangenen Jahr habe sich ein Frequenzverlust und gleichzeitig auch ein Rückgang des Angebotes immer deutlicher abgezeichnet.

„Wir halten es für ausgesprochen wichtig, über die aktuelle Konzeption und mögliche Verbesserungen gemeinsam mit der Marktgilde und den Verantwortlichen innerhalb der Verwaltung und des Magistrates zu sprechen. Ziel muss es sein, zu einer verbesserten Vielfalt zurückzukehren, denn nur so hat der Wochenmarkt langfristig eine Zukunft“, betont die Ortsvorsteherin. „Dazu gehört unbedingt auch das begleitende Einkaufserlebnis.“

Neben den sicherlich vorhandenen Verbesserungsvorschlägen, müssen auch die Fehler der Vergangenheit selbstkritisch hinterfragt werden. Uns erscheinen aber Themen wie Regionalität, die Einbindung des stationären Einzelhandels in der Altstadt oder auch ökologische Ansätze wie Unverpacktsysteme sinnvoll. Diese Punkte müssen aufgegriffen werden, um dem Büdinger Wochenmarkt wieder zu neuem Schwung zu verhelfen. Ein Vertreter der Marktgilde wird an dem Treffen teilnehmen. Die Sitzung des Ortsbeirates ist öffentlich und die Bürger sind hierzu herzlich eingeladen. 

21.11.2019 (Foto & Text: Thomas Appel)

Neubaugebiet Im Lipperts - eine Erfolgsgeschichte

„Das ist hier eine Erfolgsgeschichte geworden“, sagt Daniel Beitlich, Geschäftsführer der Revikon GmbH. „Wir haben den Leuten die Angst genommen“. Die Revikon entwickelt im Lipperts in Büdingen das Gelände der ehemaligen Armstrongskaserne neu und hat schon beachtliche Erfolge vorzuweisen. „Alle entstandenen Wohnungen sind oder werden noch bezogen. Die 85 Bauplätze für Ein-Familien-Häuser sind bereits alle verkauft“.

Im Rahmen ihrer Klausurtagung stattete die Büdinger SPD dem riesigen Areal einen Besuch ab und informierte sich bei Beitlich, seinem Partner Martin Bender und dem Architekten Felix Edelmann über die Fortschritte insbesondere wegen des geplanten Geländes für drei Einzelhandelsmärkte, nach wie vor ein durchaus kontrovers diskutiertes Thema.

 Das Areal an der Orleshäuser Straße ist bereits geschoben, jeder Dreckklumpen scheint auf Grünes Licht und Baubeginn zu warten. Die Idee: Die Firma Aldi, die aus dem schwer erreichbaren Industriegebiet wieder nach unten in die Stadt umziehen will, kauft das gesamte Areal und vermietet einen Teil der Fläche an den DM-Drogeriemarkt, der von der Saline in das neue Wohngebiet wechseln will, und an den einzig neuen Markt, eine Edeka-Filiale. Ausreichend Parkplätze sowie ein Fußweg befinden sich in Planung oder bereits Ausführung. Und ein neuer Kindergarten wird voraussichtlich auch noch entstehen.

„Wir fühlen uns so wohl hier“, sagt ein 51jähriger Anwohner, der seit rund einem Jahr mit seiner Frau in einer der umgebauten Kasernengebäude lebt. „Hier ist es sehr ruhig, kein Straßenlärm stört“. Dies wurde möglich, weil die Firma Revikon das Gebiet terrassenförmig anlegte. „So werden auch all unsere Ein-Familien-Haus-Besitzer einen Blick ins Grüne haben“, betont Daniel Beitlich.

Büdingens Sozialdemokraten finden sich nach dem informativen Ortstermin in ihrer Meinung bestätigt, ein gelungenes Gesamtkonzept vor sich zu haben und sehen der weiteren Entwicklung, insbesondere in der Einzelhandelsfrage, mit Wohlwollen entgegen.

Für die Büdinger Sozialdemokratie ist das Thema "Wohnen" von großer Bedeutung. Auf Anregung der SPD wird nun ein Investor in der Kernstadt erstmalig preisgebundenen Wohnraum anbieten. Der Quadratmeterpreis liegt bei 6,80 Euro, somit über 20 Prozent günstiger als die Vergleichsmiete im Lipperts. Dies wurde von der SPD im Bau- und Planungsausschuss angeregt und umgesetzt.

21.11.2019 Foto & Text: Trixy Schmidt

"WIR SIND BÜDINGEN" - Vernetzungstreffen der Büdinger Gemeinwesenarbeit

„Wir sind Büdingen“, das erste öffentliche Vernetzungstreffen für Vereine, Interessengemeinschaften und Organisationen, fand am vergangenen Samstag in der Wolfgang-Konrad-Halle in Lorbach statt. Zwanzig Gruppen informierten an ihren Infoständen über Ziele, Rahmenbedingungen und Visionen ihrer Organisation. 

Schwerpunkte waren die Themen Vernetzung untereinander sowie die Frage, wie Ehrenamtliche gewonnen werden können. Ein Rollenspiel machte deutlich, dass sowohl für die Organisation als auch die Person, die gerne z.B. in einem Verein mitmachen würde, die Rahmenbedingungen stimmen müssen. 

Durchgeführt wurde die Veranstaltung von der Gemeinwesenarbeit der Stadt Büdingen. Organisiert haben dies die Koordinatoren Elke Schmidt und Thomas Clemente. Fachlich begleitet wurde die Veranstaltung von Claudia Koch, pro Regio. Bürgermeister Erich Spamer und 1. Stadträtin Henrike Strauch eröffneten die Veranstaltung. Durch den Nachmittag führte Manfred Scheid-Varisco. 

Ein kleines Unterhaltungsprogramm gab es auch. Die Juniorgarde des Büdinger Carneval Club und der Frauenchor Büdingen e.V. haben zur Freude der Gäste getanzt bzw. gesungen. Gemeinsam war man sich einig, dass dieses erste Vernetzungstreffen ein guter Start war. Man lernte sich besser kennen, kam ins Gespräch und konnte auch voneinander lernen. 

19.11.2019

SPD - Klausurtagung in der Jugendherberge

Hervorragend betreut fühlten sich die Genossinnen und Genossen der Büdinger SPD während ihrer zweitägigen Klausurtagung in Büdingens Jugendherberge. „Warum in die Ferne schweifen…“ dachten sich die Sozialdemokraten und blieben im eigenen Städtchen, um die anstehenden Themen zu beraten.

Der neue Leiter der Herberge, Michael Klinge, legt sich mächtig ins Zeug und scheut sich auch nicht, über dringende Probleme zu reden, die er vehement auch beim Deutschen Jugendherbergswerk vorbringt, das die Baulast trägt. Hauptproblem in der Jugendherberge aus den 60er Jahren sind die mittlerweile aufgetretenen baulichen Mängel und die veraltete Technik. Dennoch ist Klinges Engagement nicht zu bremsen: Die Übernachtungszahlen hat er von rund 10.000 auf 16.000 pro Jahr gesteigert. Klinge ist zuversichtlich und hält die idyllisch im Wald gelegene Einrichtung in Schuss. Zudem ist das Haus seit diesem Jahr die erste zertifizierte Umwelt-Jugendherberge in Hessen.

 Das versteht die Jugendherberge in Büdingen auch als Bildungsauftrag: Hier steht die Umwelt ganz oben auf der Prioritätenliste. Noch jetzt im Spätherbst blühen überall Wiesenblumen, der englische Rasen wird nicht länger kurzgehalten. Insbesondere Stadtkinder können so auch für lauernde Gefahren wie beispielsweise Zecken sensibilisiert werden.

Das Müllaufkommen ist paradoxerweise gestiegen, seit die Getränke für die Gäste ausschließlich in Glasflaschen ausgegeben werden. Sehr oft steckt das Glas aber dann im Restmülleimer statt im Pfandkasten. Mit einem Zwinkern in den Augen merkt er an: „Das ist die Fridays for Future-Generation“. Auch in diese Richtung leistet Michael Klinge Aufklärungsarbeit. Ebenso warnt er ausdrücklich vor beispielsweise dem Eichenprozessionsspinner (ein giftiger Nachtfalter), der sein Unwesen im Wald oberhalb der Herberge treibt.

Michael Klinge und sein Team sind äußerst motiviert. Sie machen ihren Job sehr gut. Der Tagungsraum ist lichtdurchflutet, die Technik passt und der Service vom Frühstücksbuffet über Mittagessen bis zum Kaffee am Nachmittag läuft wie am Schnürchen. Die Sozialdemokraten waren voll des Lobes über die gelungene Bewirtung, hörten sich die Sorgen und Nöte an und wollen jetzt prüfen wie sie den Herbergsvater unterstützen können. Auch ein Ergebnis der Klausurtagung.

14.11.2019 (Foto & Text: Trixy Schmidt)

Ortsbeirat: Vielleicht heißt es bald „Bahn baut zweiten Bahnsteig in Büdingen“

Anlässlich der letzten Sitzung des Ortsbeirates Büdingen hat das Gremium das Thema zur Einrichtung eines zusätzlichen Bahnsteiges unterhalb des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums und der Schule am Dohlberg behandelt.
„Das Thema ist nicht neu, aber es ist uns zu wichtig, um es nicht wieder aufzugreifen,“ erläutert Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke die Initiative. Schon mehrfach hat die Stadt Büdingen mit der Bahn dahingehend verhandelt. Leider hatten sich alle Gespräche als erfolglos erwiesen.

Foto: Thomas Appel


Gerade jetzt scheint die Gelegenheit jedoch günstiger zu sein, steht die Vermeidung von Individualverkehr der Ausbau sowie die Verbesserung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs im Focus vieler politischer Entscheidungen.
Die Verkehrsanbindungen zu den beiden Schulen sind nicht optimal. Über die schmalen Straßen am Dohlberg quälen sich täglich Busse und Eltern, die ihre Kinder mit ihren privaten Autos zur Schule fahren. Dies stellt besonders für die Anwohner der betroffenen Straßen eine große Belastung dar. „Wir sind davon überzeugt, dass durch die zusätzliche Bahnhaltestelle Schüler aus den anliegenden Bereichen der Bahnlinie vermehrt den Zug nutzen werden“, betont auch der stellvertretende Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco. Der Büdinger Ortsbeirat stellt deshalb zur nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Antrag, damit es vielleicht in absehbarer Zeit heißt: „Bahn baut zweiten Bahnsteig in Büdingen“.

24.10.2019

SPD Fraktion gegen Videoüberwachung am Büdinger Bahnhof - Polizei sieht derzeit keine Notwendigkeit

Mit knapper Mehrheit stimmte das Büdinger Parlament bei seiner vergangenen Sitzung im Historischen Rathaus dafür, eine Videoüberwachung an Bahnhofsvorplatz und Busbahnhof zu beantragen. Auf Anfrage des Kreisanzeigers erklärt die Polizei Mittelhessen in Friedberg allerdings, dies nicht für notwendig zu halten, anders als im Bereich der Emil-Diemer-Anlage. In seiner Rede bemängelte der SPD-Stadtverordnete Rolf Kleta die Vermischung von Sachverhalten in der Diskussion.

"Sie reden dauernd über die Emil-Diemer-Anlage - dazu haben wir bereits Beschlüsse gefasst. Aber heute geht es um den Bahnhofsvorplatz." Er wisse nichts von einer hohen Kriminalitätsrate dort, außerdem glaube er nicht, dass eine Videokamera am Bahnhof objektiv etwas bringe. Wer illegale Geschäfte betreiben wolle, begebe sich schlicht außerhalb ihrer Reichweite. Statistiken zeigten, dass Videoüberwachungsanlagen nichts bringen - es sei ein reiner Placebo-Effekt. 
Lesen Sie dazu den Bericht im Kreisanzeiger.  
 

22.10.2019


SPD fordert Einschulungsuntersuchungen in Büdingen - Resolution verabschiedet

Die Büdinger Stadtverordneten haben in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung eine Resolution beschlossen, die den Wetteraukreis auffordert, die Schuleingangsuntersuchungen der Kinder aus den Kommunen des Altkreises Büdingen ab 2020 wieder in Büdingen anzubieten. Zudem soll der Magistrat die Resolution an die Kommunen Ortenberg, Glauberg, Altenstadt, Limeshain, Kefenrod, Hirzenhain, Gedern und Nidda schicken und deren Parlamente um gleichlautende Beschlussfassung bitten. 

Vorschulkinder aus Büdingen und den Nachbargemeinden müssen zur Einschulungsuntersuchung nach Friedberg fahren. Das hält die Büdinger SPD für unzumutbar.

Jedes Jahr müssen Eltern aus der östlichen Wetterau ihre Kinder dem Schularzt in Friedberg zur Einschulungsuntersuchung vorstellen. Das betrifft jedes Jahr alleine in Büdingen ca. 150 Eltern, die dann zwischen 35 und 50 km fahren müssen. Nimmt man noch die Eltern aus Kefenrod, Glauburg, Ortenberg, Gedern, Hirzenhain, Limeshain und Nidda und allen ihren Ortsteilen dazu, wird das ganze Ausmaß des Problems deutlich – dann sind ca. 300m Eltern betroffen. Dieses damit verbundene Verkehrsvolumen ist schon unter Umweltgesichtspunkten hanebüchen.

Hinzu kommt, dass es auch sozial kaum zumutbar ist. Für viele Familien gerade in den Dörfern ist das schwer zu bewerkstelligen. Was machen Familien, die nur ein Auto haben, mit dem ein Erziehungsberechtigter zur Arbeit fährt? Wie kommen die nach Friedberg – ohne funktionierenden Nahverkehr in Ost-West-Richtung? Was machen Familien, die gar kein Auto haben?

Selbst Fahrgemeinschaften aus den Dörfern sind nicht möglich, da die Termine offensichtlich individuell vergeben werden und Absprachen in den Kita-Gruppen selten bis nie funktionieren.

Hier stellt sich eine einfache Frage:

Warum können Einschulungsuntersuchungen nicht in Büdingen im Landratsamt stattfinden?  Da sollte es dem Kreis doch möglich sein,  für die sicher überschaubare Zeit, in der die Untersuchungen stattfinden,  Raum für den untersuchenden Arzt/Ärztin zu schaffen. Falls das dem Kreis  nicht möglich ist, gibt es alternative Räume in Büdingen, die sich für eine solche Untersuchung eignen. Dann müsste nur ein Auto von Friedberg nach Büdingen bewegt werden und nicht mehrere hundert nach Friedberg! Umweltverträglich und bürgernah wäre das allemal! Der Magistrat der Stadt Büdingen soll sich hier für die Bürger im Ostkreis einsetzen. Zudem kann der Magistrat damit auch die Funktion Büdingens als Mittelzentrum in der Region nachhaltig unterstreichen und fördern!

01.10.2019


KLIMAKONZEPTE IM MAIN KINZIG KREIS - SPD besucht Schlossareal Langenselbold

Oliver Habekost, Geschäftsführer und Prokurist der Kreiswerke Main-Kinzig GmbH und der Energieeffizienzbeauftragter der Stadt Langenselbold empfingen uns kürzlich im Langenselbolder Schloss. Im vergangenen Jahr hat die Stadt dort ein Nahversorgungsnetz installiert, dass die Gebäude auf dem Areal mit Wärme beliefert. 

Bei der Besichtigung der Anlage waren wir sehr beeindruckt. Sechs historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, zu denen auch das Rathaus und die 1983 erbaute Klosterberghalle gehören, werden über eine #Heizzentrale durch ein Nahwärmenetz versorgt. Das jährliche Einsparpotenzial an CO2 ist enorm. Bereits 2013 hat Langenselbold ein Klimaschutzkonzept entwickelt. Darin sind Wege aufgezeigt, wie durch Energieeinsparung, durch einen verstärkten Einsatz erneuerbarer Energiequellen und durch eine effiziente Energienutzung ein Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung geleistet werden kann.

19.09.2019


Kreisanzeiger vom 14.09.2019

Ortsbeirat: Und plötzlich ist die Ampel rot

Die Ampel wird Grün, der Blick geht nach links, dann nach rechts. Erst nach einer kurzen Kontrolle laufen die vier Schulkinder schließlich los. Vorbildlich, wenn man berücksichtigt, dass es an der großen Kreuzung der Gymnasiumstraße und Brunostraße immer wieder zu Rotlichtverstößen einiger PKW-Fahrer kommt.

In dieser Woche hat sich der Ortsbeirat Büdingen gemeinsam mit Bürgermeister Erich Spamer die Situation vor Ort angeschaut.
„Die Sicherheit auf den Schulwegen bleibt für unser Gremium ein zentrales Thema und dieser Abschnitt ist für viele Schüler in Büdingen ein wichtiger und aus unserer Sicht auch gefährlicher Knotenpunkt auf dem Weg in die jeweiligen Schulen. Aus Gesprächen mit Eltern und aus eigenen Erfahrungen wissen wir von zahlreichen Rotlichtverstößen an dieser Kreuzung. Es ist unerlässlich, dass hier Kontrollen durchgeführt werden", beschreibt Ortsbeiratsmitglied Thomas Appel eine zentrale Forderung des Gremiums.
Ein weiterer Kritikpunkt kommt ebenfalls erneut zur Sprache: Die teilweise zeitgleiche Schaltung der Fußgängerampeln in den Seitenstraßen mit den Grünphasen der Pkw in der Gymnasiumstraße.
"Keine gute Lösung", finden Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke und ihr Stellvertreter Manfred Scheid-Varisco. CDU-Ortsbeiratsmitglied Heinz Wilhelm Klein ergänzt: „Es entstehen unnötige Gefahrensituationen und kleinere Kinder können schnell übersehen werden.“
Während des Ortstermins konnten auch zwei weitere Anregungen und Vorschläge diskutiert werden. Ortsbeiratsmitglied Thomas Appel bezog sich dabei auf die geplante Hortbetreuung im Familienzentrum: "Schon in wenigen Wochen könnte es eine Kurzzeitbetreuung für Schulkinder im Familienzentrum geben. Die Kinder laufen dann von der Stadtschule in das ehemalige AOK Gebäude. Deshalb sollten wir uns den möglichen Fußweg der Kinder einmal genauer anschauen und mögliche Gefahrenpunkte frühzeitig entschärfen.“
Kurz nach der Einfahrt der Brunostraße in die „Stiegelwiese“ schlägt der Ortsbeirat deshalb die Einrichtung eines zusätzlichen Zebrastreifens vor. Gleiches gilt für die kleine Straße am Ausgang der Stadtschule zum Max Halberstadt Park. Hier wäre es zusätzlich sinnvoll, an dieser Stelle den Bürgersteig abzusenken, damit Menschen mit Behinderung den Park leichter erreichen können. Bürgermeister Erich Spamer konnte noch während des Ortstermins die Prüfung der beiden Vorschläge zusagen.

11.09.2019 / Foto & Text: Thomas Appel


Manfred Scheid-Varisco bleibt Vorsitzender der Büdinger SPD

Manfred Scheid-Varisco bleibt an der Spitze der Büdinger SPD. Während ihrer Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder ihn und den gesamten Vorstand, zudem wählten sie Tabea Rösch und Beatrix Schmidt als zusätzliche Beisitzerinnen. Mit Blumen und einem Geschenkgutschein dankte die Fraktion der ausgeschiedenen Stadtverordneten Heidi Schlösser für ihre Verdienste.


Im Zuge seines Rückblicks im Dorfgemeinschaftshaus Aulendiebach zog Manfred Scheid-Varisco auch ein persönliches Fazit: Seine Zeit in der SPD Büdingen sei weitgehend erfreulich verlaufen. "Ich erinnere mich an gemeinsame Aktivitäten, die unser Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt haben. Wir sind dadurch mit Freude an die Sacharbeit gegangen." An Streit, Diskussionen und ein verletzendes Miteinander erinnere er sich aber ebenso. "Doch auch diese Momente haben wir gemeinsam hinter uns gelassen." Ein Vorsitzender zu sein, konstatierte Scheid-Varisco, heiße nicht, alle Aufgaben allein erledigen zu müssen. Er sei stolz, als Stadtverordneter und stellvertretender Ortsvorsteher in Büdingen mitentscheiden zu können. "Aber die Jahre als Mandatsträger oder Vorsitzender haben auch viel Geschirr zerschlagen. Oft frage ich mich: 'Ist es das wert?' Freundschaften sind auf der Strecke geblieben oder gar zerbrochen." Selbst für Dinge wie die vorübergehende Sperrung der Freibad-Rutsche würden Mandatsträger in die Mithaftung genommen. 

Lesen Sie den ganzen Pressebericht hier im Kreis-Anzeiger. 

10.09.2019

Fraktion: Heidi Schlösser verabschiedet

Seit über 20 Jahren hat sich Heidi Schlösser mit großer #Leidenschaft und viel #Engagement für #Büdingen eingesetzt. Im Jahre 1997 wurde sie erstmalig in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. Viele Dinge hat sie in dieser Zeit auf den Weg gebracht bzw. entscheidend mitgestaltet. So war sie maßgeblich bei der Modernisierung des Freibad Büdingen, der Errichtung des Feuerwehrstützpunkt in der Orleshäuser Strasse oder das Projekt „Familienstadt“ beteiligt. In den mehr als zwei Jahrzehnten hat sie sich immer für die sozialen Belange der Büdinger eingesetzt. Mit ihrem Rückzug aus der Büdinger Politik verlieren wir eine hervorragende Kommunalpolitikerin in der Fraktion. Wir respektieren ihre Entscheidung sich neuen Dingen zu widmen und wünschen ihr alles Gute. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der SPD Büdingen haben wir sie gestern Abend für ihr Engagement gewürdigt. #wirsindfuerdiemenschenda #liebedeinestadt


07.09.2019 

Neue Motivbänke zeigen altes Büdinger Handwerk

In einer kleinen Feierstunde wurden heute gemeinsam mit den Anwohnern und den Büdinger Ortsbeiratsmitgliedern die zwei neuen Motivbänke am Gebück ihrer Bestimmung übergeben. 
Die Motivbänke rufen bedeutende geschichtliche Ereignisse Büdingens in Erinnerung und wurden von Johanna und Wolfgang Busch hergestellt. 
Eine Figur zeigt einen Weinbauer und weist auf den Weinanbau in früheren Zeiten hin. Zeugnisse davon sind die Wingertstraße und die alten Terrassen in den Gärten am Hang des Pfaffenwald. 
Die zweite Bank wird von einer Steinmetzfigur geprägt und stellt somit den Bezug zur Steinmetz-Kunst beim Bau der historischen Festungsanlagen her

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In ihrer Ansprache dankte Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke Herrn Ludwig Meub, der den besonders schönen Bundstandsteinquader gespendet hat. Er wurde durch das Unternehmen Harry Wolf ehrenamtlich an Ort und Stelle gebracht. Ein weiterer Dank geht an das Bauamt der Stadt Büdingen für die hilfreiche Zusammenarbeit, sowie an Herrn Dr. Klaus-Peter Decker und Büdingens Ehrenbürger Lothar Keil für die Hilfestellung bei den Beratungen im Ortsbeirat. 
Der Ortsbeirat plant jährlich im Stadtgebiet eine weitere Bank mit Bezug zu historischen Begebenheiten, Persönlichkeiten oder Handwerksberufen aufzustellen. Ideen und Anregungen aus der Bevölkerung werden gerne entgegen genommen. (Text: Thomas Appel)

Bedarfsampel am Büdinger Busparkplatz kommt 

In diesen Tagen haben die Bauarbeiten zur Errichtung einer Fußgänger Bedarfsampel im Bereich der Schlossmühle begonnen. Seit einigen Jahren schon fordert der Büdinger Ortsbeirat eine solche Ampelanlage. Auf Anregung der Kernstadt-SPD hatte der Ortsbeirat einen entsprechenden Antrag gestellt. Für die Besucher unserer Altstadt, die vom Parkplatz an der Schlossmühle in den historischen Stadtkern gelangen, wird die neue Lichtzeichenanlage mehr Sicherheit bieten. 

05.07.2019 

„Schwarzgrüne Landesregierung greift den Kommunen erneut in die Tasche“

Mit Empörung hat der Fraktionsvorsitzende der SPD Büdingen, Manfred Scheid-Varisco auf die Pläne von CDU und Grünen im Land reagiert, zum kommenden Jahr eine sogenannte „Heimatumlage“ einzuführen. „Schwarzgrün plant in Hessen zum wiederholten Mal einen Griff in die kommunalen Kassen und dieses Mal ist er an Dreistigkeit kaum zu überbieten“, kommentiert Scheid-Varisco die Pläne der Landesregierung.

Hintergrund ist, dass die Hessischen Kommunen seit Mitte der neunziger Jahre 29 Prozent ihrer Gewerbesteuereinnahmen abführen müssen, um den Aufbau Ost anteilig zu finanzieren.

Diese Umlage, die per Bundesgesetz geregelt war, läuft zum Ende dieses Jahres aus, so dass die Städte und Gemeinden in Hessen ab nächstem Jahr diesen Anteil ihrer Gewerbesteuereinnahmen wieder behalten dürfen. Landesweit macht dies etwa 400 Millionen Euro Mehreinnahmen für die Kommunen aus. „Offensichtlich hat das Begehrlichkeiten beim hessischen Finanzminister geweckt, weshalb dieser jetzt die neue Umlage einführen will, mit der den Kommunen 75 Prozent dieses Geldes gleich wieder weggenommen werden soll. Das ist völlig inakzeptabel“, so der Fraktionsvorsitzende.

Dabei spielt für die Büdinger Sozialdemokraten auch keine Rolle, dass ein Teil davon über Förderprogramme wieder in die Kommunen zurückfließen soll. „Die Landesregierung nimmt den Gemeinden erst deren Geld weg, gibt ihnen dann etwas davon zurück, macht ihnen aber Vorgaben, wofür sie es ausgeben dürfen und will sich dann auch noch als Wohltäter in medial inszenierten Bescheidübergaben dafür feiern lassen. Das ist schlicht frech und ein respektloser Umgang mit der kommunalen Selbstverwaltung“.

„Das ist Geld der Kommunen, das uns fehlt, um in Kinderbetreuung, Klimaschutz oder Infrastruktur zu investieren. Im Übrigen fehlt das Geld auch für die Abschaffung von Straßenbeitragssatzungen, denn dafür darf das Geld, das über Förderprogramme zurückfließt, nach dem Willen von CDU und Grünen nicht verwendet werden“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sieglinde Huxhorn-Engler.

Aus diesem Grund bringt die SPD Fraktion in der kommenden Stadtverordnetenversammlung diese Resolution ein

02.07.2019

Kreisanzeiger, Erschienen am 25.06.2019

Es bleibt beim Glyphosat-Einsatz in Büdingen

Einen Antrag der SPD, auf Grundstücken der Stadt Büdingen keine glyphosathaltigen Herbizide einzusetzen, lehnte die Stadtverordnetenversammlung während ihrer jüngsten Sitzung im Historischen Rathaus ab.

Die Ablehnung des Antrags, der aus dem Jahr 2017 stammt, hatte der Bau- und Planungsausschuss den Stadtverordneten mehrheitlich nahegelegt. Denn in der Zwischenzeit waren verschiedene Informationstermine und Beratungen erfolgt, wie aus der Begründung der Beschlussvorlage hervorging. So setzte ein Vertreter des Landesbetriebes Landwirtschaft Hessen (LLH) die Mitglieder des Ausschusses im Februar über die Anwendung und Wirkungsweise von Glyphosat in Kenntnis. Vertreter der Ortslandwirte hätten Bedenken hinsichtlich eines Verbots dargelegt. Zudem wurde die Thematik im März durch eine Vertreterin des NABU Wetterau beleuchtet, die die Sichtweise zu den Auswirkungen auf Flora und Fauna darlegte. Während der Diskussion im Ausschuss hatte die SPD-Fraktion beantragt, den ursprünglichen Beschlussvorschlag auf das Einsatzverbot von Pestiziden, Herbiziden und Unkrautvernichtungsmitteln jeglicher Art zu erweitern. Der Bauausschuss war mehrheitlich aber nicht gefolgt.



Wie Sozialdemokrat Manfred Scheid-Varisco nun in der Stadtverordnetenversammlung erklärte, sei der Widerstand gegen den Antrag "erschreckend". Scheid-Varisco: "Wenn man den Landwirt fragt, bekommt man zur Antwort, dass Glyphosat beziehungsweise glyphosathaltige Herbizide gar nicht oder nur in sehr geringen Mengen verwendet wird. Wenn das so ist, können wir ja alle unserem Antrag heute Abend zustimmen." Scheid-Varisco nannte drei Beispiele, die das tägliche Leben beträfen. Demnach seien Glyphosatspuren bei Untersuchungen in einigen konventionellen Müsli-Produkten, in einer Reihe beliebter Biersorten und in der Muttermilch stillender Frauen nachgewiesen worden. Laut Scheid-Varisco gibt es Anhaltspunkte, wonach der Konzern Monsanto, der Saatgut und Herbizide produziert, darüber nachgedacht habe, bestimmte Studien selbst zu schreiben und lediglich durch Wissenschaftler redigieren zu lassen. Er berief sich diesbezüglich auf einen Bericht des Fernsehmagazins "Fakt", allerdings hat Monsanto die Vorwürfe zurückgewiesen. Der Sozialdemokrat zitierte Marktheidenfeld und Marburg als Beispiele für das erfolgreiche Verbot von Glyphosat auf kommunalen Flächen aufgrund parlamentarischer Initiativen. "Zwischenzeitlich sind Glyphosat und weitere Pestizide in mittlerweile über 500 Kommunen in Deutschland verboten", sagte er. Das Pestizid Glyphosat sei ein Wirkstoff, der die biologische Vielfalt in der Natur massiv störe und letztlich vernichte. "Ich nenne hier nur Bienensterben und Artenschwund", betonte Scheid-Varisco.

Wie Joachim Cott (Grüne) anmerkte, habe sich Monsanto-Bayer laut einer aktuellen Meldung entschlossen, Glyphosat zwar beizubehalten, aber nach Alternativen zu forschen und dafür Milliardenbeträge auszugeben. Dies sei eine Folge des Drucks auf dem Aktienmarkt. "Es zeigt, dass die Kapitalinteressen aufgrund der Überzeugungsarbeit schon dabei sind, umzudenken."
Mit zehn Ja- und 13 Nein-Stimmen lehnten die Stadtverordneten den Antrag ab.

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Kreisanzeiger, Erschienen am 02.06.2019 

Die Büdinger SPD will im Zuge der bevorstehenden Fusion der Berufsschulen in Büdingen und Nidda beide Schulstandorte erhalten und hat dazu eine Resolution ausgearbeitet.

Die Büdinger SPD will im Zuge der bevorstehenden Fusion der Berufsschulen in Büdingen und Nidda beide Schulstandorte erhalten und hat dazu eine Resolution ausgearbeitet, die in der nächsten Sitzung der Büdinger Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.

 

Der Text der Resolution lautet: "Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, die Berufsschulstandorte in Nidda und Büdingen zu stärken und spricht sich dafür aus, die beiden Standorte trotz Fusion zu erhalten. Die Stadtverordnetenenversammlung setzt sich im Sinne der Handwerksbetriebe in der Region dafür ein, dass eine wohnortnahe berufliche Bildung gewährleistet ist. Beide Schulen sollen in Zukunft als eine berufliche Schule mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiterentwickelt, ausgebaut und mit entsprechenden Finanzmitteln ausgestattet werden."

Die Sozialdemokraten begründen diesen Schritt mit dem Argument, die Berufsbildung stelle für die Region einen zentralen Standortfaktor dar. "Es ist von elementarer Bedeutung, dass die Qualität der beruflichen Aus- und Weiterbildung in den Regionen fest verankert und qualitativ verbessert wird. Damit langfristig beide Standorte erhalten werden können, muss der Schulträger ein ausgewogenes Bildungsangebot vorhalten und bestimmte Herausforderungen im Blick behalten", schreiben die Sozialdemokraten in ihrer Begründung.

"Auch wenn derzeit die Schülerzahlen stagnieren ist davon auszugehen, dass insbesondere in Büdingen die Zahl auch wieder steigen wird. Seit dem Schuljahr 2017/2018 steigen die Schülerzahlen an der Mittelpunktschule Büdingen", so die SPD weiter. Auch die Bevölkerungsentwicklung Büdingens sei steigend. "Durch die Erschließung neuer Baugebiete ist in den nächsten zehn Jahren mit einer starken Entwicklung zu rechnen. Viele Ausbildungsbetriebe suchen händeringend Nachwuchs - und viele Flüchtlinge suchen Arbeit."

Es sei Ziel der Stadt Büdingen, den Berufsschulzweig dauerhaft in Büdingen zu behalten. Dazu sei es notwendig, dass kontinuierlich investiert werde, um ein Ungleichgewicht mit Nidda zu vermeiden, das gegebenenfalls zur Aufgabe des Standorts Büdingen führen könnte. "Für uns steht fest, dass der ländliche Raum gestärkt werden muss. Es muss sichergestellt werden, dass die Auszubildenden wohnortnah beschult werden. Dies stärkt auch die Handwerksbetriebe in der Region", schreibt die SPD.

Zum Schuljahr 2020/21 werden die beiden Beruflichen Schulen in Nidda und Büdingen fusionieren. Mit der Fusion gehen drei Organisationsänderungen einher: Die Ausbildungsgänge Bäcker und Bäckereifachverkäufer werden wegen niedriger Ausbildungszahlen nur noch an der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg beschult. An der Beruflichen Schule in Nidda werden die bisherigen Schwerpunkte in der zweijährigen Berufsfachschule - Elektrotechnik, Metalltechnik und Fahrzeugtechnik - zum Schwerpunkt Mechatronik zusammengefasst. Die Fachoberschule der Beruflichen Schule am Gradierwerk in Bad Nauheim wird um den Schwerpunkt Ernährung und Hauswirtschaft (bislang in Nidda) erweitert. Gleichzeitig gibt sie den Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik auf.

Von den derzeit noch fünf Beruflichen Schulen im Wetteraukreis ist jene in Bad Nauheim das "Schwergewicht" mit rund 2000 Schülern. Gefolgt von der Johann-Philipp-Reis-Schule in Friedberg mit rund 1900 Schülern. Die Berufliche Schule in Butzbach wird von rund 1000 Schülern, die Schulen in Büdingen und Nidda werden zusammen von mehr als 1500 Schülern besucht.

Nichts zu verbergen - Büdinger SPD nimmt Stellung zur Abschaffung von Straßenbeiträgen

Seit mehr als 2 Jahren wird wieder über die Straßenbeiträge in der Stadt gesprochen. Die SPD begrüßt die im Finanzausschuss begonnene Diskussion, die aber entgegen den Bestrebungen anderer Fraktionen im Ausschuss öffentlich weitergeführt werden muss. „Wir haben in dieser Frage gegenüber den Bürgern nichts zu verbergen und die Bürger haben ein Recht darauf, zu wissen, welche Positionen ihre Vertreter im Stadtparlament vertreten. Daher lehnen wir den Vorstoß der FWG, nicht öffentlich zu beraten, ab“ sagt der SPD Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid – Varisco gegenüber der Presse.

Die bisherige Position des Stadtparlamentes, zur gültigen Straßen-beitragssatzung muss dringend überdacht werden. Die Forderung nach wiederkehrenden Straßenbeiträgen war nie die Position der Büdinger Sozialdemokraten. Auch lehnen sie es ab, die bestehende Straßenbeitragssatzung auszusetzen, wie es ein gemeinsamer Antrag von FWG und CDU fordert. Das wäre rechtlich angreifbar und in der Konsequenz nichts Halbes und nichts Ganzes.

Die Entscheidung über die Abschaffung der Straßenbeiträge hat die Hessische Landesregierung den Kommunen überlassen. Dass die Kommunen hierfür aus Landesmitteln die entsprechende finanzielle Unterstützung bei zukünftigen Straßensanierungen bekommen, lehnt die Landesregierung aber bis heute ab – die SPD-Landtagsfraktion hat errechnet, dass es  für den Landeshaushalt 2019 um rund 60 Millionen Euro geht. „Vom Land haben wir hier nichts zu erwarten“ führt das SPD Finanzausschussmitglied Rolf Kleta aus. „Auch brauchen wir nicht auf die Ende des Jahres auslaufende Neuregelung der Gewerbesteuerumlage, die 1995 als Solidarpaktumlage eingeführt wurde, zu hoffen“ betont Kleta weiter. Hier zahlte allein die Stadt Büdingen im Jahr 2018 an Bund und Land ca.1,7 Mio. €. Der Hessische Ministerpräsident hat gemeinsam mit dem Land Baden – Württemberg angekündigt, auf den Landesanteil nicht verzichten wollen.

Für die Büdinger SPD ist es absolut nicht hinnehmbar, die Länderkassen auf dem Rücken der Kommunen zu sanieren und diese und damit letztendlich die Bürger mit der Finanzierung der Straßensanierungen im Regen stehen zu lassen. Überlegungen, zukünftige Sanierungs-kosten aus einer Erhöhung der Grundsteuer zu finanzieren, stoßen auf Ablehnung bei der SPD. Auch die Hoffnung auf eine sinkende Grundsteuer durch die Neuregelung bis Ende 2019, die dann für den Straßenausbau genutzt werden kann, ist eine Illusion. Selbst Optimisten halten es für unwahrscheinlich, dass die Neuregelung der Grundsteuer aufkommensneutral sein wird.

„Die Büdinger SPD wird in der weiteren Beratung den Antrag der CDU auf Abschaffung der Straßenbeiträge prüfen. Hierbei steht insbesondere die Finanzierungsfrage im Vordergrund. Wir schließen aber aber auch eine andere, bessere Umverteilung der Straßenbeiträge zugunsten der Anlieger nicht aus“ erklärt SPD Finanzausschussmitglied Horst Richter. "Die Diskussion über diese Fragen, wird im Finanzausschuss mit der SPD nur öffentlich zu führen sein." 

08.05.2019 

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Heinz Lotz, MdB zu Gast bei der SPD Büdingen: Wenn die Straße saniert wird, kann das  für Grundstückseigentümer schnell sehr teuer werden

In einer gemeinsamen Vorstands- und Fraktionssitzung haben wir über die, auch in#Büdingen anstehende Entscheidung zu den#Straßenausbaubeiträgen, den Landtagsabgeordnete Heinz Lotz nach Büdingen eingeladen, Er ist außerdem Mitglied des#Ältestenrates und Mitglied im Ausschuss für#Umwelt, ländlichen Raum und #Verbraucherschutz. Für die SPD-Landtagsfraktion ist er der Sprecher für u.a. Forst-, Jagd- und Fischereiwesen,#Landwirtschaft#Naturschutz und #Nachhaltigkeit

"Wenn die Straße saniert wird, kann das für Grundstückeigentümer schnell sehr teuer werden, denn die derzeitige Rechtslage stellt es den Kommunen frei, Straßenausbaubeiträge zu erheben. Das führt in der Praxis auch weiterhin dazu, dass finanzstärkere Kommunen auf die Beträge verzichten können, während finanzschwächere Kommunen diese weiter erheben müssen", stellt Heinz Lotz fest. "Die Bürgerinnen und Bürger werden auch weiterhin unterschiedlich behandelt und teilweise mit Straßenausbaubeiträgen von mehreren 10.000 Euro belastet. Unzufriedenheit ist damit auch weiterhin vorprogrammiert." Der Plan der HessenSPD ist, die für die Sanierung der Straßen notwendigen Finanzmittel den Kommunen als Investitionspauschale, die das Land zu tragen habe, bereit zu stellen. Dabei sollen diese Zuweisungen an die Kommunen bei 60 Millionen Euro und damit deutlich über den rund 39 Millionen liegen, die die hessischen Kommunen derzeit aus den Straßenausbaubeiträgen erheben. 


Die SPD-Fraktion im Büdinger Stadtparlament wird sich in der nächsten Fraktionssitzung weiter mit den Themen auseinandersetzen. Für die SPD-Stadtverordneten stellt sich nämlich die Frage, wie Büdingen das bezahlen soll. Einen populistischen Antrag, die Straßenbeiträge einfach abzuschaffen, wie es Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung forcieren, ohne darüber nachzudenken wie das bezahlt werden soll, kann nicht die Lösung sein. Erst im vergangenen Jahr haben wir erleben dürfen, was es bedeutet wenn es heißt "Ab 1. August 2018 wird der Kindergarten beitragsfrei!".

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Stadt ernennt Beauftragte/n für Behinderte

Kreisanzeiger vom 06.03.2019:

In Büdingen wird es künftig einen Behindertenbeauftragten geben. Einstimmig beschloss dies die Stadtverordnetenversammlung im Zuge ihrer jüngsten Sitzung im Historischen Rathaus. Der Antrag geht auf die SPD zurück. Der Behindertenbeauftragte soll Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und Ausschüsse in allen Fragen beraten, die behinderte Menschen betreffen.

 

Die Abstimmung erfolgte ohne Aussprache, nachdem der Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales (JKS) das Thema bereits einstimmig befürwortet hatte. Wie es in der Begründung der Beschlussvorlage heißt, erführen Menschen mit Behinderungen oft Benachteiligungen. Zudem beklagten sie eingeschränkte Teilhabemöglichkeiten im täglichen gesellschaftlichen Leben. Ein Behindertenbeauftragter solle dafür Sorge tragen, dass "gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens" angestrebt werden. Dazu sei allerdings zunächst notwendig, die Rechte und Aufgaben eines Behindertenbeauftragten im Büdinger Kontext zu definieren.

Eine weitere Forderung ist unter anderem, die Belange von Menschen mit Einschränkungen stärker im Rahmen politischer Entscheidungen zu berücksichtigen. Auch dies könne durch die Einbindung eines Behindertenbeauftragten erfolgen. Im Zuge seiner Tätigkeit soll er bezüglich seiner persönlichen Rechte und Pflichten den ehrenamtlichen Stadtverordneten gleichgestellt sein.

https://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/buedingen/stadt-ernennt-beauftragten-fur-behinderte_19995004?fbclid=IwAR2T5a9aGgI_Yi0r3ObeIP-1BnAYGmTk7JnzHS0KHbp8H-jb0PButg-fa4M

Seniorenbeirat in Büdingen beschlossen

Kreisanzeiger vom 06.03.2019:

In Büdingen soll es einen Seniorenbeirat geben. Innerhalb von drei Monaten soll die Stadt das Verfahren in die Wege leiten. Mehrheitlich beschloss dies die Stadtverordnetenversammlung im Historischen Rathaus. Die Abstimmung erfolgte ohne Aussprache, nachdem der Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales (JKS) bereits ein einstimmiges Votum gefasst hatte (der Kreis-Anzeiger berichtete). Die SPD hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.

 

Die Abstimmung erfolgte ohne Aussprache, nachdem der Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales (JKS) das Thema bereits einstimmig befürwortet hatte. Wie es in der Begründung der Beschlussvorlage heißt, erführen Menschen mit Behinderungen oft Benachteiligungen. Zudem beklagten sie eingeschränkte Teilhabemöglichkeiten im täglichen gesellschaftlichen Leben. Ein Behindertenbeauftragter solle dafür Sorge tragen, dass "gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens" angestrebt werden. Dazu sei allerdings zunächst notwendig, die Rechte und Aufgaben eines Behindertenbeauftragten im Büdinger Kontext zu definieren.

Eine weitere Forderung ist unter anderem, die Belange von Menschen mit Einschränkungen stärker im Rahmen politischer Entscheidungen zu berücksichtigen. Auch dies könne durch die Einbindung eines Behindertenbeauftragten erfolgen. Im Zuge seiner Tätigkeit soll er bezüglich seiner persönlichen Rechte und Pflichten den ehrenamtlichen Stadtverordneten gleichgestellt sein.

https://www.kreis-anzeiger.de/lokales/wetteraukreis/buedingen/seniorenbeirat-in-budingen-beschlossen_19995026fbclid=IwAR0zbGqirpjfMmddatQHYc7SUbIlSNZWDbJewrMBUHQU7NIWf4YlJGwx5PM

Stadtbuzze 2019

 

Im Rahmen der Kampagne „Sauberes Büdingen-helft mit!“ organisieren der Ortsbeirat sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger in Zusammenarbeit

mit der Stadt Büdingen auf Straßen, Plätzen, Spazierwegen und Fluren das Stadtbuzze 2019.


Wir alle ärgern uns über achtlos in die Landschaft entsorgten Müll und wollen mit unserer Initiative das Thema Sauberkeit demonstrativ in das öffentliche Bewusstsein tragen. 
Lassen Sie uns zusammenhalten und den Umweltsündern signalisieren, dass wir ihr negatives Verhalten so nicht hinnehmen wollen.  Um das zu erreichen, benötigen die Organisatoren die Mitarbeit und das Engagement vieler Vereine, der Geschäftsinhaber, Betriebe und privater Initiativen. Wer hat bringt Handschuhe, Besen, Eimer  oder Schaufel mit. Zum Abschluss gibt es ab 13 Uhr den geselligen „Dankeschön-Imbiss.“


Die größte teilnehmende Gruppe erhält einen Gutschein vom Gewerbeverein.


Wir danken sehr herzlich für die Unterstützung von Getränke Vaubel, Metzgerei Jöckel, Brotzeit, AWO, Modehaus Müller-Ditschler, Gewerbe-und Verkehrsverein Büdingen, Bauzentrum Eichhorn, Kraft-Schuhmode und ABC-Schuhe. 
Damit die Organisatorinnen und Organisatoren vom Ortsbeirat planen können, wird um telefonische oder elektronische Anmeldung gebeten:


 

 Wir bedanken uns schon im Voraus für Ihre tatkräftige Unterstützung.

"#Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Antwort.“

Gastredner unseres SPD Neujahrsempfang in Büdingen am vergangenen Freitag war der Europadezernent des Regionalverband FrankfurtRheinMain Rouven Kötter, der auch stellvertretender Vorsitzender der SPD Wetterau ist. Kötter ging in seiner Rede auf die großen Errungenschaften der Europäischen Union ein, sprach aber auch zahlreiche Probleme und Herausforderungen offen an. „Auf Fragen der #Flüchtlingszuwanderung, der #Sicherheit, der #Mobilität, der #Energiewende oder des #Klimaschutzes können wir nur gemeinsam eine Antwort finden", positionierte sich Kötter für ein #starkes #Europa. Er warb bei den Anwesenden dafür, sich nicht auf die Schattenseiten der Bürokratie und Probleme zu konzentrieren, sondern auch die positiven Ergebnisse der europäischen Zusammenarbeit in den Mittelpunkt zu rücken. „Die #EU ist nicht perfekt. Aber ihr verdanken wir 73 Jahre #Frieden, das gab es nie in den Jahrhunderten zuvor. Europa ist ein kulturelles Projekt, ein zivilisatorischer #Fortschritt, um den uns die ganze Welt beneidet. Leider müssen wir dieser Tage immer wieder daran erinnern. Der #Friedensaspekt, der mit der europäischen #Einigung verbunden ist, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wir gehen viel zu leichtsinnig mit dieser großen historischen Errungenschaft um. Mein Opa weiß noch, wie Europa vor dieser langen Friedenszeit ausgesehen hat und welche Lebensperspektive es für einen Jugendlichen bot.“ Mahnte Europadezernent Kötter. Er appellierte an alle Anwesenden, die Europawahl als wichtige Wahl zu betrachten und wählen zu gehen. Kötter zeigte sich als überzeugter Europäer und schloss seine Rede mit folgenden Worten: „Ich hoffe, meine Position, mein Appell ist heute deutlich geworden: Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Antwort.“

05.01.2019 

Büdingen blüht auf geht 2019 in die dritte Runde

Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen. 
In insgesamt 11 Stadtteilen wird in der Großgemeinde Büdingen der beliebte Blumenschmuckwettbewerb „Büdingen blüht auf“ im Jahr 2019 durchgeführt. Neben der Kernstadt Büdingen sind die Stadtteile Wolferborn, Rinderbügen, Rohrbach, Calbach, Eckartshausen, Büches, Lorbach, Michelau, Vonhausen und Wolf dabei. Eine erste Information wurde jetzt mit einem schön gestalteten Flyer an die Haushalte der teilnehmenden Stadtteile verteilt. 
Schöner Blumenschmuck setzt farbliche Akzente in den Städten und Dörfern unserer Heimat. Kriterium bei diesem Wettbewerb ist übrigens nicht die Größe eines bepflanzten Bereichs, sondern es geht um Harmonie, Wirkung und Ausnutzung der Möglichkeiten.
Bewertet werden im privaten Bereich Vorgärten, Höfe, Hauseingänge, Terrassen oder schön gestaltete Fenster. Weiterhin werden öffentliche Flächen, die ehrenamtlich bepflanzt und gepflegt werden, sowie der gewerbliche Bereich begutachtet.
Anmeldungen können ab sofort per e-mail an buedingenbluehtauf@mail.de oder per Post an Sabine Kraft-Marhenke, Bahnhofstraße 26 oder Manfred Scheid-Varisco, Im Bachmichel 21 jeweils in Büdingen getätigt werden. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage www.buedingenbluehtauf.de Für Fragen stehen Ihnen auch sämtliche beteiligte Ortsvorsteher gerne zur Verfügung. Offizieller Start ist wieder anlässlich des Gärtnermarktes am 5. Mai 2019.

02.01.2019

Ortsbeirat: Neue Geschwindigkeitsdisplays bewähren sich

Auf Initiative des Büdinger Ortsbeirates wurden jetzt für den Bereich der Kernstadt zwei Geschwindigkeitsdisplays angeschafft. Die Geräte sollen im Wechsel in der Brunostrasse, der Vogelsbergstrasse, der Mühltorstrasse und Gymnasiumstrasse die Autofahrer zum angepassten Fahren sensibilisieren und ermahnen. 

„Die modernen Geräte geben dem Ordnungsamt zugleich wichtige Informationen über die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten, die regelmäßig ausgewertet werden“, betont Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke. 

„Unser Ziel bleibt auch weiterhin eine stationäre Blitzersäule in der Brunostraße.“ 
Darüber hinaus befasst sich der Büdinger Ortsbeirat in enger Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt intensiv mit dem Thema Sicherheit im Straßenverkehr. Dabei stehen die Schulwege auch in anderen Bereich der Stadt besonders im Fokus. Eine weitere gute Nachricht konnte das Ordnungsamt vermelden. Im Bereich des Wichtelhauses in der Gymnasiumstrasse wurde von Hessenmobil die lange geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h genehmigt und auch bereits umgesetzt.
 

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23.11.2018

SPD Antrag: Desolate Bushaltestellen in Büdingen

Die Bushaltestellen am Schulzentrum in Büdingen sind in einem desolaten Zustand. Wer bei Regen auf den Bus wartet, will sich in der Regel unterstellen. Da dies vor dem Schulzentrum auf dem Dohlberg in Büdingen nicht geht, soll sich auf Vorstoß der SPD schnellstens etwas ändern. Denn zahlreiche Bushaltestellen ohne jede Sitzmöglichkeiten und Dach reihen sich vor den dortigen Schulen aneinander. Ein paar Schritte weiter stehen zwei Wartehäuschen. Allerdings bieten auch sie keinen Schutz. Im ersten fehlen sämtliche Glasscheiben, im zweiten sind einige Scheiben im Dach erhalten, aber teilweise stark gesprungen. Die Sitze sind abmontiert, die Streben sind zwar noch vorhanden, auf denen sie einst wohl befestigt waren. Aber es ragen Metallschienen hervor. Ein unhaltbarer Zustand für die Kinder und Jugendlichen, wie die SPD-Fraktion findet, die dies bei der jüngsten Sitzung des Stadtparlaments am Freitagabend scharf kritisierte. Ort war das Historische Rathaus.

Laut Sozialdemokrat Manfred Scheid-Varisco passe es nicht zur "Familienstadt mit Zukunft", wenn seit beinahe zehn Jahren die Bushaltestellen am Schulzentrum stark beschädigt seien. "Es fallen Glasscheiben heraus, es sind keine Sitze mehr da, die Bänke sind kaputt." Er bezeichnete den Zustand als gefährlich. "Uns wundert es, dass sie überhaupt noch geöffnet und nicht abgesperrt sind", betonte er. Von Verkehrssicherheit sei nicht zu reden. Junge Leute seien auf die SPD zugekommen, hätten darauf hingewiesen. Es bestehe Verletzungsgefahr, sich unter die Bushaltestellen der Linien 43 und 44 zu stellen. "Wir bitten um Unterstützung unseres Antrags", warb Scheid-Varisco für das Anliegen. Demnach sollte der Magistrat beauftragt werden, die stark beschädigten Buswartehallen am Schulzentrum unverzüglich zu erneuern oder reparieren zu lassen. Zuständig ist nach Ansicht von Scheid-Varisco die Stadt, nicht die Verkehrsgesellschaft Oberhessen (VGO). Zudem solle der Magistrat überprüfen, ob Wartehallen überhaupt ausreichend vorhanden sind. Denn bei Schnee, Regen und Kälte sei das ungeschützte Warten an der Bushaltestelle unangenehm. Joachim Cott (Grüne) bezeichnete den Antrag als sehr gut. Er beantragte zusätzlich, auch alle anderen Bushaltestellen in Büdingen und den Stadtteilen auf Mängel zu überprüfen.

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Kreisanzeiger vom 21.11.2018 -                                                                                        Hier finden Sie den kompletten Pressetext

Seniorenbeirat und Behindertenbeauftragten in Büdingen

Büdingens SPD regt die Gründung eines Seniorenbeirats an. Zudem soll ein Behindertenbeauftragter ernannt werden. Beide Themen liegen jetzt im Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales.

In Büdingen soll sich ein Seniorenbeirat formieren, zumindest wenn es nach der SPD ginge. Die anderen Fraktionen teilen diese Auffassung. Deshalb soll sich nun der Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales (JKS) damit befassen, ebenso wie mit der Ernennung eines Behindertenbeauftragten. Im Frühjahr, erzählte Sieglinde Huxhorn-Engler (SPD), habe sie erlebt, wie jemand Büdingen als die "senioren- und behindertenfeindlichste" Stadt Deutschlands bezeichnet habe. Das habe die Vorsitzende des Ausschusses für JKS erschrocken. "Ich denke, das sollte sich ändern", erklärte sie während der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten im Historischen Rathaus.


Die Sozialdemokratin ging zunächst auf das Thema Senioren ein. Wie sie schilderte, habe die Stadt mehrere sehr aktive ehrenamtlich tätige Initiativen, in denen dieser Personenkreis die Hauptarbeit trüge. Ältere Menschen brächten ihre Kompetenzen ein, strebten kreative Problemlösungen an. "Nicht zuletzt durch ihr Engagement leisten sie auch für die Stadt manche Hilfestellung, die unser Sozialsystem entlastet", fuhr Huxhorn-Engler fort. Dieses Engagement sei es wert, von der städtischen Politik wertgeschätzt und anerkannt zu werden. "Diese aktiven Senioren wollen sich nicht verwalten lassen - sie wollen mitgestalten."

Nach zahlreichen Gesprächen in den vergangenen Monaten sei die SPD zu dem Schluss gekommen, einen Ort zu schaffen, in dem sich diese Energie und das Engagement für alle Bürger kanalisieren sollte: einen Seniorenbeirat.

Zwar seien die Stadtverordneten teilweise auch Senioren - es bedürfe aber eines Gremiums, das sich ausschließlich um die Belange älterer Menschen kümmere. Dies sei auch deshalb wichtig, da der Anteil dieser Generation an der Gesamtbevölkerung steige. Sieglinde Huxhorn-Engler beantragte die Überweisung in den JKS-Ausschuss.

Kreisanzeiger vom 19.11.2018 -                                                                                      Lesen Sie den ganzen Pressetext hier.

 

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Karneval in Büdingen 

2019 wird der Büdinger Carneval Club (BCC) 55 Jahre alt. Ein närrisches Jubiläumsjahr erfordert in der Regel immer einen besonderen Kraftakt. Für den BCC trifft das doppelt zu. Es gilt, mit den Nachwirkungen aus den vergangenen turbulenten Monaten umzugehen, nach vorne zu schauen und mit dem zu gestalten, was vorhanden ist. Aus finanzieller Sicht ist das nicht viel (der Kreis-Anzeiger berichtete).
Die gute Nachricht lautet: Die Kampagne steht. Das ist seit Mitte September gewiss. Der Umfang wird weniger pompös, die Hauptveranstaltung wartet mit einem anderen Format auf. Mehr als ein Wermutstropfen: Die Hexensitzung entfällt. Weniger tragisch ist der Wegfall der Musikveranstaltung am Freitag vor der Fremdensitzung.


Der Vorstand setzt in dem Jubiläumsjahr stark auf die befreundeten Vereine und verzichtet auf teure Einkäufe. Früher sei es Tradition gewesen, dass sich die Vereine gegenseitig besucht hätten, erzählt Scheid-Varisco. Dies sei allerdings in den vergangenen Jahren eingeschlafen. Zur Sitzung am 2. Februar 2019 haben zahlreiche Karnevalisten aus dem Umkreis ihr Kommen zugesagt. Deren Vertreter werden - auch das ist neu - dieses Jahr den Elferrat bilden. "Wenn uns Vereine fünf Jahrzehnte die Treue halten und mit uns das Programm gestalten, dann ist das eine tolle Geste, wenn ihre Vertreter im Elferrat sitzen." Der ungewöhnlich frühe Termin der Sitzung soll sicherstellen, dass die Büdinger nicht mit anderen Faschingsveranstaltungen in der Nachbarschaft kollidieren. Den kompletten Bericht lesen.

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03.11.2018 Kreisanzeiger

Wechsel an der Spitze der Büdinger SPD-Fraktion

Zur Halbzeit der Legislaturperiode haben die Mitglieder der SPD-Fraktion nach verabredeter Übergabezeit eine neue Fraktionsspitze gewählt. Manfred Scheid-Varisco wurde erneut zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Wie die Fraktion in einer Pressemitteilung weiter berichtet, wählten die Genossen Sieglinde Huxhorn-Engler, die Vorsitzende des Ausschuss für Jugend, Kultur und Soziales des Stadt Büdingen, zu seiner Stellvertreterin.


In der Pressnotiz bedankt sich Scheid-Varisco für die „hervorragende Zusammenarbeit“ in der Doppelspitze mit Heidi Schlösser. Er habe viel von ihrer Erfahrung als Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende gelernt. „Ihre langjährige, gute und vorbildliche Arbeit als Fraktionschefin und Stadtverordnete hat wichtige Akzente in Büdingen gesetzt. Ihr großes Know-how und Fachwissen aus verschiedenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen ist ein wichtiges Fundament für unsere erfolgreiche Arbeit in der SPD-Fraktion“, würdigt der Sozialdemokrat seine Kollegin.




Zur Ausrichtung der künftigen Fraktionsführung kündigen Scheid-Varisco und Huxhorn-Engler an, auch weiterhin auf gute Teamarbeit in der Fraktion und einen konstruktiven Dialog mit den anderen Fraktionen zu setzen und außerdem eine gute Zusammenarbeit mit der Büdinger Verwaltung anzustreben. Letztlich gehe es allen gemeinsam darum, zum Wohl der Stadt Büdingen und ihrer Bürgerinnen und Bürger tätig zu sein. Die Fraktionsspitze halte nichts von persönlichen Anfeindungen und unsachlicher Kritik. Dies bedeute aber nicht, dass die SPD Büdingen in der Sache keine deutliche Kritik üben werde.

„Es gibt in den kommenden Wochen und Monaten und darüber hinaus große Herausforderungen“, stellt der Fraktionsvorsitzende Scheid-Varisco fest. Die SPD Fraktion will sich engagiert für Büdingen einsetzen – zentrale Stichworte sind hier: die Lebensqualität in und die Entwicklung der Stadt. Da Büdingen weiterhin gegen den allgemeinen Trend wächst, ist es Aufgabe von Politik und Verwaltung, die richtigen Rahmenbedingungen dafür vorzuhalten. Diese reichen von einer bedarfsgerechten Infrastruktur für ansässige und neu anzusiedelnde Unternehmen bis hin zu einem umfassenden Angebot an bezahlbaren Bau- und Wohnflächen, insbesondere für Familien.

Die Unterstützung von Jugendlichen, Familien und Senioren hat für die Sozialdemokraten in der Büdinger Stadtverordnetenversammlung einen hohen Stellenwert. Die Versorgung mit gebührenfreien Kindergarten- und Hort-Plätzen ist in diesem Zusammenhang ein zentrales Thema. Ärgerlich für die Sozialdemokraten sei vor allem, dass die Jugendarbeit in Büdingen nicht voran komme. „Seit über zwei Jahren suchen wir geeignete Räume für die Jugendarbeit und noch immer haben junge Menschen keinen Ort, wo sie sich in der Freizeit treffen und austauschen können“, kritisiert die stellvertretende Fraktionschefin Huxhorn-Engler. „Mit Verlust des ‚Jugendhouse‘ im Jahr 2016 wurde den Jugendlichen ihr Freizeittreff genommen und wir, die örtlichen Kommunalpolitiker, werden nicht glaubwürdiger, wenn wir es weiter bei schönen Worten belassen. Es wird Zeit, dass in einem überschaubaren Zeitrahmen Taten folgen - nicht Vertröstungen auf den Sankt-Nimmerleinstag.“
 
Wichtige Entscheidungen wie die künftige Nutzung des Hallenbades, Straßenbeiträge in Büdingen oder der Haushalt für 2019 stünden an. Dazu habe die SPD klare Konzepte. „Mit unseren Fachleuten im Magistrat, der Fraktion und in den Ausschüssen werden wir die anstehenden Themen im Sinne der Büdinger Bürger anpacken“, so die SPD Fraktion.

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17.10.2018

Herzensstadt bekannter machen - Volker Geyer ist neuer Botschafter Büdingens

Büdingen (gli). Volker Geyer ist neuer Botschafter Büdingens. In das Amt eingeführt wurde der 60-Jährige von Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke. Unter den Gästen befanden sich auch Froschkönigin Lisa I., Stadtverordnetenvorsteher Reiner Marhenke, Bürgermeister Erich Spamer, Erste Stadträtin Henrike Strauch, Ehrenbürger Lothar Keil, Mit-Ideengeber Markus Karger, die bisherige Botschafterriege und eine Delegation aus Tschechien.

Der neue Botschafter Volker Geyer (2.v.l.) mit Froschkönigin Lisa I., Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke und dem stellvertretenden Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco

Geyer, 1958 geboren, ist der achte Büdinger Botschafter. Kraft-Marhenke zitierte einleitend einige Begriffe aus Geyers Facebookseite zu seiner Person. „Innovativer Handwerksunternehmer, Franchisegeber, Autor, Keynotespeaker, spirituell und lebensgenießend“, zählte sie auf. Geyer ist Geschäftsführer, Blogautor, Vortragsredner und Inhaber verschiedener Marken im Handwerk. Er ist in Büdingen geboren und hat dort 48 Jahre gelebt. Wie schon sein Vater, war er langjähriger Vorsitzender des Fanfarenzuges Büdingen. Seit 1994 ist er Senator des Büdinger Carneval Clubs. Einer klassischen Ausbildung im Malerhandwerk, schlossen sich ein Fernkurs im Bereich der Engpasskonzentrierten Strategie (EKS) und eine Ausbildung zum Marketing-Trainer an.

„Heute führst du eines der im Internet erfolgreichsten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland, mit eigenem Franchisesystem. Du betreust 24 Franchisenehmer in fünf Ländern Europas“, sagte Kraft-Marhenke. 1998 gründete Geyer das Firmennetzwerk Aperto-Lifestyle Wohnen, erhielt 2000 den Innovationspreis der Stadt Bad Homburg und gründete 2008 die Marke „Malerische Wohnideen“.

Geyers bisher größte Auszeichnung ist der KMU-Preis „Secret of Success“, den er 2011 von der Europäischen Kommission in Brüssel für sein Unternehmenskonzept erhalten hat. Laut Kraft-Marhenke hat bis heute kein weiteres Handwerksunternehmen in Europa diesen Preis erhalten. Der neue Botschafter hat im Jahr 2012 bei einer EU-Ministerkonferenz auf Zypern vor den EU-Wirtschaftsministern einen Vortrag gehalten und einen Workshop mit Ministern durchgeführt. 2012 erfolgte seine Wahl zum Gesamtsieger „Handwerkerseite des Jahres“, 2013 die Einladung zum KMU-Kongress der EU nach Litauen. 2014 veröffentlichte Geyer das Buch „Der Internet-Marketing-Plan für Handwerksunternehmen“.

Sein seit 2010 bestehender Blog verzeichnet täglich weit über 10.000 Seitenaufrufe. In den sozialen Medien folgen ihm über 100.000 Follower. 80 Prozent seines Firmenumsatzes generiert Geyer über das Netz. „Du hast schon früh die Chancen der Digitalisierung erkannt und sie erfolgreich genutzt“, sagte Kraft-Marhenke.

Seine Geburts- und Herzensstadt Büdingen möchte Geyer zukünftig über seinen Blog und die sozialen Medien bekannter machen. „Ich bedanke mich sehr herzlich für die Wertschätzung und sehe die Ernennung als Vertrauen in meine Person und die Büdinger Zeit“, sagte Geyer. Seine Lebenspartnerin, die Architektin und Innendesignerin Heike-Maria Bachus, sei dafür verantwortlich, dass er von Büdingen weggegangen sei und heute in Wiesbaden lebe. Geyer hat drei Kinder und einen Enkel.   

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27.09.2018 Büdinger Bote

Toller Hinweis auf historische Altstadt

Neue Skulptur enthüllt - Kunstwerk von Künstler Axel Gallun zeigt Steinernes Haus, Schloss und Marienkirche

Feierlich wurde am vergangenen Sonntag das Kunstwerk von Axel Gallun auf dem Herzberg-Kreisel, direkt vor dem Landratsamt, enthüllt. Mit großer Begeisterung wurde der Enthüllung entgegen gefiebert. Fast zweihundert Bürgerinnen und Bürger ließen sich diesen Festakt nicht entgehen. Der Verein Bürgerforum  Steinernes Haus hat das Projekt ins Leben gerufen und Spenden gesammelt. Ein Fünftel der Kosten fehlt noch. Über weitere Spenden freut sich der Verein. (Homepage des Vereins)Das mehr als drei Meter hohe Objekt aus Cortenstahl greift Sehenswürdigkeiten wie das Steinerne Haus, das Schloss, das alte Rathaus oder die Marienkirche auf.

Bereits in der Vergangenheit hat das Bürgerforum tolle Projekte realisiert. So wurde der Meliorsdamm und die Mühltorstraße nahe der Schloßmühle mit einer Fußgängerbrücke verbunden. Im vergangenen Jahr wurde an der Stelle, an der bis zum Endes des 19. Jahrhunderts der Neustadtbrunnen stand, ein neuer Brunnen errichtet - ein sehr beliebtes Kunstwerk in der Altstadt - ebenfalls von Axel Gallun gefertigt. Darüber hinaus unterstützt das Bürgerforum den Garten Kölsch, der mit viel Liebe und Leidenschaft gepflegt wird und eine Oase in der Büdinger Altstadt ist.   

  

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11.09.2018

Preiswerten Wohnraum für alle schaffen – das Entstehen eines 17. Büdinger Stadtteils

Lisa Gnadl, MdL, Bettina Müller, MdB, SPD- und Fraktionsvorsitzender Manfred Scheid - Varisco sowie die Stadträte Horst Diefenbach und Edgar Stürz tauschen sich mit Hans-Joachim Rosenbaum, IG BAU Landeschef in #Hessen und designierter SPD-Wohnminister sowie Daniel Beitlich, Geschäftsführer der Revikon GmbH, auf dem ehemaligen Kasernengelände über die Büdinger Stadtentwicklung und die Notwendigkeit von mehr preiswertem Wohnraum in der gesamten Region aus.  

„In #Büdingen gibt es bezüglich des Wohnraums unterschiedliche Herausforderungen. In der Kernstadt, vor allem auf dem ehemaligen Kasernengelände, passiert gerade viel – aber auch die Entwicklung der anderen Stadtteile darf nicht außer Acht gelassen werden“, stellte die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl (SPD) zu Beginn des Termins zu Büdingens Stadtentwicklung fest. Auf dem alten Kasernengelände in Büdingen entsteht seit Juni 2015 ein neues Wohngebiet, das nach Endausbau bis zu 1.000 Menschen beherbergen kann. Der Investor hinter diesem Projekt ist die Revikon GmbH, eine Firma aus Gießen, die es sich gemäß der Namensgebung zur Aufgabe gemacht hat, Revitalisierungskonzepte umzusetzen. Das Unternehmen investierte in den Ankauf und die Umwandlung ehemaliger Kasernengelände - 2010 in Butzbach im Degerfeld, 2013 in Gießen am alten Flughafen und 2015 in Büdingen an der Orleshäuser Straße.
Daniel Beitlich erläuterte das Vorgehen der Revikon GmbH: „Nach dem Kauf eines Kasernengeländes kommt es unter der Abstimmung mit den Kommunen zur Erstellung eines Bebauungsplanes, sowie anschließend eines Erschließungskonzeptes und -vertrages zwischen Unternehmen und Stadt, bei dem das Unternehmen eine Bürgschaft gegenüber der Stadt ablegt. Daraufhin wird nach Abschluss aller Untersuchungen bezüglich des Gebietes das Konzept umgesetzt“. Bei Revikon wisse man mittlerweile sehr gut, womit man beim Umbau alter amerikanischer Bauten zu rechnen habe. So wäre es meist der Fall, dass Asbest in Dachbodenoberflächen oder in Fensterbänken entfernt werden müsse. Die in einem Stockwerk zweimal 100 Quadratmeter großen Wohnungen würden einen anderen Querschnitt bekommen, sodass preiswerte Wohnungen für junge Familien, Wohngemeinschaften, Alleinstehende und Senioren entstünden. 

So entsteht ein Wohnungsmix, der aufgrund der unterschiedlich kombinierten Wohnformen zu einer Durchmischung der Anwohnenden führen würde. „Gerade kleine Wohnungen sind bei uns in Oberhessen ein Problem. Häufig fällt es Azubis, aber auch Alleinstehenden schwer, Wohnungen zu finden. Und jeder von uns kennt wohl ein älteres Ehepaar oder alleinstehende Senioren, die ungewollt in einem viel zu großen Haus leben, obwohl sie eine kleinere barrierefreie Wohnung gerne beziehen würden. Es ist gut, wenn in Büdingen ein entsprechendes Angebot vor Ort entsteht“, so Gnadl.

„Die Projekte in Butzbach, Gießen und auch Büdingen sind gute Beispiele dafür, wie die Schaffung preiswerten Wohnraumes vorangetrieben werden kann. Aber auch eine Renaissance der Werkswohnungen ist denkbar, denn Wirtschaftswachstum ist nur möglich, wenn Bedienstete in der Nähe der Arbeit bezahlbar wohnen können und die Infrastruktur stimmt“, erläuterte Hans-Joachim Rosenbaum, der in Thorsten Schäfer-Gümbels Regierungsteam Minister für Wohnen, Bau und Landesentwicklung werden soll. 
„Privates Handeln reicht bei Weitem nicht aus – die öffentliche Hand ist hier gefragt und zum Handeln aufgerufen. Deswegen will die hessische SPD neben den landeseigenen auch die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften stärken“, ergänzte Bettina Müller.
Die SPD-Politiker fordern, dass das Land die unterbezahlten Kommunen unterstützt und die Bindeglieder für Wohnraum, Mobilität, digitale Infrastruktur und Arbeitsplätze gewährleisten. „Dass von allen 2010 ausgewiesenen Baugebieten im Rhein-Main-Gebiet bisher nur 13% bebaut wurden, verdeutlicht die katastrophale Wohnraumpolitik der schwarz-grünen Landesregierung. Hier muss dringend gehandelt werden, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dafür ist Hans-Joachim als Minister für Wohnen, Bau und Landesentwicklung genau richtig. Er weiß, was zu tun ist, um das Wohnproblem zu lösen“, resümierte Lisa Gnadl.
  

 

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08.09.2018

Pool: Mensa, Großküche und Veranstaltungszentrum

„Das Hallenbad gehört von seiner Lage zum Schulkomplex und darf keinesfalls veräußert werden“, ist die eindeutige Meinung der SPD-Fraktion zum Vorschlag des Magistrats das Grundstück zu verkaufen um eine Wohnbebauung zu ermöglichen.

„Wir sehen an diesem Standort Entwicklungsmöglichkeiten für das Schulzentrum. Mit einer großzügigen Mensa für beide Schulen in der sanierten Schwimmhalle und der vorgelagerten Freifläche würde man Synergien und oberdrein Gestaltungsspielraum in den Schulgebäuden schaffen“, beschreibt Heidi Schlösser, Mitglied des Bau- und Planungsausschusses, dass Grobkonzept der SPD. „Eine Großküche in den umgebauten Nebenräumen des Hallenbads könnte frisches, regionales und gesundes Essen für die Schüler der Schulen am Dohlberg kochen. Aber auch für unsere Kindergarten- und Hortkinder sowie anderen Einrichtungen und Schulen könnten Mahlzeiten in Form von Catering angeboten werden“, führt Schlösser weiter aus. 

Foto: Hanna Schlösser

Weitere Nutzungsmöglichkeiten sieht das Konzept vor. So ist eine Nutzung als Eventzentrum für die Schulen möglich. Darüber hinaus könnten die Schülerinnen und Schüler das umgenutzte, sanierte Gebäude für eigene Projekte verwenden. „Wir glauben, dass solch ein Leuchtturm-Projekt auch finanzierbar ist, denn die Einrichtung einer Schulmensa und die Schaffung von Unterrichtsräumen ist Aufgabe des Wetteraukreises. Wir müssen den Kreis von der Idee überzeugen und als Partner gewinnen und Bundes- und Landesförderprogramme generieren“, gibt sich der Fraktionsvorsitzende, Manfred Scheid-Varisco, zuversichtlich.

In dem Konzept macht die SPD deutlich, dass durch die Umnutzung des Hallenbads vorhandene Ressourcen langfristig genutzt werden könnten. Kosten für eine Erschließung würden nicht anfallen und versorgungstechnische und soziale Infrastrukturen stünden zur Verfügung.

„Es wird Zeit, dass wir das Gebäude nutzen, statt es immer mehr verfallen zu lassen“, appelliert Heidi Schlösser an die städtischen Gremien. Ein Gutachten von 2011 stellte dringliche Mängel am Dach und am Becken fest. Eine Sanierung nach den Normen für die neue Nutzung als Großküche und Mensa sei notwendig.

Die SPD sieht das Projekt als ressourcensparend und zukunftsfähig. „Zunächst müssen wir die Gremien überzeugen, dass es sich lohnt, in diese Richtung zu gehen. Dann sind Überzeugungsgespräche mit dem Wetteraukreis und den Schulleitungen nötig“, ist sich die SPD-Fraktion im Klaren. Warum der Wetteraukreis Interesse daran haben könnte, begründen die Sozialdemokraten mit dem wachsenden Bedarf an Schulräumlichkeiten durch wieder steigende Schülerzahlen und dem Ausbau der Ganztagsschule. „Beide Seiten, Stadt und Wetteraukreis, und vor allem das Schulzentrum würden von der Umsetzung des Projektes profitieren“, ist sich Scheid-Varisco sicher.

Zunächst möchte die SPD das Konzept im Bau- und Planungsausschuss beraten lassen. Ausschussmitglied Heidi Schlösser ist von dem Konzept begeistert. „Ich habe der neuen Mensa den Namen „Pool“ gegeben, weil er zum einen an unseren Swimmingpool erinnern soll und zum anderen auf das gemeinsame Nutzen der Mensa von beiden Schulen hinweisen soll“. Sie stellt sich vor, den Baukörper bei einer Sanierung zu erhalten. Das Schwimmbecken soll sich, erschlossen durch eine Treppe, in einen Raum für die Mensaeinrichtung, verwandeln. „Das wäre eine coole, innovative und ressourcensparende Einrichtung“, so die Stadtverordnete.

  

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27.08.2018

Kunst im Straßenbild

Auf Initiative des Büdinger Ortsbeirates werden die Schaltkästen im Bereich der Kernstadt künftig zu kleinen Kunstwerken umgewandelt.  

Die ersten Ergebnisse wurden im Rahmen eines Ortstermins von Künstler Gabriel Volpe den Mitgliedern des Büdinger Ortsbeirates vorgestellt und Volker Lutz von der OVAG. Das Unternehmen unterstützt die Maßnahme, in dem sie die Farbe zur Verfügung stellt. 
Die Idee zur Gestaltung der Schaltkästen hatte Ortsbeiratsmitglied Werner Köhler, der das Projekt auch betreut. Herr Volpe investiert in das Projekt viel Zeit. Für eine Tür benötigt er mehr als 100 Stunden.

Der Ortsbeirat der Kernstadt arbeitet unter dem Motto "Büdingen blüht auf" sehr erfolgreich an kreativen Ideen zur Verschönerung des Stadtbildes Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist die künstlerische Gestaltung der Schaltkästen im Stadtgebiet. Wem sind die verschmutzten, versprühten und verklebten Schaltkästen im Straßenraum noch nicht negativ aufgefallen? Das soll mit der sympathischen Verschönerungsaktion künftig verhindert werden. 
Nun liegen die ersten Konzeptvorschläge vor. Die Motive sollen sich nach Möglichkeit den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Das Tiermotiv soll künftig in der Vogelsbergstraße als Wegweiser zum Wildpark dienen. 
Als weiterer Partner konnte unter Betreuung von Kunstlehrerin Vanessa Dippel eine Schulklasse des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums gewonnen werden. Die jungen Leute übernehmen die Gestaltung der Schaltkästen der Brunostraße und des Kreisels am Dohlberg. 

Auch Bürgermeister Erich Spamer zeigte sich von den dem schönen Projekt sehr angetan und erinnerte daran, dass vor einigen Jahren durch das Gymnasium bereits einige Schaltkästen gestaltet wurden.
 

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20.08.2018

Umweltverschmutzung durch Kaffee-to-go

Einwegbecher ein großes Umweltproblem | FWG Antrag bringt Thema auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung

Der Antrag der FWG gibt die richtigen Impulse zur Umweltverschmutzung durch Einweg-Kaffeebecher. Für die SPD Fraktion ist jedoch nicht nachvollziehbar, warum die Stadt Büdingen und somit die Steuerzahler dies finanzieren soll. Die SPD Fraktion ist der Meinung, dass die Kosten für ein entsprechendes Pfandsystem bei den Unternehmen mit Kaffeeausschank liegen muss. Der Büdinger Gewerbeverein vertritt Handel, Gewerbe, Fremdenverkehr und Handwerk in Büdingen. Ziel des Vereins ist es, gerade in Zeiten großer globaler Veränderungen und der daraus resultierenden Wettbewerbszunahme, strategische und zukunftsweisende Konzepte mit Alleinstellungsmerkmalen der Gemeinde Büdingen zu entwickeln (Quelle: Homepage des Gewerbevereins). 

Als Vorbild nennt die FWG den „Freiburg-Cup“. Dort ist allerdings der Erfolg des Mehrwegbechers nicht so groß wie von der FWG angenommen. Gestartet hat das Projekt mit 15 Geschäften in der „Uni-Stadt“. Mittlerweile sind es um die 90 Geschäfte, die den Pfandbecher anbieten. In den Bäckereien wird das Pfandsystem von knapp unter 10 Prozent der Kaffeekunden genutzt. Darüber hinaus hat sich der „Freiburg-Cup“ zu einem beliebten und günstigen Souvenir entwickelt. Denn auch dort beträgt das Pfand, wie von der FWG vorgeschlagen, zwei Euro. Die Becher, die somit aus der Stadt verschwinden, werden wohl kein zweites Mal in einem Büdinger Café aufgefüllt.

Anbieter wie „RECUP“ bieten ein kostengünstiges Pfandsystem an. Der Kaffeeanbieter kann sich als RECUP-Partner registrieren und die Pfandbecher von RECUP leihen. Die Becher können bei allen Partnern (bundesweit) zurückgegeben werden und werden dort gespült. Jederzeit kann der Kaffeeanbieter Becher nachbestellen oder überschüssige zurückgeben. Darüber hinaus gibt es eine RECUP- App, die alle Partner zeigt.

Die SPD Fraktion unterstützt das Anliegen der FWG Umweltverschmutzungen durch Einwegbecher zu vermeiden. Wir sind aber der Meinung, dass dies ein verantwortungsvoller Handel umzusetzen hat. Deswegen hat die SPD Fraktion folgenden Antrag gestellt:

Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat der Stadt Büdingen zu prüfen, ob der Gewerbeverein ein Mehrwegbecher-Pfandsystem entwickeln bzw. einführen kann. Die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat werben dafür, dass möglichst viele Unternehmen mit Kaffeeausschank im gesamten Stadtgebiet ein einheitliches Becher-Pfandsystem einführen.

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Beide Anträge wurden in der gestrigen Stadtverordnetenversammlung an den Magistrat der Stadt Büdingen verwiesen.

14.08.2018

Mathildchen-Debatte beschäftigt die Menschen

SPD-Fraktion stellt dazu Eilvorlage

Seit einigen Wochen sorgen die Presseberichte zur Situation im Capio Mathilden-Hospital für Verunsicherung bei den Menschen in der Region. So wird von einer möglichen Veräußerung des Krankenhauses gesprochen. Die in den Medien genannten Kündigungen in der Führungsriege und unter den Ärzten tragen ebenfalls zur Sorge bei Mitarbeitern und Patienten bei.

Erst im vergangenen Jahr wurden nach fünf Jahren Bauzeit die Kernsanierung und der Umbau sowie die Erweiterung des Mathilden-Hospitals abgeschlossen. Das Land Hessen hat diese Maßnahmen mit fast dreißig Millionen Euro gefördert. „Man könnte fast vermuten, dass durch die enorme Wertsteigerung des Krankenhauses der Verkauf ein Glücksfall für den Capio-Konzern sein könnte“, so die Fraktionsspitze. „Immerhin habe Capio „nur“ um die sechs Millionen Euro für das „Mathildchen“ in die Hand genommen.“

Die von Capio genannte schlechte Entwicklung seiner Kliniken in Deutschland können die Sozialdemokraten für den Standort Büdingen so nicht nachvollziehen. „Schließlich wurde der Umbau auf die Entwicklung und Bedarfe der Zukunft ausgerichtet“, kommentiert die Fraktionsspitze die Ausführungen der Capio-Geschäftsleitung in Schweden.

Um Klarheit über die Situation im Mathilden-Hospital und den Verkaufsplänen des Konzerns zu erhalten, hat die SPD-Fraktion heute eine Eilvorlage beim Stadtverordnetenvorsteher eingereicht. Zum einen beantragt die SPD, dass die Stadtverordnetenversammlung eine Resolution verabschiedet, dass das Büdinger Mathilden-Hospital als selbstständiges Krankenhaus im Rahmen der Krankenhausbedarfsplanung des Landes Hessen erhalten bleiben soll. Gleichzeitig wird Bürgermeister Erich Spamer aufgefordert, die Stadtverordneten von seinem Kenntnisstand zu den Vorgängen, wie der Wechsel in der Geschäftsführung und der Pflegeleitung, den Kündigungen beim ärztlichen Personal und den Verkaufsabsichten des Capio Konzerns zu informieren. Darüber hinaus möchte die SPD Fraktion vom Bürgermeister wissen, wie der Stiftungsvorstand des „Mathildchen“ die derzeitige Situation einschätzt. Schließlich sei er als ständiges Mitglied der Stadt Büdingen in diesem Gremium.

Für die Büdinger SPD-Fraktion steht fest: „Es muss alles dafür getan werden, um das Mathilden-Hospital für Büdingen und die Region zu erhalten und stetig zu verbessern. Gerade im Interesse der Bevölkerung und den zahlreichen Mitarbeitern erwarten die Sozialdemokraten Klarheit und Transparenz.

Die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl (SPD) unterstützt die Büdinger Eilvorlage. „Wir brauchen im ländlichen Raum eine gute medizinische Versorgung. Das Mathilden-Hospital stellt diese Versorgung sicher und ist darüber hinaus ein wichtiger Arbeitgeber. In die umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten sind in den letzten Jahren viele öffentliche Fördermittel geflossen. Diese Investitionen dürfen nicht umsonst gewesen sein. Ich werde alle Bemühungen unterstützen, die Zukunft des ‚Mathildchens‘ zu sichern“, bekräftigt Gnadl.

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03.08.2018

CDU Büdingen feiert Gesetz zu Straßenbeiträgen

Der Hessische Landtag hat im vergangenen Mai ein Gesetz verabschiedet, das den Kommunen freistellt, #Straßenbeiträge zu erheben.

Bereits in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung wurde zu dem Antrag der CDU kontrovers diskutiert. (siehe Bericht im Kreisanzeiger vom 23.06.2018 (http://t1p.de/2gpm).
Ja, der Landtag hat entschieden, dass die Kommunen frei über Straßenbeiträge entscheiden können. Dabei wurde aber nicht berücksichtigt, dass ärmere Kommunen im ländlichen Raum, dazu zählt Büdingen auch, gar nicht auf die finanzielle Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger verzichten können. Büdingen kann sich die erforderlichen Investitionen gar nicht leisten. Steuererhöhungen, wie die Grundsteuer B, wäre die Folge. Woher soll Büdingen also die Mittel nehmen? Zusätzliches Geld stellt das Land den Gemeinden nicht zur Verfügung. Wieder einmal kriegen Städte und Gemeinden den "schwarzen Peter" zugesteckt. Ist das die neue Masche der CDU? Den Bürger Hoffnung machen, obwohl die CDU weiß, dass es so nicht funktioniert. Was wäre denn, wenn Büdingen die Straßenbeiträge abschafft? Stillstand! Die Straßen, die ja jetzt schon teilweise in einem sehr desolaten Zustand sind, würden zu Kartoffelacker verkommen. Denn für die nächsten fünfzehn Jahre würden keine Straßen mehr saniert werden, wir könnten es nämlich nicht bezahlen.
Die SPD Büdingen möchte, dass keine Straßenbeiträge mehr erhoben werden, denn die teils hohen Summen sind eine Belastung für die Menschen. Straßenbeiträge sind ungerecht. Schließlich werden diese von Allen benutzt. Dazu muss die Landesregierung allerdings tiefer in die Tasche greifen, die Finanzierung ist möglich. Die "Kann-Regelung" ist die denkbar schlechteste Lösung für #Büdungen. Jetzt können wir nämlich zusehen, wie wir das Ganze finanzieren. Wenn es die Kommune selber tragen darf, dann zahlt es am Ende der Bürger. Das hat mit Stärkung des ländlichen Raums nichts zu tun.

 

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25.07.2018

Wechsel an der Spitze der Kernstadt-SPD
Niklas Hein ist neuer Vorsitzender des SPD Ortsbezirk Büdingen. 

Gemeinsam mit ihm habe ich unserem neuen Mitglied Rosemarie Siemon das Parteibuch überreicht. 
Die Eigenständigkeit der Ortsbezirke halte ich für unentbehrlich und wichtig. Das ehrenamtliche Wirken, die Arbeit mit und für die Bürger ist das, was die Sozialdemokraten ausmacht. Ich wünsche mir, dass diese Philosophie weitergeführt wird.

#liebedeinestadt #wirsindfürdiemenschenda #kommunalistnichtegal


BÜDINGEN - Büdingen. Niklas Hein ist neuer Vorsitzender der Kernstadt-SPD. Während der Jahreshauptversammlung in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Nussgraben erhielt der junge Mann am Dienstagabend ein einstimmiges Votum. Lesen Sie hier den ganzen Pressebericht. 

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06.07.2018

Büdinger Carneval Club richtet nach Ärger Fokus auf nächste Kampagne

BÜDINGEN - Büdingen. "Es könnte ein Neustart werden, wenn uns die Leute mal arbeiten lassen und ihre persönlichen Befindlichkeiten zurückstellen und gemeinsam für den Verein an einem Strang ziehen würden", sagt Diana Kelley. Sie ist die neue Vorsitzende des Büdinger Carneval Clubs (BCC). Gerüchte würden dem Verein nur schaden. Man solle dem neu gewählten Vorstand eine Chance geben und mitarbeiten, dass die nächste Kampagne gelingt. Diana Kelley sagt: "Der Verein feiert demnächst immerhin sein 55-jähriges Bestehen."

Nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche und der Berichterstattung darüber hatte der neue Vorstand jede Menge unliebsame Reaktionen erhalten. Es sei ein Sturm über Büdingen gefegt, beschreibt es Manfred Scheid-Varisco. An diesem Sturm, versichert der stellvertretende Vorsitzende, wollten sie sich nicht beteiligen.

Die Kampagne, das betonen Diana Kelley, Manfred Scheid-Varisco und Thomas Clemente während eines Pressegesprächs am Freitag, findet auf jeden Fall statt. In einer kleinen Version, ergänzt der Rechner Thomas Clemente. Denn es müsse eisern gespart werden. "Wir müssen jetzt einen Haushaltsplan aufstellen und schauen, was möglich ist", beschreibt Diana Kelley das weitere Vorgehen.

Eines steht ganz oben auf ihrer To-Do-Liste: Nochmals in der Öffentlichkeit zu betonen, dass der ehemalige Vorsitzende Dr. Udo Stern den Verein nicht finanziell heruntergewirtschaftet habe, wie es manche in den Raum geworfen hätten. "Udo Stern hat seiner Nachfolgerin Daniela Gerth einen Kontostand von 23 500 Euro übergeben", sagt Diana Kelley.

Die Rahmenbedingungen der vergangenen drei Jahre seien hart gewesen, lässt Thomas Clemente die Zeit Revue passieren: Der Verein hat weniger Eigengewächse im Vergleich zu früher, eine Sitzung fiel aus, zwei Band-Abende floppten. Ideen, um die Attraktivität der Sitzungen zu erhöhen, hätten ebenfalls sehr viel Geld gekostet. Die Sitzungen seien in den vergangenen Jahren nur mit Kosten behaftet gewesen, ergänzt Manfred Scheid-Varisco. In Zahlen: Eine Sitzung kostet mit allem Drumherum etwa 10 000 Euro.

Dann folgte vor einigen Wochen der Crash mit den Technikerrechnungen (der Kreis-Anzeiger berichtete). Kalkuliert hatten die Vorstandsmitglieder mit einer Summe für die Beschallung und Beleuchtung des Bürgerhauses von etwa 3000 Euro. Diese hatte sich allerdings um ein Vielfaches erhöht und somit die Reserven des Vereins aufgebraucht. Und um ein Haar hätte sie auch die Zukunft des Vereins gekostet.

Nun sucht der neue Vorstand Ideen. Einen Samstagabend, der vielleicht eine Mischung aus Kommers- und Sitzungsabend ist, könnte sich der Vorstand unter der Mitwirkung der Vereine aus dem Altkreis Büdingen vorstellen. Am Faschingsumzug und der Party im Anschluss wollen sie auf jeden Fall festhalten. Die Hexen- und die Kindersitzung stehen allerdings auf dem Prüfstand. "Die Hexensitzung ist ein Highlight, aber auch der größte Kostenfaktor", erklärt Scheid-Varisco den Hintergrund.

Zwei Spenden von insgesamt 1055 Euro stellen einen kleinen Lichtblick dar. "Daran sieht man, dass wirklich welche an dem Verein hängen und den BCC finanziell unterstützen", freut sich die Vorsitzende. "Es muss jeder hinter der Sache stehen. Wir müssen an einem Strang ziehen, um den Verein wieder in ein ruhigeres finanzielles Fahrwasser zu bringen." Das Jubiläumsjahr wird richtungsweisend. 2019 will der Vorstand Bilanz ziehen.

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30.06.2018 Kreisanzeiger, Myriam Lenz

Büdinger Ortsbeirat macht sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr in der Vogelsbergstraße stark

Geht es nach dem Willen des Büdinger Ortsbeirates sollen im Bereich des Arbeitsamtes in der Vogelsbergstraße „schulwegsichernde Maßnahmen“ durchgeführt werden. Denn dort sind nach Ansicht des Gremiums Kinder besonders gefährdet. Ein entsprechender Antrag an den Magistrat wird anlässlich der nächsten Sitzung gestellt werden.. 
„Eltern schulpflichtiger Kinder und auch ältere Menschen machen sich Sorgen um deren Sicherheit bei der Querung der stark befahrenen Ortseingangsstraße“ sagt Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke anlässlich eines Ortstermins. „Betrachtet man die Situation vor Ort, so ist festzustellen, dass Fahrzeuge tatsächlich mit erhöhten Geschwindigkeiten unterwegs sind. Dies liegt unter anderem auch daran, dass aufgrund des breiten Zuschnitts der Vogelsbergstraße nur wenig „optische Bremsen“ vorhanden sind 
Abhilfe schaffen könnten nach Ansicht des Ortsbeirates eine Behelfsfußgängerampel oder Zebrastreifen. 


„Wir sehen diese Maßnahme als wichtige und sinnvolle Ergänzung zu den bereits beantragten Geschwindigkeitsdisplays die künftig bereits am Ortseingang zur Gewindigkeitsreduzierung auffordern sollen“ betont der stellvertretende Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco. 
Auch bei der Vogelsbergstraße handelt es sich um eine überörtliche Straße, die im Zuständigkeitsbereich von Hessen-Mobil liegt. „Der Büdinger Ortsbeirat wird aber alles in seinen Möglichkeiten stehende unternehmen, um die Verkehrssicherheit für die Bevölkerung zu verbessen, auch wenn wir dabei einen langen Atem brauchen“, sind sich alle Mitglieder des Gremiums einig. 
Die nächste öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Büdingen findet am Donnerstag, 28. Juni 2018 um 19 Uhr in der Bürgerstube im uralten Rathaus in der Rathausgasse statt.

 

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26.06.2018

FAB: Upcycling vom Feinsten

Es sind kleine Kunstwerke, die in den Regalen stehen: Kinderspielzeug, gebaut nach nostalgischer Vorlage, eine Ritterburg, eine Mühle, deren Wasserrad sich sogar drehen kann, Fachwerkhäuser oder schmucke Holzkisten, um allerlei Erinnerungen darin sammeln und behüten zu können. Eigentlich wollte Manfred Scheid-Varisco nur zwei ausgediente Fahrräder in der Kreativwerkstatt von Frauen Arbeit Bildung, kurz FAB, abgeben. Scheid-Varisco ist in der Politik und im Ehrenamt auf vielen Ebenen aktiv: Das geht vom Ortsbeirat bis hin zum Wahlkreisbüro der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Müller. Was im ersten Stock der Bahnhofsstraße 10 entsteht, davon ist Manfred Scheid-Varisco sichtlich überrascht. Aus dem kurzen Besuch wird ein ausführlicher Rundgang, der ihn in Erstaunen versetzt.

In vier Werkstätten findet Upcycling vom Feinsten statt. In der Nähwerkstatt hängen Kinderkleider. Aus ausgedienten Hosen werden verspielte Handtaschen gefertigt.  Kaffeeverpackungen, die andere wegwerfen, bilden die Grundlage für originelle Einkaufstaschen. Ebenso kreativ geht es in der Malerwerkstatt zu. In der Holzwerkstatt verarbeiten vier Männer konzentriert Holzkisten, die aus Abfallholz entstanden. In einem weiteren Raum reparieren drei Männer Fahrräder. In kleinen Behältern liegen jede Menge ausgebaute Ersatzteile, die wiederverwendet werden. Der sorgsame Umgang mit Ressourcen ist in diesen Räumen oberste Maxime.


Fahrradübergabe in der FAB-Kreativwerkstatt in Büdingen: Manfred Scheid-Varisco SPD Chef in Büdingen ließ sich von FABGeschäftsführerin Karin Frech und Bereichsleiterin Silke Wegner die Werkstätten zeigen.

FAB ist ein bekannter Bildungs- und Beschäftigungsträger. Der Schwerpunkt liegt auf der Qualifizierung und Wiedereingliederung von benachteiligten Personen. 33 Frauen und Männer, die in die Kreativwerkstatt kommen, befinden sich in dieser Maßnahme des Jobcenters. „Bei uns geht es in erster Linie darum, die Fähigkeiten der Teilnehmer herauszufinden. Viele sind in der Lage, sehr genau zu arbeiten. In der Kreativwerkstatt kommen sie zu festen Arbeitszeiten und fügen sich in eine Struktur ein“, erklärt Geschäftsführerin Karin Frech. Am Ende der Maßnahme könne man einschätzen, wo genau die Chancen der Teilnehmer im Arbeitsmarkt liegen. Gerade das Handwerk suche dringend Arbeitskräfte und diese Branche biete beste Perspektiven für Menschen auch ohne höheren Bildungsabschluss. „Unser Bildungssystem krankt“, bemerkt Karin Frech. Bezeichnend sei eine Stigmatisierung von Haupt- und Realschülerinnen und -schüler auf der einen Seite, während auf der anderen Seite viele junge Menschen in erfolgsversprechende, höhere Bildungsabschlüsse gedrängt werden würden. Es sei, moniert die Geschäftsführerin, eine Fokussierung auf materielle Werte. Und es mangele an inklusiven Bildungsangeboten. In der Kreativwerkstatt wird nach individuellen Talenten gesucht und sie werden gefunden.  

Silke Wegner, Leiterin des Bereichs Bildung, informiert, dass ein kleiner Teil der Spielzeuge wurde bereits an Kindergärten, die Einkaufstaschen an den Weltladen in Bad Nauheim und gebrauchte Fahrräder an den Malteser Hilfsdienst gespendet wurden. Frisches Gemüse aus der Gartenwerkstatt reichen die Helfer der Büdinger Tafel an Bedürftige weiter. Manche Exponate werden zum Beispiel am „Tag der Vielfalt“ bei FAB in Friedberg ausgestellt. Verkauft werden, das ist allerdings Vorgabe des Programms, darf nichts. „Das ist wirklich schade“, kommentiert Manfred Scheid-Varisco. Ein Verkauf würde den Ausstellungstücken nicht nur einen entsprechenden Wert vermitteln, sondern die Teilnehmer auch motivieren. Manfred Scheid-Varisco versprach, sich auf politischer Ebene nachzuhaken.  

Eine Ausstellung, da sind sich Manfred Scheid-Varisco und Karin Frech einig, wäre eine adäquate Präsentation und Anerkennung. Dies böte auch die Gelegenheit, um potentielle Arbeitgeber auf die Fähigkeiten und Talente der Teilnehmer aufmerksam zu machen. Diese Idee wollen sie weiterverfolgen.

Zusatzinfo:   

Die Kreativwerkstatt nimmt gerne verschiedene Materialien für die Weiterverarbeitung an: Benötigt werden Stoffe, ausgediente Fahrräder, Werkzeug oder auch bestimmte Sorten Holz. Infos gibt es unter Tel: 06042 - 9781081.

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14.06.2018 FAB/Lenz 

Bettina Müller: „Bin sehr beeindruckt“

„Ich bin sehr beeindruckt“, sagte SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller nach ihrem Besuch beim DRK Kreisverband Büdingen. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl, Büdingens Erster Stadträtin Henrike Strauch und Büdingens SPD-Chef Manfred Scheid-Varisco besichtigte sie die Tagespflege im Bachmichel und den immer mehr Gestalt annehmenden Neubau der Senioren- und Pflegeeinrichtung „Über der Seeme“.



Während in der Einrichtung „Über der Seeme“ später die stationäre Pflege im Vordergrund steht, gibt es in der Tagespflege im Bachmichel 24 Plätze für Gäste. Die Tagespflege ist zwischen der ambulante und der stationären Pflege angesiedelt. Die Gäste – die meisten haben einen Pflegegrad von zwei bis vier – werden morgens abgeholt und abends wieder nach Hause gefahren. In der Tagespflege erleben die Senioren einen ausgefüllten Tag mit wechselndem Programm und einer ständigen Betreuung durch Fachkräfte. „Wir möchten den Tagesablauf so gestalten, dass sich die Gäste an Zuhause erinnert fühlen“, informierte Katja Weinel, leitende Pflegefachkraft. Bettina Müller war, bevor sie eine juristische und später politische Laufbahn eingeschlagen hatte, Krankenschwester und sitzt im Deutschen Bundestag im Ausschuss für Gesundheit, wo sie sich nachdrücklich für Verbesserungen im Gesundheitssystem einsetzt. Gemeinsam mit DRK Geschäftsführerin Marion Grauel, der Einrichtungsleiterin der stationären Pflege, Elke Leiss, der Ansprechpartnerin für die ambulante Pflege, Monika Bischoff, und die der Tagespflege im Bachmichel, Katja Weinel, tauschten sie Erfahrungen aus, benannten Notwendigkeiten und aktuelle Entwicklungen. Einig waren sich alle, dass das Berufsbild des Altenpflegers aufgewertet werden müsse.

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06.06.2018 Myriam Lenz / DRK

 

Büdingens SPD-Vorsitzender Scheid-Varisco will mit klassischen sozialdemokratischen Werten werben

Büdingen (ihm). Manfred Scheid-Varisco trägt rote Strümpfe. Und bezeichnet ihn jemand als "Manni, die rote Socke", freue er sich darüber, sagt er mit einem Augenzwinkern. Der Kreis-Anzeiger sprach mit dem Vorsitzenden der SPD Büdingen im Vorfeld der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Aulendiebach.

Erstmals wird der 50-Jährige die Sitzung leiten, seit November ist er Vorsitzender des Ortsvereins, zu dem auch fünf Ortsbezirke mit eigenen Vorsitzenden gehören. Dass es in Büdingen noch Ortsbezirke gibt, ist nicht unbedingt selbstverständlich. "In anderen Kommunen werden sie aufgelöst, in Büdingen haben wir eine Hochburg", konstatiert Scheid-Varisco. Sein Ziel ist es, die SPD zu stabilisieren, die in der Fachwerkstadt seit 125 Jahren besteht: "Ich will zurück zu den Wurzeln." Mit einem Vorstand, der die Vielfalt der Gesellschaft abbildet. Eine Stärkung nicht durch Parteiparolen, sondern durch Motivation und eine Vorbildfunktion.


"Deshalb ist es wichtig, dass wir die Ortsbezirke haben, damit die Leute wissen, dass sie einen Ansprechpartner haben." Die Bürger sollen spüren: "SPD - das sind die Menschen, die in den Vereinen aktiv sind, das sind die Stadtteil-Kümmerer." Er meint Leute wie Horst Diefenbach, Dieter Egner, Horst Richter und Waldemar Steinbring, die sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagierten. So wollen die Sozialdemokraten die Menschen zum Mitmachen motivieren, sagt Scheid-Varisco: in den Ortsbeiräten, Straßen, Vereinen und der Nachbarschaft. Denn das Einstehen füreinander nehme im vielschichtigen Alltag immer mehr ab. Zahlreiche Bürger und Genossen seien mit dem Bundestrend von 17 Prozent nicht zufrieden, auf die die SPD abgerutscht ist. "In der Wahrnehmung vieler sind wir eine Regierungspartei, die keine eigenen Akzente setzt." Da setze die Büdinger Sozialdemokratie an, bei der Feststellung: "Das ist ja wie früher, die Solidarität, die Gemeinschaft." Bei Aktionen wie "Büdingen blüht auf" und dem "Stadtbuzze" mitzumachen sei gelebte Politik - vorzumachen, dass die SPD nicht nur in Wahlkampfzeiten Faltblätter verteile. "Wir können die Menschen nur so überzeugen", unterstreicht Scheid-Varisco. "Am Wahlkampfstand hört man oft: 'Ihr mit eurem Hartz 4. Guckt euch eure Streitereien in Berlin an.'" Der Bundes-SPD vertrauten die Menschen nicht mehr, aber in Büdingen seien die Ergebnisse hervorragend. Mehr

 

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Kreisanzeiger vom 12.05.2018

Büdingen blüht auf: Dieses Jahr in sechs Stadtteilen

Nach dem erfolgreichen Start von „Büdingen blüht auf“ beteiligen sich in diesem Jahr neben der Kernstadt Büdingen, die Stadtteile Düdelsheim, Eckartshausen, Lorbach, Vonhausen und Wolf an der sympathischen Verschönerungsaktion. Start ist am 22. April auf dem Stand am Gärtnermarkt. Dort können sich die interessierten Bürger ihre Teilnahmekarten in Verbindung mit einem Tütchen Blühsamen abholen.

Jetzt schon haben sich die Ortsvorsteher Mathias Wiegand aus Lorbach, Bernd Frieborg aus Wolf und die Büdinger Ortsbeiratsmitglieder Sabine Kraft-Marhenke, Manfred Scheid-Varisco und Thomas Appel zum Ortstermin im Bauzentrum Eichhorn zum Pressetermin eingefunden, um für die Gemeinschaftaktion zu werben. 
Dabei wurde die große Freude zum Ausdruck gebracht, dass sich erstmalig Ortsbeiräte durch eigene Initiative zusammengefunden haben, um gemeinsam mit den Bürgern Gutes zu bewegen. Die Ortsvorsteher hoffen auf schönes Wetter, dass sich die Gärten prächtig entwickeln können.

Bewertet wird in vier Kategorien. Und zwar in Vorgärten (Flächen), Blumengefäße (Blumentrog) , Fassaden (Balkone, Terrassen, Fensterbänke) und Patenschaften für öffentliche Flächen. Bewertungsgrundlage ist der Pflegezustand und die Artenvielfalt. Zusatzpunkte gibt es für die Nachhaltigkeit und den ökologischen Nutzen. Eine Jury wird die Teilnehmer besuchen und deren gemeldete Beiträge bewerten. Weitere Infos gibt es auf Buedingenbluehtauf. de, auf der entsprechenden Facebookseite und bei den beteiligten Ortsvorstehern.

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04.04.2018

  

AWO Büdingen hofft auf Unterstützer

Vorstand zieht Bilanz über das soziale Engagement des Ortsvereins

„Das Jahr 2017 war für die AWO Büdingen ein überaus erfolgreiches und aktives Jahr“, resümieren die beiden Vorsitzenden Heinrich Sperl und Manfred Scheid-Varisco anlässlich der aktuellen Vorstandssitzung. Das Engagement der Arbeiterwohlfahrt Büdingen bedient ein breites Spektrum: den Erhalt und das Betreiben der Wohnanlage „Haus am Dohlberg“, Veranstaltungen mit und für Senioren, Jugendlichen und Flüchtlingen. So gehören die Seniorenweihnachtsfeier mit über 500 Teilnehmern, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Büdingen umgesetzt wird, das Grillfest zum 1. Mai, die Fahrt zum Staatstheater Wiesbaden und die Teilnahme am Ehrenamtstag zu den jährlichen Aktivitäten. 2018 war das letzte Jahr eines mehrjährigen Projektes Namens „Kultur macht stark“, an dem die AWO neben dem Evangelischen Dekanat und der Jugendarbeit Büdingen beteiligt war. Mit einer Gruppe Jugendlichen gab es circa alle 2 Monate eine Tagesaktivität, Ausflüge oder Kreativtage, sowie eine einwöchige Ferienfreizeit in den Sommerferien.  

(Foto: Der Vorstand der AWO Büdingen. v.l.n.r.: Lutz Höritzsch, Stefan Varisco, Manfred Scheid-Varisco, Heidi Schlösser, Christian Knaf und Heinrich Sperl)

„All diese Aktivitäten stemmen wir mit nur wenigen Vorstandsmitgliedern und Helfern. Wir sind so vielfältig unterwegs, dass wir für jeden, der sich sozial engagieren möchte, ein geeignetes Arbeitsfeld anbieten können“, wirbt Sperl für die AWO. Die Arbeiterwohlfahrt wurde am 13. Dezember 1919 auf Initiative von Marie Juchacz gegründet. Mit ihrer annähernd 100-jährigen Geschichte zählt die AWO zu den ältesten Wohlfahrtsverbänden in Deutschland. Ehren- und hauptamtlich Tätige haben sich zusammengefunden, um in unserer Gesellschaft bei der Bewältigung sozialer Probleme und Aufgaben mitzuwirken und um den demokratischen, sozialen Rechtsstaat zu verwirklichen. Die AWO Büdingen ist der Träger der Wohnanlage „Haus am Dohlberg“. Mit regelmäßigen Investitionen in den letzten Jahren konnte ein angemessener Standard der Wohnungen und der Gemeinschaftseinrichtungen geschaffen werden. Die Zusammenarbeit mit ansässigen Sozial- und Pflegediensten ermöglicht den Bewohnern eine erschwingliche Mindestbetreuung. Durch die Vermietung des neu renovierten und technisch neu ausgestatteten Gemeinschaftraums für Familienfeiern oder Firmenmeetings hofft die AWO auf weitere Einnahmen zur Sicherstellung des Betriebes der Wohnanlage. „Die Wohnanlage bietet vielen ein Zuhause, die auf dem freien Wohnungsmarkt keine Chance gehabt hätten“, stellt Sperl heraus, „Alleine dafür lohnt sich unser vielfältiges Engagement.“  

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04.04.2018

Jusos Büdingen starten "Erneuerung" mit drei neuen Mitgliedern


Beim Büdinger Jusos Stammtisch haben unser Vorsitzender Manfred Scheid-Varisco und Jusos Vorsitzender Sebastian Moritz gleich drei neuen Mitgliedern das Parteibuch überreicht. Die Truppe wächst. Gut für Büdingen! Gut für die SPD! 

Die Jusos Büdingen sind im Ortsverein eine eigene Gliederung gehören aber den Wetterauer Jusos an. Gemeinsam stehen sie für von unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität ein. Sie sind ein emanzipatorischer Verband und wollen den sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. Sie  wollen gleiche Bildungschancen für alle und kämpfen gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung jeder Art. Sie streiten für eine andere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung in einer Welt ohne Ausbeutung, Ausgrenzung und Kriege. Dieses Ansinnen können wir nur unterstützen!

16.03.2018

Ortsbeirat:

Büdingen soll sauber werden

Illegal entsorgter Hausmüll: in Büdingen keine Seltenheit. 


Im Zuge des Projekts "Büdingen blüht auf" widmet sich der Ortsbeirat seit fast zwei Jahren mehreren Themen. Bislang waren die Bepflanzung der Baumscheiben in der Bahnhofstraße, ein jährlicher Blumenschmuckwettbewerb und die Entwicklung eines Konzepts zur Sauberkeit in der Stadt Schwerpunkte. Die Stadtverordneten Christian Schaffrath (FWG), Simone Michel (CDU) und Manfred Scheid-Varisco (SPD) hatten sich in einer Arbeitsgruppe diesen Themen gewidmet.

"Dies ist eine wichtige Grundlage unserer Arbeit im Ortsbeirat", schildert Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke in einer Pressemitteilung. Sie lobt das Engagement über Parteigrenzen hinweg. Schaffrath hat dem Stadtteilgremium nun einen weiteren Vorschlag unterbreitet, der im Verlauf der jüngsten Ortsbeiratssitzung intensiv diskutiert worden ist.

Immer wieder findet man in den öffentlichen Papierkörben Hausmüll. Oft sind die Körbe überfüllt und nichts passt mehr hinein - kein schöner Anblick im Stadtbild. "Dabei handelt es sich um eine illegale Form der Entsorgung von Hausmüll, der ordnungsgemäß in die Restmülltonne gehört", betont die Ortsvorsteherin.

"Die Leerung der Körbe durch die Bauhofmitarbeiter und die Entsorgung kosten viel Geld, und alle Bürger müssen es bezahlen, wenn sich einige wenige Leute nicht an die Regeln halten", so Kraft-Marhenke in der Pressemitteilung zum Thema. Dieser Sachverhalt ist nun Grundlage verschiedener Vorschläge, die der Ortsbeirat an den Magistrat weiterleitet. Städtische Mülleimer, in die in hohem Maße Hausmüll entsorgt wird, sollen abgehängt werden. Ein Hinweisschild soll den Grund angeben: "Der Papierkorb wurde abgehängt, weil hier regelmäßig Hausmüll entsorgt wurde." Auch die Androhung von Bußgeldern soll transparenter ausgeschildert werden. "Die Verursacher müssen wissen, dass Bußgelder bis zu einer Höhe von 2500 Euro verhängt werden können." Ein weiterer Ansatzpunkt zur Reduzierung des Hausmülls in öffentlichen Papierkörben sei die Größe der Einwurföffnung. "Wir schlagen deshalb vor, die Körbe schrittweise in Behälter mit kleiner Öffnung zu ersetzen. Es gibt noch zahlreiche Draht-Abfallkörbe mit den beschriebenen großen Öffnungen, die immer wieder zur Entsorgung von Hausmüll missbraucht werden", so der Ortsbeirat.

"Wir möchten die Bürger bitten, den Ortsbeirat bei seiner Arbeit zu unterstützen. Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Entsprechende Beobachtungen sollten der Stadtverwaltung gemeldet werden. Wir könnten uns vorstellen, dass zukünftig sachdienliche Hinweise zur Überführung von Müllsündern mit 500 Euro belohnt werden. Zudem werden wir den Magistrat bitten, einen entsprechenden Beschluss zu fassen", heißt es in der Pressemitteilung des Gremiums abschließend.

 

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07.03.2018

Pflaster in der Vorstadt

Die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung ist für Pflaster in der Neustadt. Für die SPD-Fraktion ist klar: Die Neustadt muss gepflastert werden. 

Unser Antrag fordert die Neustadt mit Pflaster zu sanieren und den Magistrat zu beauftragen, verschiedene Möglichkeiten inklusive Kosten zu eruieren. 

In meinem Redebeitrag in der Stadtverordnetenversammlung habe ich eine weitere Option angeregt. Um Rollator-Nutzern oder Rollstuhlfahrer entgegenzukommen, sollte ein spezieller Gehstreifen berücksichtigt werden. Lohr am Main macht es vor und hat in der Region eine Vorreiterrolle eingenommen, der sogenannte „Rollatorstreifen“ im Fußgängerzonenpflaster kommt bei den Menschen mit Handicap an. Der stolperfreie Streifen sorgt für eine barrierefreie Teilhabe. Auch wenn mein Vorschlag nicht gleich auf Zustimmung gestoßen ist, so hoffe ich doch, dass der Bau- und Planungsausschuss darüber nachdenkt.

Dazu auch der Bericht im Kreisanzeiger:

BÜDINGEN - Das Gros der Stadtverordneten will wieder Pflaster in der Vorstadt haben, wenn die sanierungsbedürftige Straße instandgesetzt wird. Ob es wirklich so kommt, soll jetzt der Bau- und Planungsausschuss klären.                                                                 

                                                              Lesen sie hier den ganzen Bericht

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27.02.2018

SPD Büdingen:

"Stammtisch zur Sache", Kräppelnachmittag und Ehrungen

In meiner Funktion als 1. Vorsitzender der SPD Büdingen besuchte ich gleich zwei Veranstaltungen in den Ortsbezirken. Meine erster Besuch war der traditionelle Kräppelnachmittag der Düdelsheimer SPD. Mit einem kurzweiligen Programm, Tombola und Ehrungen war dies ein gelungener Nachmittag in der Turnhalle. Gleich zwei Mal 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurden gewürdigt. So erhielten Horst Richter und Manfred Lang Urkunde und Ehrennadel von Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl, Sozialdezernentin des Wetteraukreises Stephanie Becker-Bösch, 2. Vorsitzende Sonja Mücke und Manfred Scheid-Varisco überreicht. 

                                            Lesen sie dazu auch den Bericht im Kreisanzeiger vom 01.03.2018


Danach ging es nach Lorbach zum "Stammtisch zur Sache" mit der Landratskandidatin Stephanie Becker-Bösch. Sie berichtete aus ihrem Amt als Sozialdezernentin im Wetteraukreis und informierte die Gäste über ihre politischen Ziele als Landrätin. Natürlich stellte sie sich auch den Fragen der Anwesenden. Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde Gaby Ullrich geehrt. 

 

                                     

                                     Lesen sie dazu auch den Bericht im Kreisanzeiger vom 02.03.2018

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26.02.2018

Ortsbeirat:

SPD und FWG machen sich für Fahrradboxen am Büdinger Bahnhof stark

In einem gemeinsamen Antrag zur nächsten Sitzung des Büdinger Ortsbeirates am 08. März 2018 regen SPD und FWG den Bau von mehreren Fahrradboxen am Büdinger Bahnhof an. „Besonders für Pendler in das Rhein-Main Gebiet könnten diese Miet-Garagen ein weiteres Angebot sein“, erläutern die Ortsbeiratsmitglieder Manfred Scheid-Varisco und Thomas Appel. In vielen Kommunen gebe es im Umfeld von Bahnhöfen bereits ein solches Angebot. „Sie erfreuen sich dort großer Beliebtheit. Radfahren ist eine gesunde, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung. Kommunen mit hohem Radverkehrsanteil bieten ihren Bürgern ein hohes Maß an Mobilität und Lebensqualität. Deshalb glauben wir, dass wir an vielen Stellen die Mobilität mit dem Fahrrad fördern und den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) stärken sollten“, schildern die Ideengeber des Antrages.


 Zusätzlich zu den vorhandenen überdachten Stellplätzen könnten die abschließbaren Fahrradboxen das Angebot für Fahrradfahrer erweitern. Die Vorteile einer solchen Fahrradbox lägen klar auf der Hand: Es schütze die Bikes vor dem Einfluss von Regen, Schnee und Eis. Auch Ermüdungserscheinungen am Material durch die UV-Strahlung im Sommer würden verhindert. Weitere Argumente seien die sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für Fahrräder. Über das Rad hinaus könnten bei Bedarf auch Gepäckstücke in der Fahrradgarage mit aufbewahrt werden. Mit den Haushaltberatungen im Jahr 2019 sollten die entsprechenden Mittel im städtischen Haushalt vorgesehen werden. 

22.02.2018

Ortsbeirat Büdingen:

Sicherheit auf Straßen und Schulweg in Büdingen

Zu einem wichtigen Austausch haben sich Mitglieder des Ortsbeirates Büdingen mit dem Leiter der Polizeistation Christof Stark getroffen.
„Unser Gremium hat sich in den vergangenen Monaten sehr ausführlich mit den vorhandenen Gefahren auf den Straßen und unterschiedlichen Schulwegen im Stadtgebiet befasst. Zahlreiche Bürger sind mit Anregungen und Kritikpunkten an uns herangetreten. Die Gefährdung durch Raser und rücksichtsloses Fahren wird auch im Ortsbeirat als großes Problem betrachtet. Diese Gedanken wollten wir ausführlich mit dem Leiter der Polizeistation besprechen“, erläutert Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke den Hintergrund des Gesprächs.
Es wurden dabei verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der Situation diskutiert. Polizeihauptkommissar Stark schilderte, dass der Regionale Verkehrsdienst Wetterau Unfallhäufungspunkte im Blick habe. In unregelmäßigen Abständen würden Verkehrsmessungen durchgeführt. Dabei sei festgestellt worden, dass oftmals die Eltern selbst und auch Lehrer bei Verkehrsstößen ertappt wurden. Eine weitere Gefahrenquelle sei der Tatsache von zahlreichen „Elterntaxis“ geschuldet. Eltern, die ihre Kinder direkt mit dem PKW an die Schule bringen, sorgen für eine Verschärfung unübersichtlicher Situationen. Die Polizei werde in diesem Punkt den Dialog mit den Schulelternbeiräten suchen. Ein Lösungsvorschlag könne ein Hol-und Bringplatz sein. Dieser dürfe sich aber nicht in unmittelbarer Nähe der Schule befinden. Christof Stark rät, dass Kinder altersgerecht an den Straßenverkehr herangeführt werden sollten. Allgemein gelte die Empfehlung, die Eltern nicht zu verunsichern, sondern gemeinsam mit den Kindern den Schulweg zu üben und sie bezüglich der Gefahren zu sensibilisieren.

Ortsvorstehern Sabine Kraft-Marhenke brachte als weiteren Punkt die Ampelschaltung an der stark frequentierten Kreuzung Brunostrasse/Gymnasiumstrasse ins Gespräch. Hier existiert eine parallele Grünphasenschaltung. Fußgänger und abbiegende Fahrzeuge in die Brunostraße haben gleichzeitig „Grün“. Diese Ampelschaltung wurde von Bürgern im Hinblick auf den Schulweg und teilweise unübersichtliche Situationen für die abbiegenden Fahrzeuge in die Straße „Am Wilden Stein“ angesprochen. Thematisiert wurden auch die geplanten Kinderwarnfiguren für die Brunostraße. „Wir möchten die Autofahrer in der Brunostraße oder in der Bismarckstraße noch deutlicher auf den Schulweg und das notwendige vorsichtige Fahrverhalten hinweisen. Das Anbringen von Warnschildern dürfe nach den Worten von Polizeihauptkommissar Christof Stark jedoch keine Sichtbehinderungen darstellen. Gleiches sei auch bei den geplanten Geschwindigkeitsdisplays zu beachten, die aus seiner Sicht nur mit Auswertungsmöglichkeiten Sinn machen.

Als eine interessante Aktion der Polizei bezeichnet der Büdinger Ortsbeirat die Aktion „Blitz für Kids“. Diese wird in Kooperation mit Schulen durchgeführt. Es finden Geschwindigkeitsmessungen statt. Bei Verstößen verteilen Kinder Handzettel mit einem Appell an die Autofahrer. „Das Ziel ist, die Verkehrsteilnehmer nachhaltig zum Umdenken zu bringen und wir finden, dass wir dies für Büdingen anstreben sollten.“

Als weiteren Gefährdungsschwerpunkt sieht der Büdinger Ortsbeirat die Situation im Bereich der Dohlbergschule und des Wolfgang Ernst Gymnasiums. „Der stark frequentierte Schulweg, die Haltestellensituation, der Busverkehr durch die Bismarckstraße, die Umgehungsstraße zum Industriegebiet ohne Gehweg und der schmale Bürgersteig in der Bismarckstraße wurden bereits mehrfach von Bürgern kritisiert“, erläuterte Ortsbeiratsmitglied Thomas Appel. Darüber hinaus gebe es immer wieder Beschwerden, einzelne Busfahrer würden während der Fahrt mit ihren Handys telefonieren. Ob der Busverkehr ausschließlich über die Wilhelm-Lückert-Straße abfließen könne, sollte nach Auffassung des Ortsbeirates durch die Stadt nochmals geprüft werden. Zahlreiche weitere Gefährdungsschwerpunkte wurden ebenfalls angesprochen. Möglichkeiten zur Entschärfung und Kontrollen sollen geprüft werden.

Ein weiteres Thema waren die begrenzten personellen Ressourcen der Polizei. Die Aufgaben der Büdinger Polizei seien vielseitig und zugleich haben man ein Gebiert von 500qkm zu betreuen. Der Ortsbeirat war sich darin einig, dass letztendlich die Personalsituation verbessert werden müsse. Unabhängig hiervon konnten sich die Mitglieder des Stadtteilgremiums vom sehr professionellen Einsatzmanagement und Kundenservice der Polizeistation überzeugen. „Wir sind in Büdingen sehr dankbar für das große Engagement und den Einsatz unserer Polizei“, betonten Manfred Scheid-Varisco und Heinz Wilhelm Klein abschließend für den Ortsbeirat.

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16.02.2018

Ortsbeirat Büdingen: Gedenkstätte für Sternenkinder

Einstimmig hat der Büdinger Ortsbeirat in seiner gestrigen Sitzung den Gestaltungsvorschlag des Friedhofsamtes zum Bau einer Gedenkstätte für Sternenkinder beschlossen.

Auf dem Büdinger Friedhof sollen nach diesen Planungen bereits im bevorstehenden Frühjahr die ersten Bauarbeiten beginnen. „Unser Ziel ist die Umsetzung in den kommenden Monaten. Wir wünschen uns einen Ort der Ruhe. Einen Ort der den Blick von der Erde zum Himmel zieht. Menschen sollen dort Raum für Trauer, Erinnerungen und neue Hoffnung finden.“, beschreibt Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke die Vorstellungen des Ortsbeirates.
Als Sternenkinder werden Kinder bezeichnet, die vor oder während der Geburt sterben.

Die Gedenkstätte wird nach den Planungen in der Nähe des vorhandenen Kinder-Friedhofes entstehen. „Es ist eine ruhige und geschützte Lage im oberen Teil des Friedhofes.“ Die Planungen sehen die Anlage in Sternform mit einem zentralen Mittelpunkt vor. Es sind Bänke und ein Gedenkstein vorgesehen. Auch der vorhandene Engel soll dort einen neuen Standort finden 
„Dieser Vorschlag hat uns sehr gut gefallen. In der Mitte der Gedenkstätte wünschen wir uns eine besondere gestalterische Umsetzung, die im Detail noch festgelegt werden wird. Wir haben uns sehr gefreut, dass sich Bürger und betroffene Eltern mit Ideen eingebracht haben. Dies war uns eine besondere Herzensangelegenheit.“ 
Ein besonders Lob richtete der Ortsbeirat auch an Bürgermeister Erich Spamer, den Magistrat und den Leiter des Friedhofsamtes Klaus Reutzel. „Die Unterstützung und schnelle Umsetzung unserer Wünsche in realisierbare Vorschläge ist einfach toll.“

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01.02.2018

SPD beantragt Zaun für den Sportplatz in Büdingen

Die SPD-Fraktion im Stadtparlament hat in der letzten Stadtverordnetenversammlung den Antrag gestellt, einen Zaun zur Abtrennung des Sportplatzes vom Multifuntionsplatz zu errichten. Dieser Zaun soll mit einem Tor versehen werden, welches abschließbar ist.

 

Der Platz soll zukünftig tagsüber geöffnet und für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Das Öffnen und Schließen des Tores würde die SG Büdingen übernehmen.

Wir wissen sehr wohl, dass wir einem für die Bürger zugänglichen Bereich mit Multifuntionsfläche zugestimmt haben, aber zurzeit häufen sich die Müllablagerungen durch Bürger die sich dort abends treffen. Leider sind dies nicht selten Glasscherben und Spritzen, die eine Verletzungsgefahr für Sportler aber auch für andere Bürger darstellen. Es haben sich durch solche Vorfälle schon Spieler verletzt. Unser Antrag wurde in die Ausschüsse verwiesen.

  

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29.01.2018

Wohnungsbau: SPD fordert Gespräche

Mit einem Antrag fordert die SPD-Fraktion den Magistrat auf, an den vorbereitenden Gesprächen des Wetteraukreises zur Gründung eines Zweckverbands Wohnungsbau teilzunehmen, die Interessen der Stadt Büdingen zu vertreten und auszuloten, ob ein Beitritt zielführend ist. Gleichzeitig sollen der Magistrat und der Bau- und Planungsausschuss im ständigen Informationsaustausch über Möglichkeiten der Schaffung sozialen Wohnungsbaus beraten. Die Wohnungsbaugenossenschaft soll in die Beratungen einbezogen werden. Zudem soll der Magistrat Landes- und Bundesfördermöglichkeiten prüfen. In einer Pressemitteilung erklärt die SPD den Hintergrund ihres Antrags.

Die Fraktionsvorsitzenden Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco begründen den Antrag damit, dass man sich mit dem Verkauf der "Glashütte", wenn auch aus nachvollziehbaren Gründen, beim Angebot von niedrigpreisigem Wohnraum erheblich eingeschränkt habe. Seither habe sich die Lage durch die rasant ansteigende Nachfrage nach günstigem Wohnraum noch verschärft, so die SPD. Dabei werde aber nicht nur an Flüchtlinge gedacht, sondern auch an Rentner, die sich mit der Mindestrente oder einer kleinen Rente keine Wohnung mehr leisten können. "Gebaut wird in Büdingen zwar fortwährend, doch leider handelt es sich Dabei nicht um Sozialwohnungen", meint die SPD.

Mehrwert für Büdingen

Ein Anschluss an den Zweckverband Wohnungsbau hält die SPD für sinnvoll, da administrative Arbeit, wie zum Beispiel das Generieren von Fördergeldern und die Verwaltung, gebündelt werden können und nicht von jeder Kommune im Kreis für viel Geld selbst gestämmt werden müsse. "Allerdings sehen wir einen Beitritt in den Zweckverband nur dann für sinnvoll an, wenn er für Büdingen einen Mehrwert bedeuten würde. Dazu sollten wir von Anfang an bei den Gesprächen dabei sein, damit wir Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten einbringen und einen Mehrwert für Büdingen und die anderen Kommunen schaffen können."

Aber auch die Wohnungsbaugenossenschaft sollte die Stadt nicht aus den Augen verlieren, sondern sie einbeziehen und unterstützen, damit nicht länger eine Tatenlosigkeit in der Schaffung von neuem bezahlbarem Wohnungsbau herrsche.

 

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28.1.2018

„Bestens aufgestellt“

SPD-BESUCH Lob für technische Voraussetzungen und Investitionen der Stadt in den Brandschutz

BÜDINGEN - (red). Gemeinsam der SPD-Kandidatin zur Landratswahl, Stephanie Becker-Boesch, haben die Büdinger Sozialdemokraten im Brandschutzzentrum Einblick in die Arbeit der Feuerwehr der Stadt genommen. Wehrführer Horst Hofmeister führte durch den Stützpunkt.

Besonders stolz zeigte er sich über das historische Feuerwehrfahrzeug, das erst kürzlich wieder in den Besitz der Feuerwehr Büdingen zurückgekommen ist (der KA berichtete). Magistratsmitglied Horst Diefenbach berichtete, dass er die Pumpe am Fahrzeug noch mit geschlossenen Augen bedienen könne.

Mit 60 aktiven Feuerwehrleuten und bis zu 20 Aktiven, die auch tagsüber einsatzbereit sind, sei die Feuerwehr Büdingen bestens aufgestellt, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD. Lobenswert seien die technischen Voraussetzungen, die so meist nur bei Berufsfeuerwehren zu finden sind. Die Feuerwehrleute können sich über eine App einsatzbereit oder nicht einsetzbereit melden. So können die Zugführer abschätzen, ob noch einmal nachalarmiert werden muss oder die Anzahl ausreichend ist. Eine neue Drehleiter konnte vor einiger Zeit in den Fuhrpark der Feuerwehr aufgenommen werden. Aufgrund diverser Förderrichtlinien mussten hierfür allerdings zwei andere Feuerwehrautos nach Ablauf ihrer Dienstzeit (25 bis 27 Jahre) stillgelegt werden.

Wehrführer Hofmeister lobte auch die Investitionen, die durch die Stadt zur Sicherstellung des Brandschutzes geleistet wurden. So wurden 350 neue Helme, die individuell auf jeden Feuerwehrmann einstellbar sind, und 130 Atemschutzgeräteträgeranzüge angeschafft.

Viel Geld werde auch in die Jugendarbeit investiert. Doch leider blieben oftmals nicht viele der Jugendlichen der Feuerwehr erhalten, so Hofmeister. Derzeit seien es meist die 20- bis 22-Jährigen, die in die Feuerwehr eintreten und sich dauerhaft ehrenamtlich engagierten. Unerfreulich sei die geringe Anzahl der Grundlehrgänge, die man zugeteilt bekomme. Es herrsche ein Ausbildungsstau bei neuen Feuerwehrleuten, so Hofmeister.

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Kreisanzeiger vom 22.01.2018

Kein EDEKA im Baugebiet Lipperts?


Weil die Gerüchte über eine Absage an eine Ansiedlung von EDEKA durch das Regierungspräsidium nicht abreißen wird die SPD Fraktion zur nächsten Stadtverordnetenversammlung eine Anfrage stellen.

Wir wollen wissen, ob die Nachricht stimmt, dass das Regierungspräsidium einer Genehmigung der Ansiedlung von EDEKA im Baugebiet Lipperts nicht zustimmt.

Weiterhin wollen wir wissen, wann die Stadt von der Stellungnahme des RP erfahren hat, dass einer Ansiedlung keine Genehmigung erteilt wird. Wie konnte es zu der Zuversicht des Bürgermeisters kommen, der noch in der Bau- und Planungsausschusssitzung berichtete, dass das RP die Kaserne für einen entwicklungsfähigen Bereich hält und eine Ansiedlung eines Einkaufzentrums an diesem Standort befürwortet?

Hat der Investor bereits mit der Stadt Kontakt aufgenommen und wie ist seine Reaktion auf die Absage durch das RP?

Ebenso stellen sich uns die Fragen, ob der Magistrat die Interessen der Stadt (positiver Beschluss der SVV) beim RP vertreten hat und welche Maßnahmen ergriffen werden sollen um das Projekt doch noch freizumachen.

16.01.2018

Neuer Kreisverkehr in Büdingen: Der Verkehr fließt

Seit gut einem Monat ist der neue Kreisel am Landratsamt in Büdingen freigegeben. Nach dem Umbau sind die Meinungen durchweg positiv. „Der neue Kreisverkehr hat die Verkehrssituation in diesem Bereich spürbar entlastet“, stellte die SPD-Fraktion bei einem Ortstermin und in Gesprächen mit Verkehrsteilnehmern fest. Im Januar 2014 hat die SPD-Fraktion einen entsprechenden Prüfauftrag gestellt. 

Bereits damals stand fest, das Hessen-Mobil für Ende 2015 eine grundhafte Erneuerung der Berliner Straße geplant hat. Die SPD regte mit ihrem Antrag an, die Möglichkeit zu nutzen, Einfluss auf die Planungen zu nehmen und einen Kreisel zu errichten. Die Begründung der SPD-Fraktion war damals, dass ein Kreisel vor dem Landratsamt dazu beitragen könne, den Verkehrsfluss durch die Stadt zu beschleunigen. Auch die freiwillige Feuerwehr würde bei Einsätzen in der Kernstadt oder in den nördlichen Stadtteilen Zeit gewinnen. Heute zeigt sich, dass die mehrheitliche Entscheidung im Stadtparlament über den SPD-Antrag der richtige Weg war. "Die Einrichtung dieses Kreisverkehrs bringt eine Reihe von Vorteilen", stellen die beiden Fraktionsvorsitzenden Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco fest. "Der Kreisverkehr ist leistungsfähig und für alle Verkehrsteilnehmer eine Entlastung von unnötiger Wartezeit, Lärm und Abgasen. Zudem fließt der Verkehr besser. Man nimmt Rücksicht aufeinander, das funktioniert."

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09.01.2018

Welt trifft Büdingen

Tolle Veranstaltung bei "Welt trifft #Büdingen". Unter dem Motto "HipHop meets Orient" und "Rock'n'Roll meets Orient" haben juleku und der Kulturverein über.land echt was auf die Beine gestellt. Die beiden Projekte Bandprojekt und Tanzprojekt haben begeistert. Die Willi-Zinnkann-Halle war übrigens ausgesprochen gut besucht.                                                                                                                                                                                                                                                             Dazu auch der Bericht im Kreisanzeiger.


22.12.2017

 

 

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+++Ladestationen für Elektromobile in Büdingen+++

In einem Beitrag auf Facebook informiert Grünen-Chef Joachim Cott über einen Antrag seiner Fraktion in der letzten Stadtverordnetenversammlung. Dabei versäumt er allerdings zu erwähnen, dass er diesen Antrag in der Sitzung des Stadtverordnetenvorstands zurückgezogen hat. Die Grünen wollten Anregen, dass der Magistrat mit der OVAG Gespräche über die Installation und Betreibung einer E-Ladesäule führt. Bereits im Juli 2016 hat die SPD dazu Anträge in der Stadtverordnetenversammlung eingereicht. 

Folgender Prüfauftrag wurde gestellt:

 

Der Magistrat möge prüfen, ob in Büdingen eine/mehrere E-Tankstelle eingerichtet werden kann/können. Zu prüfen wäre: 
a) Können Stromanbieter als Partner gewonnen werden, um Einrichtung und Betrieb für die Gemeinde kostenneutral zu realisieren? 
b) Können Fördermittel zur Errichtung einer Elektro-Tankstelle generiert werden?

Dieser Prüfauftrag wurde einstimmig mit 30 Ja Stimmen beschlossen. Damit war der Antrag der Grünen schon beim schreiben obsolet. Dass der Magistrat der Stadt Büdingen im Laufe der Zeit Möglichkeiten von Fördermittel geprüft und auch umgesetzt hat findet die SPD Klasse. So steht jetzt bereits fest, dass auf den Marktplatz der Altstadt eine E-Tankstelle durch das Förderprogramm der OVAG installiert und betrieben wird. Eine weitere E-Tankstelle könnte auf dem Altstadt-Parkplatz dazu kommen. Dies ist aber noch nicht bestätigt.

Unseren kompletten Antrag dazu finden sie hier:                                                                                                                                                                                 http://www.spd-buedingen.de …/20160703_TOP_29_Antrag_SPD_E-…

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18.12.2017

Ortsbeirat Büdingen: 

Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Kernstadt


Mitglieder des Ortsbeirates Büdingen trafen sich in der vergangenen Woche zu einem Ortstermin an der Büdinger Grundschule. Ziel war es, sich gemeinsam mit der Schulleitung der Grundschule, dem Büdinger Ordnungsamt und dem Schulelternbeirat über die aktuelle Verkehrs- und Parksituation im Umfeld der Schule zu informieren. 


„Wir wollen uns im Rahmen unseres Projektes zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Büdingen ein möglichst umfassendes Bild machen. Das Umfeld der Schulen und Kindergärten ist hierbei ein erster Schwerpunkt“, erläutert Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke die Hintergründe. In dem Gespräch konnte Schulleiterin Sabine Weigandt und Karsten Holzhauer vom Schulelternbeirat die vielfältige Problematik schildern. Viele Eltern bringen ihre Kinder aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens in den Durchgangsstraßen Gymnasiumstrasse, Bahnhofstrasse und Vogelsbergstrasse mit dem eigenen PKW zur Schule. Dies ist verständlich, denn leider müsse immer wieder festgestellt werden, dass Autofahrer viel zu schnell unterwegs sind oder bei Rot über die jeweiligen Ampeln fahren. Erst in dieser Woche kam es zu einem Verkehrsunfall. Ein 7-Jähriger wurde im Bereich der Fußgängerampel in der Brunostraße angefahren. Das Kind wurde leicht verletzt. 




Es zeigt sich, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Sowohl direkt in der Brunostraße, als auch im Kreuzungsbereich der Gymnasiumstraße/Wilder Stein“, betont der stellvertretende Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco. Das unverantwortliche Verhalten bringe erhebliche Gefahren für Schulkinder mit sich. Hinzu komme: Die Grünphase für PKW in der Gymnasiumstraße und die Grünphase der Fußgängerampeln in den beiden Seitenstraßen sind parallel geschaltet. „Die erwähnten Kreuzungsbereiche sind ein besonderer Gefahrenpunkt für die Schüler, die sowohl zur Grundschule oder zu den weiterführenden Schulen am Dohlberg laufen“, ergänzen die Ortsbeiratsmitglieder Heinz-Wilhelm Klein und Thomas Appel. Verbesserungen könnten eine Ertüchtigung der Ampel mit Blitzern, stärkere Kontrollen und die Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage in der Brunostrasse bringen. 

Weiterhin wurde im Bereich der Vogelsbergstrasse eine sichere Querungshilfe angeregt. Für kleine Kinder ist der Fußweg aus dem Wohngebiet Lipperts sehr gefährlich. Als Brennpunkt wurde der Keltenkreisel genannt. Im Bereich der Schule selbst werden durch verbotenes Parken gefährliche und für Kinder unübersichtliche Situationen erzeugt. Torsten Hehn schilderte für das Büdinger Ordnungsamt die begrenzten Möglichkeiten regelmäßiger Kontrollen. Uneinsichtige Autofahrer ließen sich auch von wiederholten Strafgebühren nicht abschrecken. Aus Sicht des Büdinger Ortsbeirates muss die Kontrollintensität im Bereich der Grundschule dennoch intensiviert werden. 

Auch im Bereich Mäusfall, Hannerstrasse, und der Straße Zum Stadtgraben existieren Gefahren. Diese Straßen werden insbesondere von den Bewohnern des Pflegeheims als Fußweg genutzt. „Die Bestandsaufnahme der Gefahrenpunkte und die Situationsschilderungen waren sehr umfassend. Für unsere weitere Arbeit im Ortsbeirat sind sie sehr wichtig. An vielen Stellen besteht Handlungsbedarf“. Die Beteiligten waren sich darüber einig, dass eine gemeinsame nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit unumgänglich ist. Der Büdinger Ortsbeirat werde sich hier persönlich einbringen. Dies könne durch Flugblätter, eine Aktionswoche oder Plakataktionen geschehen. Weiterhin wurde die Anschaffung von Kinderwarnfiguren für die wichtigen Schulwegstraßen diskutiert. Die grünen, 83 Zentimeter großen Plastikfiguren mit roter Schirmmütze und roter Fahne können die Verkehrssicherheit von Kindern erhöhen und die Autofahrer für ihre Geschwindigkeit sensibilisieren. „Alle diese Maßnahmen müssen jedoch durch regelmäßige Kontrollen begleitet werden“, unterstreicht Thomas Appel die Notwendigkeit von Sanktionen. Die angesprochene Aufklärungsarbeit sei wichtig, könne aber nur mit flankierenden Kontrollen erfolgreich sein „Die Ergebnisse des Gespräches werden in die Beratungen der nächsten Sitzung des Ortsbeirates einfließen. Die Sicherheit derSchulwege hat besondere Priorität und wir werden uns intensiv für Verbesserungen einsetzen“, schilderte Sabine Kraft-Marhenke den weiteren Weg der Beratungen.

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07.12.2017

Neue Spitze

 Von Myriam Lenz / Kreisanzeiger

 

WECHSEL Manfred Scheid-Varisco übernimmt Vorsitz der Büdinger SPD / Bundespolitik im Fokus

BÜDINGEN - Manfred Scheid-Varisco ist neuer Vorsitzender der Büdinger SPD. Während der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Wolf wählten die Mitglieder des Ortsvereins den 50-Jährigen zu Rolf Kletas Nachfolger. Kleta hatte das Amt im Juli 2016 übernommen, stand aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen jedoch nicht mehr zur Wahl.

Bundestagsabgeordnete Bettina Müller hatte sich von Berlin in ihren Wahlbezirk abgehetzt. Die turbulenten Tage (Jamaika, GroKo) standen ihr ins Gesicht geschrieben und waren am Abend das beherrschende Thema. „Die Partei ist in Bewegung. Seit der Absage der Gespräche für eine Jamaika-Koalition sind wir im Turbogang unterwegs. Ich hatte auch das Gefühl, dass im Willy-Brandt-Haus kein Plan B vorbereitet war.“ Müller sagte zu einer möglichen Großen Koalition: „Ich favorisiere ganz klar die Linie des hessischen Landesvorstands.“ Damit meinte sie eine Minderheitsregierung beziehungsweise eine Kooperationsvereinbarung.

Es seien politisch bewegte Zeiten. Doch es seien ganz viele neue Leute in der SPD, die sich an der Diskussion beteiligten. „Das macht mir Mut und Hoffnung“, meinte Müller. Die SPD Hessen sei geschlossen unterwegs und habe ein gutes Konzept.

Der neue Vorstand mit Bettina Müller und Lisa Gnadl

Lisa Gnadl, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des SPD-Unterbezirks, riet dazu, es trotz der Diskussion auf Bundesebene nicht zu versäumen, das desaströse Ergebnis bei der Bundestagswahl zu analysieren. „Am Wahlkampf vor Ort und an den Ortsvereinen hat es nicht gelegen.“ Die Partei wolle auf Bundesebene einen Erneuerungsprozess. Die Abneigung der Basis gegen eine Große Koalition sei deutlich zu spüren. Gnadl: „Wir können uns keine Entscheidung erlauben, die nicht über die Parteibasis läuft.“ Bildung, Mobilität und bezahlbares Wohnen seien die zentrale Themen auf Landesebene. Die Landtagsfraktion bereite einen Antrag für die Gebührenfreiheit an Kindertagesstätten vor, der nicht nur die Eltern entlaste, sondern auch die Kommunen.

„Wir haben keine Staatskrise, sondern eine geschäftsführende Regierung“, betonte Horst Diefenbach, der in der anschließenden Aussprache nochmals auf die Bundespolitik einging. Man müsse sehr viel deutlicher machen, wie von der schwarz-grünen Regierung in Hessen den Wählern Sand in die Augen gestreut werde, meinte Sieglinde Huxhorn-Engler. Die eigenen Parolen im Bundestagswahlkampf seien für die Basis wenig konkret und zu abstrakt und damit schwer zu vermitteln gewesen, merkte Huxhorn-Engler an und forderte: „Die SPD benötigt wieder ein überzeugendes Profil.“ Heidi Schlösser monierte, dass das Thema Klimawandel fälschlicherweise nicht besetzt worden war.

Die Wahlzettel waren vorbereitet: Manfred Scheid-Varisco war der einzige Kandidat für den Vorsitz des Ortsvereins. Der 50-Jährige ist unter anderem Vorsitzender des Ortsbezirks Kernstadt, stellvertretender Ortsvorsteher, Fraktionsvorsitzender im Stadtparlament, Mitglied des Kreistags und Vorstandsmitglied der SPD Wetterau.

Zur Stellvertreterin wählten die Mitglieder Sonja Mücke. Carola Siemon ist wieder Kassiererin und Sebastian Moritz neuer Schriftführer. Beisitzer sind Maximilian Franz, Gonza Firat, Waldemar Steinbring, Christoph Walther und Gregor Hübner. Letzterer sprang für den vorgesehenen Uwe Lohrey ein. Der war mit seinem Mandat als Ersatzdelegierter für den Unterbezirks-Parteitag nicht zufrieden und hatte daraufhin seine Bereitschaft, als Beisitzer zu kandidieren, abgelehnt. Zu den Kassenprüfern wurden Bernd Leitner, Horst Richter und Horst Diefenbach ernannt. Der vorhergehende Vorstand konnte allerdings noch nicht entlastet werden, da der Kassenbericht nicht vorlag. Das soll auf der nächsten Mitgliederversammlung nachgeholt werden.

Folgende Mitglieder werden die SPD Büdingen auf dem Unterbezirksparteitag und in der Wahlkreiskonferenz vertreten: Manfred Scheid-Varisco, Sonja Mücke, Sebastian Moritz, Gonca Firat, Elfi Richter, Sieglinde Huxhorn-Engler, Maximilian Franz, Jan Richter und Heidi Schlösser.

 

„Zurück zu alten Werten und Tugenden“


BÜDINGEN - (myl). Die SPD könnte noch mehrere Manfred Scheid-Variscos vertragen. Er scheint überall dort in die Bresche zu springen, wo Not am Mann ist. Ein weiterer Posten kam nun hinzu. Der Kreis-Anzeiger unterhielt sich mit dem neuen Vorsitzenden der SPD:

Sie haben zahlreiche Posten in der Politik und im Ehrenamt. Während der Jahreshauptversammlung der SPD war von Erneuerungsprozessen die Rede. Sind die der SPD gelungen?

Es wird keine Ein-Mann-Show geben, sondern unsere Beisitzer repräsentieren einen Querschnitt, mit dem sich die Menschen in den Vereinen oder in der Nachbarschaft identifizieren können. Ich fühle mich im Ortverein eher als Moderator und will auch nicht von einer Erneuerung sprechen, sondern zurück zu alten Werten und Tugenden. Die Kritik ist andererseits begründet. Auch in der Kernstadt-SPD wird es Veränderungen geben.

Welche sind das?

Es wäre mein Wunsch, wenn sich bis zur nächsten Mitgliederversammlung jemand finden würde, der den Vorsitz für die Kernstadt-SPD übernimmt, und ich in einer anderen Position im Vorstand mitarbeiten könnte. Findet sich keiner, mache ich weiter. Das ist kein Rückzug.

Sie haben täglich den Spagat zwischen der Bundespolitik für Bettina Müller und der Politik vor Ort...

In einem Ortsverein spielt die Bundespolitik abgesehen von der aktuellen Brisanz in der Regel keine so große Rolle. Grundsätzlich sind für den Ortsverein die kommunalpolitischen und gesellschaftlichen Themen eine Daueraufgabe. Die Verzahnung von beidem kann durchaus positiv sein, die Schnittstelle ist hervorragend.

Welche Ziele haben Sie für den Büdinger SPD-Ortsverein?

Ich möchte die Partei wieder so positionieren, dass die Menschen erkennen, dass die SPD eine Mannschaft ist, die sich ehrenamtlich und gesellschaftlich engagiert. Wir möchten die Rolle der Stadtteilkümmerer einnehmen, mit denen man einfache Dinge im persönlichen Gespräch regeln kann. Wir wollen uns mit den Leuten, mit denen wir zusammenleben und die wir mitnehmen wollen, auf dem kleinsten Nenner treffen.

 

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30.11.2017 Veröffentlicht im Kreisanzeiger

Es ist ein Anfang - 

SPD begrüßt den Beschluss der Vereinsförderrichtlinie

"Acht Jahre hat es gebraucht – von der Einbringung unseres Entwurfes zur Vereinsförderung in die städtischen Gremien bis zu einem Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung. Wir sind mit der nun beschlossenen Richtlinie zufrieden, sehen es als Grundlage für eine Weiterentwicklung. Es ist ein Anfang!", stellt die Fraktionsvorsitzende Heidi Schlösser erleichtert fest. Vor acht Jahren hatte die SPD begonnen, zusammen mit Vereinen eine Förderrichtlinie zu erarbeiten. Ziel war es damals wie heute, einen Förderungsanspruch für alle Vereine nach gewissen Kriterien gleichermaßen sicherzustellen. Die Praxis, Einzelanträge an den Magistrat oder über Parteien zu stellen, sollte abgelöst werden. "Die Vereinsförderung soll für jeden Verein zugänglich sein, der die Voraussetzungen erfüllt", bekräftigt Manfred Scheid-Varisco, SPD Fraktionsvorsitzender. Wichtig ist der SPD dabei der Bestandsschutz. Vereine, die für Ihre herausragende soziale Arbeit, Kulturförderung oder Veranstaltungen für Jedermann etc. dem Gemeinwohl dienen, sollen Ihren Zuschuss behalten und damit Planungssicherheit haben. Als Beispiel sei genannt: der Waldkindergarten, die Musik-und Kunstschule, die AWO, der BCC und viele mehr. "Um dieses sicherzugestellen haben wir dafür gesorgt, dass die Haushaltsnummern zu den Zuschüssen als Bestand in die Satzung eingearbeitet werden. So wird eine Überprüfung durch die politischen Vertreter erleichtert", erklärt die Doppelspitze. 

Einen Schwerpunkt setzt die SPD auf Kinder- und Jugendförderung und der Unterstützung im investiven Bereich. Die SPD-Fraktion stellt fest: "Einen Durchbruch bei den jahrelangen Beratungen brachte die neue Konstellation im Amt für Jungend, Kultur und Soziales (JKS), die neue Ausschussvorsitzende und die Arbeitsfreudigkeit der Ersten Stadträtin.“ So wurde erstmalig in dieser Legislaturperiode der lange geforderte Entwurf von JKS in den Ausschuss eingebracht. Dankbar ist die SPD auch den politischen Kollegen von CDU und Pro Vernunft, die mit gesonderten Anträgen zur Vereinsförderung das Thema pushten. „Leider ist unser Vorschlag, dass jeder Verein einmal jährlich auch eine kommerzielle Veranstaltung gebührenfrei in einem DGH ausrichten kann, abgelehnt worden. Das wäre in unseren Augen eine unterstützende, gerechte und unaufwändige Ergänzung zur Förderung gewesen“, bedauert die SPD-Fraktionsspitze. In nächster Zeit wird die Vereinsförderrichtlinie unter Bürgerservice-Ortsrechtsammlung auf der Homepage der Stadt Büdingen einzusehen sein – heute schon auf der Website der SPD.

Die SPD-Fraktion räumt ein, dass die Förderung bisher noch sehr übersichtlich und ausbaufähig ist: „Aber es ist ein Anfang!“. 

                                                          Hier der Link zur Beschlussvorlage im Stadtparlament

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23.11.2017


"Man soll eine Haltung abgeben, die fast erzwungen ist, und unser Parlament fällt darauf herein. Ich lasse mir doch nicht von der NPD unterstellen, dass ich etwas mit einer Straftat zu tun habe, indem ich nicht zustimme.“


Kreisanzeiger vom 16.10.2017:

Vorgehen sorgt für Protest

PARLAMENT Stadtverordnete stimmen NPD-Antrag auf „Verurteilung eines Brandanschlags“ zu / Polizei ermittelt noch

BÜDINGEN - (ihm). Das Vorgehen des Büdinger Parlaments im Zusammenhang mit einem in Brand gesetzten Fahrzeug eines NPD-Funktionärs in Wolf hat für Protest gesorgt. Mehrheitlich stimmte die Büdinger Stadtverordnetenversammlung bei ihrer jüngsten Sitzung im Historischen Rathaus dem NPD-Antrag zu, den „Brandanschlag auf ein Fahrzeug und das Grundstück des Stadtverordneten Daniel Lachmann“ zu verurteilen. Der Hintergrund der Tat ist laut Polizei noch nicht aufgeklärt. Das heißt, es ist noch unklar, ob es sich wirklich um einen politisch motivierten „Brandanschlag“ handelte.

Einige Stadtverordnete hatten durch ihre Gegenstimmen zunächst vergeblich versucht, zu verhindern, dass der Eilantrag auf die Tagesordnung gesetzt wird, über den laut Stadtverordnetenvorstand ohne Aussprache befunden werden sollte. Als es schließlich zur Abstimmung kam, votierten fünf Abgeordnete der Grünen und der SPD gegen die Resolution. NPD-Mann Lachmann hatte als Betroffener währenddessen den Raum verlassen. Sein Ford Transit, der vor dem Haus seiner Familie im Stadtteil Wolf geparkt war, war in der Nacht auf Mittwoch, 20. September, ausgebrannt (der Kreis-Anzeiger berichtete).

                                                                                 Lesen sie hier den ganzen Bericht

Das Netzwerk „ Ehrenamt und lokale Betriebe“   

… vereint im STARK-Projekt!

  

 

Zusammen sind wir STARK

Ein Netzwerk zwischen Ehrenamt und Betrieben


Integration ist derzeit eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Auch für eine kleine lebendige Stadt in einer ländlichen Region. Der Standort: Zwischen der fruchtbaren Wetterau und dem rauen Vogelsberg gelegen und ca. 60 km von der Rhein-Main-Metropole entfernt. Handwerker, Kleinbetriebe, Dienstleister und nur wenige Großbetriebe kennzeichnen die Wirtschaftstruktur. In der Stadt gibt es alle Schulformen, einschließlich der beruflichen Schule. Ebenso eine bunte Klein-Kultur, Vereine und vielfältige Initiativen.Es gibt hier ein Erstaufnahmelager des Landes Hessen für Flüchtlinge, mehrere Gemeinschaftunterkünfte des Wetteraukreises sowie Flüchtlinge in privaten und städtischen Wohnungen.

Mit dem Netzwerk zwischen Ehrenamtsagentur und Betrieben soll für diese Stadt ein neuer Weg beschritten werden. Ehrenamtliches Engagement als „Brücke“ zwischen lokalen Unternehmen auf der einen Seite und arbeitsuchenden einheimischen jungen Menschen und Flüchtlingen auf der anderen.

Dabei sollen die bisher gemachten Erfahrungen mit dem Netzwerk der Flüchtlingshilfe  und dem Zeitungsprojekt 2016 genutzt werden. Ziel des Projektes ist die Schaffung eines Engagement-Bündnisses zwischen dem Ehrenamt und den Betrieben. Zum Nutzen aller Beteiligten:

          

  • Die Betriebe bekommen einsatzbereite Arbeitskräfte und werden von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern nachhaltig bei der Integration in den Betrieb unterstützt. Die Betriebe wiederum fördern das ehrenamtliche Engagement.
  • Das Ehrenamt bekommt neue Partner ins Boot, die wiederum das ehrenamtliche Engagement unterstützen.
  • Hier beheimatete junge Menschen und geflüchtete Zuwanderer werden auf die Bedingungen der Arbeitswelt vorbereitet und bekommen einen Arbeitsplatz, einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum. Zudem lernen sie die ehrenamtliche Arbeit kennen und entwickeln selbst die Bereitschaft zum Engagement.
  • Die engagierten Bürger der Stadt gestalten ein kooperatives, freundliches und nachbarschaftliches Miteinander, getreu dem Motto „Büdingen ist weltoffen - Nachbarschaft leben - Tag für Tag.

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Dieter Egner, Okt. 2017

Büdingen blüht auf

+++Unsere Gewinner stehen fest!+++
Über 50 Garten- und Blumenfreunde haben bei unserem Wettbewerb „Büdingen blüht auf“ mitgemacht. in den vergangenen Wochen hat unsere Jury alle Bewerber besucht und Fotos gemacht. Viele haben gar nicht mitbekommen das die Jury da war und wie begeistert sie von den tollen Gärten, Beeten, Blumentöpfen und vielem mehr waren. Gerade präsentieren wir die Gewinner auf dem Büdinger Gallusmarkt. Wir, der Ortsbeirat, bedanken uns sehr herzlich für die Teilnahme und freuen uns schon auf die nächste Aktion. 


Hier sind die Gewinner:
Angelika Wagner, Karin Kollmann, Karin Appel, Familie Euler-Kraupatz, Christel Pfeiffer, Dagmar und Peter Moravec, Heidrun Anschütz, Petra Engelhardt, Ilse Pagels, Dorothea Hauler und Brigitte Hagen. 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!


Foto Kreisanzeiger/Eichenauer


25.09.2017

Aus dem Kreisanzeiger: 

Das Büdinger „Mädsche“ aus Wien


BÜDINGEN - (suk). „In Österreich werde ich oft wegen meines deutschen Dialekts angesprochen und gefragt, wo ich denn herkomme. Ich sage dann immer, dass ich ein Büdinger ,Mädsche‘ bin, und freue mich sehr, wenn ich auf Menschen treffe, die meine Heimatstadt bereits kennen. Und das ist recht häufig der Fall.“ Die aus der ehemaligen Kreisstadt stammende Ulrike Wuk erzählte mit Freude davon, wo sie herkommt. Ihr Herz hängt zweifelsohne noch immer an der Heimat. Am Samstag ist Ulrike Wuk zur achten Büdinger Botschafterin ernannt worden.

Foto: KA/Kleinmann

 

Sie tritt damit die Nachfolge von Wilhelm Kröll, dem ehemaligen Ersten Stadtrat, an. Zuvor fungierten schon Hans Muth, Dr. Richard Meng, Marion Stewart, Martin Woelke, Uschi Winkmann-Timm und Prinzessin Elisabeth zu Ysenburg und Büdingen als Botschafter. Sie alle machen ehrenamtlich den Namen Büdingens innerhalb und außerhalb Deutschlands bekannt und pflegen Kontakte untereinander und zu Menschen, die nicht mehr dort wohnen, und fördern so den Tourismus in der mittelalterlichen Stadt. „Ich habe Freunde durch Büdingen geführt und ihnen die Schönheit unserer Stadt gezeigt. Für die war immer Marburg die schönste Stadt Deutschlands. Doch nun ist es Büdingen“, erklärte Wilhelm Kröll lachend, der seit vielen Jahren in Schwalmstadt wohnt. Weiter lesen.

25.09.2017

Aus dem Kreisanzeiger:

Dem Hass keine Chance geben


BÜDINGEN - (suk). Schreiende Neo-nazis, hasserfüllte Blicke, keinerlei Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen: Wer sich den Film „Die Arier“ von Mo Asumang anschaut, wird mit einer Welt voller Wut und Zorn gegen Minderheiten konfrontiert. Die Afro-Deutsche Filmemacherin stellt mit der Dokumentation ein sehr persönliches Projekt vor. Als Tochter einer Deutschen und eines Ghanesen ist sie immer wieder Anfeindungen ihrer Hautfarbe wegen ausgesetzt. Das Ganze gipfelt in einer Morddrohung der Neonazi-Band „White Aryan Rebels“ mit den Worten „Die nächste Kugel ist für dich, Mo Asumang“. Nur eine von vielen Drohungen.

 

Am Donnerstag zeigte das Büdinger Kino „Novum“ den Film. Dazu eingeladen hatte die Friedrich-Ebert-Stiftung, unterstützt von dem Trägerverein „Demokratie leben“. Dr. Udo Stern, stellvertretender Vorsitzender, und Simon Schüler von der Ebert-Stiftung Hessen begrüßten die Anwesenden. Eingeladen war auch Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Er stellte sich anschließend gemeinsam mit der Filmemacherin den Fragen der Kinobesucher, überwiegend von Schülern der Schule am Dohlberg und des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums.                                              Mehr lesen im Kreisanzeiger


22.09.2017

 


Büdinger Parlament reduziert Anliegerbeiträge für Berliner Straße

Nachdem die SPD-Fraktion im Stadtparlament bereits Anfang August einen Antrag zur Absenkung der Anliegerbeiträge in der Berliner Strasse eingereicht hat und darin die Höhe der Festsetzung der Beiträge als total überzogen reklamiert und den Magistratsbeschluss kritisiert war sich nun auch die Stadtverordnetenversammlung einig, dass der Magistratsbeschluss ungerecht ist und die Anliegerbeiträge viel zu hoch sind.

Hier der Bericht im Kreisanzeiger:

 

Foto: Kreisanzeiger / Ihm-Fahle

BÜDINGEN - (ihm). Die Anlieger in der Berliner Straße können aufatmen - zumindest zunächst. Denn das Büdinger Parlament entschied am Freitagabend, die Höhe der Straßenbeiträge für die Immobilieneigentümer von 75 auf 50 Prozent herabzusetzen. Allerdings wird Bürgermeister Erich Spamer (FWG) in den Widerspruch gehen.

Den Anstoß für die Wende in Sachen Straßenbeiträge in der Berliner Straße lieferte die Büdinger SPD-Fraktion, die bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung im Historischen Rathaus einen Prüfantrag an den Magistrat richtete. Der Inhalt zielte darauf ab, die Entscheidung zur Festsetzung der Anliegerbeiträge auf 75 Prozent kritisch zu hinterfragen. Benjamin Harris (CDU) machte den Deckel drauf, indem er erfolgreich beantragte, die Beiträge sofort auf 50 Prozent festzusetzen. "Ich müsste dem Beschluss vermutlich widersprechen, um Schaden von der Stadt abzuwenden", gab Rathauschef Erich Spamer (FWG) eingangs zu bedenken. Wie er erklärte, seien ihm gerechte Beiträge wichtig, er habe im Magistrat ursprünglich für 50 Prozent plädiert. Doch er halte eine Musterklage eines betroffenen Anliegers für zielführender, weil dabei auch etwaige andere strittige Punkte geklärt werden könnten. Spamer hatte diese Vorgehensweise, der die Stadt zustimmen müsste, bereits im August angeregt.                                                                                                        Zum Kreisanzeiger

Projekt "Internationale Schrebergärten" in Büdingen

Ein Projekt das man uneingeschränkt unterstützen sollte. Denn so gelingt Integration und Teilhabe. Es geht auch um den Austausch mit den Büdinger, das Vermitteln von Werten und der Austausch von Wissen, Erfahrung und gemeinsamen Ideen. 

Im Gespräch mit Projektleiter Kurt Stoppel, Bettina Müller, MdB, Lisa Gnadl, MdL sowie Ehrenamtlichen und Flüchtlingen.

Unglaublich, wie sich der Schrebergarten des vom Sozialministerium geförderten Bürgerprojekts „Bunte Gärten“ – Internationale Schrebergärten in nur kurzer Zeit gemausert hat. Dieses Projekt haben wir gestern gemeinsam mit meiner Kollegin aus dem hessischen Landtag Lisa Gnadl und Kommunalpolitiker sowie Ehrenamtlichen besucht und über die Entwicklung des Projektes sowie bestehenden Schwierigkeiten gesprochen. Derzeit gibt es Probleme mit der Nutzung der Schrebergärten. Daher soll aus Ackerland Gartenland werden. Dafür soll die Nutzung der Flächen geändert werden, um die Zukunft der Gartenanlage zu sichern. Das unterstützen wir selbstverständlich! Denn dieses Projekt ist der ideale Ort für Begegnung und Integration. Da viele Migranten und Flüchtlinge aus kleinbäuerlichen Verhältnissen kommen, können sie hier ihr Wissen gut anwenden und einbringen.                                                                      

                                                                                                   Weitere Infos zu diesem Projekt gibt es hier: http://t1p.de/afsr

13.09.2017

Europaminister Michael Roth zum Politik-Talk in Büdingen

Herrliches Wetter und super Stimmung beim Sommerfest der SPD Büdingen 


Herrliches Wetter rundete am Sonntag das gelungene Sommerfest des SPD-Ortsvereins Büdingen ab. Bei strahlendem Sonnenschein hatten Besucherinnen und Besucher über die Mittags- und Nachmittagsstunden Gelegenheit, mit Würstchen vom Grill, Internationale Spezialitäten der Alevitischen Kulturgemeinde Düdelsheim und einem kleinen Angebot der "Helping Hands" vom Netzwerk Neue Nachbarn - Hilfe für Flüchtlinge auf dem Büdinger Marktplatz zu verweilen. Auch die Kinder kamen dabei voll auf ihre Kosten. So war das Kinderschminken permanent voll besetzt und auch die Button-Maschine erfreute sich großer Beliebtheit.

Der Höhepunkt der Veranstaltung aber war ohne Frage der Politik-Talk mit Europaminister Michael Roth und der Bundestagskandidatin Bettina Müller. Roth ging auf die Verantwortung Europas ein. „Europa muss mehr Verantwortung übernehmen, aber nicht durch Aufrüstung. Das Soziale soll gegen die Sicherheitspolitik ausgespielt werden”, warf er der CDU vor. Roth sprach sich zudem für ein differenziertes Verhältnis zur Türkei aus: „Die ist Lichtjahre von einer EU-Mitgliedschaft entfernt, aber wir dürfen Staaten nicht mit Regierungen gleichsetzen“. Müller stellte die Soziale Gerechtigkeit in das Zentrum ihrer Rede. „Wenn Menschen trotz Vollzeitstelle auf Geld vom Staat angewiesen sind, wenn nicht genug Geld für eine gute Pflege und ordentliche Schulen vorhanden ist, dann geht es nicht gerecht zu“, rief Müller den Besuchern zu.  Sie werde sich daher im nächsten Bundestag vor allem für den Erhalt einer guten Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur vor Ort einsetzen.

Klare Worte fand die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Lisa Gnadl. Sie bezeichnet das Kita-Gebühren-Konzept der schwarz-grünen Landesregierung als halbherzig. "Die SPD-Fraktion tritt seit Jahren für echte Gebührenfreiheit in der Bildung ein. Dazu gehört auch eine vollständige Gebührenfreiheit in den Kitas. Die Finanzierung der schwarz-grünen Mogelpackung werde zu einem großen Teil auf die ohnehin belasteten Kommunen abgewälzt“, kritisiert Gnadl.

Auch die Wetterauer SPD-Spitze mit Landrat Joachim Arnold und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch folgten der Einladung zum Sommerfest. Beide lobten in ihren Reden Müllers Fleiß im Wahlkreis. „Seit der Bundestagswahl 2013 ist sie konsequent am Ball geblieben und engagiert sich als ausgewiesene Kommunalpolitikerin insbesondere für die Belange im ländlichen Raum. Mit Bettina Müller haben wir eine sehr engagierte Abgeordnete in Berlin“, begeistern sich die beiden Kommunalpolitiker. 

Für die musikalische Unterhaltung sorgten Sound of Büdingen, Tine Lott und Querbeet. Mit dieser Musikauswahl hat die Büdinger SPD den Geschmack der Besucher voll getroffen. Der Mix aus Musik und Politiktalk kam bei den Menschen an. 


Weitere Fotos zu der Veranstaltung gibt es im Album


4.09.2017

Das Wasserhäuschen erstrahlt wieder in altem Glanz - Nach Abriss wieder eingeweiht


Es ist wirklich ein Schmuckstück geworden. Mehr als sechs Jahre nach dem Abriss des Wasserhäuschen erstrahlt das Wasserhäuschen am Pfaffenwald wieder in altem Glanz. Dank des großen Einsatzes vieler Beteiligter. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte sich die Büdinger Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke bei allen Helfern herzlich bedanken. Besonders zu nennen sind an dieser Stelle Manfred Willner, die Azubis des Ausbildungszentrums Bauwirtschaft in Nidda, Norbert Lott, die Jugendlichen der Jugendwerkstatt Herrnhaag und viele weitere ehrenamtliche Helfer. "Die jungen Handwerker haben unter Anleitung von erfahrenen Meistern vorzügliche Arbeit geleistet, sowohl der aufgemauerte Sandstein wie auch die Dacheindeckung sind bestens gelungen."

 

01.09.2017


Einweihung des neuen Brunnens in der Neustadt


Heute wurde der neue Brunnen in der Altstadt eingeweiht. Bis 1887 befand sich auf diesem Platz ein Brunnen der damals die Bewohner der umliegenden Häuser mit Frischwasser versorgte. 130 Jahre später, seit heute, steht an diesem Platz wieder der von Axel Gallun entworfene Brunnen. Das Bürgerforum Steinernes Haus Büdingen engagiert sich seit vielen Jahren in #Büdingen und hat das Projekt umgesetzt. Und das ist dem Bürgerforum super gelungen.



Dazu auch der Bericht im Kreisanzeiger:

Ein Kuss von Froschkönigin Celine Nadler erweckte den vom Bürgerforum Steinernes Haus-Förderkreis Altstadt Büdingen gespendeten Brunnen in der Neustadt zum Leben. Viele Mitglieder des Bürgerforums, Freunde des Vereins, interessierte Büdinger und Geschäftsleute hatten sich am Samstag eingefunden, um an der Enthüllung des Brunnens „Auf dem Sand“ teilzunehmen. Lesen sie hier.


19.08.2017

Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Bürger

SPD: Gehwegebeiträge für die Berliner Straße total überzogen  


"Es ist ja lobenswert, dass der Magistrat verantwortungsbewusst versucht, Einnahmen für den städtischen Haushalt zu generieren, aber alles hat seine Grenzen", stellt die SPD Doppelspitze, Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco, fest, "Die Festsetzung der Anliegerbeiträge in der Berliner Straße sind total überzogen!" Die SPD verweist auf Paragraph drei der gültigen Straßenbeitragssatzung, die drei Beitragseinstufungen vorsieht: "Die Stadt Büdingen trägt 25 % des beitragsfähigen Aufwands, wenn die Verkehrsanlage überwiegend dem Anliegerverkehr, 50 %, wenn sie überwiegend dem innerörtlichen und 75 %, wenn sie überwiegend dem überörtlichen Durchgangsverkehr dient." "Die Gehwege der Berliner Straße als Anliegergehwege einzustufen überschreitet meine Phantasie. Es hieße, dass sie mit der Fußgängerfrequenz auf den Gehwegen beispielsweise am Eichelbergring oder im Hoffeld in Düdelsheim gleichgestellt würden", erklärt Schlösser verständnislos. Die SPD weist auf eine Aktennotiz aus der Verwaltung hin, die klar aussagt, dass die Gehwege der Berliner Straße als Verbindungswege vom Bahnhof zum Schulzentrum dienen sowie als Fußweg vom Lipperts, der Thiergartenstraße und der Erstaufnahmeeinrichtung zu den Geschäften der Innenstadt und den Ämtern. Diese Tatsachen seien für jeden Verkehrsteilnehmer täglich sichtbar. Es läge eine Verkehrszählung aus dem Jahre 2015 vor, bei der täglich circa 2.400 Fußgänger gezählt wurden. "Wenn das die Anlieger eines einzigen Straßenzuges sein sollten, müsste Büdingen hochgerechnet die Einwohnerstärke von Hanau haben" spekuliert Heidi Schlösser. Für die SPD gibt es kein einleuchtendes Argument, die Einstufung des Magistrats als Anliegergehsteige nachzuvollziehen. "Wir unterstellen dem Magistrat keine Abzocke – nennen wir es Übereifrigkeit, den Haushalt konsolidieren zu wollen und den Schuldenabbau voran zu treiben. Das wäre Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Bürger", so die Doppelspitze. Die SPD kann den Ärger der Anlieger nachvollziehen und  appelliert an den Magistrat, seine Einstufung noch einmal zu überdenken im Sinne der Ausgewogenheit der Beitragspflicht innerhalb der Großgemeinde. 

03.08.2017

kulturverein ueber.land e.V. in Calbach erhält 10.000 Euro


Mit dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung leistet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum ländlichen Raum, der Demografie und zur Daseinsvorsorge. Es gilt, attraktive Lebensräume zu erhalten und weiterzuentwickeln. Der "kulturverein ueber.land e.V." wird für sein Projekt "Pflege von Streuobstwiesen und Grünland mit Geflüchteten" mit 10.000 Euro gefördert. 

Herzlichen Glückwunsch! #Büdingen #Calbach

10.08.2017

Bekommt Orleshausen jemals eine Verkehrsentlastung

Lärm und Abgasbelastungen nehmen kein Ende



Foto: www.orleshausen.de

Lange schon schwelt in Orleshausen die Diskussion um eine Ostumfahrung. Unterstützung bekommt der Ortsbeirat unter anderem von der SPD. Bei einem erneuten Ortstermin trafen sich die heimischen Abgeordneten Bettina Müller und Lisa Gnadl gemeinsam mit dem SPD Fraktionsvorsitzenden Manfred Scheid-Varisco sowie der Ortsvorsteherin Jutta Savarino und Ortsbeirat Michael Harris. Nach wie vor geht es um die Verkehrsentlastung in Orleshausen. Gemeinsames Ziel aller Teilnehmer ist die Verkehrsentlastung bzw. Reduzierung von Lärm und Abgasbelastung für Orleshausen. „Der Verkehrslärm und die Abgasbelastung sind für die Anwohner unerträglich“, stellen die SPD-Politiker während dem Ortstermin fest.

„Die Belastung für die Orleshäuser hat, auch ohne die ständigen Umleitungen, stetig zugenommen und es ist keine Beruhigung in Sicht. Durch die Sanierung der Berliner Straße und dem Bau eines Kreisels in der Kernstadt ist die Belastung weiter gestiegen. Bis mindestens 2020 sind weitere Baumaßnahmen in Büdingen geplant. Auch dann ist Orleshausen wieder der Leitragende“ stellt die Orstvorsteherin fest.

„Die Verkehrszählung von Hessen Mobil belegt, wie stark die Menschen unter der Zunahme des Straßenverkehrs zu leiden haben. Besonders die Anwohner der Orleshäuser Hauptstrasse klagen seit Jahren, ach, Jahrzehnten über Lärm und Abgase, über Straßenschäden und brenzlige Situationen vor ihrer Haustüre“, ergänzt Michael Harris.

Viele Lösungsansätze wurden in dem Gespräch mit dem Ortsbeirat erarbeitet. So könnte kurzfristig der Straßenbelag erneuert und ein stationärer Blitzer installiert werden. Eine deutliche Minderung der Lärmbelästigung wäre das Ergebnis. Mittelfristig bleibt aber das Ziel der Ortsumgehung. Diese Maßnahme würde Orleshausen um ca. 70% Durchgangsverkehr entlasten. Eine Machbarkeitsstudie wird gerade durch ein Ingenieurbüro erarbeitet.

„Die Lärm und Abgasbelastungen in Orleshausen beeinträchtigen bereits seit Jahren viele Lebensbereiche der  Bürgerinnen und Bürger in Orleshausen erheblich. Die Anwohner ersticken in Abgasen“ kritisiert die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller. „Die ständigen Abgase, der Lärm und Dreck schaden der Gesundheit. Auch die Orleshäuser möchten lebenswert leben.“

Vollstes Verständnis hat auch Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl. „Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h an Engstellen und Straßenabschnitten mit schmalen Bürgersteigen, am besten in der gesamten Hauptstraße, würde die Lärmbelästigung erheblich dämpfen.“

Für die Büdinger SPD-Fraktion steht das Thema ebenfalls seit Frühjahr 2017 auf der Agenda. Eine große Anfrage im Stadtparlament ist die Grundlage der gemeinsamen Arbeit. „Es ist unsere Aufgabe, unsere Ortsbeiräte zu unterstützen. Die Sorgen und Nöte in den Ortsteilen müssen wir ernst nehmen.     Wir werden auf jeden Fall gemeinsam mit Orleshausen an einer deutlichen Verbesserung der jetzigen Situation, gemeinsam mit unseren Abgeordneten,  arbeiten“, verspricht der Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco den beiden Vertretern des Ortsbeirates.

04.08.2017

SPD: Brauchen mehr und bessere Teilhabe


PRÜFANTRAG 

Sozialdemokraten wollen ermäßigte Eintrittspreise für Menschen mit Handicap / Thema im Parlament

BÜDINGEN - (leo). „Nach Ansicht der SPD fördert die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben die Integration. Wir brauchen in unserer Stadt mehr und bessere Teilhabe“, erklären die beiden Fraktionsvorsitzenden der Büdinger Sozialdemokraten, Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco. Vor diesem Hintergrund stellen sie in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen Prüfantrag, der sich mit den Eintrittspreisen für Menschen mit Handicap beschäftigt.

Der ermäßigte Besuch eines der Büdinger Museen oder die vergünstigte Teilnahme an einer Stadtführung seien zwar nur kleine, doch für die Betroffenen wichtige Bausteine, betont die SPD. Oft seien Menschen mit Handicap mit Begleitpersonen unterwegs. Durch diese Personen werde ermöglicht, dass Menschen mit Behinderung an kulturellen Angeboten teilhaben können. „Vorstellbar wäre freier Eintritt für die Begleitperson“, heißt es im Antrag, der in der Stadtverordnetenversammlung am Freitag, 23. Juni (Historisches Rathaus, 20 Uhr), Thema sein wird.

Nach Vorstellungen der SPD sollen die Parlamentarier den Magistrat damit beauftragen, bis spätestens Oktober ein Konzept zu erarbeiten, dass Ermäßigungen für Menschen mit Behinderung bei den Eintrittspreisen der Büdinger Museen, Stadtführungen und ähnlichen Angebote vorsieht. Zudem sollten die Stadträte Verhandlungen mit privaten Einrichtungen aufnehmen. „Eine Kompensationszahlung der Stadt für diese Einrichtungen wäre zu begrüßen, da es sich meistens um Vereine handelt, die nur über wenig finanzielle Mittel verfügen.“

Kreisanzeiger vom 21.6.2017

Märchenstunde?  Gelbe Tonne geht angeblich nicht


Foto vom 31.05.2017


SPD Doppelspitze beschäftigt sich nicht nur mit „gelbem“ Müll

Mit einem Antrag in der Stadtverordnetenversammlung wollte die SPD den Wunsch vieler Bürger in Büdingen nachkommen, den Müll entweder über den gelben Sack oder einer gelben Tonne zu entsorgen. Beide Varianten sollten nach Ansicht der SPD gleichzeitig zur Abholung bzw. Entleerung bereitgestellt werden können. Schon im Vorfeld erklärte die Büdinger Stadtverwaltung, dass dies nicht möglich sei. Ein Mischsystem lehne der Entsorger Remondis und der Wetteraukreis ab.

Nach Überweisung in den Haupt- und Finanzausschuss wurde das Thema in seiner März-Sitzung beraten. Auch der Finanzausschuss sprach sich mehrheitlich gegen die Einführung einer gelben Tonne aus. Begründung: Die Umrüstung der Abfuhrfahrzeuge auf Schüttung sei deswegen nicht möglich, weil die gelben Säcke dann nicht mehr eingesammelt werden könnten. 



Eine Pressemitteilung der FDP beschäftigte sich ebenfalls in einer fast wissenschaftlichen Ausarbeitung mit dem Thema. Mit der Überschrift „SPD-Antrag zum gelben Sack in Büdingen zeigt Uninformiertheit und Inkompetenz“ wollte der FDP-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Patzak sein grenzenloses Wissen unter Beweis stellen. Als Beispiel nannte er einen Testlauf im Kreis Gießen zu einem parallelen System von gelber Tonne und gelbem Sack. Dieser sei gescheitert.

Foto vom 1.6.2017


Heute stellt sich heraus, dass eine  gleichzeitige Entleerung von Tonne und Sack durchaus möglich ist – und das in Büdingen. Ein Büdinger Bürger konnte die ganze Aufregung um die gelbe Tonne  nicht verstehen und wandte sich an den SPD-Fraktionsvorsitzenden Manfred Scheid-Varisco. „Was soll denn euer Antrag“, fragte er, „es wird doch schon seit Jahren bei uns die gelbe Tonne geleert“. Zwar noch ungläubig aber doch neugierig machte sich die SPD-Doppelspitze mit Hilfe des Büdinger vor Ort auf Recherche. Und tatsächlich, in Büdingen werden Tonne und gelber Sack gleichzeitig geleert. Ein Gespräch mit Remondis bestätigt dies. Es sei zwar nicht vorgesehen da Büdingen ein sogenanntes „Sackgebiet“ sei. Derzeit leere man aber die Tonnen mit“. Im Übrigen würden sehr viele Bürger anrufen, die sich eine gelbe Tonne wünschen.

Die beiden Fraktionsvorsitzenden Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco können angesichts des vielen Mülls in den Begründungen, warum es nicht ginge, nur den Kopf schütteln: "Da fühlen wir uns doch verschaukelt! Seit Jahren zeigt der Entsorger, dass es in Büdingen geht. Jetzt erst recht werden wir uns weiterhin dafür einsetzen".

Foto vom 1.6.2017

 

SPD Büdingen will Eltern bei Kita-Gebühren entlasten

Beiträge sollen stufenweise um 15 Prozent sinken


Mit ihrem Änderungsantrag in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung möchte die SPD-Fraktion auch in Büdingen die Weichen für beitragsfreie Kitas stellen. Spätestens für 2020 strebt die SPD in Hessen Gebührenfreiheit für Kindertagesstätten an. „Für uns ist klar, dass die frühkindliche Bildung nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf. Es ist uns bewusst, dass wir dieses Ziel nicht von heute auf morgen erreichen werden. Dies wird sich nur schrittweise umsetzen lassen. Ein erster Schritt ist die stufenweis Senkung der Gebühren um 15%“, eröffnete der Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco den SPD-Antrag.

Die Büdinger SPD möchte ab August 2017 die Kita-Gebühren um jährlich 15% senken. Bei derzeit 160 Euro für die Ganztagsbetreuung (41 Stunden/wöchentlich)in den Büdinger Kitaeinrichtungen wären dann 136 € fällig, ab August 2018 wären es 115 Euro und ab August 2019 knapp 100 Euro.

Mit den ersten Schritten zur Gebührensenkung wollen wir Familien finanziell entlasten und eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Kitagebühren reißen tiefe Löcher in das Budget junger Familien. Wir halten diese stufenweise Abschaffung der Gebühren für einen gangbaren und verantwortungsvollen Weg. Kita-Gebühren sind sozial ungerecht. Die frühkindliche Bildung ist mittlerweile ein „fundamentaler Bestandteil“ des Bildungswesens. Es ist ungerecht und nicht nachvollziehbar, dass für Schulen und Hochschulen keine Gebühren erhoben werden, aber für Kitas.

 

„Die FWG machte sich bereits im Januar diesen Jahres in der Stadtverordnetenversammlung und in einer Pressemitteilung für gebührenfreie Kita-Plätze stark. Nun können die Kolleginnen und Kollegen der FWG-Fraktion mal zeigen wie ernst es ihnen bei der Umsetzung ist“, resümiert der Fraktionsvorsitzende.

26.05.2017

23. Mai 2017: Tag des Grundgesetzes

"Demokratie passiert nicht, wenn man beim Zeitung lesen den Kopf schüttelt"


Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verkündet. Deshalb wird jährlich der Tag des Grundgesetzes am 23. Mai gefeiert. 

"Es ist wichtig, dass wir uns jeden Tag daran erinnern, dass Demokratie kein Selbstbedienungsladen ist und dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in einer Demokratie zu leben. Dass es etwas zu verteidigen gibt, was wir Jahrzehnte für selbstverständlich hielten. Unser Grundgesetz ist eine schlichte, kurze Bedienungsanleitung für das friedliche und glückliche Zusammenleben aller Menschen in diesem Land. Es gilt ausnahmslos für alle. Und der Staat beschützt jeden einzelnen in seiner Eigenart, denn er schützt "Die Würde des Menschen." Und nicht nur die des deutschen Menschen. Und ich muss Ihnen ehrlich sagen: Ich bin ziemlich glücklich, in so einem Staat zu leben, der das seinen Bürgern garantiert." (Dunja Hayali)

Sinnvolle Hinweise mit wenigen Klicks

 

 

 

 

Seit Herbst erarbeitet der Büdinger Ortsbeirat Konzepte für eine saubere Stadt. Dabei entwickelten die Mitglieder der SPD und FWG eine neue Idee. Per WhatsApp sollen die Büdinger wilde Müllablagerungen, defekte Straßenlampen oder Beschädigungen an Spielgeräten auf den Spielplätzen melden.

„Durch diese Möglichkeit können Nutzer mit wenigen Klicks ein Foto, zum Beispiel von überfüllten Mülleimern im Stadtgebiet, verschicken“, erklärt der stellvertretende Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco das Konzept. „Ein schneller Weg, um Missstände in der Stadt mitzuteilen. Mittels GPS kann der genaue Standort mitgeteilt werden. Bürgerbeteiligung ist bei diesem Mängelmelder das Stichwort, denn man muss sich nicht wirklich bemühen, sondern einfach sein Smartphone zücken, um etwas vor Ort anzuregen. Hat man dies gemacht, werden diese geprüft und an die entsprechenden Stellen im zuständigen Ordnungsamt weitergeleitet. Über den Bearbeitungsstand der Meldung erhalten die App-Nutzer eine Rückmeldung.“

„Wenn man durch die Straßen geht, fragt man sich leider häufig, wer seinen Müll einfach auf die Straße schmeißt. Abgesehen davon, dass der Müll einfach achtlos entsorgt wird, bleibt dieser auch oftmals viel zu lange liegen, ohne dass sich jemand zuständig fühlt. Mit der Einrichtung dieser Mängelmelder-WhatsApp im Projekt ,Saubere Stadt‘ soll sich das ändern. Das erreicht Büdingen nur mit der Unterstützung aller Bürger“, betont Thomas Appel.

Der Ortsbeirat hat sich zum Ziel gesetzt, die Sauberkeit in Büdingen nachhaltig zu verbessern. Die Sauberkeit im öffentlichen Raum solle sich spürbar verbessern. Allen Bürgern müsse bewusst werden, dass der Müll nicht nur auf den Straßen, in den Hecken oder den Baumscheiben lande, weil die Stadtverwaltung nicht ihrer Reinigungspflicht nachkomme. Die Hauptursache für die Verschmutzung des Stadtgebietes liege bei den Bürgern, die ihren Müll nicht ordnungsgemäß entsorgen.

Beim Konzept „Saubere Stadt“ gehe es nicht nur um die Müllbeseitigung, sondern vor allem um die Stadtbildpflege. Dazu gehörten regelmäßige Müllbeseitigung, Pflege der Grünflächen und des Straßenbegleitgrüns und Instandhaltung. „Unter Stadtbildpflege verstehen wir die Bündelung aller Leistungen und Maßnahmen, die dazu nötig sind, dass der öffentliche Raum gepflegt und sauber aussieht. Dazu kann der Mängelmelder WhatsApp einen erheblichen Beitrag leisten.“

16.05.2017



Die Maifeier im Büdinger Wald hat Tradition. Mal “einfach so” treffen? – Eine gute Gelegenheit dafür ist die AWO-Maifeier an der Leohütte. Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) lud wie jedes Jahr am 1. Mai dazu ein. Wanderer, Radfahrer - also die ganze Familie - konnten sich ab 11 Uhr auf Würstchen, Steaks, unsere beliebte Erbsensuppe und gekühlte Getränke freuen. Zur Kaffeezeit gab es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Morgen noch Sonne, ab eins dann leider Regen. Danke, an alle die uns besucht haben. Nächstes Jahr scheint wieder den ganzen Tag die Sonne. Vielen Dank auch an unsere Helferinnen und Helfer und unsere Kuchenspender. Und die Musik war auch super. Danke Sound of Büdingen! 

02.05.2017

+++Wettbewerb "Büdingen blüht auf" ist gestartet+++

 


Die Lust auf Frühling und Sommer war bei den Besuchern des Gärtnermarktes am vergangenem Sonntag in der Büdinger Altstadt zu spüren. Das Wetter spielte mit und somit konnten viele Ideen für Balkon und Garten mit nach Hause genommen werden. Denn zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich für den Wettbewerb "Büdingen blüht auf" angemeldet. Mit einem kleinen Stand präsentierte sich der Ortsbeirat auf dem Marktplatz und nahm die Anmeldungen entgegen. 500 Päckchen Saatgut wurden an die Besucher verteilt, die sich über diesen Blumengruß sehr freuten. Manche haben sich daraufhin auch spontan entschlossen beim Wettbewerb mitzumachen. "Ein Fleckchen wo die Erde lächelt" erfreut doch jeden Menschen. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Fleckchen Erde auf dem Balkon, auf der Fensterbank, im Hauseingang oder in einem kleinen Vorgarten zu finden ist. 
Sicherlich werden noch einige Anmeldungen eintreffen. Auch Sie können noch mitmachen. Schicken sie uns doch einfach eine E-Mail (buedingenbluehtauf@mail.de) oder sprechen ihren Ortsbeirat persönlich an. Wir freuen uns auf ihre Teilnahme!

27.04.2017



Sanierung der Toilettenanlage auf dem Büdinger Friedhof

Der Ortsbeirat Büdingen freut sich über die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten in den Toilettenanlagen des Büdinger Friedhofes. 


Bereits vor einigen Wochen konnten der Ausbau und die Renovierung abgeschlossen werden. Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke, ihr Stellvertreter Manfred Scheid-Varisco und Thomas Appel überzeugten sich vor Ort von der gelungenen Umsetzung.

Kurz nach der Kommunalwahl hatte sich der neugewählte Büdinger Ortsbeirat diesem Thema angenommen. „Die Toiletten waren vor der Sanierung in einem schlechten Zustand. Viele Beschwerden von Bürgern haben uns erreicht und es war uns wichtig, in dieser Sache einen schnellen sichtbaren Erfolg zu erzielen“, erläutert Sabine Kraft-Marhenke. Insgesamt wurden in die Sanierungsarbeiten der nunmehr vergrößerten und behindertengerechten Toilettenanlage knapp 20.000 € investiert.

Unser besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang Jürgen Kraus. Der Leiter des Büdinger Bauamtes hat den Umbau geplant und den Ortsbeirat bei diesem Vorhaben tatkräftig unterstützt. 
Wir möchten erreichen, dass sich unser Friedhof in einem respektablen und würdevollen Rahmen präsentiert. Dieses Anliegen umfasst die neue Toilette, aber natürlich auch die Sauberkeit und Ordnung in der Anlage. 

Der Büdinger Ortsbeirat steht als Ansprechpartner für Kritik oder Anregung gerne zur Verfügung.

20.04.2017

SPD Büdingen überreicht Parteibücher an neue Mitglieder


Vier neuen Mitgliedern (Marion König, Gerlinde Schneider, Gregor Hübner,Torsten Henes) wurde das Parteibuch überreicht. Dies übernahmen mit großer Freude Bettina Müller, MdB und Lisa Gnadl, MdL.
Der Rahmen dazu war die gut besuchte Mitgliederjahreshauptversammlung der Büdinger SPD. 

19.04.2017

Büdingen blüht auf - blühen Sie mit!

Die Temperaturen werden milder, die Tage länger – Frühlingsstimmung macht sich in Büdingen breit. Der Ortsbeirat hatte für den Wettbewerb „Büdingen blüht auf“ bereits im Dezember mit einem Flyer geworben und Hauseigentümer, Anwohner sowie Geschäftsleute ermuntert, sich für ein blühendes Büdingen zu engagieren.

Mitglieder des Ortsbeirats sind schon hochmotoviert und pflanzen in der Altstadt (v.l.n.r.: Thomas Appel, Heinz-Wilhelm Klein, Manfred Scheid-Varisco, Sabine Kraft-Marhenke)

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung  „Büdingen blüht auf“, die am 23. April von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Marktplatz anlässlich des Gärtnermarkt stattfindet, wird der Wettbewerb offiziell eröffnet. Alle bis dahin angemeldeten Teilnehmer erhalten vom Ortsbeirat eine „Starthilfe“ in Form von Saatgut. Darüber hinaus bietet der Gärtnermarkt neben dem breiten Angebot an Pflanzen, Floristik und Gartenaccessoires auch Tipps und Beratungen durch den Bezirksgartenbauverband an.  „Es geht“, so der stellvertretende Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco,  „um gut von außen einsehbare Gärten, schön dekorierten Terrassen, Hauseingänge und Balkone oder vielleicht auch den einen oder anderen liebevoll gestalteten Gehweg?“


 Bewertet wird in vier Kategorien.  Und zwar in Vorgärten (Flächen), Blumengefäße (Blumentrog) , Fassaden (Balkone, Terrassen, Fensterbänke) und Patenschaften für öffentliche Flächen. Außerdem ob es sich um Saison-, Sommer- oder Dauerbepflanzung handelt. Bewertungsgrundlage ist der Pflegezustand und die Artenvielfalt. Zusatzpunkte gibt es für die Nachhaltigkeit und den ökologischen Nutzen. Eine Jury wird die Teilnehmer besuchen und deren gemeldete Beiträge bewerten.

Die Gewinner werden dann am Samstag, den 23. September auf dem Büdinger Gallusmarkt bekannt gegeben und gefeiert. Für die Sieger gibt es Gutscheine des Gewerbevereins zu gewinnen. Anmelden kann man sich auf der Homepage www.buedingenbluehtauf.de,

per E-Mail: buedingenbluehtauf@mail.de oder auf der Facebookseite „Büdingen blüht auf“. Außerdem liegen ab nächste Woche Flyer zum Anmelden in den Büdinger Geschäften und dem Touristikcenter aus. Darin werden auch die Bewertungskriterien nochmal erklärt.

„Büdingen blüht auf“ ist ein Wettbewerb zum Mitmachen und Mitgestalten. Ein Erfolg ist nur dann zu erreichen, wenn sich Bürgerinnen und Bürger und Gewerbe einbringen“, appelliert Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke und freut sich schon jetzt über zahlreiche Anmeldungen.

03.04.2017

Verleihung der Bürgerplakette Büdingen 


Für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement wurden heute Abend Harry Stumm aus Rohrbach, Lilo und Eberhard Gömmer 
aus Büdingen und das Bürgerforum Steinernes Haus Büdingen geehrt. 

Herzlichen Glückwunsch!

Die Verdienstmedaille „Bürgerplakette", wird jährlich an Bürger oder Vereine verliehen, die sich um die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger im besonderen Maße verdient gemacht haben. 


22.03.2017


Kreisanzeiger vom 10.03.2017

Stadt lobt Motivationspreis für junge Leute aus

BÜDINGEN - (red). Besonderes ehrenamtliches Engagement junger Menschen wird künftig mit einem Motivationspreis ausgelobt. Dies beschloss die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung Ende Januar. Unter dem Titel „Ihr gestaltet unsere Zukunft – wir sagen danke!“ werden junge Menschen bis 25 Jahre für besonderes ehrenamtliches Engagement geehrt und motiviert, sich freiwillig zu engagieren und somit einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. „Wir möchten den vielen engagierten jungen Menschen in Büdingen zeigen, dass wir ihre Leistung bewundern und anerkennen“, betont Bürgermeister Erich Spamer.

Vorschläge können Privatpersonen, Institutionen und kommunalpolitische Gremien einreichen. Die Auswahl der Preise obliegt der Jury Bürgerplakette sowie zwei Vertretern des Kinder- und Jugendbeirats. Die Verleihung erfolgt im Zuge der Verleihung der Bürgerplakette. Der Motivationspreis besteht aus einer Urkunde und einem Geldbetrag. Die zur Verfügung gestellten Preise in einer Gesamthöhe von 1000 Euro sind gestaffelt. Für den ersten Platz gibt es 400, für den zweiten 300 und für den dritten Preis 200 Euro. Die verbleibenden 100 Euro werden in Form eines Anerkennungspreises an weitere Teilnehmer vergeben, die sich ebenfalls durch besonderes Engagement verdient gemacht haben.

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Vorschläge können formlos bis zum 31. Juli bei Nadja Leitner vom Fachbereich Jugend, Kultur, Soziales der Stadt Büdingen per E-Mail an nleitner@ stadt-buedingen.de eingereicht werden.

Büdinger Ausschuss schließt Parteien mit "erkennbar verfassungsfeind-lichen Zielen" aus Hallen aus

 

Dem Antrag der Grünen im September 2016 im Büdinger Stadtparlament konnten wir damals aus gutem Grund nicht zustimmen. Denn mit dem Antrag hätten die demokratischen Parteien ihr eigenes Recht auf Versammlungsfreiheit und die demokratischen Grundwerte eingeschränkt. 
Der nun im Haupt- und Finanzausschuss behandelte Antrag ist so vollkommen richtig, nämlich:          

"Die Erlaubnis zur Nutzung wird jeder Partei und Organisation versagt, die erkennbar verfassungsfeindliche Ziele verfolgt."


BÜDINGEN - Büdingen (ihm). Die NPD darf künftig keine städtischen Räume mehr benutzen, zumindest, wenn es nach dem mehrheitlichen Willen des Haupt- und Finanzausschusses geht. Dazu gehören die Willi-Zinnkann-Halle ebenso wie die Dorfgemeinschaftshäuser und die Bürgermeistereien in den Stadtteilen Düdelsheim und Eckartshausen. Dagegen stimmte neben NPD-Mann Daniel Lachmann der Pro-Vernunft-Stadtverordnete Reiner Hornung.                                                                                                                                                                                                   mehr im Kreisanzeiger

15.02.2017



Update 06.03.2017:

Kreisanzeiger:

Verfassungsfeinde dürfen Zinnkann-Halle in Büdingen nicht mehr nutzen

BÜDINGEN - (ihm). Das Thema NPD dominierte fast die gesamte Büdinger Parlamentssitzung am Freitagabend im historischen Rathaus. Unter anderem war die Willi-Zinnkann-Halle Thema, da ihre Nutzung künftig jeder Partei oder Organisation versagt wird, die erkennbar verfassungsfeindliche Ziele verfolgt. Stadtrat Jörg Sebulke (Pro Vernunft) distanzierte sich vom Abstimmungsverhalten seiner Fraktion, die die Einschränkung ablehnt.

                                                                                                                       mehr im Kreisanzeiger

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Update 22.05.2017:

NPD darf Willi-Zinnkann-Halle für Wahlkampfveranstaltung nutzen


Das VG Gießen hat die Stadt Büdingen im Wege einer einstweiligen Anordnung verpflichtet, dem Ortsverband Büdingen der NPD die Willi-Zinnkann-Halle für eine Wahlkampfveranstaltung am 03. und 04.06.2017 zu überlassen.

Nachdem mehreren Reservierungsanfragen der NPD aufgrund einer durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Büdingen Anfang März 2017 beschlossenen neuen Gebühren-und Benutzungsordnung nicht entsprochen worden war, suchte die NPD vor dem VG Gießen um vorläufigen Rechtsschutz nach. Die neue Satzung enthält eine Regelung, nach der Parteien, die erkennbar verfassungsfeindliche Ziele verfolgen, die Nutzung der Halle versagt wird.

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts hat die NPD einen Anspruch auf Überlassung der Halle. Ein Ausschluss von der Hallennutzung wegen Verfolgung verfassungsfeindlicher Ziele sei rechtlich nicht zulässig, so lange nicht eine Partei deshalb nach Art. 21 Abs. 2 GG vom BVerfG verboten oder ein Vereinigungsverbot nach Art. 9 Abs. 2 GG ausgesprochen worden sei. Ein Verbot der NPD durch das BVerfG sei nicht erfolgt. Die Stadt Büdingen habe auch nicht belegen können, dass für den Termin am 03. und 04.06.2017 eine ältere Reservierungsanfrage der Halle durch andere Interessenten vorliege, die vorrangig zu berücksichtigen sei.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Die Beteiligten können dagegen binnen zwei Wochen beim VGH Kassel Beschwerde einlegen.

Quelle: Pressemitteilung des VG Gießen v. 19.05.2017

Immer Ärger mit dem Gelben Sack

MÜLLENTSORGUNG SPD macht sich für eine Verbesserung stark und bringt Gelbe Tonne ins Gespräch / Ansage an Magistrat


BÜDINGEN - (red). In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung ging es um einen Antrag der SPD, der das Problem mit den Gelben Säcken thematisierte. „Jeder kennt den Ärger mit dem Gelben Sack: Er ist zu dünn und reißt schnell, oft schon, wenn man ihn von der Rolle reißt. Ich nehme zur Stabilisierung zwei Säcke. Das kann aber keine Lösung sein und hilft auch nicht immer. Bei einer Abholung alle vier Wochen müssen die Säcke zwischengelagert werden. Viele Bürger haben nur draußen eine Möglichkeit dafür. Dann läuft man Gefahr, dass die Säcke von Katzen, Waschbären oder Iltissen aufgerissen werden“, erklärt Heidi Schlösser, Fraktionsvorsitzende der SPD, aus eigener Erfahrung und den Hintergrund des Antrags.

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13.02.2017


+++Katja Schneidt hat fast 14 Monate keine Beiträge gezahlt+++


Flüchtlinkskinder stehen an einer Erstaufnahme in Büdingen an - "Wir schaffen es nicht" von Katja Schneidt. Bild © picture-alliance/dpa, Riva-Verlag

Sie spielt in derBüdinger SPD und Kommunalpolitik nun wirklich keine Rolle. Natürlich freue ich mich nicht, wenn wir Mitglieder verlieren. Frau Schneidt wäre allerdings kein Verlust für die Büdinger SPD. Meiner Meinung nach ist Ihr Populismus nicht mit den Werten der SPD vereinbar. Dass sie ihre extrem passive Mitgliedschaft in der SPD dennoch in den Medien als aktives Engagement in der Büdinger Kommunalpolitik und SPD vermarktet hat, ist sicherlich ihrem Buch geschuldet.


"Die Büdingerin Katja Schneidt hat ein Buch über die Flüchtlingskrise geschrieben: "Wir schaffen es nicht". Der Titel verkauft sich gut. Dabei gibt es große Zweifel an ihrer Selbstdarstellung." 

                                                                                   Lesen sie hier den Bericht auf www.hessenschau.de

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04.02.2017

 


Büdingen 10.02.2017

Wegtreten, Genossin Schneidt!

NEUES AUS DEM ORTSVEREIN Als alle plötzlich große Augen machten – die Büdinger SPD und ein unliebsames Mitglied

BÜDINGEN - Versteckt hat sie die Hinweise freilich nicht. „Viele sind ebenso wie ich aktives Mitglied in der SPD, sodass wir uns auch auf kommunalpolitischer Ebene bemühen, gute Voraussetzungen für die in unserer Stadt lebenden Flüchtlinge zu schaffen.“ Das steht im ersten Kapitel auf Seite 9. Für Katja Schneidt sei das Buch „Wir schaffen es nicht“, mit dem es die 46-Jährige abermals in die Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat, eines der schwersten gewesen. Dass sie ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit Flüchtlingen öffentlich bespricht, findet zweifelsohne Zuspruch. In Büdingen ist das mit der Begeisterung für Katja Schneidt aber so eine Sache. Großes Engagement und zuweilen Dominanz bescheinigt ihr Dieter Egner in der Flüchtlingshilfe. Die Sozialdemokraten, deren Mitglied die Autorin seit 1. Januar 2016 ist, sind indes alles andere als glücklich mit der Frau. Die Inhalte ihrer Bücher sind dem Gros der SPD ein Dorn im Auge – zu kritisch, zu überzogen, zu populistisch, zu fremdenfeindlich.

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Rede der SPD-Fratktion, Stadtverordneter Horst Richter zum Haushalt 2017 in der Stadtverordnetenversammlung am 27.01.2017


Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine Damen und Herren, 

in nur acht Sitzungen hat der Finanzausschuss den vorliegenden Haushalt 2017 beraten und für Sie die heute vorliegende Beschlussempfehlung bis auf ganz wenige Ausnahmen, einstimmig beschlossen.

Dass wir unsere Haushaltsberatungen relativ zügig voran gebracht haben, lag im Wesentlichen an der sehr guten Vorarbeit und Unterstützung durch die Finanzabteilung.

Alle Fragen wurden dem Finanzausschuss zügig und umfassend beantwortet.

 

Es lag aber auch an der bisweilen sehr sachbezogenen und zügig geführten Diskussion im Ausschuss. Ich erinnere noch einmal daran, der Haushaltsplanentwurf  wies im Ergebnishaushalt erstmalig seit vielen Jahren mal wieder einen Überschuss von 46.502 Euro auf.

Im Entwurf lag die Nettokreditaufnahme für Investitionen  und Investitionsfördermaßnahmen  bei 650.000 €, was bei weitem nicht ausreichte, um die Anträge der Ortsbeiräte, die leider erst sehr spät in die Haushaltsberatungen einbezogen wurden,  umfassend zu berücksichtigen.

Der Finanzausschuss fordert die Verwaltung noch einmal mit Nachdruck auf, die Anträge der Ortsbeiräte zum Haushalt bereits bei der Aufstellung des Planentwurfs und vor der Beratung im Magistrat zu berücksichtigen.

Ein entsprechender Begleitbeschluss ist erneut Bestandteil des diesjährigen Haushalts.

Wie vielen anderen Gemeinden  schiebt die die Stadt Büdingen Jahr für Jahr einen immer größer werdenden Berg notwendiger Investitionen in Höhe von mehreren Millionen vor sich her. Beispielhaft erwähnt seien hier nur der Straßenbau, die Sanierung der Brücken, der Maschinenpark des Bauhofs, dringend notwendige energetische Sanierungen, die Sanierung der Stadtmauer um nur einiges zu nennen.

So war es auch bei den diesjährigen Haushaltsberatungen. Um kleinste Investitionen z.B. eine Buswartehalle im Stadtteil X in Höhe von 10.000 € oder im Stadtteil Y eine Dachsanierung eines Sportheims mit 6.000 € zu bezuschussen, wurden Straßensanierungen in die Nächsten Jahre, Mittel für dringen notwendige Brückensanierungen drastisch zusammengestrichen.

Das nun der Ihnen zur Beschlussfassung vorliegende Haushalt dennoch nur eine Nettoneuverschuldung von 730.000 € für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen vorsieht, dass in der Ihnen vorliegenden Beschlussvorlage im Ergebnishaushalt  2017 mit einem Überschuss in Höhe von 448.571€ zu rechnen ist, ist auch wenn es noch so schön wäre,  nicht in erster Linie das Verdienst der guten Arbeit des Finanzausschusses.

Die anhaltende gute Konjunktur, die Erhöhung der Schlüsselzuweisung, die uns auch durch die gestiegene Einwohnerzahl  in der Erstaufnahmeeinrichtung zu Gute kommt und die Senkung der Kreisumlage um 450.000 € haben hierzu ihren Beitrag geleistet.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die finanzielle Unterstützung der Gemeinden mit Erstaufnahmeeinrichtungen mit einem Gesamtbetrag von 25 Millionen Euro, von denen auch unsere Gemeinde profitiert.

 Besonders erfreulich ist, dass unsere Gemeinde durch das längst überfällige kommunale Investitionsprogramm vom Bund und vom Land

mit eine Zuweisung für dringende Investitionen in Höhe von 2.267.972 Euro rechnen kann. Der Eigenanteil in Höhe von 280.000 € den die Stadt zu tragen hat, ist hier gut investiert. Ein großer Teil des Investitionsstaus kann damit endlich beseitigt werden.

Dabei will ich es mir nicht verkneifen und darauf verweisen, dass es im Wesentlichen die Sozialdemokraten in der Bunde-regierung waren, die dieses kommunalpolitische Förder-programm auf den Weg gebracht haben. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo unsere Forderung  nach Investitionsprogrammen als unrealistische verteufelt wurde.

Und schließlich konnten wir in den Beratungen des Finanz-ausschusses auch Investitionsmittel für die Stadtteile frei-machen, indem wir vorschlagen, die Mittel für die Sanierung unserer Stadtmauer durch eine Verpflichtungsermächtigung auf mehrere Jahre zu strecken, was uns durch den Bundeszuschuss in Höhe von 150.000 € etwas leichter viel.

Abschließend lassen sie mich noch einige Worte zum Stellenplan sagen.

Wenn langläufig, manchmal auch in diesem Hause behauptet wird, wir investieren nicht in die Zukunft unserer Kinder, dann möchte ich mich mit dieser Mär einmal auseinandersetzen.

Wenn wir heute diesem Haushalt zustimmen, dann geben wir unsere Zustimmung auch für die Schaffung von 15,22 neuen Stellen im Stellenplan. Davon allein 13,7 neue Stellen für die Hortkinder -, Kindergarten- und U3 Betreuung. Das führt zu einem Anstieg der geplanten Personalkosten um ca. 570.000 €.

Für die Einen nur ein Kostenfaktor. Für uns sehr gut investiertes Geld in die Zukunft unserer Kinder, ihrer Eltern und für Weiterentwicklung unserer demokratischen Gesellschaft.

Bedauerlich bleibt nach wie vor, dass sich Bund und Länder an dieser Zukunftsaufgabe finanziell nur unzureichend beteiligen.

Die FDP und wir haben uns auch für eine zusätzliche Stelle in der Bücherei stark gemacht. Weil auch das Arbeit an der Zukunft unserer Kinder und schließlich auch unseres Gemeinwesens ist.

Der Finanzausschuss hat diesen Antrag mehrheitlich unterstützt. Ich hatte den Eindruck, dass der Bürgermeister darüber nicht sehr erfreut  war.

Auch hierüber werden Sie entscheiden, wenn Sie gleich in der Abstimmung dem Haushalt  2017 zustimmen.

Meine Fraktion bedankt sich bei den Ortsbeiräten für die kollegiale Diskussion ihrer Anträge aus den Stadtteilen. Ihre Anträge waren sehr wohl von der Erkenntnis getragen, dass die Stadt Büdingen in den nächsten Jahren auch und gerade bei den Investitionen sparen muss.

Meinen Dank richte ich auch an den Vorsitzenden des Finanzausschusses, der es immer wieder geschafft hat, unsere manchmal etwas ausufernden Diskussionen zusammenzufassen.

Die SPD Fraktion bedankt sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Finanzabteilung , die mit hoher Fachkompetenz und dem notwendigen Überblick  unsere Arbeit im Finanzausschuss enorm erleichtert und unterstützt hat.

 Wir können stolz sein auf solche Mitarbeiter in unserer Verwaltung.

                              

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 Die SPD Fraktion stimmt der vorgelegten Beschlussempfehlung des Finanzausschusses für den Haushalt 2017 ohne Vorbehalt zu. 

Büdingen bleibt weltoffen!

Etwa 100 Demonstranten und zahlreiche Polizisten riegelten am Samstagnachmittag einen Neujahrsempfang der Büdinger NPD ab. Draußen ließen sie nach engagierten Reden und lauter Rockmusik viele pinkfarbene Ballons fliegen – und in der Willi-Zinnkann-Halle erklärte der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz vor 70 Zuhörern, was die NPD von der AfD unterscheide.



„Wir kämpfen dafür, dass Büdingen weltoffen bleibt!“ Das rief die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller über die Polizei-Absperrung hinweg den NPD-Anhängern vor der Willi-Zinnkann-Halle zu. Mit vielen anderen Politikern und Bürgern protestierte sie gegen den Auftritt von Kadern der Rechtsextremen im Kollegraum der Halle. Ihr Protest galt auch der AfD, die laut der Linken-Landtagsabgeordneten Gabi Faulhaber mit Björn Höcke „eine faschistische Marschrichtung eingeschlagen hat“. Und dem neuen US-Präsidenten Donald Trump, den die Grünen-Bundestagskandidatin Kathrin Anders als „nationalistischen Egozentriker“ bezeichnete. Erschreckend sei, dass auch in Deutschland in den vergangenen Monaten Nationalismus, Sexismus, und Homophobie massenhaft öffentliche Bühnen fänden. Die Zahl der Übergriffe auf Flüchtlinge und ihre ehrenamtlichen Helfer habe sich verdreifacht, sagte Bettina Müller.

In Büdingen blieb es bei starken Worten. Der als öffentlich angekündigte Neujahrsempfang der NPD wurde von einer Einheit der Bereitschaftspolizei geschützt, die die Ausweise der etwa 70 Besucher kontrollierte. Sie waren um die Gegenkundgebung herum in die Halle gelotst worden. Der NPD-Bundesvorsitzende Frank Franz erklärte ihnen später, was seine Partei von der AfD unterscheide: Frauke Petry und Björn Höcke seien durchaus für Einwanderung nach Deutschland, meinte er. Und sie seien Anhänger der Nato, die die NPD strikt ablehne. Nach einer Pause mit Sekt, Saft und Käsebrötchen ließen sich die meist männlichen und eher jungen NPD-Anhänger von einem Partei-Historiker die Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 erklären.

 

 

 

 

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Kreisanzeiger vom 21.01.2017

„Das Ergebnis erfüllt uns alle mit Stolz“

WASSERHÄUSCHEN Ortsbeirat dankt Helfern, die zum Wiederaufbau beigetragen haben

BÜDINGEN - (red). „Den Wiederaufbau des Wasserhäuschens kann man zu Recht als gelungenes Projekt bezeichnen“, sagte Büdingens Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke. Zusammen mit dem Ortsbeirat bedankte sie sich jetzt bei allen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen hatten. Zu großen Teilen ist der Wiederaufbau durch ehrenamtliche Arbeit bewerkstelligt worden.

  

Dank der Unterstützung des Aulendiebachers Norbert Lott konkretisierten sich die Bemühungen im Frühsommer. Aufgrund seiner guten Kontakte zum Ausbildungszentrum (ABZ) der Bauwirtschaft Nidda und Ausbildungsleiter Daniel Bach haben elf Azubis unter professioneller Anleitung des Büdingers Manfred Willner die Maurerarbeiten übernommen. Noch vor Weihnachten sollen sie beendet werden.

Manfred Willner war, trotz einer zwischenzeitlichen schweren Erkrankung, mit seinen jungen Helfern unermüdlich im Einsatz. „Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen und erfüllt uns alle mit Stolz. Man kann diese Leistung nicht genug würdigen“, sagte die Ortsvorsteherin. Die jungen Leute haben viel von Willner gelernt. Norbert Lott hob besonders die guten Perspektiven für ihre berufliche Zukunft hervor.

„Unser Dank geht auch an die Sponsoren und Unterstützer des Wiederaufbaus des Wasserhäuschens. Großer Dank auch an Jürgen Kraus vom Bauamt der Stadt Büdingen und Bürgermeister Erich Spamer“, so Kraft-Marhenke. Im Frühjahr wird dann mithilfe der Jugendwerkstatt Herrnhaag der Aufbau des Daches in Angriff genommen. Alle Beteiligten freuen sich heute schon auf ein zünftiges Helferfest.

Kreisanzeiger vom 10.12.2016

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Willi-Zinnkann-Halle bis auf den letzten Platz besetzt 

Senioren-Weihnachtsfeier der AWO und Stadt Büdingen 

Jedes Jahr gehört der dritte Advent unseren Seniorinnen und Senioren in Büdingen. Am vergangenen Sonntag veranstaltete die AWO Büdingen gemeinsam mit der Stadt Büdingen die traditionelle Senioren - Weihnachtsfeier. Ein tolles, besinnliches und unterhaltsames Programm hatte  die AWO zusammen gestellt. Mehr als 500 Personen waren in der Willi Zinnkann Halle. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer machten die Feier erst möglich - dafür vielen Dank. Man kann planen und organisieren wie man will aber es braucht Menschen, die dieses Fest mit Leben erfüllen. Dieses Engagement ist nicht mehr selbstverständlich. Danke!

Es war ein „Fest der Chöre“. So sind die „Vocaladies“ und der Kinderchor „Vocakids“ aus Wolf unter der Leitung von Anja Sauer aufgetreten. Zudem waren der Büdinger Frauenchor unter der Leitung von Katharina Padrok und der Männerchor, den Dr. Lothar Wenzel dirigiert, auf der Bühne. Die Jugend-Drumband eröffnete die Weihnachtsfeier. Auch Sängerin Tine Lott bereicherte wie in den vergangenen Jahren die Seniorenfeier. Nach dem großartigen Auftritt im Vorjahr sorgten erneut die Mädchen und Jungen der Formation „Drum Alive Kids Beats“ für Stimmung in der Zinnkann-Halle. Die erst vor wenigen Wochen gegründete Büdinger Theatermanufaktur gab ebenfalls ihre Visitenkarte ab. Moderiert wurde die Feier von Liane Rahn. Bei Kaffee, Kuchen, Tee und Weihnachtsgebäck verbrachten die Senioren einige schöne Stunden zusammen.

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12.12.2016

Neue Brücke über der Seemenbach soll „Fritz-Bauer-Steg“ heißen


Die neue Fußgängerbrücke über der Seeme ist installiert. Bereits im Dezember soll die Eröffnung erfolgen. Natürlich braucht der neue Übergang einen Namen. Die SPD Büdingen macht sich dafür stark und hat auch schon einen Vorschlag. „Fritz-Bauer-Steg“ soll die Brücke heißen. 

Einen entsprechenden Antrag hat der stellvertretende Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco für die kommende Ortsbeiratssitzung am 14. Dezember eingebracht.  

„Die neue Brücke verbindet zwei Institutionen, nämlich die Stadtverwaltung und das Amtsgericht. Deren Wirken steht zentral für eine funktionierende Demokratie. Das war nicht immer der Fall“ begründet die Büdinger SPD den Antrag. „Der ehemalige hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer hat sich – unterstützt von dem damaligen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn – schon sehr früh gegen das Vergessen und Vertuschen gewehrt. Mit seinem Namen sind die Wiederherstellung der Ehre der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944, die Frankfurter Auschwitz-Prozesse und nicht zuletzt die Ergreifung und Überführung Adolf Eichmanns nach Israel verbunden.“

Fritz Bauer war in dreifacher Hinsicht verfolgt: als Jude, als Sozialdemokrat und als Schwuler - übrigens auch noch nach 1945! Nach dem Krieg trat er nicht nur für Menschlichkeit und Gerechtigkeit ein, er verweigerte sich auch dem Trend in der deutschen Nachkriegsjustiz, vor den Gräueltaten der Nazis die Augen zu verschließen und nichts gewusst zu haben. Wenn Deutschland heute in der Welt wieder Glaubwürdigkeit gefunden hat, dann haben wir das u.a. auch dem Wirken Fritz Bauers zu verdanken. Mit Rückendeckung des damaligen Hessischen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn hat sich Bauer als einer der Ersten um die Aufarbeitung eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte verdient gemacht.

„Mit der möglichen Benennung der Brücke könnte ein Mann ausgezeichnet werden, der sich unbequem und unerschrocken der Aufgabe verschrieben hat, Gerechtigkeit und Menschlichkeit Geltung zu verschaffen. Gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulisten und Neonazis Morgenluft wittern, ist der aufrechte Gang wichtig - und dafür ist Fritz Bauer ein gutes Vorbild“ begründet die SPD ihren Antrag.

Nach den diesjährigen Ereignissen in Büdingen, die der mittelalterlichen Stadt einen schlimmen Ruf eingebracht hat, kann mit dieser Namensgebung ein starkes Zeichen für die Gemeinsamkeit aller Demokraten auf der Grundlage von Menschlichkeit und Gerechtigkeit gegeben werden.

05.12.2016

Lorbacher SPD freut sich über neue Spiegel an Flutgrabenkreuzung 

Im Rahmen eines Ortstermins besichtigten die SPD-Fraktionsvorsitzenden im Büdinger Stadtparlament, Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco, jüngst in Lorbach die neu angebrachten Spiegel an der Kreuzung Flutgraben/Sportplatz.

Hier befinden sich jetzt zwei Spiegel, wo zuvor nur ein Spiegel war. Im Juni war es an dieser Stelle zuletzt zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.


Die Spiegel-Erweiterung hatte die Lorbacher SPD in ihrem Kommunalwahlprogramm gefordert. SPD-Mitglied Ralf-Walter Wachner, selbst wohnhaft im Flutgraben, hatte seit 2015 mehrfach darauf hingewiesen, dass diese Kreuzung mit nur einem Spiegel (Blickrichtung rechts) sehr gefährlich für Autofahrer ist, die aus dem Flutgraben kommend abbiegen wollen. Aufgrund des eingeschränkten Blickfeldes durch einen hohen Zaun an der Herrnhuter Straße musste man sich schon bis auf die Hauptstraße vortasten, um den von links kommenden Verkehr einzusehen.

 

SPD-Ortsbeiratsmitglied Sonja Mücke: „Mit den beiden neuen Spiegeln ist nun ein guter Blick nach beiden Richtungen möglich, der hoffentlich weitere Unfälle verhindert. Ich sage ein herzliches Dankeschön an den Initiator Ralf-Walter Wachner und den Lorbacher Ortsbeirat, aus dessen Mitteln die Spiegel beschafft worden sind. Auch Heide Schlösser und Manfred Scheid-Varisco danke ich für deren Unterstützung.“ 

24.11.2016

NPD blitzt mit Anträgen ab

ENTSCHEIDUNG Stadtverordnete wollen sich nicht in Landesthemen einmischen

BÜDINGEN - (ihm). Die Stadtverordnetenversammlung lehnte in ihrer jüngsten Sitzung im Historischen Rathaus mehrere Anträge der NPD ab. Darin ging es um ein Volksbegehren für die Gebührenfreiheit von Kita-Plätzen, um den Auftritt der Stadt in den sozialen Medien sowie den Wunsch nach ständigen Berichten über die Initiative „Demokratie leben“. 

                                                                        Lesen Sie dazu mehr hier im Kreisanzeiger.

 

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 16.11.2016

Bund gibt 150.000 Euro für die Sanierung der Büdinger Stadtmauer


Büdingen erhält 150.000 Euro Fördermittel zur Sanierung der historischen Stadtmauer. Das teilte jetzt die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller mit. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags habe am Donnerstag die Mittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm freigegeben. Wegen der Vielzahl von Bewerbungen bundesweit, habe nur ein Teil der Anträge positiv beschieden werden. „Umso mehr freue ich mich, dass die Büdinger Stadtmauer mit insgesamt 150.000 Euro von den Mitteln des Denkmalschutz-Sonderprogramm VI profitiert“, erklärt Müller, die sich unter anderem bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters für die Förderung des Projektes eingesetzt hatte.

Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms VI (Teil 2) beteiligt sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Insgesamt stellt der Haushaltsausschuss 70,5 Millionen Euro Bundesmittel für den Denkmalschutz bereit, mit dem bundesweit 204 Denkmalschutzprojekte gefördert werden sollen. 

Büdingen hatte die Fördermittel zur Sanierung des Abschnittes 15 der historischen Stadtmauer um die denkmalgeschützte Büdinger Altstadt beantragt. Die nördliche Stadtmauer hat hier infolge eines Wohnhausbrandes und des erforderlichen Abbruchs des Gebäudes erhebliche Schäden erlitten, deren Beseitigungskosten die Möglichkeiten des städtischen Haushalts übersteigen. „Aufgrund des herausragenden kulturhistorischen Wertes der weitgehend erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer als Teil des Gesamtensembles der denkmalgeschützten Büdinger Altstadt und ihrer Befestigungsanlagen kommt der raschen Beseitigung der Schäden eine große denkmalpflegerische Bedeutung zu“, hatte Bettina Müller im März an Kulturstaatsministerin Grütters geschrieben.

10.11.2016

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SPD sieht in der Bodega geeignetes Domizil für ein Hobelmuseum

Pensionierter Schreiner stellt seine private Sammlung zur Verfügung


„Es ist beachtenswert, wie viele Geschichtsinteressierte in Büdingen leben, die mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement Geschichte für die nachfolgenden Generationen bewahren und auch durch die Betreibung ehrenamtlich geführter Museen Geschichte erlebbar machen“, schwärmt Heidi Schlösser, Fraktionsvorsitzende der SPD. „Da stieß der Vorschlag von unserem ehemaligen Magistratsmitglied, Bernd Leitner, innerhalb der Fraktion auf absolute Zustimmung, sich dafür ein zu setzen, dass die Hobelsammlung des Herrn Lachmann aus Lorbach ebenfalls eine Heimat in einem Museum in Büdingen findet“, schildert  Schlösser die Motivation für einen Antrag der SPD zur Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag. Herr Lachmann besitzt eine persönliche Sammlung von mehr als 1130 Hobel und kann zu verschiedenen Hobeln Geschichten über den speziellen Gebrauch oder über die Herkunft erzählen. „Wer glaubt, dass es langweilig wäre, nur Hobel museal auszustellen, der irrt“, ist Stefanie Schlösser, SPD-Fraktionsmitglied, überzeugt. „Im Rahmen der Vorbereitung des Antrags konnte ich mir einen kleinen Einblick in die gigantische Hobelsammlung verschaffen und war erstaunt, was für außergewöhnliche und kunstvolle Hobel es gibt“, setzt Schlösser ihr Statement fort.

Die SPD sieht in den Räumlichkeiten der Bodega ein geeignetes Domizil für das Hobelmuseum. „Der Pachtvertrag wurde vor ein paar Monaten gekündigt und die Stadtverordnetenversammlung steht vor der Frage der weiteren Nutzung. Für uns hat der Erhalt des historischen Gemäuers im Eigentum der Stadt erste Priorität. Da würde ein Hobelmuseum wunderbar neben dem bereits bestehenden Metzgermuseum ins Umfeld passen“ so sieht es die SPD Doppelspitze, Manfred Scheid und Heidi Schlösser.

Die SPD stellt sich vor, dass ein Verein als Träger des Museums gegründet wird und die Stadt dem Verein das Gebäude überlässt. Ein Verein könnte problemlos Zuschüsse beantragen und Spenden für das Vorhaben generieren. „Wir sind glücklich, dass Herr Lachmann seine private Hobelsammlung dauerhaft der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen möchte und darüber hinaus bereit ist, an der Verwirklichung des Museums mitzuhelfen“, erkennt Schlösser Lachmanns Engagement an.

Der ehemalige Schreiner, Manfred Lachman, arbeitet schon heute ehrenamtlich aus Liebe zu seiner Heimatstadt. Er restaurierte die Eingangstür zur historischen Worschtküch, brachte den alten Schlachtertisch wieder auf Vordermann und beteiligte sich an den gesamten Maurer-, Verputzer- oder Malerarbeiten. „Wir sind überzeugt, dass ein Hobelmuseum ein weiteres touristisches Highlight der Stadt sein kann und sich wunderbar in die Museumslandschaft Büdingens einfügt. Wir schätzen unsere politischen Kollegen der anderen Fraktionen ebenfalls so ein, dass sie die Attraktivität Büdingens ausbauen wollen und ehrenamtliches Engagement wertschätzen. Deshalb sind wir guter Dinge, dass wir einen Konsens finden werden, das von uns auf den Weg gebrachte, aber noch ausbaufähige Vorhaben zu verwirklichen“, gibt sich die Fraktionsspitze optimistisch

 

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9.11.2016

 

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig lobt Engagement


Im Nachgang zu den Demokratiekonferenzen in Dietzenbach und Büdingen in dieser Woche bedankte sich heute Bundesfamilienmisterin (Schirmherrin Demokratie Leben!) Manuela Schwesig bei Manfred Scheid-Varisco (Demokratie Leben! östliche Wetterau) und Dirk Hartmann (Demokratie Leben! in Stadt und Kreis Offenbach) für das tolle Engagement in den Kommunen. Sie war begeistert von den Projekten der teilnehmenden Städte. Besonders toll fand sie die Büdinger Postkarten. "Natürlich finden diese einen Platz im Ministerium", so Manuela Schwesig. Die Beiden Vertreter Manfred Scheid-Varisco und Dirk Harmann  freuten sich hierüber, stellvertretend für die Projektpartner vor Ort, sehr. 

                                                        Mehr auf: www.demokratieleben.com

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15.10.2016


Stadtparlament hebelt Gleichbehandlungsgesetz aus                                    

Kinder- und Jugendbeirat darf weniger tagen als andere Gremien der Stadt


Eine breite Unterstützung wurde dem Kinder- und Jugendbeirat (KJB) bei der Konstituierung im Juli zugesichert. Der neu gewählte Beirat ging dadurch gestärkt und motiviert an die Arbeit. Dieses Vertrauen wurde allerdings in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung erheblich gestört. Das Parlament beschloss nämlich, gegen die Stimmen der SPD die Zahl der Sitzungen des Kinder- und Jugendbeirat auf 6 Sitzungen zu begrenzen. Ein Änderungsantrag der Sozialdemokraten sah vor, den KJB mit dem Ausländerbeirat und den Ortsbeiräten gleichzustellen, nämlich die Geschäftsordnung dahingehend zu ändern, dass der KJB auch bis zu 10 Sitzungen im Jahr abhalten darf.

SPD-Fraktion in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Kinder- und Jugendbeirat

Im Februar diesen Jahres verabschiedete die Stadtverordnetenversammlung die Geschäftsordnung für den Kinder- und Jugendbeirat. Damit hat das Parlament diesem Gremium eine besondere Bedeutung beigemessen. Es wurde ausdrücklich als „aktives Organ der Stadt Büdingen“ definiert und weist die städtischen Gremien an, die Meinungen, Anregungen und Ideen der Kinder und Jugendlichen bei der politischen Willensbildung mit einfließen zu lassen. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit eröffnet, in der Stadtverordnetenversammlung und den Ausschüssen zu Planungen und Vorhaben der Stadt Stellung zu beziehen und eigene Vorschläge einzubringen.

Alleine schon mit dieser Aufgabenzuweisung sollte es selbstverständlich sein, dass der Kinder- und Jugendbeirat dieser Stadt den anderen Beiräten gleichgestellt wird. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Ortsbeiräte und Ausländerbeirat nach der Entschädigungssatzung zehn Sitzungen für ihre politische Arbeit haben sollen, der Kinder- und Jugendbeirat aber nur sechs“, begründet die Stadtverordnete und Ausschussvorsitzende für Jugend, Kultur, Soziales Sieglinde Huxhorn-Engler. „Politisch ist die Gleichstellung ein wichtiges Signal, dass dieses Parlament den Kinder- und Jugendbeirat nicht als „Spielwiese“ betrachtet, sondern ihn tatsächlich ernst mit und als Partner im Willensbildungsprozess der Stadt akzeptiert – entsprechend seiner Geschäftsordnung!“

Aber auch aus rechtlicher Sicht hält die SPD die Entscheidung der Stadtverordneten für fatal. „Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes muss für eine Ungleichbehandlung ein „Grund von solcher Art und von solchem Gewicht“ vorhanden sein, „dass er die Ungleichbehandlung rechtfertigen kann“. Ein solcher liegt hier nicht vor. Außerdem:  im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), auch Antidiskriminierungsgesetz genannt, wird Alter ausdrücklich als ein nicht zulässiger Diskriminierungsgrund genannt“, kommentiert Huxhorn-Engler die rechtliche Würdigung der Sozialdemokraten.

Sachliche Gründe für eine unterschiedliche Behandlung sind für die SPD nicht erkennbar. Deshalb ist eine Angleichung zwingend notwendig um dem Gleichbehandlungsgrundsatz in Artikel drei des Grundgesetzes gerecht zu werden.

Stadtverordneter Rolf Kleta kritisiert, dass der KJB in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gar nicht gehört wurde und dem Beirat die Entschädigungssatzung einfach „vorgesetzt“ wurde. „Die jungen Menschen im JKB sind die Zukunft unserer Demokratie. Wir vergeben uns nicht, wenn wir den Jugendlichen die gleichen Rechte wie anderen Gremien zugestehen“.

Die SPD-Fraktion gibt zu bedenken, dass die Jugendlichen im KJB, die Politiker von morgen sind. Welches Vorbild gibt ihnen das Stadtparlament, mit einer solchen Entscheidung? Wie will man auf dieser Basis den Argumenten, „die machen ja doch, was sie wollen“ und „meine Stimme zählt ja nicht“, entgegentreten? Die Fraktion hofft, dass nicht zuletzt auf Grund der eingetretenen Diskussion die Mehrheit der Stadtverordneten doch noch zu einer anderen, positiven Entscheidung gelangen.

 

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14.10.2016

Burkini bleibt erlaubt

BESCHLUSS Stadtverordnete erteilen NPD-Antrag zu Verbot von Ganzkörperbadeanzug klare Absage / Hinweis auf Freiheitsrechte


BÜDINGEN - (ihm). Einmütig lehnte die Büdinger Stadtverordnetenversammlung einen Antrag der NPD ab, Burkinis im Freibad zu verbieten. Sozialdemokrat Manfred Scheid-Varisco hob hervor, dass die Benutzung öffentlicher Schwimmbäder allen Bürgerinnen zu ermöglichen sei. Die Freiheitsrechte hätten oberste Priorität, betonte der Stadtverordnete der SPD am Freitagabend im Historischen Rathaus. Er sprach von einem „Phantom-Antrag“: Denn fast niemand trage beim Schwimmen einen Burkini.

Bebilderte Baderegeln aus Osnabrück für Flüchtlinge

Auf keine Gegenliebe stieß das Ansinnen der NPD, Burkinis „aus hygienischen Gründen“ im Büdinger Freibad zu verbieten. Alle Fraktionen waren sich bei der Parlamentssitzung einig, den Antrag der Rechtsextremen weder in den Haupt- und Finanzausschuss zu verweisen, noch ein Verbot zu beschließen. Wie Daniel Lachmann (NPD) zuvor ausgeführt hatte, berichteten Bademeister immer wieder, dass Burkini-Trägerinnen teilweise andere Kleidungsstücke unter dem Schwimmanzug anhätten. „Das ist nicht nur unhygienisch, sondern auch gefährlich“, meinte er. Die Kleidung sauge sich mit Wasser voll, was das Schwimmen behindere. Er bezeichnete den Burkini überdies als ein „sichtbares Zeichen einer zunehmenden Islamisierung unseres Landes“. Zum einen beantragte Lachmann die Verweisung des Anliegens in den Haupt- und Finanzausschuss, zum anderen regte er an, Kontakt zur bayerischen Kommune Neutraubling aufzunehmen, wo ein Burkini-Verbot erlassen worden sei.

Manfred Scheid-Varisco (SPD) widersprach entschieden, indem er den Burkini als „nichts anderes als einen Ganzkörperbadeanzug“ beschrieb. Mit diesem Antrag propagiere die NPD ihr Gedankengut, „nämlich populistische, realitätsferne Lösungen für gesellschaftliche Probleme“. Die SPD sei „angewidert“ von dem Antrag, der auf die Verletzung der grundlegenden Freiheitsrechte, Gleichbehandlung und Integrationsbemühungen abziele. „Alles, was aus einem Badekleiderstoff besteht, sollte doch wohl erlaubt sein“, betonte Scheid-Varisco. Die Ursache für Unsicherheiten in vielen Kommunen liege darin, dass der Ganzkörperbadeanzug oft als politisches und religiöses Symbol betrachtet werde, das mit antiemanzipatorischen oder sogar fundamentalistischen Tendenzen in Verbindung gebracht werde. Der Sozialdemokrat zitierte die Ergebnisse eines Gutachtens der Universität Konstanz, das darauf eingehe. Demnach seien die sozialen Funktionsweisen von Burka und Burkini entgegengesetzt: Die Burka ziehe im öffentlichen Raum eine klare materielle und symbolische Grenze zwischen Mann und Frau. „Dieser Badanzug dagegen trennt nicht, sondern verbindet, indem der Fokus auf einer gemeinsamen Praxis liegt, nämlich dem öffentlichen Schwimmen mit anderen.“

Für die SPD sei es ein Grundrecht, Bürgerinnen muslimischen Glaubens die Benutzung öffentlicher Bäder im Ganzkörperbadeanzug weiterhin zu ermöglichen. So viele Menschen wie möglich müssten den Zugang zu öffentlichen Einrichtungen haben. „Im Übrigen wurde in diesem Jahr in unserem Freibad nicht mal eine Handvoll Frauen mit diesen Badanzügen gesichtet“, erklärte Scheid-Varisco. Der NPD-Antrag könne daher als „Phantom-Antrag“ bezeichnet werden, „die Antragsbegründung ist eine geradezu zynische Mischung aus Islamfeindlichkeit, Pseudofeminismus und scheinbesorgter Schwimmlehrer-Attitüde“. Das Grundrecht auf freie Entfaltung des Persönlichkeitsrechts habe oberste Priorität, schloss der Sozialdemokrat.

Kreisanzeiger vom 10.10.2016

Demokratie leben – Aufforderung zum Mitmachen

KONFERENZ Präsentationen, Gespräche und Filme am 14. Oktober in der Willi-Zinnkann-Halle


BÜDINGEN - (mü). Zu einer großen Demokratie-Konferenz laden das Ämternetzwerk der Stadt Büdingen und der Gemeinde Altenstadt sowie der gemeinnützige Trägerverein „Demokratie leben – Östliche Wetterau“ für Freitag, 14. Oktober, in die Willi-Zinnkann-Halle ein.

Ab 18 Uhr gibt es im Foyer Informationsstände der bereits in die Aktion „Demokratie leben“ eingebundenen Personen, kommunalen Entscheidungsträger, zu denen auch die Bürgermeister aus Altenstadt und Büdingen, Norbert Syguda und Erich Spamer, gehören, der Vereine und Kirchengemeinden sowie des Bündnisses für Vielfalt und Demokratie. Hinzu kommen Kurzfilme, die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen sowie eine Fragenbox, die auch Anregungen für die weitere Arbeit aufnimmt. Um 19 Uhr beginnt im großen Saal der Halle ein unkonventionelles Podium mit Analysen und Statements zum Thema „Demokratie leben“. Als Gast wird der Sozialwissenschaftler, Publizistik und Staatssekretär a. D. Dr. Richard Meng ein Impulsreferat halten, ein Moderator des Radiosenders FFH wird das anschließende Gespräch leiten, Tine Lott den Ablauf mit Musik auflockern.

Dr. Udo Stern, Henrike Strauch u. Manfred Scheid-Varisco

„Wir sind nicht einfach ein weiterer Verein, der sich für Demokratie, Vielfalt, Offenheit, politische Bildung und Teilhabe einsetzt, sondern in erster Linie ein Dachverband, der die vielfältigen Initiativen, die an der Basis existieren, miteinander vernetzt, ihnen Fördermöglichkeiten aus Mitteln des Bundesprogramms ‚Demokratie leben‘ eröffnen und die beiden Kommunen Altenstadt und Büdingen im Engagement verbinden soll“, betont Vorsitzende und Erste Stadträtin Henrike Strauch.

Nicht zuletzt seit dem Aufmarsch von Rechtsextremen in Büdingen zu Beginn des Jahres wie auch nach dem Abschneiden der NPD bei der Kommunalwahl in Büdingen und Altenstadt sei ersichtlich geworden, dass einerseits eine solche Bündelung demokratischer Aktivitäten notwendig sei – und dass andererseits alles unternommen werden müsse, um die Menschen beider Kommunen mit ihren Ängsten und Fragen abzuholen und um generell die politische Bildung und Teilhabe zu verstärken, beginnend in den Schulen und in der außerschulischen Jugendarbeit. Dabei können sich die Vorstandsmitglieder Henrike Strauch, Dr. Udo Stern, der stellvertretende Vorsitzende, Schriftführer Manfred Scheid-Varisco und Kassenwart Dominic Imhof vielfältige Impulse und Veranstaltungen vorstellen, die Jugendliche ansprechen und gleichzeitig politisches Basiswissen vermitteln: unter anderem politische Poetry-Slams, betreute Freizeitaktivitäten oder das direkte Gespräch mit politischen Entscheidungsträgern. Politische Gleichgültigkeit und die Anfälligkeit für rechtsextreme Parolen resultierten oft aus einem Nichtwissen über die persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten heraus – sowohl was den Privatbereich als auch was die Politik angehe. „Selbst viele Erwachsene kennen das Potenzial einer funktionierenden Demokratie und damit ihre eigenen Einflussmöglichkeiten nicht ausreichend“, betont Strauch.

Gemeinsam mit vielen Initiativen, denen er bereits ein Dach und Vernetzungsmöglichkeiten bietet, hat sich der Verein „Demokratie leben – Östliche Wetterau“ daher entschlossen, aktiv zu werden. Seine Gründung – angeregt durch den Sozial- und Kulturinitiator Dieter Egner – war erforderlich, um den Anschluss an den Bund und eine Förderung aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ einzuleiten. Dies war auch Wunsch der kommunalpolitischen Gremien der beiden Kommunen, die das in ihren Gremien beschlossen haben.

Für die Aufnahme in dieses Programm sind bereits 218 Kommunen ausgewählt worden – Büdingen und Altenstadt gehören jetzt dazu.

Drei Leitziele hat der Verein formuliert: die Sensibilisierung gegenüber rechtsextremen, antisemitischen und rassistischen Tendenzen und die Stärkung des öffentlichen Engagements. Die Zusammenarbeit aller demokratischen Kräfte der beiden Kommunen Büdingen und Altenstadt. Und die Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft, in der jeder um seine politischen und sozialen Möglichkeiten weiß und sie wahrnimmt.

Ideen entwickeln

Das Zentrum dieses lokalen Bündnisses wird durch die federführenden Ämter in Altenstadt und Büdingen, eine Koordinations- und Fachstelle des Trägervereins, einen Begleitausschuss und ein Jugendforum gebildet. Ein Aktions- und Initiativfonds sowie ein Jugendfonds unterstützen die unter dem Dach des Trägervereins versammelten Projekte und Einzelmaßnahmen. Aus dem Aktions- und Initiativfond lassen sich Vorträge, Seminare, Filme, Workshops, Erkundungen, Theaterprojekte, Ausstellungen und Veranstaltungen finanzieren. Bürger, Initiativen und Vereine können Ideen entwickeln und Vorschläge online unter www.demokratieleben.com einreichen.

Anmeldungen für die Konferenz werden schriftlich (Aktion Demokratie leben, Rathaus der Stadt Büdingen, Koordinationsstelle, Eberhard-Bauner-Allee 16, 63654 Büdingen) unter der Telefonnummer 06042/884103 sowie per E-Mail an mitmischen@demokratieleben.com entgegengenommen.

 

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Kreisanzeiger vom 1.10.2016 (Foto und Text: Inge Müller)

Die Normalität des Anders-Seins

„HOMOLOGIE“ Theaterpädagoge Timo Becker präsentiert als Malte Anders kabarettistisches Schulprogramm im Kino „Novum“

BÜDINGEN - (suk). Rot kariertes Hemd, die Basecap falsch herum auf dem Kopf und ein verschmitztes Grinsen im Gesicht: Kaum betritt Timo Becker alias Malte Anders den Raum, hat er sein Publikum, überwiegend Schüler der Schule am Dohlberg, schon auf seiner Seite. Locker, ein wenig flapsig und sehr offen erklärt Malte in Form einer Unterrichtsstunde, was es mit der Ablehnung Homosexueller auf sich hat, und demontiert dabei so manches Vorurteil. Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt hat zur Unterrichtsstunde der etwas anderen Art ins Büdinger Kino „Novum“ eingeladen. Mit seinem unterhaltsamen Stück „Homologie“ ermöglicht der Theaterpädagoge Timo Becker Jugendlichen einen Einblick in das Thema Homosexualität und die Normalität des Anders-Seins.


„Wer bestimmt eigentlich, wer normal ist?“, fragt Malte Anders und zeigt Bilder unterschiedlichster Menschen. Es sind Personen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, unterschiedlicher Größe, Jugendliche mit Brille oder Zahnspange, mit roten, blonden oder braunen Haaren und stellt fest: „Alles gleich, alles ein bisschen anders.“ Daher ja auch der Titel „Homologie“. „Homos“, erklärt Malte, stammt aus dem Griechischen und bedeutet „gleich“. „Homologie“, das auch aus dem Griechischen kommt, heißt „Übereinstimmen“. Mit Bildern, kurzen Filmen, Apps und vielen Geschichten aus dem eigenen Leben vermittelt der Theaterpädagoge den Schülern Hintergrundwissen zum Thema Homosexualität und geht dabei vielen Vorurteilen auf den Grund. Noch immer sind Schimpfwörter wie „Homo“ oder „du schwule Sau“ Alltag auf deutschen Schulhöfen. Malte demontiert sie mit erfrischendem Witz, indem er erklärt, eine Sau sei doch weiblich, eine „schwule Sau“ könne es daher gar nicht geben. Auch die Bezeichnung „Homo“ sei als Schimpfwort völlig unbrauchbar, gehe man der wahren Bedeutung des Wortes auf den Grund. „Homo“ komme aus dem lateinischen und heiße schlicht „Mensch“. Das, so Malte, könne schließlich kein Schimpfwort sein. Er hinterfragt auch, warum sich Heteros nie für ihre sexuelle Präferenz erklären müssen, und erklärt, dass es doch schließlich keinen Unterschied mache, wen man liebt. Es liege auch nicht an der Erziehung oder, wie sein Großvater immer gesagt habe, am Grundwasser. Schwul, lesbisch oder hetero sei man eben einfach.

Weiter geht es in seinem Aufklärungskabarett durch die unterschiedlichen Schulfächer. Nach Latein und Griechisch ist nun Erdkunde an der Reihe. Wie ist das eigentlich in anderen Ländern? In Saudi-Arabien zum Beispiel werden Männer mit Peitschenhieben bestraft, wenn sie ihre Homosexualität öffentlich zeigen, auch in Kenia ist Homosexualität strafbar. Ganz anders dagegen in Schweden. Dort, erklärt Malte, sind homosexuelle Paare vor dem Gesetz heterosexuellen Paaren gleichgestellt.

Auch in Mathe (alle Schüler stöhnen – „Oh Gott, Mathe“) geht es um die Homosexualität. Wie viele Menschen sind denn in Deutschland betroffen? Und wie viele davon sind Ausländer? In Englisch wiederum stellt sich die Frage: Wie gestalte ich eigentlich mein „Coming Out“?


AWO-Vorstand mit Malte Anders, der 1. Stadträtin Henrike Strauch und dem Künstler Bäppi La Belle (Thomas Bäppler-Wolf)

In Timo Beckers Theaterstück stecken viele seiner eigenen Lebenserfahrungen. Vielleicht kommt er in seiner Rolle als Malte Anders auch deshalb so gut rüber. Er ist authentisch. Becker ist selbst schwul und weiß ziemlich genau, wovon er redet. Wenn er von seiner Oma Else spricht, die schon immer gewusst habe, dass der Junge schwul sei, nimmt man ihm das sofort ab. Timo Becker hatte sein „Coming Out“ erst mit 19 Jahren. So manche erniedrigende Erfahrung während der Schulzeit sei ihm dadurch erspart geblieben, sagt er. Und doch möchte er aufklären und Jugendlichen klar machen, dass es unterschiedliche Lebensentwürfe gibt, die es zu akzeptieren gilt.

In seinem Schulprogramm richtet sich Becker an Schüler ab der siebten Klasse. Er geht mit seinem Programm auch direkt an Schulen. Nach der etwa 50-minütigen Show können die Schüler anonym Fragen stellen, die sie vorher auf kleine Kärtchen notiert haben. Oftmals entstehen daraus rege Diskussionen. Timo Becker beantwortet die Fragen und bleibt auch bei Beleidigungen und Anzüglichkeiten souverän. Die Erkenntnis ist nicht neu, der Vormittag zeigt aber erneut klar und deutlich auf: Viel Aufklärungsarbeit und Auseinandersetzung mit dem Thema Homosexualität sind noch nötig – Becker ist mit seinem Schulprogramm „Homologie“ auf einem guten Weg.

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Kreisanzeiger vom 30.09.2016

7. Büdinger Botschafter ist der ehemalige Büdinger 1. Stadtrat Wilhelm Kröll

 

Zum 7. Büdinger Botschafter haben gestern die Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke und der stv. Ortsvorsteher Manfred Scheid-Varisco den ehemaligen 1. Stadtrat von Büdingen und Bürgermeister i.R. von Schwalmstadt Wilhelm Kröll ernannt. 
Zahlreiche Gäste, Freunde, Familie und politische Weggefährten hatten den Weg in die Milchbar des 50er Jahre Museums gefunden. Der neue Büdinger Botschafter freute sich sichtlich über die besondere Ehrung und versprach seine alte Heimatstadt wo immer er auch sei, gut zu vertreten. Natürlich waren die bisher ernannten Büdinger Botschafter Dr. Richard Meng, Hans Muth und Uschi Timm-Winkmann bei dieser Feier dabei.
#büdingen



BÜDINGEN - (co). Sofort „Ja“ gesagt hatte Wilhelm Kröll, als Ortsvorsteherin Sabine Kraft-Marhenke ihn auf einer Radtour bei Freiburg „erwischte“ und fragte, ob er sich vorstellen könne, Büdinger Botschafter zu werden. Am Samstagnachmittag wurde der frühere Erste Stadtrat von Büdingen und langjährige Bürgermeister der nordhessischen Kommune Schwalmstadt von der Ortsvorsteherin im 50er-Jahre-Museum zum siebten Büdinger Botschafter ernannt. Ihm zur Ehre waren zahlreiche Gäste in die Milchbar des Museums gekommen, darunter auch Weggefährten aus der Büdinger Zeit wie Ehrenstadtverordnetenvorsteher Siegfried Müller.

Dem neuen Botschafter gratulierten drei der bisherigen Büdinger Botschafter: Hans Muth, Dr. Richard Meng und Uschi Timm-Winkmann. Der „Eckartshäuser Bub“ Wilhelm Kröll zeigte sich froh und fühlte sich sehr geehrt, „in den erlauchten Kreis der Büdinger Botschafter aufgenommen worden zu sein. Ich nehme diese Aufgaben mit großer Freude wahr. Denn Büdingen hat so viel Positives, was dargestellt und bekannt gemacht werden sollte“.

Werbung für Büdingen mit seiner schönen Altstadt und den herzlichen Menschen habe er schon immer gemacht in Schwalmstadt und Nordhessen.

Kröll wurde 1945 in Eckartshausen geboren, trat 1969 in die SPD ein, gründete die Eckartshäuser SPD, war ab 1973 Stadtverordneter und ab 1976 Ortsvorsteher seines Dorfes. 1989 wurde er Erster Stadtrat, als Eberhard Bauner zum Bürgermeister gewählt worden war. Von 1994 bis 2012 war Kröll Bürgermeister in Schwalmstadt, wo er nach wie vor mit Ehefrau Margret wohnt, blieb seiner Heimat Eckartshausen und Büdingen jedoch stets verbunden. Das machte auch Sabine Kraft-Marhenke in ihrer Laudatio deutlich und erinnerte an Eckpunkte seines politischen Schaffens in Büdingen, wie etwa die grundlegende Sanierung des Oberhofs und des Kanals in der Altstadt. „Sie haben immer Politik mit Augenmaß betrieben. Ihnen war der Dialog mit den Bürgern immer wichtig, Anregungen haben Sie gerne aufgenommen.“ Bürgermeister Erich Spamer gratulierte dem frischgebackenen Büdinger Botschafter ebenfalls, seitens der Botschafter richtete Richard Meng seine Worte an den neuen Kollegen und an die Gäste.

In Anlehnung an die Idee zum Büdinger Botschafter, die damals von Markus Karger und Gisela Gort-Hempel an den Ortsbeirat herangetragen wurde, ging Richard Meng auf die Kombination von „heimatverbunden und weltoffen“ der Botschafter ein: „Das ist kein Gegensatz, das passt prima zusammen, denn unsere Stadt, in der wir verwurzelt sind, ist bunt und weltoffen.“ Im Anschluss an die Veranstaltung unterzeichneten in diesem Sinne die Büdinger Botschafter die „Büdinger Resolution für Demokratie und Vielfalt“.

 

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Kreisanzeiger vom 26.09.2016 

„Demokratie leben“ ist eine Aufforderung an die Bürger ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen Ebene zu fördern.

Die Aktion „Demokratie leben – Östliche Wetterau“ wird von dem „Ämternetzwerk der
Kommunen Büdingen und Altenstadt“ und dem gemeinnützigen Verein
„Demokratie leben -Östliche Wetterau“ getragen. In der Aktion „Demokratie leben“
sind bereits Bürger, kommunale Entscheidungsträger, die beiden Bürgermeister der
Städte Altenstadt und Büdingen, Vereine und Kirchengemeinden sowie das Büdinger
Bündnis für Vielfalt und Demokratie vertreten. Weitere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sind herzlich willkommen. Die Projekte und Maßnahmen werden von den
einzelnen Projektträgern in eigener Verantwortung durchgeführt.


                                                                            Mehr auf: www.demokratieleben.com



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 26.09.2016

 

Tag der offenen Tür bei der Hundeschule Pfotentreff in Rinderbügen. Tolle Vorstellung der Trainingsmöglichkeiten und eine sehr schöne Gemeinschaft. Der Pfotentreff unterstützt uns auch bei der Errichtung einer Hundewiese in Büdingen (Antrag der SPD Büdingen). Ach, und Stefan gewinnt sogar für unsere Amy einen "Hundefresskorb".


Mehr zu unserem Antrag zur Hundewiese finden sie weiter unten.

 

 

 

 

 

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19.09.2016

SPD Büdingen kämpft gegen Rechts – mit demokratischen Mitteln

 

Die SPD wird einem Antrag der Grünen in der kommenden Stadtverordnetenversammlung nicht zustimmen. Dieser sieht vor, zugelassene politischen Parteien von der Nutzung der Willi-Zinnkann-Halle auszuschließen. Die Grünen wollen durch eine Änderung der Nutzungsverordnung den Rechten die Möglichkeit nehmen, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.


Die Sozialdemokraten haben über den Antrag intensiv diskutiert und sind zu dem Entschluss gekommen, „dass eine demokratische Partei wie die SPD der NPD mit allen Möglichkeiten des Rechtsstaates entgegentreten muss“, sagen Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco, Fraktionsvorsitzende der SPD Büdingen dazu. „Wir wollen die hohlen Phrasen im parlamentarischen Streit entlarven. Wir wollen den Menschen zeigen, dass die einfachen Antworten der Rechten, keine echten Lösungen darstellen.“


Vieles spricht gegen die Taktik der Ausgrenzung. Die Argumente der Sozialdemokraten: Mit einem Ausschluss aus dem Bürgerhaus würden die demokratischen Parteien ihr eigenes Recht auf Versammlungsfreiheit einschränken. Wir schützen unsere Grundrechte nicht dadurch, dass wir ohne Not auf sie verzichten. Außerdem würde die NPD sicher in einen anderen Ort im Kreis ausweichen. Darüber hinaus habe die Büdinger Zivilgesellschaft mit all ihren Vereinen, engagierten Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam mit den demokratischen Parteien das Potential für die politische Auseinandersetzung. Und schon gar nicht solle die NPD die Möglichkeit bekommen, in eine Opferrolle zu schlüpfen.


„Und sollte das Bundesverfassungsgericht die NPD verbiten, haben wir uns nicht selber aus dem Bürgerhaus ausgesperrt. Wir kämpfen“, so die SPD Fraktion.


14.09.2016



Update: 


Die SPD-Fraktion hat wie erwartet, gegen den Antrag der Grünen gestimmt. Dazu nochmal eine Mitteilung:



 

Eine starke Demokratie hat es nicht nötig, Grundrechte auszuhebeln





Bericht im Kreisanzeiger vom 19.09.2016

 

 

 

 

Update: 

21.09.2016: Büdinger Bote

           Die große Demokratie bleibt außen vor 


 

 

 

 


Leserbriefe im Kreisanzeiger


Vorbildliches ehrenamtliches Engagement in Büdingen


"Ehrenamtliches Engagement ist wichtig, notwendig und lohnenswert", so das Fazit der SPD-Sozialpolitikerinnen und Politiker der SPD-Landtagsfraktion Ulrike Alex, Corrado Di Benedetto, Lisa Gnadl, Gerhard Merz und Ernst-Ewald Roth, der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller und dem Fraktionsvorsitzenden in Büdingen Manfred Scheid-Varisco bei einem Gespräch mit Vertretern der Ehrenamtsagentur Aktiv in Büdingen e.V. 



Die Politikerinnen und Politiker wurden vom amtierenden Vorsitzenden der Ehrenamtsagentur Dr. Udo Stern, seinem Stellvertreter Gregor Hübner und dem ehemaligen Vorsitzenden, Dieter Egner, empfangen. Die Ehrenamtsagentur hat in den vergangenen Jahren ein großes Netzwerk in Büdingen aufgebaut und hilft und engagiert sich in vielen Bereichen und für alle Generationen: mit Kulturprojekten, als Wunsch-Opa oder Oma, als Lesepaten, als Einkaufshilfe für Menschen mit Einschränkungen und in der Flüchtlingshilfe.

Bei dem Gespräch ging es lebhaft zu, da die Vertreter der Ehrenamtsagentur sehr deutlich ihre Probleme und die Hürden, die sie immer wieder zu bewältigen haben, darstellten. „Vor allem die bürokratischen Hürden lassen einen bei der Flüchtlingsbetreuung manchmal fragend zurück, wenn beispielsweise einem jungen Mann untersagt wird eine Ausbildung zu beginnen, weil er noch keinen Integrationskurs besucht hat“, erläutert der Vorsitzende Udo Stern den Anwesenden. „Doch wir sehen auch, dass einiges besser wird. Die eben erwähnte Regelung wird zum Beispiel demnächst geändert. Das gibt einem auch wieder Zuversicht", ergänzt Dr. Udo Stern. „Es ist wichtig, dass uns so offen und ehrlich gesagt wird, wo der Schuh drückt, denn wir brauchen diese Hinweise, um unseren Job als Abgeordnete zu machen“, bedankte sich der sozialpolitische Sprecher Gerhard Merz für die Offenheit. 

Die drei Vertreter der Ehrenamtsagentur berichteten auch von ihrer alltäglichen Arbeit und wie sie es geschafft haben, ein so großes Netzwerk für die Flüchtlingsarbeit aufzubauen. Die Abgeordneten waren beeindruckt von dem Engagement der ehrenamtlichen Helfer. „Ohne die ehrenamtlich Engagierten würden viele Dinge in unserer Gesellschaft nicht funktionieren“, lobte die örtliche Abgeordnete Lisa Gnadl das Engagement in Büdingen.

„Wir sind immer wieder begeistert zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere lebendige Zivilgesellschaft engagieren und ihre rare Freizeit für das Allgemeinwohl einsetzen. Die Ehrenamtsagentur ist dafür ein gutes Beispiel“, bedankten sich die anwesenden Abgeordneten.

08.09.2016 Büro Lisa Gnadl, MdL

175 Jahre Gewerbe- und Verkehrsverein Büdingen


Am vergangenem Samstag feierte der Gewerbe- und Verkehrsverein Büdingen seinen 175. Geburtstag. Natürlich gehörten auch die SPD-Vertreter aus Kommune, Wetteraukreis, Landtag und Bundestag zu den Gratulanten. Neben Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl, Landrat Joachim Arnold, 1. Stadträtin Henrike Strauch sowie ehemaliger 1. Stadträtin Manfred Hix  gratulierten auch die Stadtverordneten Horst Richter, Matthias Kaiser und Manfred Scheid-Varisco.  

Der wohl älteste Gewerbeverein in Hessen und einer der traditionsreichsten in Deutschland gründete sich 1841. Schon zur Gründerzeit war das Ziel des Vereins, die Belange der Handwerker und Gewerbetreibenden zu erkennen und gegenüber der Öffentlichkeit zu vertreten. Der Gewerbeverein ist eine geachtete und beachtete Gemeinschaft innerhalb dieser Stadt. Seine Stimme hat Gewicht – in der Öffentlichkeit, in der Kommunalpolitik und bei der Stadtverwaltung.Viele Betriebe von ihnen bilden aus. Sie investieren in ihre Fachkräfte von morgen. Sie legen damit den Grundstein für Innovationen und sichern dadurch ihren unternehmerischen Erfolg. Wer heute ausbildet, der beweist unternehmerische Voraussicht und schafft die Voraussetzungen, um morgen seinen Fachkräftebedarf decken zu können. Der gesellschaftliche Wandel der letzten 175 Jahre mit Kriegen und politischen Umwälzungen brachte wiederholt wirtschaftliche Einbußen, aber immer wieder auch wirtschaftlichen Aufschwung. Als Konstante über die Wandlungen der Zeit hinweg blieb das Ziel ihres Vereins bestehen, den Mitgliederinteressen Gehör zu verschaffen und gleichzeitig die Stadt Büdingen wirtschaftlich interessant und attraktiv zu gestalten. Dabei passten sie immer wieder ihre Aktivitäten den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit an. Wir gratulieren auf diesem Weg nochmal sehr herzlich!

 



05.09.2016


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+++SPD-FRAKTION vor Ort: 

Stadtbücherei Büdingen +++

Lesen bildet - diese Alltagsweisheit hat die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung zum Anlass genommen, die Stadtbücherei Büdingen zu besuchen um mit Frau Richter ins Gespräch zu kommen. 
Begleitet wurde die Delegation von SPD-Kernstadt-Vorstandsmitglied Michael Winter und der 1. Stadträtin Henrike Strauch.

"Unsere Stadtbücherei ist ein erfolgreicher Teil unseres öffentlichen Bildungsangebotes und wird von vielen Menschen gerne genutzt", so Manfred Scheid-Varisco, Vorsitzender der SPD-Fraktion. "Die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei machen eine hervorragende Arbeit und orientieren sich in ihrer Arbeit an den Bedürfnissen des Publikums."

Die Stadtbücherei hat einen hohen sozialen Stellenwert für Bildung. Gerade für die Kinder ist die Bücherei von großer Bedeutung zur Förderung ihrer Lernfähigkeit. Durch den Besuch wird die Neugierde von Kindern geweckt und sie erhalten dort eine Vielzahl von Anregungen.

JKS (Jugend, Kultur, Soziales) Ausschussvorsitzende Sieglinde Huxhorn-Engler bekräftigt die Bedeutung der Stadtbücherei und beschreibt diese als "Familien- und Bildungszentrum". "Sie ist Bestandteil des kulturellen und öffentlichen Leben und es geht um Teilhabe für alle Menschen:
unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft "


Die Einrichtung bietet derzeit mehr als 30.000 Medien. Von Zeitungen und Zeitschriften über Spiele, Hörbücher und CDs oder DVDs - ein großes und aktuelles Angebot für jedes Alter. Das Ausleihen von Büchern ist kostenlos.


Die SPD hält eine konsequente Weiterentwicklung der Stadtbücherei als Daueraufgabe. Dringender Handlungsbedarf besteht bei den elektronischen Medien. Überrascht war man, dass kein Angebot „online zu gehen“ zur Verfügung steht. „ Kinder und Jugendliche benötigen zunehmend eine hohe Medienkompetenz. Die Bedeutung von elektronischen Medien wie Internet hat stark zugenommen. Mit ihnen verfügen Jugendliche über vielfältige Möglichkeiten der Kommunikation und Information.

„Wir wollen, dass Jugendliche die Möglichkeit bekommen, mit den neuen Medien verantwortungsvoll umzugehen. Wir unterstützen Projekte, die die Medienkompetenz stärken“, so Stadtverordneter Matthias Kaiser. Für die Büdinger SPD steht fest, dass die Ausleihe von Büchern weiterhin kostenlos sein muss. Auch die kostenlose Jahresgebühr für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr soll auf Auszubildende und Studenten ausgeweitet werden. Dafür wird sich die SPD einsetzen. Aus ihrer Sicht ist dies ein kleiner Beitrag für soziale Gerechtigkeit. „Zum Bildungsauftrag einer Stadt gehört – und das ist sozialdemokratisches Verständnis – das Angebot einer öffentlichen Bücherei. Daher dürfen wir diese Einrichtung als Ort der Bildung nicht vernachlässigen“, schließt der Fraktionsvorsitzende Scheid-Varisco die Pressemitteilung ab.


#wirsindfuerdiemenschenda #liebedeinestadt#büdingen

05.09.2016


 

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SPD Büdingen: Idee einer Hundewiese kommt gut an


In der vergangenen Stadtverordnetenversammlung stellte die SPD Fraktion einen Antrag zur Errichtung einer Hundewiese. Der Magistrat wurde beauftragt, Vorschläge und Maßnahmen zur Errichtung einer Hundewiese innerhalb oder angrenzend an den Büdinger Innenstadtbereich zu erarbeiten und dem Bau- und Planungsausschuss vorzulegen.


„Der Antrag der SPD stößt in der Bevölkerung auf große Akzeptanz“, freut sich Fraktionsvorsitzender Manfred Scheid-Varisco. „Viele Menschen sprechen mich in der Kernstadt an und wollen die Errichtung einer Hundewiese unterstützen.“

 


Aber auch konkrete Grundstücksangebote gibt es bereits. So hat Familie Michel, die in Büdingen Landwirtschaft betreibt, spontan stillgelegte Ackerflächen zur Nutzung einer Hundewiese angeboten. Bei der anschließenden Besichtigung der Fläche „Im Säukreben“ stellten die Fraktionsvertreter begeistert fest, dass eine großräumige Wiese hier ohne großen Aufwand installiert und genutzt werden könnte. Lediglich ein Zaun sowie eine Torschleuse müssten errichtet werden. Dazu noch einige Bänke, notwendige Abfallbehälter und schon ist das Glück für Hund und Halter perfekt. Auf der eingezäunten Fläche hätten die Vierbeiner den wichtigen Kontakt zu Artgenossen und könnten frei laufen, ohne dass sich Jogger, Radfahrer oder Fußgänger gestört fühlen. Umgekehrt müssten die Besitzer nicht auf Autos oder andere Gefahren achten.


„Freilaufflächen sind in den Kommunen in der Region eher Ausnahme statt Regel“ resümiert Fraktionsmitglied Matthias Kaiser. „Zwar verweisen die umliegenden Kommunen immer gerne auch auf die schöne ländliche Lage im Grünen doch eine offizielle Hundewiese wie sie sich nun die SPD-Fraktion vorstellt, gibt es im näheren Umkreis nicht.“

01.09.2016

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SPD Fraktion vor Ort:  Capio Mathilden-Hospital ist ein zentrales Element der Daseinsvorsorge in der Region

 

Verwaltungsdirektor Klaus Wöhrle sowie sein stellvertreter Michael Hedtrich begrüßen die Büdinger SPD Fraktion mit Bettina Müller, MdB. Dabei waren ebenfalls Chefarzt Dr. Hilbig, Oberarzt Dr. Hertel, Chefarzt Dr. Rapp sowie die Pflegedirektorin Diana Kirscht mit Pflegedienstleiter Matthias Merten.


Das Capio Mathilden-Hospital in Büdingen hat sich zu einem der modernsten Versorgungseinrichtung in der Region entwickelt. Davon konnte sich nun die Büdinger SPD-Fraktion im Stadtparlament überzeugen. Die Kommunalpolitiker hatten die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller mitgebracht, die sich als Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages über die Umsetzung der im letzten Dezember verabschiedeten Krankenhausreform informierte.


Geschäftsführer Klaus Wöhrle begrüßte die Delegation und informierte über die Entwicklung des Krankenhauses von der Gründung des „Mathildchen“  im Jahre 1867 bis zur heutigen Ausrichtung als regionales Versorgungszentrum. In drei Bauabschnitten, die mit den Planungen im Jahre 2000 begannen, seien über 32 Millionen Euro in die Zukunft des Krankenhauses investiert worden, um eine wohnortnahe stationäre und ambulante Versorgung für Patienten in Büdingen und dem östlichen Wetteraukreis zu sichern. 42 Ärzte und 140 Pflegekräfte kümmern sich um 25.000 ambulante Behandlungen sowie 6.500 stationäre und 250 teilstationäre Patienten. Für die Fachbereiche Innere Medizin, Orthopädie, Gastroenterologie, Neurologie und Psychiatrie innerhalb des Gebäudes ist die Klinik regionales Gesundheitszentrum. Die Belegabteilungen Gynäkologie und Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (HNO) ergänzen das vielfältige Leistungsspektrum.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller über das Projekt „Demenzsensibles Krankenhaus“. Pflegedirektorin Diana Kirscht informierte über das bereits im vergangenen Jahr umgesetzte Konzept nach Richtlinien der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft. Die Klinik hat dazu Ablaufpläne und Einrichtungen an die Bedürfnisse von Patienten mit der Begleitdiagnose Demenz angepasst. „Hier hat sich das Mathilden-Hospital geradezu vorbildlich auf den demographisch bedingt steigenden Anteil hochbetagter und dementer Patienten eingestellt“, lobte die Abgeordnete. 

Ein weiterer Schwerpunkt war die Besichtigung der neuen zentralen Notaufnahme mit dem Chefarzt Dr. Hilbig und Oberarzt Dr. Hartel. „Durch die Investition in den Neu- und Umbau der Zentralen Notaufnahme und einem neuen Schockraum haben wir optimale Bedingungen geschaffen, um Notfallpatienten bestmöglich zu behandeln und zu betreuen“, kommentierten die beiden Ärzte  den gelungenen Abschluss der Bauphase. Für Patienten und Personal bedeute das mehr Raum, bessere Arbeitsabläufe und somit eine noch bessere medizinische Versorgung.

Für die Büdinger SPD-Fraktion sind die Einrichtungen wie das Capio Mathilden-Hospital ein zentrales Element der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Das Krankenhaus und die Fachärzte des medizinischen Versorgungszentrums stellen in Zusammenarbeit mit den Arztpraxen der Region die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung vorbildlich sicher.    Diesem Fazit schloss sich auch Bettina Müller an. Mit dem Krankenhausstrukturgesetz und Versorgungsstärkungsgesetz habe der Gesetzgeber zahlreiche neue Instrumente geschaffen, um die Versorgung gerade im ländlichen Raum weiter zu verbessern. Dazu gehöre die stärkere Beteiligung der Krankenkassen an der ambulanten Versorgung ebenso wie eine bessere Verzahnung von ambulanten und stationären Angeboten. Beides wird in Büdingen vorbildlich praktiziert.

01.09.2016


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eides wird in Büdingen vorbildlich praktiziert.eides wird in Büdingen vorbildlich praktiz

Team Refugees International (HEAE) gewinnt

1. Internationales Fußballturnier in Büdingen / Erste Stadträtin Henrike Strauch führt symbolisch Anstoß aus / Spontane Schuhspende des TV 08 Kefenrod / Perfekte Organisation durch die SG Büdingen 


Die Freude der Spieler nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Werner Hinterseher war so überschwänglich, als wenn sie gerade eine bedeutende Meisterschaft errungen hätten: Das Fußball-Team der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen, die Refugees International, hat das 1. Internationale Fußballturnier am Mittwoch auf dem Sportgelände der SG 05 Büdingen gewonnen. Mit zwei Siegen und einem Unentschieden setzte sich die Mannschaft von Trainer Andre Christian Garske gegen die Alten Herren der SG 05 (2.), die SG 05 International (3.) und den FC International (4. Biblische Gemeinde) durch und herzten den Sieger-Pokal.

 

Auf Initiative der im Mai ausgebildeten und der Büdinger Ehrenamtsagentur angeschlossenen Sportcoaches Jürgen Kühnl (SG 05), Sabine Engeln (HC Büdingen), Andre Christian Garske (HEAE) Michael Mierig (Biblische Gemeinde) sowie Christian Sudek und Isidro Perez (Malteser-Leitung in der Büdinger HEAE) wurde das Turnier veranstaltet. Die Alten Herren der SG 05 um Gerhard Marek stellten dafür ihren „heiligen“ Trainings-Mittwoch zur Verfügung. Erste Stadträtin Henrike Strauch übernahm als Schirmherrin den symbolischen Anstoß und betonte in ihrer Begrüßungsansprache die Wichtigkeit des Sports für die Integration. Weitere Grußworte sprachen Gregor Hübner (Ehrenamtsagentur) und Jürgen Kühnl, der zusammen mit Siegfried Wanowski (auch Vorsitzender des Büdinger Verschwisterungsvereins) eine perfekte Organisation ablieferte.

Die Büdinger Politik war vertreten durch die Stadtverordneten Manfred Scheid-Varisco (SPD), Reinhold Dießl (CDU) und Ehrenbürger Jules August Schröder.

         

Alle Beteiligten freuten sich über eine spontane Fußball-Schuhspende des TV 08 Kefenrod. Über seine 1. und 2. Mannschaft hatte dieser 20 Paar eingesammelt und diese in Person von TV-Spieler Leon Schött an das HEAE-Team um Trainer Andre Christian Garske überreicht, der mit seiner Mannschaft bereits dem nächsten Fußball-Höhepunkt  entgegen fiebert: Am letzten September-Wochenende soll in Rotenburg an der Fulda erstmals ein Turnier aller 20 hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen stattfinden.    

(Text und Bilder: Jürgen Rollmann)


 

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25.08.2016


Es geht darum, Menschen zu helfen! 


Über die aktuelle Situation und die Herausforderungen im Umgang mit den in Hessen ankommenden Flüchtlingen und die Fortschritte bei der Unterbringung der schutzsuchenden Menschen informierten sich die Sozialpolitiker/innen der SPD-Landtagsfraktion Ulrike Alex, Corrado Di Benedetto, Lisa Gnadl, Gerhard Merz und Ernst-Ewald Roth in der Außenstelle der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Büdingen. Zu dem Termin kamen zudem die örtliche Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, die Erste Stadträtin Büdingens, Henrike Strauch, und der Büdinger Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco.


















In Büdingen sind besonders viele Familien mit Kindern untergebracht, daher ist eines der drei Wohngebäude für die Unterbringung von Familien reserviert, zudem gibt es für die Kinder ein Spiel- und Betreuungsangebot. Es gibt einen Treffpunkt für Frauen, eine allgemeinmedizinische Arztpraxis und einen 24h-Infopoint für alle Bewohner. Als Betreiber der Einrichtung hat die HEAE den Malteser Hilfsdienst beauftragt. „Wir sind froh, dass wir mit den Maltesern einen Partner haben, der uns so bei der Unterbringung und Betreuung der Menschen unterstützt, nicht zuletzt dadurch können wir schon in unserer Erstaufnahmeeinrichtung den Grundstein für eine erfolgreiche Integration legen“, so der Leiter der Außenstelle in Büdingen, Michael Sauerwein.

„Nachdem es im Vorfeld viel Kritik und Ängste in der Bevölkerung gab, glaube ich, dass es durch den intensiven Dialog und die gute Arbeit in der Außenstelle in Büdingen gelungen ist, die Akzeptanz in der Bevölkerung zu steigern. Viele Befürchtungen haben sich bei weitem nicht erfüllt. Ich bin froh, dass dafür die verschiedensten Ebenen an einem Strang ziehen. Mit rund 160 Menschen, die in und um die HEAE-Außenstelle in Büdingen beschäftigt sind, hat sich die Einrichtung zudem zu einem Arbeitgeber in der Region entwickelt“, so die Wetterauer Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lisa Gnadl.

„Bei allen Problemen, die es gerade bei den enormen Herausforderungen im letzten Sommer und Herbst gab, kann ich für Hessen sagen, dass es gelungen ist, dass alle Beteiligten gemeinsam für eine bestmögliche Lösung der Probleme zusammengearbeitet haben. Uns hat dabei das gemeinsame Ziel geeint, dass wir den Menschen, die hier ankommen, so gut es geht, helfen wollten“ erläutert der kommissarische Leiter aller Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen, Ralf Stettner.

„Es geht darum, Menschen zu helfen“ Dieser Leitsatz stand beim abschließenden Gespräch im Mittelpunkt und es wurde konstruktiv über noch bestehende Probleme diskutiert. Beispielsweise wurde über Möglichkeiten für die bessere Betreuung und Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge gesprochen. „Auch hier wurde uns berichtet, dass es voran geht und Lösungen gesucht werden. Das Thema liegt uns Sozialdemokraten besonders am Herzen“ erläuterte der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Gerhard Merz.

     

Auch auf politischer Ebene werde bei dieser wichtigen humanitären Aufgabe der Flüchtlingsunterbringung parteiübergreifend für gute Lösungen im Sinne Aller gekämpft. Zwar habe sich die Situation bei der Erstaufnahme durch rückläufige Flüchtlingszahlen im Vergleich zum letzten Herbst entspannt, bei der Registrierung durch das Bundesamt für Migration (BAMF) bestehe aber weiter dringender Handlungsbedarf aus Sicht der SPD-Sozialpolitiker/innen. 

(PM: Büro Lisa Gnadl, MdL)


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24.08.2016

Natürlichem Bewegungsdrang der Vierbeiner gerecht werden

 

Foto: Olchyna - Inge

In Büdingen sind etwa 1450 Hunde registriert. Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher sein. Eine große Anzahl der Hunde lebt in der Kernstadt. Freier Auslauf in unmittelbarer Nähe ist oft nicht möglich. Zudem haben viele Hundehalter kein umfriedetes Privatgrundstück, auf dem sich die Vierbeiner austoben können. Darüber hinaus herrscht in der gesamten Innenstadt Leinenzwang. „Dem natürlichen Bewegungsdrang der Hunde kann somit nicht nachgekommen werden. Durch die Errichtung einer Hundewiese wird es den Haltern ermöglicht, ihren Hunden einen artgerechten Auslauf zu gewähren“, erklärt die Fraktionsspitze der SPD den Hintergrund eines aktuellen Antrags in einer Pressemitteilung. Zudem könne so die Belastung der innerstädtischen Gehwege durch Hundekot auf das Areal verlagert werden.

Zu diesem Zwecke schlagen die Büdinger Sozialdemokraten ein Pilotprojekt vor: die Errichtung einer Hundewiese. Einen entsprechenden Antrag haben die Stadtverordneten während ihrer jüngsten Sitzung einstimmig an den Bau- und Planungsausschuss überwiesen. Zuvor ist der Magistrat beauftragt worden, Vorschläge und Maßnahmen zur Errichtung einer Hundewiese innerhalb oder angrenzend an den Büdinger Innenstadtbereich zu erarbeiten und dem Ausschuss vorzulegen.

„Das Areal kann ähnlich eines Spielplatzes bewirtschaftet werden“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Heidi Schlösser und Manfred Scheid-Varisco. „Grundsätzlich bedarf es lediglich der sachgerechten Umfriedung eines geeigneten Grundstücks. Wichtig sind ausreichend große Behältnisse für die Hundekotbeutel. Optional wären auch Sitzmöglichkeiten, Hunderampen, Slalomstangen, Steine, Baumstümpfe oder ähnliche Gestaltungen möglich.“

Ziel sei es laut SPD, die kommunale Ordnung, die artgerechte Haltung der Hunde und eine Schonung des Klimas herbeizuführen, da die Halter durch eine wohnortnahe Hundewiese nicht mehr mit dem Auto ins Umland fahren müssten, um ihren Hunden Auslauf zu gewähren. Des Weiteren stärke es den Anreiz, seinen Hund anzumelden, da den Hundebesitzern für 90 bis 200 Euro Hundesteuer im Jahr mehr geboten werde, als nur die Ausgabe von Hundekotbeuteln.

Kreisanzeiger vom 11.08.2016

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Demokratie stärken und erleben

Ein neues Projekt startet gemeinschaftlich in Büdingen und Altenstadt: Durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“, ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt, soll Demokratie gestärkt und praktisch erlebbar gemacht werden. Für das Bundesprogramm wurden bereits über 218 Kommunen in zwei Interessenbekundungsverfahren zur Entwicklung einer „Partnerschaft für Demokratie“ ausgewählt. Auch die Stadt Büdingen hatte sich für das Bundesprojekt beworben und ist nun angenommen worden. 

 

Um für Büdingen die Voraussetzungen für die Beantragung und Durchführung des Projektes zu schaffen, wurde eigens ein Verein gegründet, dessen Vorsitz Erste Stadträtin Henrike Strauch übernommen hat. Unterstützt wird sie von dem zweiten Vorsitzenden Dr. Udo Stern, Schriftführer Manfred Scheid-Varisco und Dominic Imhof (Kassenwart). Unter dem Arbeitstitel „Demokratie leben in der östlichen Wetterau“ möchte der Verein gemeinsam mit Dieter Egner, der das ganze Projekt angestoßen hatte, und dem Ämternetzwerk mit den Bürgermeistern Erich Spamer aus Büdingen und Norbert Syguda aus Altenstadt das Projekt voranbringen.

Drei Leitziele hat der Verein formuliert. Eines beschäftigt sich mit der Sensibilisierung gegenüber rechtsextremer, antisemitischer und rassistischer Äußerungen und der Stärkung des öffentlichen Engagements. Ferner soll die Zusammenarbeit der demokratischen Kräfte vor Ort gestärkt werden. Das dritte Leitziel formuliert die Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft. Spamer betonte, dass Demokratie ein Thema sei, das alle Bürger angehe. Gerade die Ergebnisse der letzten Kommunalwahl hätten doch sehr nachdenklich gemacht. Umso notwendiger sei es, sich im Interesse der Bürger mit rechten Parteien auseinanderzusetzen und ganz klar Grenzen aufzuzeigen. Dies unterstrich auch Norbert Syguda. „Das Förderprogramm des Bundesministeriums ist eine gute Möglichkeit für beide Gemeinden, Menschen für Demokratie zu interessieren“, sagte der Bürgermeister.

Henrike Strauch erläuterte das Prozedere des Bewerbungsverfahrens. „Die beiden Kommunen haben sich gemeinsam für das Bundesprogramm beworben. Der politische Wille der Gremien ist es, Verantwortliche zu finden, die zusammenarbeiten.“ Verschiedene Ausschüsse werden die unterschiedlichen Einzelmaßnahmen koordinieren. Maßnahmen könnten zum Beispiel Veranstaltungen mit Schulen, Filmprojekte, Vorträge oder Feste mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Demokratie leben“ sein. Besonders wichtig sei hier der Begleitausschuss, der den roten Faden bilde, so Strauch. Er fungiere als strategisch handelndes, zentrales Gremium bei der Umsetzung der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“ und entscheide, welche Einzelprojekte gefördert werden sollen. Besonders wichtig sei die Arbeit mit Jugendlichen, weshalb es ein Jugendforum geben wird, erklärte die Erste Stadträtin. Das Jugendforum solle von Jugendlichen selbst organisiert und geleitet werden. Zur Umsetzung eigener Maßnahmen werden den Jugendforen gesondert Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Startschuss für das Projekt wird eine Demokratiekonferenz im Oktober sein. Dieter Egner sagte, dass das Projekt sehr gute Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Ämtern, Jugendlichen, Kirche und Politik biete. Es müsse ein Dialog zwischen Bürgern und Politik stattfinden, so Egner, um demokratisches Verhalten zu fördern.

Um das Projekt umsetzen zu können, wird eine lokale Fach- und Koordinierungsstelle eingerichtet, die Anfang September ausgeschrieben werden soll. In Vollzeit oder verteilt auf zwei Teilzeitstellen, wird die Koordinierungsstelle Projekte zur Umsetzung bringen, beratend tätig sein, Dokumentationen erstellen und sich um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Die Gelder für dieses Projekt sind bereits bewilligt und umfassen einen Zeitraum von drei Jahren.

Kreisanzeiger vom 10.08.2016 (suk)

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+++Schlaghaus: Es darf nicht sein, dass Teile der historischen Stadtmauer verkauft werden+++


Vor zwei Jahren, am 16. Mai 2014 hat das Büdinger Parlament beschlossen, das Schlaghaus zu verkaufen. Schon die früheren Stadtverordneten Dieter Egner (SPD), Heinrich Geiß (FDP) und Dr. Volkmar Stein (CDU) haben damals in einem offenen Brief appelliert das Schlaghaus nicht zu verkaufen. Auch die Kernstadt-SPD hatte sich gegen den Verkauf ausgesprochen. Unterstützung gegen den Verkauf kam ebenfalls vom damaligen Ortsvorsteher Dieter Jentzsch (CDU) und dem Historiker Dr. Klaus Peter Decker - und das aus gutem Grund! Die Außenmauer des Schlaghauses ist Bestandteil der Stadtmauer. Es darf nicht sein, dass Teile der historischen Stadtmauer verkauft werden. Es ist unser Kulturgut und darf niemals in privaten Besitz übergehen! Vielleicht kann man nun neue Mehrheiten finden um den Stadtverordnetenbeschluss von damals aufzuheben.


‪#‎liebedeinestadt‬ ‪#‎büdingen‬

03.08.2016