Manfred Scheid-Varisco
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Unser Oberhessen bewirbt sich für die Landesgartenschau 2027. 
Gestern Abend haben elf Parlamente getagt und mit großer Mehrheit für die Bewerbung zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2027 votiert. Der Verein Oberhessen hat dazu einen Imagefilm produziert. Die Vielfältigkeit unserer Region mit Landschaft, Kultur und den Menschen ist einzigartig. #Büdingen #Nidda #Gedern #kefenrod #Ortenberg #Echzell #Limeshain #Glauburg #Ranstadt #Schotten #Hirzenhain sind sich somit der Chance, die sich für die Region  bietet, bewusst.


Kommunalwahl 2021: Wetterauer SPD nennt Ziele und Kandidaten

Möglichst viele der 81 Kreistagssitze will die SPD bei der Kommunalwahl ergattern. Auf die vorderen Plätze setzte der Parteitag bewährte Leute - doch auch junge und neue Gesichter bekommen eine Chance.

Für die Kreistagswahl am 14. März benannte die SPD am Samstag 72 Kandidatinnen und Kandidaten - die meisten sind seit Langem für die Partei aktiv. 

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten finden sie hier

Unser Wetterauer Zukunftsprogramm können sie hier nachlesen. 

17.11.2020

SPD-Vorstand und -beirat beschließen Vorschlag für Liste und Programm zur Kreistagswahl

"Wir setzen auf eine fachlich versierte und arbeitsfähige Fraktion bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode und wollen mit den Kandidatinnen und Kandidaten wichtige Themenfelder wie Bildung, Gesundheit und Soziales, Klima- und Umweltschutz, Wohnen und Arbeit, Mobilität und Regionalentwicklung abbilden“, so Gnadl.

Auf einer gemeinsamen Sitzung in Echzell haben der Vorstand und der Beirat der Wetterauer SPD Mitte vergangener Woche den Vorschlag für das Wahlprogramm und die Kandidatenliste der SPD zur Kreistagswahl im kommenden März beschlossen. Sowohl das Programm als auch der Listenentwurf wurden einstimmig vom Vorstand und den Vertreterinnen und Vertretern der Ortsvereine bestätigt. Den endgültigen Beschluss wird ein Parteitag der Kreis-SPD am 14. November treffen.

„Sowohl bei der Listenaufstellung als auch im Programmentwurf kommt klar die Zukunftsorientierung der Wetterauer SPD zum Ausdruck. Wir wollen mit der Liste, die wir dem Parteitag vorlegen, neuen und jungen Menschen die Chance geben, an der SPD-Politik im Kreis mitzuwirken. Gleichzeitig wollen wir auf die Erfahrung der seitherigen Kreistagsmitglieder setzen. Deshalb haben wir auf eine gute Mischung aus jungen und alten, neuen und erfahrenen Kräften gesetzt“, erläuterte die Wetterauer SPD-Vorsitzende Lisa Gnadl die Überlegungen bei der Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten. Tatsächlich sieht der Listenvorschlag mit acht Kandidatinnen und Kandidaten unter 35 Jahren auf den ersten 25 Listenplätzen eine deutliche Verjüngung des SPD-Bewerberfelds vor. Angeführt wird die Liste aus einem Fünfer-Spitzenteam aus der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch, dem ehemaligen Wölfersheimer Bürgermeister und Ersten Beigeordneten des Regionalverbands FrankfurtRheinMain Rouven Kötter, der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl, dem Wetterauer Juso-Vorsitzenden Lukas Dittrich sowie der Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Christine Jäger.

„Wir haben aber auch auf eine regionale Ausgewogenheit geachtet. Bis Platz 20 sind alle regional zusammenhängende Gebiete der Wetterau gut vertreten, bis Platz 34 sind alle Städte und Gemeinden abgebildet. Wir setzen auf eine fachlich versierte und arbeitsfähige Fraktion bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode und wollen mit den Kandidatinnen und Kandidaten wichtige Themenfelder wie Bildung, Gesundheit und Soziales, Klima- und Umweltschutz, Wohnen und Arbeit, Mobilität und Regionalentwicklung abbilden“, so Gnadl.

Letztere sind auch die Schwerpunktthemen des SPD-Programmentwurfs, den die SPD in verschiedenen Arbeitsgruppen im Laufe des letzten Jahres entwickelt hat. „Das Wahlprogramm steht unter der Überschrift ‚Gemeinsam weiterdenken‘ und unter diesem Motto treten wir als SPD im Wetteraukreis auch bei der Kommunalwahl an. Darin kommt zum Ausdruck, dass für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Zusammenarbeit im Kreis an zentraler Stelle stehen“, erläuterte die SPD-Vorsitzende. „Wir wollen uns aber nicht auf dem bisher erreichten ausruhen, sondern die aktuellen Herausforderungen angehen und neue Ideen entwickeln. Deswegen freue ich mich, dass es uns gelungen ist, viele Menschen schon bei der Programmgestaltung miteinzubeziehen.“

Der kommende Parteitag, der die nun vorgeschlagene Listenreihung und den Programmentwurf endgültig beschließen muss, wird unter besonderen Hygienevorkehrungen stattfinden. Zwar gelten für die politischen Versammlungen zur Aufstellung der Kommunalwahllisten Ausnahmeregelungen von den aktuellen Versammlungsbeschränkungen. „Trotzdem haben wir uns als Parteivorstand natürlich überlegt, den Parteitag nochmals zu verschieben. Da die Wahllisten jedoch bis zum 04. Januar 2021 eingereicht werden müssen, wäre aufgrund dieser Frist höchstens eine Verschiebung in den Dezember möglich gewesen, was uns wegen des Infektionsgeschehens aber wenig sinnvoll erschien“, erläutert Gnadl die Rahmenbedingungen. Nun werde für ein umfangreiches Hygienekonzept gesorgt, sodass die notwendigen Abstandsregelungen eingehalten werden können. Die Delegierten werden im gebotenen Abstand an Einzelsitzen ohne Tische Platz nehmen.

„Wahlvorbereitungen unter Coronabedingungen sind eine besondere Herausforderung. Ähnliches wird für den Kommunalwahlkampf gelten, für den wir als SPD neue Formen der Ansprache von Bürgerinnen und Bürgern planen“, so die SPD-Vorsitzende.

11.11.2020

Kreistag: AFD fordert den sofortigen Ausstieg aus staatlich angeordneten Covid-19 Maßnahmen

In der jüngsten Kreistagssitzung forderte die AFD den sofortigen Ausstieg aus staatlich angeordneten Covid-19 Schutzmaßnahmen und Vorschriften. Der Antrag der AFD mit ihrer rechtsextremistischen Ausrichtung ist mit überragender Mehrheit abgelehnt worden. Die NPD hat sich mit einem Änderungsantrag der Meinung der AFD angeschlossen. 

Dazu meine Rede im Kreistag:

Zunächst einmal die wichtigsten Erkenntnisse zum Antrag der AFD:

Die überwiegende Mehrheit der Bürger hält die beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Covid-Virus für angemessen, aktuell über 80% - und dies seit Beginn der Krise.

Nicht nur aus Sicht der Gesellschaft für Virologie besteht nach wie vor eine hohe Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung durch COVID-19. „Die epidemiologische Situation ist nicht stabil. Seit der 30. Kalenderwoche ist ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Die Corona-Neuinfektionen sind auch in dieser Woche auf sehr hohem Niveau.

Selbst in der AFD Bundestagsfraktion ist Corona angekommen. So sind mindestens ein Abgeordneter und ein Mitarbeiter infiziert. "Man erfährt nebenbei im Flur, wenn einer positiv getestet wurde, und diejenigen, die in Quarantäne sollen, machen daraus ein Staatsgeheimnis, das soll bloß nicht öffentlich werden, weil die AfD Corona ja eigentlich kleinhalten will, so ein AFD Mitarbeiter.“

Wenn man bedenkt, dass die AFD zu Beginn der Pandemie der Bundesregierung noch vorgeworfen hat, die Virusgefahr kleinzureden, ist dieser Antrag ein Hohn! Übrigens wurden gleichlautende Anträge auch in anderen Kreisen eingereicht, so zum Beispiel im Rheingau-Taunus-Kreis.  – natürlich wurde er abgelehnt!

Die Menschen, nicht nur bei uns im Wetteraukreis, sorgen sich sehr. Bestes Beispiel ist die Schülerbeförderung die wir gerade diskutieren.

Die AfD dagegen solidarisiert sich mit Reichsbürgern, Verschwörungstheoretikern, Impfgegnern, rechtspopulistischen Gruppierungen und sucht den Schulterschluss mit den Corona-Leugnern. Sie ruft sogar dazu auf, an Demonstrationen, zum Beispiel gegen die Maskenpflicht, teilzunehmen. Alleine an diesem Verhalten sieht man, dass der AFD die Gesundheit der Menschen egal ist. Die Ironie dazu: in ihrem Fanshop verkaufen sie eine Mund-Nasen-Maske mit dem Namen "Freiheit" für 5,85€.

Wie in der Klima-Debatte pickt sich nun die AfD auch in der Corona-Krise vor allem die Studien heraus, die zu ihren Forderungen passen. Auf die einzelnen Beschlussempfehlungen im Antrag, 10 an der Zahl, will ich daher gar nicht weiter eingehen.

Die AfD tickt halt anders und ist sich für nichts zu schade. Keinerlei Kompetenzen, außer der, die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben. Wenn es darauf ankommt, sich mit den Schwachen und Schutzbedürftigen unserer Gesellschaft solidarisch zu verhalten, versagt die AFD auf ganzer Linie.

Der Antrag ist abzulehnen! 

23.09.2020

Wetterauer SPD geht mit Fünfer-Team in die Kommunalwahl

Der SPD Unterbezirksbeirat hat einstimmig beschlossen, dass die Wetterauer SPD mit einem Fünfer-Team in die Kommunalwahl gehen. Im Unterbezirksbeirat sind neben den gewählten Mitgliedern des Unterbezirksvorstandes auch alle Ortsvereine der Wetterauer SPD vertreten. „Wir zeigen damit auf, dass wir breit aufgestellt sind, alle Teile der Wetterau verkörpern und auf die unterschiedlichen Probleme im Wetteraukreis mit konstruktiven Lösungen antworten,“ ist sich Gnadl sicher. „Die Wetterauer SPD verfügt über viele engagierte und kreative Personen. Gerade die aktuelle Situation zeigt uns, wie wichtig es ist, Dinge gemeinsam anzupacken und keine Einzelgänger-Lösungen zu suchen. Ich freue mich sehr, dass der Unterbezirksbeirat einstimmig beschlossen hat, dass wir als Wetterauer SPD mit einem Fünfer-Team in die Kommunalwahl gehen.“ So Parteivorsitzende Lisa Gnadl. Im Unterbezirksbeirat sind neben den gewählten Mitgliedern des Unterbezirksvorstandes auch alle Ortsvereine der Wetterauer SPD vertreten. „Wir zeigen damit auf, dass wir breit aufgestellt sind, alle Teile der Wetterau verkörpern und auf die unterschiedlichen Probleme im Wetteraukreis mit konstruktiven Lösungen antworten.“ Ist sich Gnadl sicher. 

Mehr über das Fünfer-Team lesen Sie hier.

Bei unserer SPD-Kreistagsfraktion - Klausur mit guten Diskussionen im Landhotel Waldhaus in Laubach standen neben der Kommunalwahl viele weitere wichtige Themen auf der Tagesordnung. So zum Beispiel die Herausforderungen des Klimawandels im Hinblick auf die Trinkwasserversorgung der Region und die aktuelle Situation im Gesundheitswesen im Zeichen der Corona-Pandemie. 

08.09.2020

SPD: „Meilenstein für bezahlbaren Wohnraum!“ Kreistag beschließt Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft

„Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine Kernforderung der SPD auf allen Ebenen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Grundsatzbeschluss im Wetterauer Kreistag einen wichtigen Meilenstein erreichen konnten. Der Weg zu diesem Beschluss hat viel Arbeit und Engagement gekostet, aber das hat sich gelohnt.“ so die Wetterauer SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl.

„Nun können wir insbesondere in kleineren Kommunen, die keine eigene Wohnbaugesellschaft haben, bezahlbaren Wohnraum schaffen. So gibt es beispielsweise in Limeshain, Florstadt und Wölfersheim bereits Beschlüsse hierfür und auch aus anderen Städten und Gemeinden liegen klare Signale vor. Die Kommunen stehen in den Startlöchern und warten auf die Gründung der Wohnungsbaugesellschaft!“ ist sich die SPD-Fraktionsvorsitzende im Wetterauer Kreistag Christine Jäger sicher.

Der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Fraktion Gerhard Weber sieht den Zeitplan als ambitioniert aber erreichbar an: „Es hat seine Zeit gekostet, bis dieser Beschluss gefasst werden konnte. Wir hätten das auch gerne schneller gehabt, aber ein solches Vorhaben muss sorgfältig und rechtssicher vorbereitet werden. Wichtig war für uns das Zeitziel, das klar beschlossen wurde: Die Gründung der Wohnungsbau GmbH soll bis zum Ende dieser Legislaturperiode abgeschlossen sein. Also können noch im ersten Halbjahr 2021 Verhandlungen mit den interessierten Kommunen beginnen und schon bald die ersten Bauprojekte realisiert werden.“

„Die FDP würde den Wohnungsbau gern komplett dem Markt überlassen. Das ist nicht überraschend, aber aus unserer Überzeugung falsch. Wir brauchen Wohnraum für jeden Geldbeutel im Wetteraukreis und dafür brauchen wir das Engagement des Kreises und der Kommunen.“ konterte der SPD-Sprecher für Regionalentwicklung Rouven Kötter die Kritik anderer Parteien im Kreistag „Auch der Verweis auf den ‚Frankfurter Bogen‘ des Landes ist Unfug: Der Frankfurter Bogen ist zu kurz gesprungen, da er ausschließlich auf den Frankfurter Hauptbahnhof konzentriert ist. Davon haben die Kommunen in der östlichen Wetterau nichts, aber auch da brauchen wir bezahlbaren Wohnraum!“

27.08.2020

Wetterauer SPD setzt sich für die Stärkung der östlichen Wetterau ein

„Die Sozialdemokratie ist die Partei im Wetteraukreis, die sich seit Jahrzehnten insbesondere für die Entwicklung Oberhessens einsetzt, egal auf welcher Ebene. Ob in den Städten und Gemeinden oder in der Kreispolitik. Dies scheint die Grünen, die den ländlichen Raum jetzt erst neu für sich entdecken, wohl zu stören. Die Spaltung des Wetteraukreises, die das Ballungsraumgesetz forciert hat, halten wir nach wie vor für falsch. Wir sind überzeugt, dass der ländliche Raum nicht weiter abgehängt werden darf, sondern positive Entwicklungschancen verdient“

Die Wetterauer SPD begrüßte es ausdrücklich, dass Rouven Kötter als Erster Beigeordneter des Regionalverbands Frankfurt Rhein-Main in den Wetterauer Kommunen für einen Beitritt zum Regionalverband wirbt, weil sich dadurch neue Chancen für den ländlichen Raum ergeben und die Kommunen bei maßgeblichen Entscheidungen mit am Tisch sitzen.

„Wir freuen uns, dass der Wetterauer Rouven Kötter sich so stark für unsere Region engagiert und Abend für Abend durch unsere Städte und Gemeinden tourt und für mehr Mitbestimmung und Mitspracherecht für die östliche Wetterau kämpft“, so Christine Jäger, die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Wetterauer Kreistag. „Dies scheint den Wetterauer Grünen wohl nicht zu passen, stattdessen konstruieren sie daraus eine aus den Haaren herbeigezogene Polit-Posse. Mittendrin der grüne Kreistagsabgeordnete Thomas Zebunke, der vom Land Hessen für die Entwicklung der Region bezahlt wird und von dem bislang außer Wahlkampfgetöse nichts zu hören ist“, so Christine Jäger.

„Scheinbar haben die Grünen wenig Vertrauen in die kommunale Selbstverwaltung, wenn sie den örtlichen Gemeinde- und Stadtparlamentsvertreter*innen absprechen, in der Lage zu sein, für ihre Kommunen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das offenbart das merkwürdige Demokratieverständnis der Grünen. Aber das passt zum Bild der hessischen Grünen, die im Landtag gerade mit einer einfachen Mehrheit eine 2/3-Mehrheit aus einem Gesetz gestrichen haben. Wir sind überzeugt, dass die örtlichen Kommunalpolitiker*innen selbstständig die besten Entscheidungen für ihre Städte und Gemeinden treffen können“, so Lisa Gnadl.

Verwundert zeigte sich Gnadl darüber, dass die Wetterauer Grünen außerdem die Art, wie die Verbandskammer besetzt wird, kritisieren. Jede Kommune entsendet Vertreter*innen über das örtliche Parlament. Die Vorsitzende der Wetterauer SPD und Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl ergänzt dazu: „Man kann über die Zusammensetzung der Verbandskammer diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein. Aber Fakt ist: Das Gesetz, das darüber entscheidet, wie sich die Verbandskammer als Parlament der Region zusammensetzt, wurde erst kürzlich von den Grünen im Landtag für weitere zehn Jahre so festgezurrt. An den maßgeblichen Schaltstellen im zuständigen Ministerium, im Regierungspräsdium und im Landtag tragen Grüne Politiker*innen Verantwortung. Es ist natürlich leichter, auf die SPD zu schimpfen, als bei Vertretern der eigenen Partei Veränderungen zu fordern. Die Grünen wollen mit ihren vorgezogenen Wahlkampfattacken vom Verhalten der eigenen Spitzenpolitiker in Land und Region ablenken. Das ist absolut durchschaubar“, so Lisa Gnadl.

20.08.2020

Eine Herzensangelegenheit der Wetterauer Sozialdemokraten - Kreiskoalition erarbeitet Konzeption und Grundsatzbeschluss 

Bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in Großstädten wie Frankfurt knapp, auch in der Wetterau ist es für Familien und Normalverdiener immer schwerer, passende Wohnungen zu finden. Die Bevölkerungsprognosen für das Rhein-Main-Gebiet sind eindeutig: Immer mehr Menschen wollen in unserer Region leben, da sie attraktiv ist und man hier Arbeit findet. Diese Entwicklung wird den Druck auf den Wohnungsmarkt weiter verstärken. Die Wetterauer Koalition aus CDU und SPD möchte dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen, sondern die Städte und Gemeinden bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums unterstützen.

„Viele Kommunen unternehmen diesbezüglich bereits große Anstrengungen und können Erfolge vorweisen. Gerade für kleinere Gemeinden, ohne eigene Wohnungsbaugesellschaft, ist es jedoch eine kaum zu schaffende Herausforderung,“ sind sich die wohnungsbaupolitischen Sprecher der SPD Fraktion, Gerhard Weber und der CDU-Fraktion, Alexander Kartmann einig.

„Damit in allen Städten und Gemeinden der Wetterau bezahlbarer Wohnraum in kommunaler Hand gebaut werden kann, wollen wir eine Wohnungsbaugesellschaft für die Wetterau gründen. Uns haben viele Signale aus den Kommunen erreicht, dass Hoffnungen mit einer solchen Gesellschaft verknüpft werden. Je schneller diese aktiv werden kann, desto besser“, betont SPD–Fraktionsvorsitzende Christine Jäger. CDU-Fraktionschef Sebastian Wysocki ergänzt: „Uns war eine sorgfältige, gründliche Vorbereitung sehr wichtig. Insbesondere zur Frage der Gesellschaftsform gab es intensiven Beratungsbedarf. Mit der nun gefundenen Lösung sind wir zuversichtlich, einen guten Weg einschlagen zu können.“

Der Grundsatzbeschlusses zur Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft wurde in der Kreistagssitzung am 1. Juli eingebracht und in den Ausschuss für Regionalentwicklung verwiesen. Beschließen kann der Kreistag dann erst Ende August. Im Beschluss soll der Kreisausschuss beauftragt werden, ein Konzept zur Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft in der gesellschaftsrechtlichen Form einer GmbH erarbeiten zu lassen. Als Grundlage des Konzeptes ist das Gutachten von Rödl & Partner zur „Gründung einer Institution zur Förderung des sozialen bzw. bezahlbaren Wohnraums auf dem Gebiet des Wetteraukreises“ zu nehmen. Für die neue GmbH stellt der Wetteraukreis einmalig eine Einlage in Höhe von 2,1 Mio. EUR zur Verfügung (ehemalige BIGO-Einlage des Wetteraukreises). Im Sinne effizienter Kosten und der Nutzung vorhandener Strukturen ist zu prüfen, ob die Geschäftsführung an eine bestehende Wohnungsbaugesellschaft angegliedert werden kann. Die Einbindung der Kommunen in die GmbH soll mitberücksichtigt werden. Die Gründung der GmbH soll bis zum Ende der Legislaturperiode abgeschlossen sein.

05.07.2020

Schuleingangsuntersuchung im Wetteraukreis – Kreisspitze lehnt weiterhin Untersuchung im Ostkreis ab 

Mit einer Anfrage in der jüngsten Kreistagssitzung hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen nachgefragt, welche Gründe gegen eine Schuleingangsuntersuchung in der östlichen Wetterau sprechen. Die Antwort dazu war sehr ernüchternd. Die genannten Gründe haben auch aus Sicht der Büdinger Sozialdemokraten nicht überzeugt.

Neben fehlenden personellen Ressourcen sei auch das Aufgabenspektrum der Schuleingangsuntersuchung zu komplex um, wie bis zum Schuljahr 2011/2012, die Untersuchungen wohnortnah durchzuführen. Auch eine räumliche Ausstattung sei am Standort Büdingen nicht gegeben. Neben einem Sprechzimmer für den behandelnden Arzt sowie zwei Zimmer für medizinische Fachangestellte würde zusätzlich eine weitere apparative Ausstattung benötigt. Ebenso wäre ein gesicherter Archivraum notwendig, um die besonders schutzwürdigen Daten aufzubewahren. Das Argument des Fachkräftemangels wurde ebenfalls als K.O. Argument angeführt.

Nun stellt sich für die Büdinger SPD die Frage, wie denn wegen den genannten Hinderungsgründen im Wetteraukreis der Main Kinzig Kreis und weiterer Landkreise wie zum Beispiel der Landkreis Kassel nach wie vor Schuleingangsuntersuchungen, wohnortnah an den jeweiligen Grundschulen, durchführen können. Auch diese Landkreise müssen sicherlich personelle, räumliche sowie fachliche Strukturen vorhalten.

45 bis 60 Minuten dauert die einmalige Pflichtuntersuchung, bei der die verschiedensten Bereiche überprüft werden. Zum Beispiel: Seh- und Hörfähigkeit, Aussprache, Wahrnehmung, Konzentration oder Grob- und Feinmotorik. Das passiert zum einen durch gewöhnliche ärztliche Untersuchungen – in die Ohren schauen, den Herzschlag abhören, die Beschaffenheit der Wirbelsäule prüfen – und zum anderen durch praktische Übungen. So müssen die Kinder etwa Fantasiewörter nachsprechen oder erkennen, was auf einem Bild dargestellt wird.

Die Büdinger Genossen werden nicht nachlassen, die Schuleingangsuntersuchung im Ostkreis einzufordern und weiterhin um Unterstützung bei den regionalen kommunalen Mandatsträger und Fraktionen werben. Die Stadtverordneten-versammlung hat im vergangenen Herbst auf Antrag der SPD eine Resolution beschlossen, die den Wetteraukreis auffordert, die Schuleingangsuntersuchungen der Kinder aus den Kommunen des Altkreises Büdingen ab 2020 wieder in Büdingen anzubieten. Eine Antwort hat die Büdinger Verwaltung bis heute nicht erhalten. Die Kommunen in Kefenrod und Gedern haben eine gleichlautende Resolution verabschiedet.

Für die SPD steht fest, dass der politische Wille für mehr Bürgernähe in der östlichen Wetterau nicht vorhanden ist. Nicht nur die Eltern im Ostkreis sind enttäuscht.

02.03.2020

Die Wetterauer SPD würdigt zum achtzehnten Mal Initiativen mit ihrem Ehrenamtspreis

Bereits zum achtzehnten Mal verlieh die Wetterauer SPD ihre Ehrenamtspreise, diesmal in der Kulturscheune Limeshain-Himbach aus den Händen der SPD-Kreisvorsitzenden Lisa Gnadl.

In ihrer Begrüßung hob Lisa Gnadl besonders die Vertreterinnen und Vertreter der Initiativen und Vereine hervor, die in diesem Jahr für ihr Engagement ausgezeichnet werden. Dies waren „HIR – Die Helfer-Initiative Rosbach und Rodheim“ mit ihrer Vorsitzenden Ulrike See, die NABU Gruppe Ortenberg mit ihrem Vorsitzenden Dietmar Wäß sowie die Niddataler Betreuungsschulen „Schatzinsel“ und „Mäusezahn“ mit ihren Vorsitzenden Silke Grondtke und Matthias Möhle.

Begrüßen konnte Gnadl auch den Bürgermeister der Gemeinde Limeshain, Adolf Ludwig, die Erste Kreisbeigeordnete und Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch, den Bürgermeister der Gemeinde Niddatal, Bernhard Hertel, der später die Laudatio auf die Betreuungsschulen Schatzinsel und Mäusezahn hielt, aus Ortenberg Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring und Stadtverordnetenvorsteherin Ute Arendt-Söhngen sowie die Vorsitzende der Jusos Hessen-Süd und ehemalige Bundestagskandidatin Natalie Pawlik, die die Helfer-Initiative Rosbach und Rodheim ehrte.

Den kompletten Bericht lesen Sie hier

27.11.2019

"Omas gegen Rechts" auch in der Wetterau aktiv

#OMASGEGENRECHTS in Deutschland wurde im Januar 2018 auf Facebook gegründet. Es ist eine zivilgesellschaftliche überparteiliche Initiative, die sich in den politischen Diskurs einmischen will. Mit augenfälliger Symbolik erheben ältere Frauen, sogenannte OMAS, ihre Stimme zu den gefährlichen Problemen und Fragestellungen der heutigen Zeit. Auch im #Wetteraukreis hat sich eine solche Initiative gegründet. Gemeinsam mit Lisa Gnadl, MdL , Bettina Müller. MdB haben wir uns über deren Engagement in der Wetterau informiert. Angelika Ungerer, Birgit Schaffland und Yvonne Frische gehen in Senioreneinrichtungen, diskutieren mit Schülern und sind mit vielen Institutionen wie die Antifaschistische Bildungsinitiative e.V., das Büdinger Bündnis für Demokratie und Vielfalt, Demokratie Leben oder Friday for Future vernetzt. Die „Omas gegen Rechts“ engagieren sich vielfältig. Rechte Gruppierungen sind sehr selbstbewusst geworden, so die Feststellung der „Omas“. Probleme wie Diskriminierung findet im Alltag statt. 

Hetze ist salonfähig geworden. Tabubrüche finden auf allen Ebenen statt, die sozialen Netzwerke sind oftmals der Nährboden für rechte Hetze, Antisemitismus und Diskriminierung. Dem stellen sich die „Omas“. Eine hervorragende Haltung und Arbeit die unterstützt werden muss. Wir freuen uns, dass es auch in der Wetterau eine aktive Gruppe der #OmasgegenRechts gibt. Gerade in einer Zeit, in der rechtsextreme und rechtspopulistische Gruppierungen wieder öffentlich Ausgrenzung, Hetze und gesellschaftliche Spaltung betreiben, ist es besonders wichtig, dass sich Menschen zusammentun und aktiv für Vielfalt und ein friedliches Miteinander eintreten.

25.11.2019 

Wetterauer Kreistagskoalition aus SPD und CDU plant Entlastung der Kommunen 

Schul- und Kreisumlage soll gesenkt werden / Auch Büdingen profitiert

Die Fraktionsvorsitzenden der Wetterauer Kreistagskoalition Sebastian Wysocki (CDU) und Christine Jäger (SPD) haben sich in einem gemeinsamen Termin mit der Kreisspitze über die aktuellen Zahlen des kommunalen Finanzausgleichs informiert. Durch die wirtschaftlich guten Rahmenbedingungen kann der Wetteraukreis mit höheren Einnahmen aus Umlagen rechnen. Bei unveränderten Hebesätzen werden sich die Erträge dadurch voraussichtlich um 7,2 Millionen Euro erhöhen. Darüber hinaus profitiert der Wetteraukreis von der Senkung der Hebesätze bei den Umlagen für den Landeswohlfahrtsverband und die Krankenhäuser. Diese beiden Umlagen reduzieren sich für den Wetteraukreis nach den neuen Zahlen um weitere 4,2 Mio. Euro. Auf Basis dieser positiven Entwicklung wollen die beiden Fraktionen an ihrem Kurs festhalten und die Wetterauer Kommunen an guten Ergebnissen auf Kreisebene teilhaben lassen. Die Koalition hat deshalb entschieden, dass durch den Kämmerer eine entsprechende Ergänzungsvorlage in die Haushaltsberatungen eingebracht wird. Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung.

13.11.2019

AWO Hainchen feiert 20 Jahre Seniorentreff

20 Jahre Seniorentreff feierte die #AWO in #Hainchen. Für den AWO Kreisverband des Wetteraukreises überbrachte ich die Glückwünsche. Mit meinen Grußworten richtete ich einen besonderen Dank an Ingeborg und Klaus Hühn.
Seit 20 Jahren bereichert die AWO vor Ort mit diesem ehrenamtlichen Engagement das Leben in Hainchen, das Leben der Menschen und im besonderen das der älteren Menschen vor Ort. Es werden viele Veranstaltungen wie Ausflugsfahrten oder der monatliche Seniorentreff organisiert. Zu Kaffee und Kuchen wird vorgelesen, es gibt Vorträge oder man erzählt sich Witze und Geschichten aus „alten“ Zeiten. 

Hier wird #Zusammenhalt#Wertschätzung und #Anerkennung gelebt. Den älteren Menschen wird in Hainchen ein Rahmen geboten, in dem sie ihre #Freundschaften pflegen und vertiefen, ihre #Erinnerungen teilen und nochmal gemeinsam erleben können - und das in geselliger Runde. Die AWO im Kreisverband und ihren Ortsvereinen engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für #Menschen aller #Generationen. Unterstützen Sie uns bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit! Es macht Freude, für die Menschen da zu sein! https://www.awo.org/mitglied-werden


Kreistagsfraktionen von CDU und SPD einigen sich auf Grundlagen für kreisweiten Wohnungsbau

In einer gemeinsamen Fraktionssitzung haben sich die Kreistagsfraktionen der Wetterauer Regierungskoalition aus CDU und SPD in einem Grundsatzbeschluss dazu entschieden, die Förderung des Wohnungsbaus im Wetteraukreis in Form einer institutionellen Struktur, in der sich Wetteraukreis  und Kommunen beteiligen können, einzubinden.

„Wir waren uns schon seit einiger Zeit über die grundsätzliche Sinnhaftigkeit eines kreiseigenen Engagements für bezahlbaren Wohnraum einig“, erklärten die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Sebastian Wysocki und Christine Jäger. Jedoch sei es noch notwendig gewesen, sich über die Art und Weise eines solchen Engagements zu verständigen. Die Bandbreite habe hier von einer reinen Förderkulisse bis hin zur Gründung eines Zweckverbandes gereicht.

Dabei seien die Diskussionen allerdings schon sehr stark inhaltlich geprägt gewesen. Geeint habe die Koalitionspartner das Ziel, die vorhandenen knappen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen, um damit den besten Effekt erzielen zu können. Man habe sich, so die Kreistagsabgeordneten Alexander Kartmann (CDU) und Gerhard Weber (SPD), die die interne Arbeitsgruppe der Koalition leiten, nunmehr im Grundsatz auf eine institutionelle Einbindung von Kreisen und Kommunen geeinigt, die unter folgenden Prämissen stattfinden solle. Ziel sei es bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dieser solle sich einerseits auf Förderprogramme des Landes stützen, so z. B. die „Soziale Wohnraumförderung für geringe Einkommen“, aber auch landesmittelunabhängig bezahlbaren Wohnraum für mittlere Einkommen schaffen. Bedauerlicherweise sei das Landesförderprogramm für mittlere Einkommen, welches im Verdichtungsraum im RP Darmstadt gelte, für keine Kommune im Wetteraukreis mit Ausnahme von Bad Vilbel gültig. „Wir wünschen uns daher vom Land Hessen auch, dass hier nachgebessert wird. Es ist nicht nachvollziehbar, nach welchem Maßstab hier einige Kommunen, insbesondere im Süden von Frankfurt von einer solchen Förderung profitieren und andere, insbesondere Wetterauer Gemeinden, keinen Anspruch haben“, so Kartmann und Weber. Einig war man sich in der Koalition, dass die noch abschließend zu findende Organisationsstruktur mit den zur Verfügung gestellten Finanzmitteln effizient und wirtschaftlich arbeiten soll.

Die größte Herausforderung werde sein, eine Organisationsstruktur zu finden, die einerseits die freiwillige Einbindung von Kreis und Kommunen ermöglicht, gleichzeitig eine Verbindlichkeit des Engagements sicherstellt und schlank und effektiv arbeite. Der Kreisausschuss des Wetteraukreises soll nun ergebnisunabhängig prüfen, welche Organisationsform (z. B. GmbH & Co. KG, gGmbH oder auch ein Zweckverband usw.) die gewünschte schlanke und effiziente Struktur ermöglicht und auch mit den rechtlichen Vorgaben im Einklang steht. Grundlage hierfür ist der Kreistagsbeschluss aus 2015.
„Ziel ist, im ersten Quartal 2020 mit dem freiwerdenden Mitteln aus der BIGO (Breitbandausbau) ans Werk zu gehen“, so die Fraktionsvorsitzenden Jäger und Wysocki abschließend
.

27.09.2019 



100 Läufer/-innen laufen 100 km durch die Wetterau

Arbeiterwohlfahrt feiert 100 jähriges Jubiläum im Dienst der Menschen

Die Arbeiterwohlfahrt begeht im Jahre 2019 ihr 100jähriges Bestehen. Der Kreisverband Wetterau hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Am Samstag, den 28. September 2019 und am Sonntag, den 29. September 2019 werden quer durch die Wetterau 100 Läufer und Läuferinnen auf eine 100 km-Strecke geschickt, für jeder Jahr des Bestehens wird 1 km gelaufen. Jede/r Läufer und Läuferin übernimmt hierbei 1 km, was auch nicht so sportlich Aktiven entgegenkommen sollte.

Ziel ist es hierbei die Arbeiterwohlfahrt im Jubiläumsjahr sichtbar zu machen. Zwar hat sich seit 1919 einiges geändert, dennoch sind viele unserer Mitmenschen von Armut bedroht bzw. leben in Armut. Die Schere zwischen Arm und Reich geht leider trotz unseres vermeintlichen Wohlstandes weiterhin auseinander.

Gestartet wird am Samstag um 10 Uhr am AWO-Wohnheim „Haus am Dohlberg“, Am Nußgraben 38 in Büdingen. Sodann geht es in Richtung Limeshain-Hainchen zum Dorfladen „Alte Schule“,Lindheimer Straße 6. Als nächste Station erwartet uns das AWO-Sozialzentrum „Marie-Juchacz-Haus“, Herbert-Rüfer-Straße 3 in Florstadt. Von dort geht es dann überwiegend über den Radweg R 4 zum Endpunkt des ersten Lauftages am Niddaplatz in Bad Vilbel. Dort wartet gegen 15 Uhr der Ortsverein Bad Vilbel mit einem umfangreichen Programm, mit Ständen und Live-Musik mit den Bembel Blues Bub*innen aus Frankfurt mit Country7Swing7Polka7Blues und CHORIOS MASSENHEIM CHOR & MORE.

Am Sonntag startet dann die Wetterauer Lauftour um 10:00 h an der KiTA Auenland, Homburger Straße 185, in Bad Vilbel-Massenheim. Weiter geht es nach Karben-Kloppenheim, Am Schloß 25 und von dort zum Europaplatz in der Kreisstadt Friedberg. Der nächste Anlaufpunkt wird das Bürgerhaus in Bad Nauheim-Schwalhein, Edelweißstraße, sein. Von dort geht es zum AWO-Lädchen, Frankfurter Straße 17, Ober-Mörlen. Die letzte Etappe des Jubiläumslaufs führt uns dann zum Schloßplatz Butzbach. Dort erwartet gegen 16:40 h der Ortsverein Butzbach den Zielläufer bzw. die Zielläuferin, und wird sich um das leibliches Wohl der hoffentlich zahlreichen Gäste kümmern.

Die gesamte Strecke an beiden Tagen wird überwiegend auf Radwegen gelaufen. Der Biker-Treff, Geiß-Nidda, wird dankenswerter Weise an beiden Tagen den Läufer/die Läuferin mit 2 Radfahrern begleiten.

Trotz vieler Mitglieder in den Ortsvereinen der AWO-Wetterau ist die Zahl 100 Läufer-/innen auf eine Strecke zu bringen eine große Herausforderung. Noch sind nicht alle Streckenabschnitte zugeteilt. Wenn auch Sie Interesse an einer Teilnahme haben, nur Mut. Gerne nehmen wir noch namentliche Meldungen entgegen (Telefonisch unter: Vorsitzender des AWO Kreisverbandes Wetterau e.V. Reimund Becker 0151 53085677 oder per Mail unter info@awo-kreisverband-wetterau.de). 

23.09.2019

SPD-Vorsitzende entsetzt über Wahl eines NPD-Manns zum Ortsvorsteher in Altenstadt

Update vom 19.09.2019: 

NPD Ortsvorsteher soll am 1. Oktober abgewählt werden

Update vom 09.09.2019: 

Gemeinsame Presseinformation von SPD, CDU und FDP in der Gemeinde Altenstadt: Abwahl des Ortsvorsteher Stefan Jagsch

Völlig entsetzt und fassungslos zeigt sich die SPD-Vorsitzende im Wetteraukreis und Landtagsabgeordnete, Lisa Gnadl, über die Wahl eines NPD-Funktionärs zum Ortsvorsteher der Waldsiedlung. Am vergangenen Donnerstag wurde dieser einstimmig von den anwesenden Ortsbeiratsmitgliedern gewählt. „Dass ein NPD-Mann mit Stimmen der CDU, SPD und FDP einstimmig zum Ortsvorsteher gewählt wurde, macht mich völlig fassungslos. Dafür darf es keine Ausrede geben. So etwas darf einfach nicht passieren“, so Gnadl.

„Die NPD ist eine verfassungsfeindliche, völkische und rechtsextreme Partei, die auch im Wetterauer Kreistag immer wieder mit ihrer menschenverachtenden Hetze auffällt. Für mich ist die Wahl eines Vertreters dieser Partei zum Ortsvorsteher einfach nur entsetzlich. Dass ein NPD-Mann zukünftig diesen Ort repräsentieren soll, macht mich sprachlos“, führt Gnadl ihr Entsetzen weiter aus.

Besonders schwer wiege für sie, dass neben CDU und FDP auch SPD-Mitglieder mitgestimmt haben. „Genossinnen und Genossen, die im dritten Reich ihre Haltung gegen die Nazis gezeigt haben, sind inhaftiert, gefoltert oder gar ermordet worden. Die Geschichte der eigenen Partei muss uns auch heute besonders verantwortungsvoll handeln lassen. Wir werden daher alle Konsequenzen prüfen müssen“, so die Wetterauer SPD-Vorsitzende abschließend.

Gemeinsame Erklärung der demokratischen Fraktionen in der Altenstädter Gemeindevertretung vom 7. September 19

Wir sind entsetzt und halten es für einen unfassbaren Vorgang, dass die Mitglieder des Ortsbeirat Waldsiedlung einen langjährigen NPD-Spitzenfunktionär zum Ortsvorsteher gewählt haben. Davon distanzieren wir uns in aller Schärfe, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Bündnis 90/Die Grünen, der CDU, der FDP, der FWG und der SPD.

Die Wahl eines Mitglieds einer Partei, die laut des Bundesverfassungsgerichts verfassungsfeindliche Ziele verfolgt und eine Wesensverwandtschaft mit der NSDAP aufweist und die Grundwerte unseres demokratischen Staates bekämpft, löst Entsetzen aus und ist absolut unverständlich. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Mitglieder des Orstbeirats ihre Entscheidung überdenken und korrigieren.

Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass Altenstadt eine weltoffene und demokratische Gemeinde bleibt.

09.09.2019

Christine Jäger (SPD): Berufliche Schulen im Wetteraukreis erhalten

Wir setzen als SPD auf persönliche Gespräche statt auf Grünen Populismus

 „Unser Anliegen ist es, die Schulstandorte der beruflichen Schulen im Wetteraukreis zu erhalten. Damit dies bei zurückgehenden Schülerzahlen auch im östlichen Teil des Wetteraukreises möglich ist, sieht der neue Schulentwicklungsplan eine Fusion der beiden Schulen in Nidda und Büdingen bei Beibehaltung der beiden Standorte vor“, so die SPD-Fraktionsvorsitzende im Wetterauer Kreistag, Christine Jäger.

Nachdem es berechtigte Kritik seitens des Personalrates der beiden beruflichen Schulen in Nidda und Büdingen am Schulentwicklungsplan gegeben hat, habe sich die SPD-Fraktion zu einem Gespräch mit den Personalräten der beiden Schulstandorte getroffen. „Hierbei konnten wir uns nicht nur einen Eindruck von der Gebäudesituation in Nidda verschaffen, sondern auch ganz offen über die Befürchtungen und Probleme sprechen. Zusammen mit der CDU-Fraktion haben wir als Koalition sofort gehandelt und einen Begleitbeschluss in den Bildungsausschuss eingebracht. Wir als SPD-Fraktion pflegen den intensiven Austausch mit den Personalräten und betroffenen Lehrerinnen und Lehrern vor Ort, statt wie die Grünen populistisch zu agieren und ein Rederecht im Bildungsausschuss zu beantragen. Wir haben eine andere Auffassung der Fraktionsarbeit. Hier scheinen die Grünen ihre eigene Arbeit als Fraktion wohl zu vernachlässigen.“

Wichtig sei, dass mit dem Begleitbeschluss von CDU und SPD eine nachhaltige Stärkung der beruflichen Schulen und damit auch eine wohnortnahe berufliche Bildung gesichert werde. Denn das sei die Grundlage für eine erfolgreiche duale Ausbildung. „Um die Fusion der beruflichen Schulen Nidda und Büdingen positiv zu unterstützen, fordern wir zusammen mit unserem Koalitionspartner drei zentrale Punkte im Begleitbeschluss: Erstens werden wir bei der Aufstellung des Haushaltsentwurfs 2021/22 ausreichend Mittel für Investitionsmaßnahmen für Nidda und Büdingen einstellen. Damit steigern wir die Attraktivität und gehen notwendige energetische Sanierungsmaßnahmen an. Zweitens legen wir fest, dass bei der Einrichtung neuer Berufsfelder zu prüfen ist, ob diese mit Priorität an der fusionierten Beruflichen Schule Nidda-Büdingen angesiedelt werden können. Und drittens wollen wir die Bildung von Kompetenzzentren in Nidda und Büdingen forcieren“, erläutert Christine Jäger. „Damit geben wir der beruflichen Bildung im östlichen Wetteraukreis eine echte Zukunftsperspektive.“

04.06.2019 

EUROPA-Frühstück der Wetterauer SPD mit Thorsten Schäfer-Gümbel


Am vergangenen Samstag konnten wir als SPD Wetterau rund hundert Gäste bei unserem Europafrühstück in der Altenstädter Waldsiedlung begrüßen. Wir hatten ein buntes Rahmenprogramm mit dem Jugendzug des Fanfaren- und Spielmannszug Altenstadt e.V. und den Linedancern des TSC Rot-Gold Büdingen, der Alevitische Kulturverein hat unser hessisches Frühstücksbuffet mit eigenen Speisen ergänzt, mit Carsten Krätschmer habe ich mich über die Arbeit des Verschwisterungsvereins Altenstadt - Kazimierza Wielka e. V. unterhalten und unser Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD HessenThorsten Schäfer-Gümbel, hat in seiner Rede dargelegt, warum es sich lohnt, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen und mit der eigenen Stimme ein soziales und demokratisches Europa zu unterstützen.

Unser Zusammenhalt ist der Schlüssel zur Erfolgsgeschichte Europas. Wir wissen, dass wir zusammen stärker sind. Dass es unsere gemeinsamen Werte sind, die uns verbinden. Und dass wir mehr erreichen, wenn wir mit einer Stimme sprechen. Mit einer selbstbewussten Stimme, die in der Welt Gewicht hat. So können wir gemeinsam für gute Arbeit sorgen und Ungleichheiten abbauen. Klima und Umwelt kennen keine Grenzen. Auch sie können wir nur gemeinsam schützen. Vor allem ist uns aber klar: Der Friede in Europa kann nur bewahrt werden, wenn wir weiter zusammenhalten. Gegen die Widerstände von außen, aber auch gegen die von innen. Wir wissen: Die Zukunft können wir nur miteinander gestalten. Kommt zusammen! Europa ist die Antwort.

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06.05.2019 

Parteitag der SPD Wetterau - Manfred Scheid-Varisco erneut in den Vorstand gewählt

Die Delegierten der Büdinger #SPD trafen heute am Rande des Parteitages der SPD Wetterau Heidemarie Wieczorek-Zeul. Sie hat die deutsche Entwicklungspolitik in unverwechselbarer Weise geprägt. Die „rote Heidi“ stand von 1974 bis 1977 als erste Frau an der Spitze der Jungsozialisten. 1984 wurde sie in den Parteivorstand gewählt, von 1993 bis 2005 war sie stellvertretende SPD-Vorsitzende. Wieczorek-Zeul hielt die Eröffnungsrede des Parteitags. Sie ging ausführlich auf die Bedeutung der Europäischen Union im Wandel der Zeit ein. Die EU bedeute nicht nur Sicherheit, sondern stehe auch für das Wohlergehen der Bevölkerung in ihrem Bereich. Auch auf die aktuelle Diskussion der Nachrüstung ging Wieczorek-Zeul ein. An ihr dürfe sich die EU weder beteiligen noch mit ihr Geld verdienen. "Zwei Prozent des Haushalts für Rüstungsausgaben, heißt 68 Milliarden Euro für Waffen auszugeben. Mehr Frieden schafft dagegen, mit dem Geld Hungersnöte in der Dritten Welt zu bekämpfen. Zumal das auch das Flüchtlingsproblem lösen würde", so die SPD-Politikerin.

Heidemarie Wieczorek-Zeul mit den Delegierten der SPD Büdingen


Ansonsten gab es keine Überraschungen auf dem Parteitag. Ohne Gegenkandidat bestätigte die Versammlung die bisherige Vorsitzende Lisa Gnadl mit einem guten Ergebnis in ihrem Amt. Zu den Stellvertreter*innen wurden Christine Jäger, Rouven Kötter, Natalie Pawlik und Dieter Richter gewählt. Wiedergewählt zur Schriftführerin wurde Marion Götz. Zum  Schatzmeister erneut Gerhard Weber und zum Pressesprecher Klaus Arabin. 

Bildungsreferentin bleibt Stephanie Becker-Bösch. 

Auch unser Vorsitzender Manfred Scheid-Varisco wurde mit einem hervorragendem Ergebnis ernruz in den Vorstand der SPD Wetterau gewählt. Darüber hinaus auch in den Bezirksbeirat der SPD Hessen-Süd. 

Neben den Wahlen galt es, umfangreiches Antragspaket abzuarbeiten. Hier ging es um Europa, Bildung, Arbeit und Ausbildung, Wohnen und eine gerechte Steuerpolitik.

08.04.2019

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SPD Wetterau gründet „AG SPDqueer“

In Friedberg wurde die Arbeitsgemeinschaft für Akzeptanz und Gleichstellung (AG SPDqueer) der SPD im Wetteraukreis gegründet. Die Mitglieder setzen sich für die Interessen und gegen die gesellschaftliche Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ*) ein. Sie treten damit nicht nur innerhalb der Partei, sondern auch auf kommunaler Ebene aktiv für eine vielfältige und offene Gesellschaft ein. „Die Arbeit der SPDqueer in Hessen-Süd zeigt, wie die schwul-lesbische Community gemeinsam mit der SPD erfolgreiche Maßnahmen für eine offene und vielfältige Gesellschaft voranbringen kann“, erläutert die SPD-Vorsitzende Lisa Gnadl. „Daran wollen wir in der Wetterauer SPD anknüpfen. Deshalb freut es mich sehr, dass es uns gelungen ist, eine Arbeitsgemeinschaft bei uns zu gründen. Wir wollen die Interessen von LSBTIQ* in der ganzen Wetterau in die SPD und die Kommunalpolitik hereintragen“, so Gnadl.

Unterbezirksvorsitzende Lisa Gnadl, MdL; Jens Schöne (Schriftführer), Johannes Fraas (Bezirksvorsitzender), Andreas Zänker (1. Vorsitzender), Daniel Dorminger (2. Vorsitzender), Manfred Scheid-Varisco (Beisitzer), Bianka Stelz, (Mitarbeiterin der SPD Geschäftsstelle), Stefan Varisco

Der südhessische Bezirksvorsitzende Johannes Fraas gratuliert dem neugewählten Vorstand und begrüßt die Gründung der AG. „Mit der Gründung der SPDqueer Wetterau ist die Arbeitsgemeinschaft nun erstmalig in Hessen im ländlichen Raum vertreten. Während sich andere auf Hotspots wie Frankfurt, Hanau oder Wiesbaden beschränken, ist für die SPDqueer Wetterau klar, dass queeres Leben in ganz Hessen stattfindet. Ob auf dem Land oder in der Großstadt, wir wollen ein Hessen, in dem sich LSBTIQ* überall wohlfühlen.“

Jede und Jeder, die oder der sich in der SPD für ein unverkrampftes und tolerantes Miteinander zwischen hetero- und homosexuellen Menschen einsetzen möchte, kann sich unter dem Stichwort „AG SPDqueer“ bei der SPD Wetterau unter der Mailadresse ub.wetterau@spd.de melden. Unabhängig davon, ob man selbst persönlich oder als Familienangehörige, Freunde, Arbeits- oder Mannschaftskollegen bewegt und betroffen ist. „Bitte helft mit, die Arbeitsgemeinschaft SPDqueer auch bei uns im Wetteraukreis zu etablieren“, ruft der neue Vorsitzende Andreas Zänker auf. „Selbstverständlich können sich gern auch Interessentinnen und Interessenten bei uns melden, die nicht SPD-Mitglied sind.“

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Vielfalt ist überall - SPD Wetterau will Arbeitsgemeinschaft "SPDqueer Wetterau" gründen

Um die politischen Interessen von Menschen mit LGBT-Hintergrund (LGBT kommt aus dem englischen und steht für Lesbian, Gay, BiSexual and Transgender) besser vertreten zu können, möchte die SPD Wetterau die SPDqueer (Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung) auf Unterbezirksebene gründen. Gründungsversammlung ist am Montag, den 18. März um 19.00 Uhr im Parteihaus der Wetterauer SPD in Friedberg. Interessierte sind herzlich eingeladen. Zu Gast wird der Vorsitzende der SPDqueer Hessen-Süd, Johannes Frass, sein.
"Ich finde es gerade in Zeiten, in denen Homophobie wieder zunimmt, wichtig, dass wir auf allen politischen Ebenen ein Zeichen setzen für ein vielfältiges Miteinander. Die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft SPDqueer Wetterau bietet uns die Möglichkeit, auch im ländlichen Raum ein unverkrampftes und tolerantes Verhältnis zwischen hetero- und homosexuellen Menschen zu fördern" , so die SPD-Vorsitzende Lisa Gnadl.


Manfred Scheid-Varisco, Beisitzer im SPD-Unterbezirksvorstand Wetterau, habe die Anregung für eine AG-Gründung gegeben. Für ihn stehen die LGBTs für Kontinuität und Aktualität ihrer Arbeit. Viele Menschen seien heute eher bereit, die rechtliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Transsexuellen und Transgender in Deutschland zu akzeptieren als noch vor einem Jahrzehnt. Dennoch bestehe weiter Diskriminierung im Alltag. "Wir wollen lesbisches und schwules Selbstbewusstsein und Engagement in der SPD deutlich machen. Dazu braucht es Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Wir hoffen daher auf interessierte SPD-Mitglieder, aber auch auf weitere interessierte Menschen", so Manfred Scheid-Varisco.

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14.03.2019

Soziale Politik für die Bürger und Entlastung für die Kommunen!

Kürzlich traf sich die Kreistagsfraktion der Wetterauer SPD zu ihrer traditionellen jährlichen Arbeitsklausur im Spessart. Neben der Digitalisierung und den Haushaltsberatungen war insbesondere die Sozialpolitik des Wetteraukreises ein Themenschwerpunkt. Fraktionsvorsitzende Christine Jäger stellte fest, dass sich die intensive und engagierte Arbeit von Sozialdezernentin und Vize-Landrätin Stephanie Becker-Bösch klar in den Ergebnissen ablesen lasse: „Präventives Arbeiten zahlt sich aus! Durch die sehr gute einzelfallbezogene Arbeit sind die tatsächlichen Haushaltszahlen für 2018 unter dem Planansatz.“ Die gute Haushaltssituation will die SPD insbesondere zur Entlastung der Städte und Gemeinden nutzen: „Wenn der finanzielle Spielraum besteht, müssen wir unverzüglich die wichtige und gute Arbeit unserer Städte und Gemeinden unterstützen und sie finanziell entlasten.“ stellte Jäger klar.

Erste Kreisbeigeordnete Becker-Bösch berichtete außerdem von den von ihr angestoßenen Umstrukturierungen in der Ausländerbehörde, die sie seit wenigen Monaten verantwortet. „Wir wollen durch die Ausnutzung der technischen Möglichkeiten und organisatorischer Optimierungen den Service verbessern und die Abläufe zügiger gestalten.“ Auch über die Reaktivierung des Jugendgästehauses Hubertus wurde intensiv beraten. „Hier brauchen wir ein zeitgemäßes, zukunftsorientiertes Konzept, um auf Hubertus Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, Vereinsförderung und Tourismus zu kombinieren. Die Wetterauer SPD steht zum Ziel der Reaktivierung von Hubertus!“ so Fraktionschefin Jäger.


Auch die verlässliche Gesundheitsversorgung im Wetteraukreis wurde intensiv diskutiert, ebenso wie die notwendige Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Die Fraktionsmitglieder waren sich einig, dass diese Aufgabe insbesondere für die kleineren Kommunen des Kreises nur zusammen mit dem Kreis in einer gemeinsamen Organisation bearbeitet werden kann. „Wir werden diese Herausforderung nicht jeder für sich alleine bewältigen können. Ein solidarisches, umsetzungsorientiertes Kooperationsmodell zwischen interessierten Städten und Gemeinden sowie dem Wetteraukreis ist hierfür notwendig.“ ist sich der Limeshainer Bürgermeister und SPD-Kreistagsabgeordneter Adolf Ludwig sicher und spricht damit vielen anderen Kommunalvertretern aus der Seele. 
Die Teilnehmer der Arbeitsklausur waren sich einig, dass die Wetterauer SPD sich weiter dafür stark machen müsste, in der Wetterau eine soziale Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu betreiben sowie sich für eine Stärkung der Kommunen einzusetzen.

26.11.2018

Die Wetterau wächst !

SPD Kreistagsfraktion stellt sich den kommenden Herausforderungen

„Die Wetterau wächst“, stellt SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Jäger fest.  Das die Wetterau zu einem der attraktivsten Wohngebieten in Hessen gehört, stellt die Wetterauer Sozialdemokraten vor neue Herausforderungen. Der Limeshainer Bürgermeister Adolf Ludwig kann in seiner Kommune einen Zuwachs von 6,5 % verzeichnen. Der Büdinger SPD-Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco schaut auf 5,1 % Zuwachs in seiner Stadt. Bevölkerungszuwachs stellt besondere Bedingung an die Regionalentwicklung. So hat Limeshain mit dem Ausbau der Kindergartenbetreuung, die Entwicklung von Jugendfeuerwehr und mit zahlreichen Projekte der Jugendpflege auf das Wachstum bereits reagiert. „Wir wollen das die Menschen gut und gerne in Limeshain leben“ so Bürgermeister Adolf Ludwig. In Ihrem neuen Imagefilm informiert die Gemeinde über die Projekte in Limeshain.

v.r.n.l.: Vize-Landrätin Stephanie Becker Bösch, Bürgermeister Adolf Ludwig, Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl mit ihrem Nachwuchs, Fraktionsvorsitzende Christine Jäger und Manfred Scheid-Varisco

Aber auch für die Wetterauer Kreisverwaltung bedeutet das mehr an Bevölkerung neue Anstrengungen im Bereich der Soziale- und Gesundheitsbetreuung, so die Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch. „Wir stellen eine gute Gesundheitsversorgung sicher und brauchen auch weiterhin Ärzte auf dem Land“, so die Gesundheitsdezernentin weiter. Im Haushalt 2019 haben wir bereits mehr Geld für den Sozialbereich eingeplant, da der demographische Wandel die Wetterau vor neue Herausforderungen stellt. „Die Menschen werden älter, damit nimmt die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen zu. Eine Herausforderung, der wir uns gerne annehmen. „Wir wollen unsere älteren Menschen gut versorgt wissen“, so Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl.

Manfred Scheid-Varisco macht an den wachsenden Schülerzahlen, den Ausbau der Bildungseinrichtungen deutlich. „Für die kommenden fünf Jahre haben wir ein Bildungsprogramm im Wetteraukreis auf den Weg gebracht. Unser Schulbauprogramm von 100-Millionen Euro soll in den kommenden Jahren attraktive Schulbauen entwickeln, in dem man gute und gerne lernen kann. Im Jahr 2019 verdoppeln sich die Investitionen in den Schulbau. “Die neuen Ausbildungsgänge im Bereich der Logistik an der Beruflichen Schule in Büdingen ist eine richtige Entscheidung des Wetterauer Kreistages zur Stärkung des Schulstandortes“, so Scheidt-Varisco.

Um die Attraktivität der Wetterau zu steigern, haben wir und für den S6-Ausbau und die Horlofftalbahn von Wölfersheim nach Hungen eingesetzt. Gerade bei der S6 ist die Kapazitätsgrenze erreicht. Der Ausbau des ÖPNV entlastet den Straßenverkehr und ist ökologischer.  Eine Herzensangelegenheit der Wetterauer Sozialdemokraten ist auch den Ausbau der Radwege in der Wetterau. „Besonders der Radweg von Ranstadt nach Konradsdorf ist eine notwendige Maßnahme. Dafür können wir Mittel aus dem kommunalen Investitionsprogramm (KIP) erhalten“, erläutert Lisa Gnadl.

Als Sozialdemokraten ist uns eine gute Sozial - und Bildungsstruktur in der Wetterau wichtig, mit unserem Haushalt 2019 reagieren wir auf die Herausforderungen unsrer Zeit“, so Fraktionsvorsitzende Christine Jäger. 

12.11.2018

100 Tage Bilanz: Landrat Weckler 

Landrat Jan Weckler (CDU) hat jetzt seine 100 Tage-Bilanz präsentiert. "Es ist schon beeindruckend, was der Landrat in den etwas mehr als drei Monaten geleistet haben will", meint der Büdinger SPD-Vorsitzende Manfred Scheid-Varisco. "Beschäftigt man sich jedoch mit seiner Bilanz genau, fällt auf, dass Landrat Weckler sich mit fremden Federn schmückt."

Insbesondere seine Bilanzierung zur Ausländerbehörde entspreche nach Ansicht Scheid-Variscos nicht wirklich seinen politischen Zielen in der Vergangenheit. Vehement habe er sich als zuständiger Dezernent gegen eine Aufstockung des Personals in der Ausländerbehörde, insbesondere der Einrichtung einer Zweigstelle der Behörde im Büdinger Landratsamt, gewehrt.

Mit einem Antrag der Büdinger Genossen auf dem Wetterauer SPD-Parteitag sei die SPD-Kreistagsfraktion beauftragt worden, sich dafür einzusetzen, dass im Büdinger Landratsamt eine Zweigstelle der Ausländerbehörde eingerichtet wird und Sprechzeiten angeboten werden. Dieser Antrag sei einstimmig angenommen worden und sei somit Anstoß für die Schaffung neuer Stellen in der Behörde gewesen. Die große Koalition im Kreis habe daraufhin den gemeinsamen Antrag gestellt, der mit großer Mehrheit beschlossen worden sei, erinnert Scheid-Varisco in seiner Pressemitteilung. "Von einem Aktivposten in der 100 Tage-Bilanz des Landrats kann somit nicht die Rede sein", stellt der Büdinger SPD-Chef fest. "Nichtsdestotrotz freuen wir uns natürlich, dass endlich was passiert. Die Resignation der Menschen und der Ehrenamtlichen muss ein Ende haben."

Die Situation der Flüchtlinge und den Ehrenamtlichen im Ostkreis sei nach wie vor unzumutbar. Der öffentliche Personennahverkehr mache es den Flüchtlingen fast unmöglich, rechtzeitig in Friedberg zu erscheinen. "Viele Kunden müssen oft mit ihren Flüchtlingshelfern unverrichteter Dinge wieder die Rückfahrt antreten. Dies sorgt zurecht bei den Menschen für großen Unmut", meint Scheid-Varisco.

04.08.2018

ZUKUNFT JETZT MACHEN

Landesparteitag in Wiesbaden

Auf dem Landesparteitag am 9. Juni in Wiesbaden wurde das Regierungsprogramm für die Landtagswahl am 28. Oktober beschlossen und über die Landesliste abgestimmt. Thorsten Schäfer-Gümbel wurde mit 95,8% auf den Listenplatz 1 gewählt. Weitere 151 Kandidatinnen und Kandidaten stehen auf der hessischen Landesliste.

Die Wetterauer Delegierten mit ihren Kandidaten auf dem Landesparteitag


„Zwei Jahrzehnte wurde in diesem Land nicht mehr investiert – nicht in Wohnraum, Bildung oder Mobilität. Warum sollte sich das in den nächsten Jahren ändern“, rief die Generalsekretärin Nancy Faeser zu Beginn des Landesparteitages im neuen RheinMain Congress Center in Wiesbaden. Jeweils 350 Delegierte des Landesparteitages und der Landesvertreterversammlung entschieden am Samstag über die Aufstellung der Landesliste zur Landtagswahl am 28. Oktober bzw. das Regierungsprogramms. Mehr

11.06.2018

SPD Büdingen stellt erfolgreich zwei Anträge beim Parteitag der Wetterauer SPD

Beim gestrigen Unterbezirksparteitag der SPD Wetterau standen Neuwahlen für den Vorstand sowie die Abstimmung einiger Anträge an. 
Die Büdinger Sozialdemokraten brachten gleich zwei Anträge ein. Maximilian Franz begründete den Antrag, das aktive Wahlalter auf 16 Jahre herabzusetzen. Die Mitwirkung am politischen Willensbildungsprozess eines jeden Staatsbürgers, sei es die Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen, die Arbeit in Bürgerinitiativen oder sogar in den Parlamenten, sei einer der wichtigsten Errungenschaften in einem demokratischen Rechtsstaat.
Bisher stünde dieses Recht leider nur volljährigen Staatsbürgern zu. Nach unserem Erachten sei diese Festlegung des aktiven Wahlalters nicht mehr vertretbar.
Der Antrag wurde mit großer Zustimmung an den Landesparteitag überwiesen.

Der Vorsitzende Manfred Scheid-Varisco forderte für die Büdinger SPD, dass sich die SPD Kreistagsfraktion dafür einsetzt, das im Büdinger Landratsamt eine Zweigstelle der Ausländerbehörde eingerichtet wird und Sprechzeiten angeboten werden. Insbesondere die Situation für die Flüchtlinge und den Ehrenamtlichen im Ostkreis sei unzumutbar. Der öffentliche Personennahverkehr mache es den Flüchtlingen fast unmöglich, rechtzeitig in Friedberg zu erscheinen. Bereits um 7.30 Uhr öffnet die Behörde. Wer erst, wegen der schlechten Bus- oder Zugverbindung, nach 8.00 Uhr das Amt erreicht und dann eine Wartenummer zieht, kämme erst gar nicht mehr an die Reihe und müsse unverrichteter Dinge die Rückfahrt antreten. Die vielen Flüchtlingshelfer in Büdingen sowie im gesamten Ostkreis würden oft auf eigene Kosten mit Privatautos zur Ausländerbehörde fahren und enttäuscht wieder zurück fahren. Die Menschen seien resigniert und würden ihren Unmut äußern. Der Antrag wurde einstimmig von den über 100 Delegierten angenommen.

Herzliche Glückwünsche senden wir an unsere Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch zu ihrer Nominierung als Erste Kreisbeigeordnete sowie Natalie Pawlik und Rouven Kötter zu deren Wahl als stellvertretende Parteivorsitzende. Wir freuen uns auf die weitere, gute Zusammenarbeit.

30.04.2018

SPD Wetterau beginnt Erneuerungsprozess

Bereits nach der Bundestagswahl hat die SPD Wetterau mit ihrer Vorsitzenden Lisa Gnadl und den Jusos Wetterau den Erneuerungsprozess in der SPD angestoßen. Am vergangenen Samstag wurde es dann konkret. Gemeinsam haben wir in einem Dialogforum über die Zukunft unserer SPD diskutiert und Ziele auf Ebene des Unterbezirks, der Ortsvereine und des Bezirks formuliert. Ein spannender Prozess, der nun in die Gliederungen der Wetterauer SPD eingebracht werden muss.

 

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26.03.2018

Gespräch über die Schwerpunkte der Büdinger Polizeiarbeit 

Die heimische Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, MdB Lisa Gnadl,MdL und der Büdinger SPD-Fraktionsvorsitzenden Manfred Scheid-Varisco besuchten die Polizeistation in Büdingen. Ziel des Besuches war es, die Arbeit der Polizei im östlichen Wetteraukreis besser kennen zu lernen, sowie mit den Beamten ins Gespräch zu kommen. Revierleiter und Erster Polizeihauptkommissar Christof Stark stellte seine Dienststelle vor. 

Er und Polizeidirektor der Polizeidirektion Wetterau, Ralph-Dieter Brede, gingen im Gespräch auf die Schwerpunkte der Arbeit ein. Themen des Gespräches waren unter anderem auch die Personalausstattung der Polizei, die gestiegenen Anforderungen an den Beruf der Polizisten und die Polizeiarbeit in den einzelnen Städten und Gemeinden des Büdinger Reviers. Die Beamtinnen und Beamten sind für über 500 qkm im Wetteraukreis zuständig und zwar für Büdingen, Nidda, Gedern, Hirzenhain, Ranstadt, Ortenberg, Kefenrod, Glauburg, Altenstadt und Limeshain.

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10.03.2018

Wetterauer Superwahlsonntag:

SPD Wetterau: „Wir sind die Wetterauer Kommunalpartei“

Nach dem „Wetterauer Superwahlsonntag“ steht die SPD als eindeutige Gewinnerin da. „Alle fünf Bürgermeisterwahlen wurden von SPD-Kandidaten gewonnen und wir starten mit einer hervorragenden Ausgangslage in den Wahlkampf zur Landratsstichwahl.“ stellt die Wetterauer SPD-Vorsitzende Lisa Gnadl fest. „Die Wetterauer SPD ist kommunal verankert und breit aufgestellt. Wir kümmern uns um die Herausforderungen vor Ort und scheuen uns nicht, Verantwortung zu übernehmen. Das sehen die Wählerinnen und Wähler offenbar genauso.“ 

Landratskandidatin Stephanie Becker-Bösch freut sich ebenfalls über den tollen Wahlsonntag: „Vielen Dank an alle Unterstützer, die engagiert für mich gekämpft und dieses gute Zwischenergebnis möglich gemacht haben. Glückwünsche nach Florstadt, Ortenberg, Altenstadt, Wölfersheim und Ober-Mörlen für die gewonnenen Bürgermeisterwahlen – Fachkompetenz und Qualität haben sich in allen Ortschaften durchgesetzt.“ Auch beim Blick nach vorn sind sich Gnadl und Becker-Bösch einig: „Wir sind bestens auf die Stichwahl vorbereitet und freuen uns auf zwei spannende und engagierte Wochen.“ SPD-Pressesprecher Rouven Kötter ergänzt: „Stephanie Becker-Bösch arbeitet nicht nur mit viel Leidenschaft für die Wetterau, sondern auch mit großer Kompetenz und Fachwissen. Sie wird als erste Landrätin der Wetterau zur Anwältin der Region werden, da bin ich mir sicher! Wir krempeln jetzt die Ärmel hoch und starten hochmotiviert in den Wahlkampfendspurt.“

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05.03.2018

Landtagswahl: SPD-Abgeordnete Lisa Gnadl bewirbt sich im Oktober erneut um das Direktmandat im Wahlkreis 26

Ersatzbewerber ist Manfred Scheid-Varisco

WETTERAUKREIS - Lisa Gnadl wird bei der Landtagswahl am 28. Oktober erneut für die SPD um das Direktmandat für den Wahlkreis 26 (Wetterau II) kämpfen. Mit 50 von 52 Stimmen sprach die Wahlkreiskonferenz, die am Donnerstagabend in Gedern tagte, der amtierenden Landtagsabgeordneten das Vertrauen aus. Das entspricht 96 Prozent. Es ist das bislang beste Ergebnis für Gnadl, die seit zehn Jahren im Wiesbadener Landtag sitzt. Es gab keinen Gegenkandidaten. Zum Wahlkreis gehören Altenstadt, Büdingen, Florstadt, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg und Ranstadt. Manfred Scheid-Varisco, SPD-Chef und Fraktionsvorsitzender in Büdingen sowie Kreistagsmitglied, wurde mit 49 Stimmen zum Ersatzbewerber gewählt.                                                       

                                                                                                                        Den ganzen Bericht lesen sie hier im Kreisanzeiger

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22.02.2018

Landtagswahl 2018

SPD-Vorstand im Wetteraukreis nominiert Lisa Gnadl für Landtagswahl

Auf seiner Sitzung nominierte der Vorstand der Wetterauer SPD einstimmig die Landtagsabgeordnete und Parteivorsitzende Lisa Gnadl für die kommende Hessenwahl am 28. Oktober 2018. Lisa Gnadl soll – vorbehaltlich der Zustimmung der SPD-Nominierungskonferenz am 22. Februar in Gedern – im Wahlkreis Wetterau II als Direktkandidatin antreten. Der Wahlkreis umfasst die 11 Städte und Gemeinden in der östlichen Wetterau zwischen Kefenrod und Florstadt. Zuvor hatten bereits mehrere SPD-Ortsverbände des Wahlkreises Gnadl für eine erneute Kandidatur nominiert. Parteiinterne Konkurrenz um die Kandidatur zeichnet sich bislang nicht ab. Die Altenstädterin ist seit 2008 Abgeordnete des Hessischen Landtags. 


„Lisa Gnadl ist fest in ihrem Wahlkreis verankert und eine anerkannte Vertreterin der Interessen der östlichen Wetterau im Landtag. Sie hat klare sozialdemokratische Positionen, etwa in der Sozial- und Bildungspolitik. Ihre Arbeit wird auch in Wiesbaden sehr wertgeschätzt, was sich zum Beispiel daran zeigt, dass sie zur stellvertretenden Vorsitzenden ihrer Fraktion gewählt und in diesem Amt bestätigt wurde. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass sie bei der nächsten Wahl wieder für die SPD antreten soll. Mit ihr haben wir sehr gute Chancen, das Direktmandat in der östlichen Wetterau zu gewinnen“, begründete die stellvertretende SPD-Vorsitzende Christine Jäger aus Nidda das Votum des Unterbezirksvorstands. 
Die SPD-Nominierungskonferenzen für die beiden weiteren Wahlkreise Wetterau I, der den Südteil des Kreises von Bad Vilbel bis Friedberg umfasst, und Wetterau III im nord-westlichen Kreisgebiet zwischen Bad Nauheim und Butzbach werden am 19. Feb-ruar in Rosbach bzw. 21. Februar in Reichelsheim stattfinden. Da die SPD zurzeit in diesen Wahlkreisen keine amtierenden Land-tagsabgeordneten stellt und sich mehrere Bewerberinnen und Bewerber um die Direktkandidatur bemühen, hat der Parteivorstand für diese Wahlkreise keine Nominierungsempfehlungen ausgesprochen. Im Wahlkreis Wetterau III werden sich nach dem aktuellen Stand Tobias Gniza (Rockenberg) und Karl-Otto Waas (Wölfersheim) parteiintern zur Wahl stellen. Im Südkreis bewerben sich die beiden Bad Vilbelerinnen Mirjam Fuhrmann und Isil Yön-ter sowie der Niddataler Florian Hoinkis um die Direktkandidatur. 
„Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zurzeit in den Ortsvereinen der jeweiligen Wahlkreise vor. Wir setzen darauf, dass sich die Delegierten im Vorfeld der Wahlkreiskonferenzen und an den Konferenzabenden selbst ein Bild von den einzelnen Personen machen können. Daher wollen wir als Parteivorstand auch keinen Einfluss nehmen, sondern das Rennen offen hal-ten“, erläuterte die Wetterauer SPD-Vorsitzende Lisa Gnadl den Verzicht auf Wahlempfehlungen für die Konferenzen in den Wahlkreisen Wetterau I und III. 

 

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15.02.2018 

Landrätinnenwahlkampf hat begonnen!

Am 4. März wählen wir Stephanie Becker-Bösch zu unserer Landrätin für den Wetteraukreis. Heute haben wir gemeinsam über den anstehenden Wahlkampf gesprochen. Dabei hat sie uns nochmal ihre Ziele als Landrätin vorgestellt. Sie brennt für den Wetteraukreis - das konnte man wieder spüren. Ihre Leidenschaft und Kompetenz, auch für Büdingen, machte sie mehr als deutlich. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Wahlkampf.

 

Das sagt  Stephanie Becker-Bösch:

"16 Jahren lang standen bei mir als Familenanwältin soziale Belange und Nöte der Menschen im Fokus. Deshalb setze ich eine transparente und für jeden verständliche Politik um. 

Ich möchte in einer Wetterau leben, in der man seine Kinder gerne und beruhigt aufwachsen sieht, weil sie hier gut betreut werden, eine hervorragende Bildung erfahren und sicher durchs Leben gehen können.


Eine Wetterau, die von Oberhessen bis zu den Ausläufern des Taunus und des Rhein-Main-Gebietes, gemeinsam eine starke Region bildet und dabei alle besonderen und unterschiedlichen Herausforderungen der Städte und Gemeinden berücksichtigt.

Eine Wetterau, die Arbeitsplätze und Lebensperspektiven vor Ort bietet, ebenso wie kulturelle Angebote und eine wundervolle Natur, als Naherholungsziele, die es auch genussvoll zu erfahren gilt.

Eine Wetterau, in der man sorgenfrei alt werden möchte, ohne allein gelassen zu sein.

Eine Wetterau, in der man sich aus Überzeugung ehrenamtlich engagiert und dafür Unterstützung und Anerkennung erfährt.

 

 Eine Wetterau, die mehr ist als ein Landkreis - nämlich unsere Heimat.

Gemeinsam mit Ihnen möchte ich daran arbeiten, dass wir dieser Wetterau jeden Tag einen Schritt näher kommen. Aus Leidenschaft für unsere Wetterau"

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13.01.2018

Neue Vorsitzende auf Wetterauer SPD Parteitag gewählt

Große Herausforderungen gemeinsam anpacken!


Auf dem Unterbezirksparteitag der Wetterauer SPD wurde die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl zur neuen Vorsitzenden der Wetterauer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gewählt. Gnadl setzte sich mit 63,6% gegen ihren Mitbewerber, den Wölfersheimer Bürgermeister und künftigen Ersten Beigeordneten des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter durch. 
Dass der Parteivorsitz eine Position sei, um die es ich zu kämpfen lohne, sei eine Stärke der Wetterauer SPD, findet Lisa Gnadl. Dies zeige einmal mehr, dass die SPD personell gut aufgestellt sei und gleich zwei geeignete, engagierte und junge Politiker in ihren Reihen habe, die für dieses Amt bestens geeignet seien. Sie bedankte sich bei Rouven Kötter für die faire Auseinandersetzung. Und sie dankte ihrem Vorgänger Joachim Arnold, der in den letzten Jahren als Vorsitzender die Wetterauer SPD geführt habe, für die geleistete Arbeit: „Joachim Arnold hat die Wetterauer SPD geeint und als Vorsitzender ein neues Finanzierungsmodell für die künftigen Wahlkämpfe aufgestellt, die es jedem SPD-Mitglied ermöglichen, für ein Mandat zu kandidieren.“

Lisa Gnadl bei einer SPD Aktion in Büdingen


In ihrer Bewerbungsrede wies Lisa Gnadl auf ihr Ziel hin, die Partei inhaltlich und organisatorisch von unten zu erneuern und zu stärken. „Wir werden nun gemeinsam vieles anpacken, begonnen mit der besseren Einbindung unserer Mitglieder und der vielen Neumitglieder, der inhaltlichen Schärfung unseres Profils, aber auch mit organisatorischen Verbesserungen“, sagte Gnadl zu ihren Plänen. „Respektvoll im persönlichen Umgang miteinander um die beste Lösung zu ringen, bereit sein, sich von besseren Argumenten überzeugen zu lassen und sich nicht um offene Fragen herumzudrücken“, dafür stehe sie. „Nur wer zusammen einen gemeinsamen Kurs erstritten und erarbeitet hat, der kann auch geschlossen dafür kämpfen, ihn umzusetzen!“ Gnadl mahnte die Verantwortung der SPD im Hinblick auf die drängenden Zukunftsfragen an, dies sei im Hinblick auf die massiven gesellschaftlichen Veränderungen, die auch im Wetteraukreis zu spüren seien, eine wichtige Aufgabe für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten. 
Rouven Kötter zeigte sich als fairer Verlierer und gratulierte Lisa Gnadl nach der Wahl am Rednerpult: „Ich wünsche Dir viel Erfolg und eine glückliche Hand bei Deiner neuen Aufgabe. Du kannst Dir sicher sein, dass ich hinter Dir stehe und unterstütze, wann immer ich kann. Die Wetterauer SPD muss geschlossen in die anstehenden Herausforderungen gehen - ich werde meinen Teil dazu beitragen.“ Er rief auch diejenigen, die ihm seine Stimme gegeben hatten, dazu auf, nun geschlossen und solidarisch hinter Lisa Gnadl zu stehen und gemeinsam für den Erfolg der Wetterauer SPD zu arbeiten.
„Jetzt gilt es, geschlossen die SPD nach vorne zu bringen und den Blick auf das Wahljahr 2018 zu richten. Mit der hauptamtlichen Kreisbeigeordneten und Sozialdezernentin des Wetteraukreises, Stephanie Becker-Bösch, haben wir eine hervorragende Kandidatin für das Amt der Landrätin am 4. März 2018, die wir nach Kräften unterstützen“, zeigt sich Lisa Gnadl kämpferisch.
 

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23.11.2017

Leidenschaft für unsere Wetterau

Die Wetterauer SPD hatte am vergangenen Donnerstag an einen für Parteitage unüblichen Ort geladen: Ruß an der Decke, rustikales Ambiente und ein ganz besonderer Flair lagen beim Unterbezirksparteitag im Lokschuppen in Nidda in der Luft. Der SPD-Ortsverein Nidda hatte den Saal sehr hübsch dekoriert und es warteten Hausmacher-Wurst, Käse, Brot, Apfelsaft und Apfelwein auf die Delegierten. Letztere konnten sie aus einem Apfelweinglas mit der Aufschrift „Stephanie Becker-Bösch - Leidenschaft für unsere Wetterau“ genießen. Die Organisatoren hatten offenbar eine gute Hand, denn es herrschte von Beginn an eine hervorragende Stimmung auf dem von Christine Jäger geleiteten Parteitag.

 

Zunächst begrüßte Joachim Arnold als Unterbezirksvorsitzender die Parteitagsteilnehmer und begründete auch die Wahlempfehlung des Unterbezirksvorstandes: „Der Vorstand der Wetterauer SPD schlägt einstimmig Stephanie Becker-Bösch als Landratskandidatin vor. Ich persönlich schätze sie als Mensch und Kollegin, die keine wortreichen Pirouetten dreht, nicht jedem nach dem Mund redet, sich nicht anbiedert, sondern einfühlsam, selbstbewusst, kompetent und glaubwürdig deutlich macht, wohin es ihrer Überzeugung nach gehen soll.“

Anschließend stellte Stephanie Becker-Bösch zunächst in einem Video-Einspieler ihre Vision der Wetterau vor. Der Film mit Sequenzen aus allen Städten und Kommunen der Wetterau wurde von den SPD-Mitgliedern begeistert beklatscht, ehe Becker-Bösch mit stehenden Ovationen begrüßt und ans Rednerpult begleitet wurde. In einer gut 30Minütigen Rede, die immer wieder von Applaus unterbrochen wurde, zeigte Stephanie Becker-Bösch auf, wo sie ihre Schwerpunkte setzen möchte und was bereits unter ihrer Führung als Sozialdezernentin erreicht wurde. Besonders freuten sich die Parteitagsdelegierten über ihre Ankündigung, dass es in der Wetterau bald einen zweiten Pflegestützpunkt und ein stationäres Hospiz geben wird. Für beides hatte Becker-Bösch von Beginn ihrer Amtszeit an engagiert gekämpft: „Ich bin stolz darauf, dass uns dies gelungen ist, denn ich weiß, dass wir damit einigen Menschen in einer sehr schweren Lebensphase, das Leben ein klein wenig erleichtern können. Das verstehe ich unter sozialdemokratischer Politik!“ Außerdem berichtete Becker-Bösch über Erfolge in der Schulsozialarbeit. „Die Wetterau wird der erste Kreis hessenweit sein, der flächendeckend die Schulsozialarbeit in allen Schulformen umgesetzt haben wird.“ Sie dankte außerdem dem scheidenden Landrat Joachim Arnold für seine Verdienste, insbesondere im Bereich der Haushaltskonsolidierung: „Joachim Arnold hat mit seiner Politik dafür gesorgt, dass wir nun wieder handlungsfähig sind und unsere Wetterau gestalten können.“ Diese Gestaltung möchte Becker-Bösch gemeinsam mit den Menschen in der Wetterau anpacken. Hierfür bat sie die Mitglieder der Wetterauer SPD um deren Unterstützung.

In der anschließenden Aussprache berichtete Monika Sperzel aus Butzbach über ihre Erfahrungen mit Stephanie Becker-Bösch und lobte ihre Fähigkeit zuzuhören und ihre Tätigkeit als Mutter, Ehefrau und Familienmensch mit ihrem großen Engagement in der Wetterau zu vereinbaren. Der Wetterauer SPD-Pressesprecher und Bürgermeister von Wölfersheim Rouven Kötter blickte zurück auf die Landratswahl 2008, die unter ähnlichen Vorzeichen stattfand: „Wir haben damals gewonnen, weil wir den besten Kandidaten hatten und weil wir einen hervorragenden Wahlkampf geführt haben. Auch für die Wahl in 2018 haben wir mit Stephie Becker-Bösch die beste Kandidatin - sie vereint Leidenschaft und Kompetenz. Lasst uns aus Nidda ein Zeichen in die Wetterau schicken: Mit der SPD ist immer zu rechnen, wir sind motiviert bis in die Haarspitzen, wir haben Lust auf diesen Wahlkampf, wir werden motiviert und geschlossen für Stephie kämpfen und gemeinsam mit ihr gewinnen!“ Anschließend drückte die Ortenberger Bürgermeisterin Ulrike Pfeifer-Pantring ihre Freude darüber aus, dass mit Becker-Bösch erstmals eine Frau das Landratsamt führen könnte. Eckhard Sandrock lobte das bisherige Engagement Becker-Böschs in ihrem Amt als Sozialdezernentin. Endlich fände man wieder Gehör und erhalte klare, verlässliche Aussagen. Sie habe in ihrer bisherigen Amtszeit deutliche, sozialdemokratische Zeichen gesetzt. Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl verwies auf die Historie der Wetterauer Landräte, die überwiegend sozialdemokratisch waren und von denen jeder in seiner Zeit die passenden Antworten auf die jeweiligen Herausforderungen gefunden habe. Auch Becker-Bösch werde dies gelingen. Abschließend brachte der Florstädter Bürgermeister Herbert Unger noch etwas Schwung auf die Bühne und formulierte einen leidenschaftlichen Appell, Becker-Bösch zu unterstützen. „Mir ist es egal, ob sie ein Mann oder eine Frau ist, das Geschlecht war für mich noch nie ein Grund jemanden zu wählen oder nicht. Aber Stephanie Becker-Bösch ist einfach die Beste für diese Aufgabe, das hat sie in den vergangenen Monaten und Jahren bewiesen und deshalb hat sie auch meine Unterstützung.“

In der anschließenden geheimen Wahl votierten 91,3 % der Delegierten für Stephanie Becker-Bösch als Landratskandidatin. Diese nahm die Wahl dankend an und wurde anschließend von zahlreichen Gratulanten umringt. In Ihrem Schlusswort bat Becker-Bösch alle SPD-Mitglieder nochmals um ihre Unterstützung in den kommenden Wochen: „Nur gemeinsam können wir diese Wahl gewinnen. Ich brauche dabei Eure Unterstützung. Ich möchte die Wetterau mit Leidenschaft in die Zukunft führen und werde in den kommenden Wochen engagiert und beherzt dafür kämpfen, dass uns dies gelingt.“

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03.11.2017 Text und Foto: Rouven Kötter

Finanzen, Soziales und aktuelle Herausforderungen in der Wetterau

Die Kreistagsfraktion der Wetterauer SPD war jüngst im Spessart auf Klausurtagung, um  sich über aktuelle Themen des Wetteraukreises zu informieren und sich inhaltlich für die kommenden Monate aufzustellen. Fast schon traditionell wurde hierzu das bodenständige Tagungshotel Lamm in Heimbuchenthal genutzt.

  

Als Gast konnte Fraktionsvorsitzende Christine Jäger Herrn Dr. Fellermann begrüßen, der über die Herausforderungen des Gesundheitszentrums Wetterau informierte. Dr. Roth vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) berichtete über die anstehenden Gebührenveränderungen und die Planungen, einen neuen Standort in Dorheim für den Recyclinghof zu erwerben. Die anwesenden Kreistagsmitglieder nutzten die Gelegenheit intensiv, sich aus erster Hand zu informieren und Fragen beantwortet zu bekommen. Unterstützt bei Moderation und Diskussionsgestaltung wurde Jäger von ihren Stellvertretern Kristina Paulenz und Rouven Kötter. Letzter erarbeitete mit den Fraktionsmitgliedern eine neue Prozessstruktur, um die Arbeit der Fraktion effektiver zu gestalten und dennoch jedem die Möglichkeit zu geben, sich mit seiner Meinung einbringen zu können.


Mit auf Klausurtagung waren auch die sozialdemokratischen Kreisausschussmitglieder mit Landrat Joachim Arnold und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch an der Spitze. Diese präsentierten die Haushaltszahlen für 2018 und diskutierten über die angekündigte Beitragsfreistellung für Kindergärten und die Hessenkasse. "Es ist absolut zu begrüßen, dass die Landesregierung die Eltern an dieser Stelle entlasten möchte. Leider machen die bisherigen Ankündigungen jedoch auf halber Strecke halt." merkte Becker-Bösch an. "Sechs Stunden kostenfrei und das nur für Kinder ab drei Jahren ist ein Anfang, kann aber nur ein Zwischenschritt sein. Die Bedürfnisse der Familien gehen deutlich weiter. Außerdem ist es enorm wichtig, auch die Kommunen hier finanziell zu entlasten. Da bietet die Landesregierung bislang überhaupt keine Antworten, ganz im Gegenteil. Wir müssen am Ball bleiben und für Eltern und Kommunen kämpfen."

Der Arbeitskreis Soziales der Wetterauer SPD gestaltete zum Abschluss der Tagung einen umfangreichen inhaltlichen Programmblock. Arbeitskreisvorsitzender Reimund Becker beriet mit der Fraktion über die sozialpolitischen Inhalte des Koalitionsvertrages auf Kreisebene und wie diese weiterhin umsetzungsorientiert angepackt werden können. Ehrenamtsbeauftragte, Inklusion, Psychosozialer Beirat und Seniorenbeirat waren nur einige der dabei intensiv besprochenen Themenbereiche. Unterstützt wurde Becker von Lena Herget und Prof. Manfred Thrun, die einzelne Themen sorgfältig vorbereitet und gut strukturiert präsentierten und damit zu fundierten Debatten anregten.

"Solche Klausurtagungen sind absolut sinnvoll, um außerhalb des ansonsten üblichen Zeitdrucks und dem Zwang strikter Tagesordnungen inhaltlich in die Tiefe zu gehen, Schwerpunkte zu beraten und sich intensiv auszutauschen. Auch für das zwischenmenschliche Klima einer Fraktion ist es hilfreich, ein mal im Jahr gemeinsam ein ganzes Wochenende zu verbringen." ist sich Fraktionsvorsitzende Christine Jäger sicher.

23.10.2017

Landratswahl: SPD-Vorstand und -Beirat einstimmig für Stephanie Becker-Bösch

Foto: Stephanie Becker-Bösch

Der Unterbezirksvorstand der Wetterauer SPD und der Unterbezirksbeirat, in dem alle Wetterauer SPD-Ortsvereine vertreten sind, haben sich in einer gemeinsamen Sitzung in Altenstadt-Oberau einstimmig für Stephanie Becker-Bösch als Landratskandidatin ausgesprochen. Eine entsprechende Direktwahl im ersten Quartal 2018 wird nötig, da Landrat Joachim Arnold zum 01.01.2018 in den Vorstand der OVAG eintritt. 

"Stephanie Becker-Bösch hat als Juristin mit dem Schwerpunkt Jugend-, Sozial- und Familienrecht und als Selbständige mit eigenem Anwaltsbüro das Handwerkszeug für diese herausfordernde Aufgabe. Sie hat als Wetterauer Sozialdezernentin gezeigt, dass sie Mitarbeiter führen und motivieren kann und dass sie mit Leidenschaft und Engagement für unsere schöne wie vielfältige Wetterau erfolgreich arbeiten kann und will. Sie wäre eine hervorragende Landrätin für die Wetterau!" ist sich Joachim Arnold sicher. Die offizielle Nominierung als Landratskandidatin soll im Rahmen eines Sonderparteitages am 02.11.2017 in Nidda stattfinden. Arnold wird Becker-Bösch dort in seiner Eigenschaft als demnächst scheidender Unterbezirksvorsitzender den Delegierten vorschlagen und das einstimmige Votum des Vorstandes und Beirates der Wetterauer SPD für Stephanie Becker-Bösch übermitteln. 

"Ich freue mich sehr über die Geschlossenheit der Wetterauer SPD-Gremien und werde am 2. November auch um das Vertrauen der Delegierten auf unserem Nomminierungsparteitag werben. Es wäre für mich eine Ehre, Landratskandidatin der Wetterauer SPD zu sein ." so Becker-Bösch. "Unsere Wetterau ist eine vielseitige, spannende und liebenswerte Region mit noch mehr Potential in der Zukunft. Ich möchte gerne gemeinsam mit Ihnen allen daran arbeiten, dass dies so bleibt und wir die Lebensqualität für die Menschen in der Wetterau Schritt für Schritt weiter verbessern. Ich möchte gerne künftig als Landrätin weiterhin mit Leidenschaft und Elan für die Menschen in der Wetterau arbeiten."

04.10.2017

Kreisanzeiger vom 4.10.2017:

SPENDENLAUF Ahmadiyya-Gemeinden laufen für guten Zweck und sammeln Spenden

ALTENSTADT - (ten). Seit Jahren engagieren sich Ahmadiyya-Gemeinden in der Region für die Gesellschaft. Damit erfüllen sie nicht nur eine religiöse Pflicht, sie zeigen auch ihren Willen zur Integration. Mit einem Spendenlauf sammelte die Altenstädter Gemeinde jetzt Gelder für die Schulen der Kommune und für Hilfsorganisationen. Bekannt sind die Ahmadiyya-Gemeinden vor allem dafür, dass sie am Neujahrsmorgen die Straßen von den Resten des Silvesterfeuerwerks reinigen. Weniger bekannt ist, dass viele Angehörige der Jugendorganisation immer wieder Senioren in Wohnheimen besuchen. In diesem Zusammenhang weisen die Gemeinden immer wieder darauf hin, dass es eine religiöse Pflicht des Islam sei, seinen Mitmenschen zu helfen und besonders auch seinem Gastland zu dienen. Mit dem Charity-Walk hatte jetzt ein Konzept, das dieses Jahr deutschlandweit von 70 Gemeinden umgesetzt wurde, in Altenstadt Premiere.

Rund 100 Teilnehmer waren dem Aufruf der Gemeinde gefolgt. Für die Kinder war eine etwa 1000 Meter lange Strecke abgemessen worden, die Jugendlichen und Erwachsenen mussten vier Kilometer zurücklegen. Wie Rafique Khawaja, Sprecher der Gemeinde, erklärte, mussten die Strecken nicht rennend zurückgelegt werden. Auch Walking oder Spazierengehen war erlaubt. „Es geht um die gemeinsame Bewegung für einen guten Zweck“, fasste er das Motto „Begegnen – Laufen – Helfen“ zusammen.

Die weitaus meisten Teilnehmer gehörten Ahmadiyya-Gemeinden, auch aus der weiteren Umgebung, an. Offenbar hatte die Einladung nur wenige deutsche Teilnehmer erreicht. Comedian Boris Meinzer ließ sich die Teilnahme nicht nehmen, obwohl er erst vor wenigen Tagen von dem Spendenlauf erfahren hatte. „Das war klar, dass ich da mitlaufen muss“, erklärte er nach dem Zieleinlauf. „Vier Kilometer schaffe ich, auch wenn ich nicht so sportlich bin.“

Sehr sportlich ging dagegen Norbert Vogt, der mit Abstand als schnellster das Ziel erreichte, den Lauf an. Er war damit nicht nur der Sieger der 46 Männer über 40 Jahre, sondern auch schneller als die 34 Männer zwischen zwölf und 40 Jahren, die bei dem Lauf antraten.

Khawaja freute sich besonders, dass er den Bundesvorsitzenden der Herrenorganisation über 40 Jahren der Ahmadiyya-Gemeinden, Iftikhar Ahmed, zu dem Spendenlauf begrüßen konnte. Khawaja betonte die Loyalität zu Deutschland. „In der heutigen Zeit, wo viele Kulturen nach Deutschland kommen, ist es wichtig, dass wir zueinander finden und die Vorzüge, die wir hier finden, auch zu schätzen wissen.“ Dabei nannte er ausdrücklich Meinungsfreiheit und Bildungsangebote.

An diesen Punkt knüpfte auch Manfred Scheid-Varisco als Vertreter der Initiative „Demokratie leben“ in Büdingen und Altenstadt an. Er lobte die Bemühungen der Ahmadiyya-Gemeinde „um Dialog und Verständigung zwischen den Kulturen und Religionen“. Sport sei dafür besonders geeignet. „Die klassischen Integrationshürden wie Sprache, kulturelle Kompetenzen und Kenntnisse oder auch gesellschaftliche Diskriminierung spielen keine Rolle“, erläuterte er. „Anerkennung erfolgt durch sportliche Leistung.“

Zur Siegerehrung und Spendenübergabe griff Bürgermeister Norbert Syguda dieses Thema auf. Die gute Partnerschaft mit Beauchamps und Kazimierza Wielka zeige, dass es möglich sei, historische Feindschaften zu überwinden. Er lobte, dass sich die Ahmadiyya-Gemeinde dafür einsetze, die soziale Integration zu praktizieren. Khawaja ergänzte, dass zu dieser erfolgreichen Integration auch gehöre, an der Demokratie teilzunehmen. Er forderte die Mitglieder der Gemeinde auf, sich entsprechend über politische Ziele der Parteien zu informieren und ihr Wahlrecht zu nutzen.

Boris Meinzer hat ebenfalls teilgenommen

Jörg Wolf, der als Vorsitzender des Fördervereins der Limesschule einen Scheck über 500 Euro entgegennahm, lobte die Integrationsbemühungen der Ahmadiyya-Gemeinde. „Ihre Schüler bei uns an der Limesschule genießen einen hervorragenden Ruf.“ Mit der Spende sollen Tablet-Computer gekauft werden.

Für die Janusz-Korczak-Schule nahmen Schulleiterin Carola Hoen und Sportlehrerin Anke Fißler einen Scheck über 500 Euro entgegen. Diese Spende soll in ein Projekt zum kulturellen Austausch anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Schule im nächsten Jahr genutzt werden. Eine weitere Spende ging an Humanity First (200 Euro). Khawaja erklärte, dass es Tradition sei, bei den Charity-Walks für die weltweit tätige Hilfsorganisation zu spenden. Einen Scheck über 300 Euro nahm Syguda für die Stiftung „Bürger helfen Bürgern“ der Gemeinde entgegen. Auf seine Anregung hin versprach Khawaja, im nächsten Jahr wieder einen Spendenlauf zu organisieren, „vielleicht dann auch mit ein bisschen mehr Resonanz in Altenstadt“.

Nun offiziell: Arnold wechselt zur OVAG

 

Foto: Wetteraukreis.de / Joachim Arnold

Es wurde schon viel darüber gemunkelt und berichtet, nun ist es offiziell: Der Wetterauer Landrat Joachim Arnold (SPD) wurde zum 01.01.2018 als Vorstand der OVAG bestellt. "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung. Nach fast zehn Jahren als Wetterauer Landrat kann ich auf eine lange Liste von umgesetzten Projekten und erfolgreichen Maßnahmen zurückblicken. Es ist gelungen die Wetterau gemeinsam mit vielen beteiligten Menschen in den letzten Jahren die Finanzen zu sanieren, um große Investitionen in die Mobilität zu tätigen, die Schulen auf Vordermann zu bringen und die Lebensqualität auszubauen. Insbesondere der Kontakt zu so vielen Menschen in den unterschiedlichsten Situationen war für mich persönlich eine Bereicherung." so Arnold, der den Kreisausschuss und den Vorsitzenden des Kreistages am vergangenen Donnerstag offiziell über seinen anstehenden Wechsel unterrichtet hat, nachdem er bei der OVAG seinen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnet hatte.

"Wir können Joachim Arnold für seine geleistete Arbeit dankbar sein. Er hat sich um die Weiterentwicklung unserer Wetterau verdient gemacht und mit einem enorm hohen persönlichen Arbeits- und Leistungspensum engagiert für die Menschen in der Wetterau gearbeitet." äußert sich die SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Christine Jäger. "Arnold ist ein geradliniger und gerechter Landrat, der die Finanzen des Kreises mit Unterstützung der SPD-Fraktion auf sehr solide Beine gestellt hat, wovon die Wetterauer in den nächsten Jahren noch reichlich profitieren werden. Er hat in unterschiedlichen Koalitionen gezeigt, dass es ihm immer darum ging, Zukunftsperspektiven und Chancen zu erarbeiten und die Gleichbehandlung im Rahmen der einzuhaltenden Gesetze zum Maßstab seines Handelns zu machen. Er hat die Wetterau nach innen und außen würdig, engagiert und mit großen Stolz auf sie hervorragend repräsentiert und zur allseits beachtete Marke gemacht. Dafür verdient er unseren Respekt und unsere Anerkennung." 

SPD-Pressesprecher Rouven Kötter ergänzt: "Joachim Arnold hat als Bürgermeister in Wölfersheim und als Landrat der Wetterau über 25 Jahre lang gezeigt, dass er strukturelle, äußerst komplexe und schwierige Herausforderungen beherzt anpacken und systematisch lösen kann. Kein Brett ist so dick, dass er sich nicht trauen würde, mit dem Bohren anzufangen. Ich ziehe meinen Hut vor seiner politischen Leistung und kann der OVAG zu dieser Entscheidung nur gratulieren. Wenn einer den Vorstandsjob bei der OVAG mit Fachverstand und Engagement erledigen kann, dann ist es Joachim Arnold."

Nun muss der Kreistag festlegen, wann die Wetterauer Wählerinnen und Wähler im Rahmen einer Direktwahl entscheiden können, wer in seine großen Fußstapfen treten kann, künftig Chef einer rund 1.200 köpfigen Kreisverwaltung wird und als Landrat oder Landrätin die Wetterau würdig repräsentiert. Der Wahltermin wird aufgrund der gesetzlichen Fristen im ersten Quartal 2018 stattfinden.

29.09.2017

SPD Wetterau verleiht Ehrenamtspreis 2017


"Zum 16. Mal verleiht die SPD Wetterau den Ehrenamtspreis an Vereine oder Initiativen, die sich in besonderer Weise engagieren", begrüßte Landrat Joachim Arnold ehrenamtlich Tätige und Vertreter der Kommunal- und Kreispolitik im Brauereigasthof "Traube". "Es ist uns nie schwergefallen, solche auf verschiedensten Gebieten vorbildhaft handelnden Gruppen in unserer Region zu finden." Der Landrat konnte sogar eine Statistik zitieren, nach der jeder und jede dritte Deutsche über 14 Jahren ehrenamtlich engagiert sei. "Die SPD Wetterau hat den Ehrenamtspreis geschaffen, um motivierende Beispiele zu geben, Initiativen über ihren örtlichen Wirkungskreis hinaus darzustellen und das Ehrenamt öffentlich zu machen", wandte er sich direkt an die Mitglieder der Preisträgergruppen 2017: Der Arbeiterwohlfahrt Ober-Mörlen (Awo), des Umsonstladens Friedberg und der Natur- und Vogelschutzgruppe Ranstadt e.V.. Für die Vorbereitung des festlichen Rahmens dankte er Christine Jäger, der stellvertretenden Wetterauer Kreisvorsitzenden. So war Fred Oehl, Leiter der Musikschule Nidda, mit Jugendlichen gekommen. Fynn Alker (Piano) spielte Titel von Coldplay und mehr, noch jünger waren Malte Lauterbach (Zugposaune) und Florian Oehl (Altsaxophon), die als Trio mit Fred Oehl (Trompete) modern arrangierte Bläsermusik zum Besten gaben.                                                                                                                      Mehr dazu hier im Kreisanzeiger.

02.09.2017

EHE FÜR ALLE

Echte Liebe, echte Ehe – egal, ob schwul oder hetero

Es ist scheinbar nur ein Wort. Ab 1. Oktober können Homosexuelle, die bisher ihre Beziehung nur als Lebenspartnerschaft registrieren lassen konnten, eine Ehe schließen. Dieser Schritt zu mehr Gleichberechtigung ist in manchen Bereichen der Gesellschaft heftig umstritten. Der Büdinger SPD-Vorsitzende Manfred Scheid-Varisco und sein langjähriger Partner Stefan berichten, was die Gesetzesänderung für sie bedeutet.

»Die Partnerschaft war die Ehe zweiter Klasse«, betont Scheid-Varisco. Dennoch sei auch ihre Einführung einst ein Fortschritt gewesen. »Das war die einzige Möglichkeit, verbindlich füreinander einzustehen.« Dass jetzt auch Homosexuelle eine echte Ehe führen können, ist für ihn das Zeichen, dass der Gesetzgeber Schwulen und Lesben nicht nur gleiche Pflichten auferlegt, sondern auch gleiche Rechte, etwa bei der Adoption, zugesteht.«

                                                                                                    Den ganzen Bericht in der Wetterauer Zeitung lesen sie hier

Wechselt Joachim Arnold zur OVAG?

Wird Stephanie Becker-Bösch erste Frau an der Spitze der Wetterau?

 

Foto: Wetteraukreis.de / Joachim Arnold

Per Twitter und Facebook wurde heute seitens einiger Medien der Rücktritt unseres Wetterauer Landrates Joachim Arnold verkündet. Dieser nimmt zu den Gerüchten um seine berufliche Zukunft wie folgt Stellung: „Fakt ist, dass die bisherigen Verträge der beiden jetzigen Vorstandsmitglieder bis zum Jahresende befristet sind und der Aufsichtsrat zu entscheiden hat. Um nähere Auskunft dazu und zum Prozedere der Besetzung der Vorstandspositionen zu erhalten, bitte ich Sie sich direkt an die OVAG zu wenden.“                                                                            

                                                        Lesen sie mehr dazu auf der Seite der Wetterauer SPD.

29.05.2017

Sportanlage im Büdinger Schulzentrum eröffnet


Über drei Jahrzehnte plante die Stadt Büdingen eine Sportanlage unterhalb des Schulzentrums. Büdingens Bürger haben sich 2014 in einem Bürgerentscheid gegen dieses Vorhaben entschieden. Daraufhin hat der Wetteraukreis mit dem Schulzentrum eine "kleine Lösung" geplant und umgesetzt. Heute war die Eröffnung der neuen Schulsportanlage. Für die Schülerinnen und Schüler ist nun eine 100m-Laufbahn, eine Sprunggrube und ein Beachvolleyballfeld errichtet worden. Die beiden Schulen können nun auf jeden Fall wieder umfassend Sportunterricht durchführen. Trotzdem Schade, dass eine Sportanlage am Dohlberg nicht realisiert werden konnte. Für die Büdinger Turnerschaft und weitere Sportvereine ist die derzeitige Situation immer noch unbefriedigend.

20.04.2017

Landrat Arnold: Kreishaushalt 2017 genehmigt


Foto: Wetteraukreis.de / Joachim Arnold

Diese Woche ist eine gute Woche für die Wetterau. Neben der finanzpolitischen Adelung durch die Entlassung aus dem Schutzschirmvertrag durch das Landes Hessen hat Landrat Joachim Arnold jetzt auch die Haushaltsgenehmigung für das Jahr 2017 in seinen Händen. In den Feststellungen zur Haushaltslage begrüßte die genehmigende Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid ausdrücklich den geplanten Überschuss im Haushalt 2017.

Sie macht allerdings deutlich, dass die gesetzlichen Vorgaben zum Haushaltsausgleich nach wie vor uneingeschränkt gelten. „Demzufolge gilt der Haushalt als ausgeglichen, wenn jahresbezogen der Gesamtbetrag der ordentlichen Erträge nicht niedriger ist als der Gesamtbetrag der ordentlichen Aufwendungen und keine Fehlbeträge aus Vorjahren bestehen.“

                                                                     mehr auf der Homepage des Wetteraukreis

22.03.2017

Arnold bleibt Parteichef

SPD WETTERAU Fröhlicher Parteitag mit Grüner Soße / Hundert-Prozent-Ergebnis für Schriftführerin

REICHELSHEIM - (kni). Es wurde viel gelacht am Samstag im Reichelsheimer Bürgerhaus. Die Wetterauer SPD fühlt sich sichtlich im Aufwind. Mit mehr als zehn neuen Mitgliedern im Monat kann man in gehobener Stimmung tagen. In bester Laune hoben die Delegierten der Ortsvereine ab neun Uhr immer wieder ihre Stimmkärtchen in die Höhe – unterbrochen nur von kämpferischen Ansprachen und dem Mittagessen mit Grüner Soße, Kartoffelsalat und Schnitzeln.


Man wählte den Unterbezirksvorstand und zahlreiche Delegierte zu den Parteitagen und dem Parteikonvent. Alte Hasen wie die ehemalige Landtagsabgeordnete Erika Fellner, der Niddaer Georg Wegner und der Büdinger Dieter Egner saßen an den langen Tischreihen einträchtig neben Jungpolitikern wie der Bundestagskandidatin Natalie Pawlik und der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl. Die alten Hasen waren freilich in der Mehrheit.

                                                                  Lesen Sie den ganzen Bericht im Kreisanzeiger

13.03.2017

Kreis baut massiv alte Schulden ab

FINANZEN 

Gut 22 Millionen aus dem Überschuss von 2016 gehen an die Gläubiger

  

WETTERAUKREIS - (kni). So gut wie noch nie ist die Finanzlage des Wetteraukreises. Diese Botschaft schicken Landrat Joachim Arnold und Inga Wagner vom Fachdienst Finanzen in die Welt. Entspannt und ein wenig stolz melden sie im Kreishaus für 2016 den höchsten Überschuss aller Zeiten: Um 27,6 Millionen Euro lagen die realen Einnahmen über den Ausgaben. Das sei schon der vierte Jahresetat mit Überschüssen, sagt der sozialdemokratische Kreiskämmerer. Sie summieren sich seit 2013 auf 64,4 Millionen Euro.

Was tun mit dem Geld? Es ist längst verplant, erklärt Arnold. 22,7 der 27,6 Millionen nutzt die Finanz-Fachfrau Inga Wagner, um alte Schulden des Kreises zu tilgen. Sie sinken so auf 306 Millionen Euro. Vor vier Jahren waren es noch 147 Millionen mehr. So müsse man in den nächsten Jahren viel weniger Geld für die Zinsen aufbringen, sagt Kämmerer Arnold.


                                                            Lesen Sie den ganzen Bericht im Gießener Anzeiger

10.03.2017 

Bundesversammlung

Steinmeier wird ein hervorragender Bundespräsident

Lisa Gnadl und Bettina Müller haben in der Bundesversammlung den neuen Präsidenten gewählt



Als am Sonntag in Berlin der Nachfolger für Bundespräsident Joachim Gauck gewählt wurde, waren auch die Wetterauer Bundestagsabgeordnete Bettina Müller und ihre Landtagskollegin Lisa Gnadl im Reichstag, um ihre Stimmen für Frank-Walter Steinmeier abzugeben.

„Als SPD-Abgeordnete haben wir uns natürlich besonders gefreut, den nunmehr dritten sozialdemokratischen Bundespräsidenten nach Gustav Heinemann und Johannes Rau wählen zu können“, so Lisa Gnadl und Bettina Müller. 

Gleichzeitig zeigten sich beide überzeugt, dass Steinmeier sein Amt würdig und überparteilich ausüben werde. „Frank-Walter Steinmeier hat schon als Außenminister die Bundesrepublik sehr gut vertreten, so wird er es auch als Bundespräsident fortführen. Er genießt hohes Vertrauen und Ansehen in der Bevölkerung und ich bin mir sehr sicher, dass er den Erwartungen an ihn auch gerecht werden wird“, so die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller.

Lisa Gnadl zeigte sich erfreut, dass sie Teil der Bundesversammlung sein konnte. Denn anders als bei den Bundestagsabgeordneten, die automatisch der Versammlung angehören, kann nur ein Teil der Abgeordneten der 16 Landtage an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen: „Es ist für mich eine große Ehre, dass mich meine Fraktion in Wiesbaden für die Bundesversammlung nominiert hat und ich vom Landtag dafür gewählt wurde“, so Gnadl. 

Neben der Wahl Steinmeiers, der sein Amt am 19. März antreten wird, freuten sich Gnadl und Müller auch über interessante Begegnungen am Rande der Bundesversammlung. So entsandte die SPD unter anderem, die Schauspielerinnen Iris Berben, Renan Demirkan und Natalia Wörner, die Sänger Peter Maffay und Roland Kaiser, die Sängerin Stefanie Kloß von Silbermond, den DGB-Vorsitzenden Reiner Hoffmann oder die ehemalige Biathletin und zwölffache Paralympics-Siegerin Verena Bentele in die Bundesversammlung. 

„Wo sonst hat man die Möglichkeit, mit so hochkarätigen Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Sport und Gewerkschaften an einem Ort ins Gespräch zu kommen?“, so Bettina Müller und Lisa Gnadl.

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13.02.2017

Kreistag verabschiedet Doppelhaushalt 2017/18


SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Jäger

Wetteraukreis (jw). 300 000 Euro Überschuss 2017, 1,3 Millionen im Jahr 2018: Zum vierten Mal legt der Wetteraukreis ausgeglichene Haushaltszahlen vor. Der Doppelhaushalt 2017/18 wurde mit den Stimmen der CDU-SPD-Koalition beschlossen. Vorweihnachtlicher Friede im Kreistag? Nicht ganz.

Christine Jäger (SPD) hob vier Eckpfeiler des Doppelhaushalts hervor: den Sozialbereich mit fast 270 Millionen Euro, den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die Entlastung der Kommunen und den Abbau von Altschulden. Jeweils 14 Millionen Euro müssen die Städte und Gemeinden 2017 und 2018 weniger an den Kreis abführen. Jäger: »Dieser Haushalt ist solide.«

                                                                                               Mehr dazu, hier in der Wetterauer-Zeitung

 

 

 

 

 09.12.2016

Wetterau führt Handy-Warnsystem KATWARN ein


Ab sofort können sich die Menschen in der Wetterau im Katastrophen- oder Gefahrenfall offiziell Warnungen und Verhaltensinformationen direkt auf ihr Smartphone oder Handy senden lassen.


Landrat Joachim Arnold kürzlich das Warnsystem KATWARN als Ergänzung zu Radio, Lautsprecheransagen oder Sirenen vor. Das System steht als Smartphone-App oder per SMS oder E-Mail zur Verfügung.

„Bei Schadensfällen und Katastrophen wie Sturm, Großbrand, Hochwasser oder Industrieunfällen ist es wichtig, dass die betroffenen Menschen innerhalb kürzester Zeit erreicht werden. Mit der Einführung des Warn- und Informationssystems KATWARN erhält der Führungsstab der Gefahrenabwehr des Wetteraukreises ein zusätzliches Instrument, mit dem er alle angemeldeten Bürgerinnen und Bürger im Landkreis umgehend und individuell über Gefahren informieren kann“, berichtet Landrat Arnold. Die kostenlose KATWARN-App für iPhone, Android sowie Windows Phone bietet ortsbasierte Warnungen und Verhaltensweisen zum aktuellen Standort und weiteren frei wählbaren Postleitzahlgebieten.

„Die Nutzung moderner Warntechnologien spielt für den Schutz der Menschen eine wichtige Rolle, um auch den sich ändernden Gewohnheiten der Menschen gerecht zu werden“, betont Landrat Arnold. Ein Warnhinweis könnte zum Beispiel lauten: „Hochwasser, Flutwelle entlang der Nidda, gültig ab sofort, bitte folgende Vorkehrungen treffen…“

Das vom Fraunhofer FOKUS entwickelte System wird vom Führungsstab der Gefahrenabwehr des Kreises koordiniert und bedient. Die technische Plattform stellt die SV-Sparkassenversicherung als Beitrag zum Gemeinwohl zur Verfügung. „Als regional verwurzeltem Unternehmen ist dieser Gemeinwohlbeitrag für uns selbstverständlich. Mit KATWARN können wir helfen, mit modernstem technologischen Know-how aktuell drohende Gefahren, Schäden und möglicherweise auch Leid zu reduzieren“, sagte Arno Vetter, Geschäftsführer CombiRisk  der SV-Sparkassenversicherung.

Bereits seit 2012 können Bürgerinnen und Bürger deutschlandweit über KATWARN die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) empfangen. Darüber hinaus verbreitet KATWARN in immer mehr Landkreisen und kreisfreien Städten auch die kommunalen Katastrophenwarnungen, wie etwa in Berlin, Hamburg, München oder auch vielen Landkreisen von Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern sowie jetzt im Wetteraukreis. 

                                                                    

                                                                       Weitere Informationen gibt es im Internet.

 

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23.11.2016

 

+++Nachrücker im Kreistag der Wetterau+++

Manfred Scheid-Varisco aus Büdingen ist neues Mitglied im Wetterauer Kreistag. Er ist für Professor Manfred Thrun, der ein Mandat als Kreisbeigeordneter im Kreisausschuss inne hat, in die SPD-Fraktion nachgerückt.

Manfred Scheid-Varisco ist weiterhin Mitglied der SPD-Fraktion im Büdinger Stadtparlament und bildet gemeinsam mit Heidi Schlösser den Fraktionsvorsitz. Auch sein Mandat als Ortsbeirat und stellv. Ortsvorsteher der Kernstadt nimmt er weiterhin wahr.

Die SPD Büdingen wünscht ihm für sein neues Mandat alles Gute. Damit wird für eine weitere Verstärkung und Vernetzung unserer Arbeit vor Ort gesorgt.


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19.11.2016

Sozialdezernentin Becker-Bösch:

Ziel ist flächendeckende Schulsozialarbeit


Ziel der Sozialdezernentin ist es daher, Schulsozialarbeit flächendeckend anzubieten. Das pädagogische Konzept soll außerdem um zwei inhaltliche Schwerpunkte ergänzt werden: Interkulturelle Kompetenz und Demokratielernen. Gerade mit diesem demokratischen Schwerpunkt knüpft Stephanie Becker-Bösch an die Kultusministerkonferenz an, die 2009 zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes beschloss, Demokratieerziehung und Partizipation an deutschen Schulen zu stärken.

Wie es gelingen kann, die beiden Schwerpunkte Interkulturelle Kompetenz und Demokratielernen in die Schulsozialarbeit ein-zubinden, wird in den nächsten Monaten an der Hugo-Buderus-Schule in Hirzenhain erprobt. Die Erkenntnisse aus diesem Testlauf fließen in die Neukonzeptionierung der Schulsozialarbeit ein.

„Die hohe Fluktuation in der Hirzenhainer Bevölkerung bedingt häufige Schülerwechsel und Klassenverbände, die sich immer wieder neu stabilisieren müssen“, begründet Becker-Bösch die Entscheidung für den Testlauf an der Hugo-Buderus-Schule. „Seit 2007 ist dort die Schulsozialarbeit fest etabliert und genießt breite Akzeptanz bei den Familien. Sie hat sich mit ihren Projekten und Beratungsangeboten auf die besondere Schulsituation eingestellt, zumal das Angebot an Sozialberatung, anders als im Ballungsraum, eher gering ist.“


(Quelle: Pressedienst Wetteraukreis)

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17.11.2016

Kreisanzeiger: Machen, nicht Macht

REDAKTIONSGESPRÄCH Ulrike Pfeiffer-Pantring, Cäcilia Reichert-Dietzel und Henrike Strauch über Frauen in der Politik, gesellschaftliche Verantwortung und Familienleben

NIDDA - 1991, da hatte der Aufstieg von „Kohls Mädchen“ Angela Merkel zur mächtigsten Frau der Welt gerade begonnen, schrieb die damals 34 Jahre alte Elfriede Pfannkuche Geschichte. Die Hirzenhainer Gemeindevertretung wählte die Sozialdemokratin aus Nordhessen zur ersten Bürgermeisterin im Wetteraukreis. Eine Zeitenwende läutete diese Entscheidung nicht ein. Ein Vierteljahrhundert später sind unter den 25 Wetterauer Bürgermeistern lediglich zwei Frauen: die Ortenbergerin Ulrike Pfeiffer-Pantring und die Ranstädterin Cäcilia Reichert-Dietzel. In der Redaktion des Kreis-Anzeigers sprechen sie und Henrike Strauch, Erste Stadträtin von Büdingen und erste Frau in diesem Amt in der ehemaligen Kreisstadt, über ihre Erfahrungen als Frauen in der Politik, über männliche Gelassenheit und die Würde des Amtes, über Familienleben und gesellschaftliche Verantwortung. Mehr, HIER,  im Kreisanzeiger vom 8.10.2016



Text und Foto: Kreisanzeiger/Kaufmann

 8.10.2016

Koalitionsvertrag zwischen CDU und SPD zum Nachlesen

 

Wir setzen uns für eine gute Gesellschaft ein. Wir verstehen darunter soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, eine innovative und erfolgreiche Wirtschaft sowie eine wehrhafte Demokratie an der die Bürgerinnen und Bürger aktiv mitwirken.

  

(Zum Lesen einfach auf Deckblatt klicken. Sie benötigen einen PDF-Reader den sie hier runterladen können)



 

 

 

 

 


                                                                             LINK

 

Wahlkreiskonferenz in Büdingen / Schäfer-Gümbel zu Gast

Bundestagsabgeordnete Bettina Müller soll unsere Wetterau auch weiterhin in Berlin vertreten

 

Bettina Müller ist als Bundestagsabgeordnete sehr viel im Wetteraukreis unterwegs, der zu einem großen Teil zu ihrem Wahlkreis gehört. Am 15. September 2016 findet die Nominierungskonferenz für ihren Wahlkreis 175 in Büdingen statt. Bettina Müller kann mit einer „einhundertprozentige Unterstützung“ der Wetterauer Sozialdemokraten rechnen“, so Joachim Arnold, Unterbezirksvorsitzender der Wetterauer SPD. 

 

 

 



„Bettina Müller hat im Deutschen Bundestag eine hervorragende Arbeit für die Menschen und unsere Region geleistet und sich stets für die Belange der Wetterau eingesetzt, so Arnold weiter. 
Am 15. September 2016 findet die Nominierungskonferenz für ihren Wahlkreis 175 in Büdingen statt, zu der alle SPD-Mitglieder im Bundestagswahlkreis 175 recht herzlich eingeladen sind. Als Gast kann Bettina Müller den SPD-Landesvorsitzenden Thorsten-Schäfer-Gümbel begrüßen, der zum Thema „Fortschritt, Sicherheit und Gerechtigkeit“ reden wird. Der Wahlkreis 175 besteht aus insgesamt 24 Städten und Gemeinden des Main-Kinzig-Kreises, der Wetterau und dem Vogelsberg. „Für uns Wetterauer ist eine starke Vertretung in Berlin wichtig und mit Bettina Müller habe wir eine Abgeordnete mit hoher Fachkompetenz und hoher Einsatzbereitschaft“, so Arnold abschliessend

13.09.2016

Bildergalerie

Große Koalition steht !

 

Mit der Unterschrift haben der CDU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Wysocki, CDU-Kreisvorsitzende Staatsministerin Lucia Puttrich, SPD-Unterbezirksvorsitzender Landrat Joachim Arnold, SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Jäger ihre Zusammenarbeit in der Großen Koalition besiegelt. (CD)

30.08.2016

Frankfurter Neue Presse

SPD und CDU einigen sich auf VertragGroße Koalition für die VON JÜRGEN W. NIEHOFF

 


Der Wetteraukreis wird zukünftig von einer großen Koalition aus CDU und SPD regiert. Die Verhandlungen haben sich über Monate hingezogen. Doch nun steht die Vereinbarung. Doch sie gibt es nicht umsonst.


Weil die Chemie und das Vertrauen zwischen den handelnden Personen stimmen müssen, wird der Koalitionsvertrag zwischen den beiden stärksten Parteien im Kreistag personelle Konsequenzen mit sich bringen. „Wir haben natürlich erst ausgelotet, ob wir inhaltlich zueinander passen“, erklären übereinstimmend die CDU-Kreisvorsitzende Lucia Puttrich und der SPD-Unterbezirksvorsitzende Joachim Arnold bei der Vorstellung der Koalitionsvereinbarung gestern in Bad Nauheim.

Sie stellen den Regierungsvertrag vor (von links): Christine Jäger (SPD), Lucia Puttrich, Sebastian Wysocki (beide CDU) und Landrat Joachim Arnold (SPD).

 

Denn die jüngste Koalitionsbildung auf Kreisebene zwischen den beiden großen Parteien liegt schon zehn Jahre zurück. Dazwischen gehörte die CDU sogar fünf Jahre lang der Opposition an.

Die jeweils siebenköpfigen Verhandlungskommissionen arbeiteten die Schwerpunkte wie „Schule und Bildung“, „Soziales“, „Regionalentwicklung, Umwelt und Infrastruktur“, „Wirtschaft“ und „Finanzen“ ab. Unter dem Motto „Wetterau 2030 – Bündnis für die Wetterau. Stabil regieren – vertrauensvoll arbeiten“ soll der Handlungsrahmen für die nächsten Jahre abgesteckt werden – mit dem Ziel, die Lebensverhältnisse der Menschen im Wetteraukreis zu verbessern.


Zum Thema: So geht es weiter


Der Entwurf des Koalitionsvertrags wird den Gremien von SPD und CDU Ende August zur Genehmigung vorgelegt. Dann sollen auch die Personalentscheidungen für den Ersten und den weiterenclearing

CDU-Fraktionschef Sebastian Wysocki spricht von einem Dreiklang, bei dem Investitionen in die Infrastruktur neben Schuldenabbau sowie Entlastung der Kommunen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Letzteres könne etwa nach der Entlassung des Kreises aus Schuldenprogramm des Landes schon spürbar durch Senkung der Schulumlage 2017 erfolgen.

Ein weiterer Eckpfeiler wird der Ausbau der Infrastruktur sein. Dabei wird es keine ideologischen Scheuklappen mehr geben: „Was gebraucht wird, werden wir versuchen umzusetzen“, betont die SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Jäger. Dazu gehört der Ausbau der S-Bahnlinie S 6 bis Friedberg genauso wie der der Niddertalbahn oder der des Tourismus in Osthälfte der Wetterau.


Ein Hauptamtlicher mehr

 

 


Nachdem feststand, dass man inhaltlich zueinander passte und die SPD auch die Kröte geschluckt hatte, dass die CDU beim nächsten Landratswahlkampf mit einem eigenen Kandidaten antreten wird, mussten noch die personellen Angelegenheiten geklärt werden. Weil Politik von Personen gemacht wird, forderte die CDU einen Hauptamtlichen im Kreisausschuss. Momentan gibt es nur zwei Hauptamtliche: Landrat Joachim Arnold (SPD) und den Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Betschel (Grüne).

Da die Grünen der neuen Kreisregierung nicht mehr angehören, sind Betschels Tage gezählt. Er wird spätestens im September einem CDU-Kandidaten Platz machen müssen. Wer das sein wird, darüber wollten die beiden Verhandlungsführer gestern noch kein Wort verlieren. „Es wird ein Fachmann für Schulen, Bauen und Landwirtschaft sein, denn so sieht der Zuschnitt seines zukünftigen Dezernats aus“, verriet Arnold.


Betschel bekommt Geld

 

 


Der Grünen-Politiker Betschel wird nicht nur ein Jahr lang bis zum regulären Ende seiner Amtszeit sein Gehalt weiter beziehen, sondern es wird zukünftig sogar noch einen zweiten hauptamtlichen Beigeordneten geben. Einen Posten, den die CDU aus Kostengründen gern vermieden hätte und nicht, weil er von der SPD besetzt werde.

Um- und Neubesetzung von Posten nach einer Wahl sei ein ganz normales Geschäft in der Politik. Deshalb sollte auch nicht auf den Cent gegengerechnet werden, verteidigte Lucia Puttrich die geplanten Veränderungen in der Wetterauer Kreisregierung.

Frankfurter Neue Presse

21.07.2016


 




 

Immer mehr Sparkassen - Filialen schließen - auch in unserer Region  

Sie haben ihre Kunden aus den Augen verloren. Für die vielen älteren Bürger ist dies ein schwerer Schlag. Ich erinnere mich an den Slogan der Sparkasse „fair, menschlich, nah“ und an die vielen älteren Menschen in der Gemeinde, denen es trotz ihrer Hilfsbedürftigkeit in verschiedenen Bereichen immer noch wichtig ist, ihre finanziellen Angelegenheiten selbst zu erledigen. Eine Selbständigkeit, die schwer aufrecht zu erhalten ist, wenn sich immer mehr Geschäfte und Unternehmen zurückziehen.

Mehr dazu im Kreisanzeiger vom 17.03.2016

 


 


Gemeinsam.

Den erfolgreichen Weg fortsetzen.

 

Lesen Sie hier unser Programm für die nächsten Jahre.


 

Menschen. Perspektiven. Wetterau.

 

Der Ländliche Raum hat immense Bedeutung als Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum. Es gilt die öffentliche Daseinsvorsorge unter den Bedingungen des Demografischen Wandels in den Regionen mit Strukturproblemen weiterhin zu sichern. 

Gute Bildungschancen für alle von Anfang an mit möglichst kurzen Wegen. Dazu gehören individuelle Förderungen in den Kitas, Horten und Schulen, verbesserte Betreuungsschlüssel wie auch flexible Lösungen bei den Öffnungszeiten der Einrichtungen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern. 

 

 

Besuchen Sie auch die Homepage der SPD Wetterau!


 


 

 


 


 

 


 

Erste Kommunalkonferenz der Wetterauer SPD

Die soziale Wetterau gemeinsam gestalten

 


 

 

Das soziale Netz im Wetteraukreis sorgt dafür, dass Menschen geholfen wird, die sich nicht selbst helfen können und damit persönliche Notlagen überwunden werden“, formuliert Becker weiter. Neben der Hilfe zur Selbsthilfe wollen wir durch umfassende Beratung eigene Kräfte und Anstrengungen mobilisieren. Kinder sind unsere Zukunft, daher gebührt ihnen die beste Fürsorge, was die Jugendhilfe des Wetteraukreises auch gewährleistet, wenn Familien nicht dazu in der Lage sind. Schulsozialarbeit als Präventionsarbeit und frühe Hilfen müssen dabei eine zentrale Rolle einnehmen. „Der weiter Ausbau der Schulsozialarbeit ist dabei ein Meilenstein unserer polischen Arbeit und wird auch zukünftig im Mittelpunkt stehen. “, so Becker weiter.mehr


 

8.02.2016

 

 Gebührenfreie Kitas für Hessen

 

Es gehört zu unseren Kernüberzeugungen und zentralen Zielen, dass beste Bildung und Betreuung für alle jungen Menschen, unabhängig von Geldbeutel und sozialer Herkunft, zur Verfügung stehen müssen – von der Kinderkrippe bis zum Hochschulabschluss.

Deshalb wollenwir langfristig den Besuch von Kindertagesstätten gebührenfrei gestalten.

Die geplante Neuregelung des Länderfinanzausgleichs und die dadurch absehbare deutliche Entlastung Hessens ermöglichen es, diese Zukunftsinvestition jetzt – spätestens aber mit Wirksam werden der Entlastungen im Länderfinanzausgleich (LFA) ab dem Jahr 2020 – anzugehen.


 

Mit Ihrer Unterschrift können Sie einen Beitrag leisten - für gebührenfreie Kitas in Hessen. Online haben bereits ca. 2.000 Bürgerinnen und Bürger (Stand: 15.02.2016) diesen Aufruf unterschrieben. Vor Ort sammeln Genossinnen und Genossen ebenfalls Unterschriften - diese Zahlen werden Ende März von uns erfasst. 


 

Jetzt unterschreiben!

 


 

22.02.2016

 

Wetteraukreis im Regionencheck

Kornkammer mit braunen Flecken

 

Veröffentlicht am 22.02.16 um 11:06 Uhr Quelle: Hessenschau


 

Der Wetteraukreis orientiert sich schon lange zunehmend in Richtung Rhein-Main-Gebiet. Auch politisch tut er es dem großen Nachbarn Frankfurt gleich: In der langjährigen SPD-Hochburg lag zuletzt die CDU vorn. Die einst starke NPD spielt kaum noch eine Rolle.

Von Klaus Pradella (hr-Regionalreporter)


 

 

Wenngleich die CDU bei den zurückliegenden Kommunalwahlen jeweils die meisten Stimmen holen konnte, ist der Wetteraukreis in seiner Tendenz seit Jahrzehnten eher sozialdemokratisch geprägt. Die SPD stellt seit 1985 den Landrat des Kreises.  Aktuell führt der 56 Jahre alte  Sozialdemokrat  Joachim Arnold in der zweiten Amtszeit die Geschäfte. Er wird von einer Koalition aus SPD, Grünen und FDP gestützt.  Seit mehreren Legislaturperioden ist auch die NPD im Kreistag mit mindestens zwei Mitgliedern vertreten. Der Kreis galt lange Zeit als Hochburg der NPD. Aktuell kandidiert die rechtsradikale Partei außer für den Kreistag auch für die Stadtparlamente in Büdingen und Altenstadt. Positiv: In Wölfersheim, wo die NPD 1997 mit knapp 23 Prozent reüssierte, tritt die Partei in diesem Jahr gar nicht mehr an. Mehr


 

22.02.2016

 

Zweite Kommunalkonferenz der Wetterauer SPD

Auch in der Bildungspolitik „gemeinsam den erfolgreichen Weg fortsetzen“

 


Die Bildungspolitik stand im Mittelpunkt der zweiten Kommunalkonferenz der Wetterauer SPD, die diesmal in Karben-Kloppenheim stattfand, nachdem sich die erste Kommunalkonferenz in Rockenberg vor allem mit der kommunalen Sozialpolitik im Kreis befasst hatte. 
Vor den gut 30 Gästen in der Kloppenheimer Ratsschänke fasste die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, Kristina Paulenz, die Erfolge der sozialdemokratischen Bildungspolitik in der Wetterau zusammen und ging auch auf die Pläne der Kreis-SPD für die kommende Legislaturperiode nach der Kommunalwahl am 6. März ein
.
 mehr

 

23.02.2016

 

 

Landrat Arnold klappt den Schutzschirm zu

Foto: Wetteraukreis

 

„2015 Rekordergebnis von über 17 Millionen Überschuss erwirtschaftet - Drittes Jahr nacheinander positives Haushaltsergebnis erzielt - Wetterau verlässt somit als erster Landkreis den Schutzschirm“. Mit diesen Stichworten fasst der Wetterauer Landrat Joachim Arnold die Erfolge der letzten Jahre zusammen und: Arnold will den erfolgreichen Weg fortsetzen.

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26.02.2016

 

Dritte Kommunalkonferenz der Wetterauer SPD

Infrastruktur soll ausgebaut werden

 

KOMMUNALKONFERENZ SPD Wetterau beschäftigt sich mit Regionalentwicklung / Wirtschaftsförderung weiter unterstützen

WETTERAUKREIS - (red). Mit der Regionalentwicklung hat sich die Wetterauer SPD während ihrer dritten Kommunalkonferenz in Ortenberg beschäftigt. Der Limeshainer Bürgermeister Adolf Ludwig ging vor über 100 Gästen auf die Pläne der SPD nach der Kommunalwahl am 6. März ein.

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01.03.2016

 

SPD: „Mecker-CDU und JU suchen in den Krümeln“

Der Wetteraukreis ist dank der SPD und Landrat finanziell wieder handlungsfähig

 

Nachdem der Wetterauer Landrat Joachim Arnold (SPD) unlängst auf einer Pressemitteilung verkünden konnte, dass der Wetteraukreis aufgrund der enormen Anstrengungen der vergangenen Jahre den Schutzschirm des Landes Hessen verlassen kann, lies die Reaktion der Wetterauer CDU und der Jungen Union nicht lange auf sich warten. Wer Anerkennung, Dank oder Respekt für die geleistete Arbeit erwartete, wurde allerdings enttäuscht. Wer die Presseveröffentlichungen der CDU und ihrer Nachwuchsorganisation in den vergangenen Jahren beobachtet hatte, wurde jedoch keineswegs enttäuscht: Wie immer sucht die CDU in den Krümeln und meckert an Kleinigkeiten rum, um die Leistung des Wetterauer Landrates und der Kreiskoalition schlecht zu reden.

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04.03.2016




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